| Diese Zusatz-Untersuchungen lohnen sich nicht |
Nicht alle Arzt-Leistungen werden von der Kasse übernommen. Sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zahlt der Patient. Ein neues Portal will aufklären, welche Untersuchungen davon sinnvoll sind und welche nur den Arzt reicher machen. Mehr... |
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| GKV-Spitzenverband wehrt sich gegen Bürokratievorwürfe |
Die Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wehrt sich gegen Vorwürfe der "Bild", die Krankenkassen würden Geld für Bürokratie verschwenden. Die "Bild" hatte in der Ausgabe vom Donnerstag kritisiert, die Krankenkassen würden jährlich 27,5 Milliarden Euro und damit mehr als zwei Drittel der Verwaltungsausgaben des gesamten Gesundheitssystems für Bürokratie ausgeben. Mehr... |
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| Zu langsame Pflegekassen sollen Strafe zahlen |
Die Bundesregierung setzt die Krankenkassen bei der Pflegereform unter Druck. Bei Verzögerungen sollen sie Antragsteller entschädigen. Mehr... |
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| NICE-Chef rät Patienten: Verklagt die Klinik! |
Aufregung in Großbritannien: Weil Patienten zu selten innovative Arzneien erhalten, ruft der Chef der National Institute of Clinical Excelence (NICE) zum gerichtlichen Widerstand auf. Mehr... |
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| Landarztgesetz - Kassenärzte erwarten 20.000 neue Mediziner-Stellen |
Als Folge des neuen Landarztgesetzes entstehen Tausende neue Arztstellen. Die Krankenkassen warnen aber vor Mehrkosten von mindestens vier Milliarden Euro. Mehr... |
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| GKV-Verband: Ärztin beerbt Kaesbach |
Der GKV-Spitzenverband besetzt im März einen wichtigen Posten neu: Der Leiter der Abteilung Arznei- und Heilmittel beim GKV-Spitzenverband, Wolfgang Kaesbach, geht Ende Februar in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird Dr. Antje Haas. Mehr... |
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| Skandal um Brustimplantate: Krankenkassen wollen Medizinprodukte wie Arzneimittel prüfen |
Der Skandal um fehlerhafte Silikonimplantate aus Frankreich hat die Debatte über die Kontrolle von Medizinprodukten belebt. Die gesetzlichen Krankenkassen verlangen eine massive Verschärfung der staatlichen Kontrolle. Die Bundesregierung lehnt das ab. Mehr... |
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| Kommentar zur hausarztzentrierten Versorgung: Zeit, die Inhalte wieder zu entdecken |
In kaum einem Bereich der Gesundheitspolitik hat in den vergangenen Jahren so eine große Diskrepanz zwischen Worten und Taten gelegen wie bei der hausarztzentrierten Versorgung. Mehr... |
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| AUSBLICK 2012: Pharmabranche vor Zeitenwende - Preisregelung in Deutschland |
Das Auslaufen von Patenten für lukrative Medikamente und neue Regeln für Arzneimittelpreise in Deutschland stellen die Pharmabranche im neuen Jahr vor große Herausforderungen. Anders als bisher dürfen die Hersteller patentgeschützter Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr den Preis verlangen, den sie für richtig halten. Sie müssen ihre Produkte einer Nutzenprüfung unterwerfen. Von deren Ausgang hängt es ab, ob die Kassen dafür überhaupt zahlen und wie hoch der Preis sein darf. Was nicht in höherem Maße nutzt, darf nicht mehr kosten als vergleichbare Medikamente. Zusatznutzen oder nicht? Darüber entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA). Sein Votum hat gravierende Auswirkungen für die Branche, denn es schlägt sich in den Bilanzen der Konzerne nieder. Mehr... |
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| Leitartikel: Kur für Krankenhäuser |
Strukturen müssen verändert, Krankenhäuser geschlossen und Betten abgebaut werden. Die Einsparungen sind zu investieren in eine Korrektur des Systems der Fallpauschalen. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Krankengeldbezieher unter Missbrauchsverdacht |
Die Ausgaben für Krankengeld steigen rasant. Das Krankengeld macht von den jährlich 180 Milliarden Euro Ausgaben der Krankenkassen nur einen kleinen Anteil aus: 7,8 Milliarden Euro oder knapp 5 Prozent waren es 2010. Doch steigen die Ausgaben seit Jahren ungebremst. So geht das seit 2006 mit Zuwachsraten weit über dem Ausgabenwachstum der Krankenversicherung. Viele glauben, es werde als Brücke in die Rente missbraucht. Die Politik hält sich zurück - denn mit dem Thema macht man sich schnell Feinde. Mehr... |
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| "Unser Problem sind eher die 50-Jährigen" |
Ein Gespräch über Chancen und Grenzen von Gesundheitspolitik - die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks über Hüftprothesen für 88-Jährige, über Burn-out und einen besseren Patientenschutz. Mehr... |
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| Gute Vorsätze 2012: Männer wollen mehr Zeit für die Familie, Frauen für sich selbst |
DAK-Umfrage zeigt: Mehrheit der Deutschen will weniger Stress. Fast zwei Drittel der Männer wünschen sich im neuen Jahr vor allem mehr Zeit für Familie und Freunde. 55 Prozent der Frauen hätten gern mehr Zeit für sich selbst. Das ergab das aktuelle DAK-Gesundheitsbarometer "Gute Vorsätze 2012". Mehr... |
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| Pflegebeirat: Gohde bezweifelt Bahrs Willen - und wirft hin |
Rückschlag für Gesundheitsminister Bahr bei der Pflege: Dr. Jürgen Gohde will den Vorsitz des Pflegebeirats nicht erneut übernehmen - stattdessen zieht er sich ganz zurück. Mehrfach hat er seinen Rückzug angedroht, nun nimmt er wirklich seinen Hut. Ein Rückschlag für den Gesundheitsminister und die Pflegepläne der Koalition. Mehr... |
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| Josef Hecken soll Gemeinsamen Bundesausschuss leiten |
Der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes hat den CDU-Sozialpolitiker Josef Hecken als unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) vorgeschlagen. Er könnte damit ab Juli 2012 Nachfolger des 71 Jahre alten Rainer Hess werden. Die Krankenkassen haben aktuell das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Chefpostens im G-BA. Mehr... |
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| SPD-Beschluss zur Arzneimittelversorgung: Niemand will es gewesen sein |
Auf ihrem Bundesparteitag wollte die SPD in der Gesundheitspolitik ein großes Rad drehen. In dem Leitantrag ging es aber nicht nur um die Bürgerversicherung, sondern auch um die Arzneimittelversorgung. Da liebäugelte die SPD mit Apothekenketten. Über den dazu beschlossenen Antrag will sich jetzt aber niemand mehr richtig freuen. Mehr... |
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| Daniel Bahr will Internet-Apotheken ausbremsen |
Der Gesundheitsminister Daniel Bahr ist ein Freund der Apotheker, typischerweise Kernklientel der FDP. Jetzt kommt er mit einem Gesetzentwurf heraus, der ein wenig nach Mövenpick riecht. Mehr... |
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| Praxisgebühr auf dem Prüfstand |
Kommt die Reform der Praxisgebühr? Ein neuer Vorstoß aus der Koalition heizt die Debatte an - zeitgleich werden Dementis verbreitet. BÄK-Präsident Montgomery plädiert für die Abschaffung. Mehr... |
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| Krankenhaus Barometer 2011: Kliniken kompensieren Ärztemangel mit Honorarärzten |
Die Zahl der offenen Stellen im ärztlichen Dienst ist sowohl je Krankenhaus als auch bundesweit leicht rückläufig - allerdings nur, weil die Krankenhäuser das Problem des Ärztemangels zumindest teilweise durch den Einsatz von Honorarärzten kompensieren. Dies geht aus dem aktuellen Krankenhaus Barometer hervor, das das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) jährlich erstellt. Dass die Krankenhäuser vor allem aus der Not heraus auf den Einsatz von Honorarärzten setzen, belegen die Antworten auf die Frage nach den Kosten, die im Durchschnitt höher ausfallen als für die fest angestellten Ärzte. Mehr... |
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| Krankenkassen decken Millionen-Betrügereien auf |
Die gesetzlichen Krankenkassen steigern ihre Erfolgsbilanz im Kampf gegen falsche oder betrügerische Abrechnungen für medizinische Leistungen. Mehr... |
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| SPD-Parteitag: Bürgerversicherung und liberalisierter Arzneimittelvertrieb |
Die SPD will das Gesundheitssystem umbauen, wenn sie 2013 wieder an die Regierung kommen sollte. Eine Bürgerversicherung soll die unterschiedliche Versorgung von gesetzlich und privat Versicherten beenden. Aber auch in der Arzneimittelversorgung hat die SPD Pläne: "Den Arzneimittelvertrieb werden wir liberalisieren, um Preisvorteile von größeren Vertriebsstrukturen zu erreichen", heißt es in dem auf dem SPD-Parteitag beschlossenen Leitantrag zur Gesundheitspolitik. Mehr... |
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| Telemedizin: Internet-Ärzte - für deutsche Patienten |
Online-Arztpraxen sind in Großbritannien offiziell zugelassen durch die britische Care Quality Commission, die Ärzte sind bei der britischen Ärztekammer registriert. Am 28. November eröffnete in London die erste Online-Arztpraxis, in der deutsche Ärzte deutschsprachige Patienten via Internet beraten und behandeln. Da deutsche Krankenkassen solche telemedizinischen Leistungen nicht erstatten, müssen die Patienten die ärztliche Konsultation und die medikamentöse Verordnungen selbst bezahlen. Mehr... |
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| Notfallversorgung oder Spitzenmedizin? Die Diskussion um "Priorisierung" im Gesundheitswesen |
Seit dem Jahr 2000 sind die Ausgaben für Kliniken um mehr als zehn Milliarden Euro angestiegen. Unter dem Begriff der Priorisierung fordert die Gesundheitsbranche deshalb, genau festzulegen, welche Behandlungsarten wichtig sind und auf welche verzichtet werden könnte. Mehr... |
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| Mehr Geld für Landärzte: Gesetz soll Mediziner in Dörfer und Kleinstädte locken |
Auch Patienten auf dem Land sollen zum Hausarzt gehen können, ohne dafür lange Anreisen auf sich nehmen zu müssen. Am Donnerstag beschloss der Bundestag ein Gesetz, das eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Patienten sicherstellen soll. Es sieht finanzielle Anreize für Mediziner in unterversorgten Gebieten vor. Es sollen die ambulante und die stationäre Behandlung in Medizinischen Versorgungszentren besser miteinander verzahnt werden. In Mangelgebieten können Ärzte von Reha- und Pflegeeinrichtungen künftig Patienten auch von außerhalb behandeln. Und Gemeinden haben die Möglichkeit, Arztpraxen in Eigenregie zu betreiben. Mehr... |
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| GESUNDHEIT - Zwischen Armutszeugnis und gelungener Operation |
In der abschließenden Debatte des Gesundheitsetats verteidigte Bahr vergangene Woche im Bundestag die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik. Mehr... |
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| Umverteilungswirkungen des Gesundheitsfonds sehr gering |
Auf eine irrige Behauptung über die Umverteilungswirkung des Gesundheitsfonds hat das Bundesversicherungsamt (BVA) hingewiesen. Laut dem Amt entzieht der Gesundheitsfonds den Krankenkassen der wohlhabenderen Bundesländer kein Geld und transferiert dies auch nicht in großem Umfang in ärmere Bundesländer. Mehr... |
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| "Schwarze Witwe" gegen "rote Schlaftablette" |
Vor fast leeren Abgeordnetenbänken hat der Bundestag anlässlich der Haushaltsdebatte am Dienstagnachmittag über den Gesundheitsetat debattiert. Mehr... |
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| Mehr Europa für die Medizin: Erste Schritte zur einheitlichen Gesundheitspolitik |
Insgesamt leben über 495 Millionen Menschen in 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und nutzen unterschiedliche nationale Gesundheitssysteme. Denn Gesundheitspolitik ist immer noch Aufgabe der einzelnen Mitgliedsstaaten. Patienten soll zukünftig ein grenzüberschreitender Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen samt freier Arztwahl in der gesamten EU ermöglicht werden. Mehr... |
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| Mehr Geld für Kliniken: Kassen rebellieren gegen Regierungspläne |
Erst sollen die Krankenhäuser sparen - dann will die Regierung ihnen wieder mehr Geld zukommen lassen. Die Krankenkassen protestieren nun massiv gegen diese Pläne. Sie fürchten höhere Beiträge für die Versicherten. Mehr... |
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| Arztrechnungen sollen ins Internet |
Was hat der Arzt für meine Behandlung abgerechnet? Die Antwort auf diese Frage finden Kassenpatienten in Zukunft im Web. Denn die Regierung will die Krankenkassen dazu verpflichten, die Arztrechnung offenzulegen. Mehr... |
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| Streitfall des Tages: Wenn die Aufsicht die Krankenkasse schließt |
Mit der BKK für Heilberufe schließt das Bundesversicherungsamt dieses Jahr bereits den zweiten großen gesetzlichen Krankenversicherer. Und weitere Kassen wackeln. Den Kunden droht Ärger. Womit Versicherte rechnen müssen. Mehr... |
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| Versicherungswirtschaft: Vor der eigenen Tür kehren |
Politiker fordern Veränderungen von privaten Krankenversicherern. Sie sollen das Problem steigender Beiträge für ältere Versicherte in den Griff bekommen. Auch bei den Themen Tarifwechsel und Mindeststandards gibt es viel nachzuholen. Doch nicht alles schaffen die Unternehmen allein. Mehr... |
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| Grundsatzurteil: Gericht setzt dem Kassenwettbewerb neue Grenzen |
Das Bundessozialgericht hat möglichem Dumping der Krankenkassen einen Riegel vorgeschoben. Demnach dürfen Tarife mit Selbstbehalt andere Versicherte nicht belasten. Mehr... |
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| BKK-Pleite: Kassenchef sichert sich hohes Gehalt |
Die BKK für Heilberufe wird geschlossen, die Versicherten müssen ihre Krankenkasse wechseln, die Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Der Chef der Pleite-Kasse aber muss sich nicht um sein Fortkommen sorgen: Sein Chefgehalt ist ihm trotz Pleite sicher. Mehr... |
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| Zweite Krankenkasse ist am Ende |
Zum zweiten Mal seit Einführung des Gesundheitsfonds muss eine gesetzliche Krankenkasse wegen wirtschaftlicher Probleme aufgeben. Nach der City BKK im Sommer wird auch die BKK für Heilberufe bis zum Jahresende geschlossen, entschied das zuständige Bundesversicherungsamt (BVA) in Bonn. Die Kasse leide unter erheblichen wirtschaftlichen Problemen und deutlich rückläufigen Mitgliederzahlen, hieß es zur Begründung. Sanierungsmaßnahmen seien erfolglos geblieben. Mehr... |
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| Ministerium will Zwangsrabatt prüfen |
Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die Überprüfung des GKV-Herstellerrabatts begonnen.
Der Abschlag für nicht-festbetragsgeregelte Innnovationen war am 1. August vorigen Jahres von sechs auf 16 Prozent angehoben worden. Mehr... |
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| Zusatzbeitrag - DAK-Kunden haben sich zu früh gefreut |
Aufsehern und Konkurrenten missfällt das forsche Vorgehen der Krankenkasse DAK. Ob wie angekündigt der ungeliebte Zusatzbeitrag des Instituts abgeschafft wird, ist keineswegs sicher. Dies entscheidet die Aufsicht. Mehr... |
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| Streit um Krankenhausabrechnungen im Gesundheitsausschuss |
Über Ausmaß und Konsequenzen fehlerhafter Krankenhausabrechnungen haben Krankenhäuser und gesetzliche Krankenkassen im Gesundheitsausschuss des Bundestages gestritten. Mehr... |
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| Ärzte wollen nicht mehr allein sein |
Die gute alte Einzelpraxis - ausgedient hat sie noch nicht, aber ihr Stellenwert scheint zu sinken. Erstmals überwiegen Kooperationen bei Praxisneugründungen und Übernahmen, Tendenz steigend. Das hat auch, aber nicht nur, mit dem Preis zu tun. Mehr... |
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| Tumorberatung - Das lukrative Internet-Geschäft mit der Krebsangst |
Eine Münchner Firma hat eine Beratungs-Website für Krebspatienten gestartet. Kranke sollen eine zweite Meinung einholen, gegen Gebühr. Mehr... |
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| SPD: Privatabrechnungen mit EBM gleichstellen |
Arbeitnehmer entlasten, Mittelstand schonen. Die SPD-Bürgerversicherung soll nach dem angestrebten Machtwechsel 2013 sofort umsetzbar sein. Die SPD plädiert bei der Finanzierung der Bürgerversicherung für ein Dreisäulenmodell. Das Gesundheitswesen soll demnach aus den Versichertenbeiträgen, Arbeitgeberbeiträgen und Steuermitteln finanziert werden. Mehr... |
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| Krankenkassen kontra Pharmaindustrie - Eine Schiedsstelle soll's richten |
Neun Monate lang hatten die Chefunterhändler der Pharmaindustrie und der gesetzlichen Krankenkassen miteinander gerungen - um die Spielregeln für künftig gesetzlich vorgeschriebene Preisverhandlungen bei neuen Arzneimitteln. Am Freitag teilten Industrie- und Kassenverbände gemeinsam mit, sich in zwei großen Streitpunkten geeinigt zu haben, lassen aber den wichtigsten Punkt aus: an welchen Ländern sich die Preise orientieren sollen. Mehr... |
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| Chefarzt statt Onkel Doktor |
Die Sorge um den Nachwuchs lässt Eltern Zusatzversicherungen für Kinder abschließen. Doch die sind nur für einen lukrativ: den Anbieter. Besser angelegt wäre das Geld zur Absicherung existenzieller Risiken. Verbraucherschützer empfehlen die Police gegen Invalidität oder eine Risikolebensversicherung, die die Kinder im Ernstfall schützt. Mehr... |
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| PKV: Frühzeitig Geld beiseitelegen |
Die Aufforderung war unmissverständlich: "Es kann in der privaten Krankenversicherung nicht alles so bleiben, wie es ist", machte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr jüngst bei einer Diskussionsveranstaltung klar. Deshalb rät der Bund der Versicherten jungen Privatpatienten, frühzeitig selbst Geld beiseitezulegen, um Reserven für höhere Beiträge im Alter zu haben. Mehr... |
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| Medizinischer Dienst - Pflege-TÜV ist für Heimbewohner keine Hilfe |
Seit drei Jahren werden alle Pflegeheime in Deutschland durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. Aber die Heimbewohner haben nicht wirklich etwas davon. Mehr... |
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| OECD-Studie: Tadel für medizinische Überversorgung der Griechen |
Protzige Klinikbauten, Ärzte mit Götterstatus: Experten kritisieren das griechische Gesundheitssystem. Nirgendwo gibt es so viele Computertomografie- und Magnetresonanz-Aufnahmen. Mark Pearson, Leitender Direktor der Gesundheitsstatistiken bei der OECD, skizzierte beim EHFG-Workshop "Finanzierung der Gesundheitssysteme" die Ungleichgewichte in den 31 OECD-Staaten. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik - Dänemark führt Fettsteuer ein |
In den vergangenen Wochen haben die Dänen gehamstert was das Zeug hält, denn seit Samstag wird in Dänemark eine Steuer auf gesättigte Fette erhoben. Egal ob sie sich in Butter, Milch oder Pizza befinden - pro Kilo werden 2,15 Euro, fällig. Mehr... |
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| Pharmaindustrie - Zeit für wirkliche Innovationen |
Wie ein neuer Preis-Leistungsvergleich die Pharmaindustrie zu mehr Forschung zwingt. Ausgesprochen knifflig - wissenschaftlich, ethisch und auch wirtschaftlich - ist die Frage, was Innovationen monetär wert sind. Mehr... |
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| Jobs und Steinman: Lange dem Krebs getrotzt |
Pankreas-Ca hat in den letzten Tagen zwei prominente Opfer gefordert: Steve Jobs und den Medizin-Nobelpreisträger Ralph Steinman. Beide haben deutlich länger überlebt als es zunächst zu erwarten gewesen wäre. Mehr... |
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| Verblisterung kommt nicht in Schwung |
Die patientenindividuelle Medikamentenverblisterung tritt auf der Stelle: Von den Heimen wird sie nicht angemessen vergütet, in der ambulanten Versorgung fasst sie nicht Fuß. Neue Impulse erhofft sich die Branche jetzt von der Pflegereform. Mehr... |
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| Ärztliche Approbationsordnung: Gesundheitsministerium plant Reform des praktischen Jahres |
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) plant, die ärztliche Approbationsordnung zu reformieren und hat einen entsprechenden Referentenentwurf vorgelegt. Ziel ist die "gezielte Nachwuchsgewinnung und Förderung von Medizinstudierenden sowie die Stärkung der Allgemeinmedizin in der ärztlichen Ausbildung". Die Verordnung soll laut BMG kurzfristig umgesetzt werden. Mehr... |
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| SPD verspricht "alte" Hausarztverträge |
Die SPD bereitet sich auf den Machtwechsel vor und stellt ihren Fahrplan für die Gesundheitspolitik auf. Kernpunkte des 26-Seiten-Papiers sind: Ein einheitliches Honorarsystem für GKV und PKV, Förderung von Versorgungszentren, Hausarztverträge nach altem Recht, Überführung der PKV in einen einheitlichen Krankenversicherungsmarkt. Mehr... |
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| Koalition vertagt Pflegereform |
Auch in der Gesundheitspolitik läuft es in der schwarz-gelben Koalition derzeit nicht rund. Seit Monaten schaffen es CDU, CSU und FDP nicht, sich auf eine Reform der Pflegeversicherung zu verständigen. Was fehlt, ist eine Grundsatzentscheidung der Parteivorsitzenden, in welche Richtung die Reform gehen soll. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) weigert sich deshalb, wie geplant in dieser Woche erste Eckpunkte für die Reform vorzustellen. Mehr... |
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| Versicherungsamt soll Chefs von Krankenkassen feuern dürfen |
Das Bundesversicherungsamt soll das Recht bekommen, Vorstände von Krankenkassen fristlos zu entlassen. Die sind empört - und sprechen gar von einem Ermächtigungsgesetz. Mehr... |
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| Jeder Zweite hält Medikamente für Gift |
Eine Umfrage zeigt: Jeder zweite Patient nimmt seine Arzneien nicht korrekt ein. Das hat viele Gründe: generelles Misstrauen gegen Medikamente, aber auch unzureichende Information. Verantwortlich dafür sind auch die Ärzte. Mehr... |
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| Bundesrat: Ambulante spezialärztliche Versorgung später regeln |
Die Gesundheitspolitiker der Länder wollen verhindern, dass ein neuer Versorgungsbereich ("ambulante spezialärztliche Versorgung") eingerichtet wird. Einen entsprechenden Beschluss fassten sie auf einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Bundesrates, dem Vernehmen nach einstimmig. Mehr... |
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| Pharmakonzerne forcieren Kostensenkung: Pfizer plant umfangreichen Stellenabbau - auch in Deutschland |
Der US-Pharmakonzern Pfizer plant einen massiven Stellenabbau im Vertrieb. Mehr als 500 Arbeitsplätze sollen in Deutschland entfallen. Mit den strengen Sparmaßnahmen ist Pfizer nicht allein. Mehr... |
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| Gesetzliche Krankenkassen: Brisantes Attest unter Verschluss |
Hält Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ein Gutachten des Bundesversicherungsamts (BVA) unter Verschluss, das für eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel unter den gesetzlichen Krankenkassen sorgen könnte, um seine Klientel zu schonen? Sein Ministerium bestreitet Vorwürfe des AOK-Vorstands. Mehr... |
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| Gestaltungsraum für modernes Arzneimittelsystem |
Die vorhergesagten Milliardendefizite bei den Krankenkassen sind ausgeblieben und haben sich binnen Kurzem in Milliardenüberschüsse verwandelt. In anderthalb Jahren wurden aus prognostizierten Defiziten der Kassen von rund 3,2 Milliarden Euro Überschüsse von aktuell rund 3,5 Milliarden Euro. Der Arzneimittelsektor hat hieran einen überproportionalen Anteil: 2010 gewährten Arzneimittelhersteller gut 1 Milliarde Euro mehr Rabatt als im Vorjahr, wobei allein der neu eingeführte Zwangsrabatt mit 660 Millionen Euro zu Buche schlug. Mehr... |
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| Montgomery: Bundesärztekammer muss in den Gemeinsamen Bundesausschuss |
Eine gute flächendeckende medizinischen Versorgung ist nur unter Beteiligung der Ärztekammern auf Landes- und Bundesebene zu sichern. Das hat Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt unterstrichen. Mehr... |
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| Gesunkene Arzneimittelkosten - Krankenkassen mit 2,4 Milliarden Euro im Plus |
Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr 2,4 Milliarden Euro Überschuss erwirtschaftet. Grund sind vor allem die stark gesunkenen Ausgaben für Arzneimittel, deren Hersteller seit August 2010 einen Preisabschlag von 16 Prozent hinnehmen müssen. Weiter angezogen haben hingegen die Ausgaben für die ambulante Versorgung und im Krankenhaus. Mehr... |
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| Krankheitslast teilt Deutschland |
Wie ungleich die Volkskrankheiten über das Bundesgebiet verteilt sind, verdeutlichen Landkarten im aktuellen Barmer GEK Sammelband "Gesundheitswesen aktuell 2011". Dieser "Morbiditätsatlas" vergleicht die Verbreitung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depression zwischen den Regionen. Mehr... |
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| G-BA das richtige Gremium für Regelungen zur spezialärztlichen Versorgung |
Die Konkretisierung der ambulanten spezialärztlichen Versorgung sollte ausschließlich in den Gremien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgen und nicht über dreiseitige Verträge geregelt werden. Für einen entsprechenden Auftrag des Gesetzgebers zu Gunsten des G-BA im Rahmen des geplanten GKV-Versorgungsstrukturgesetzes (GKV-VStG) sprach sich am Mittwoch in Berlin das unparteiische Mitglied im G-BA, Dr. Josef Siebig, aus. Mehr... |
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| "Die Praxisgebühr funktioniert nicht" |
Ärztepräsident Montgomery über Medizinermangel, Sparmöglichkeiten und niedrigere Kassenbeiträge - im Interview mit der "Welt" Mehr... |
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| Gesundheitssystemen droht tiefgreifender Umbau |
Die Gesundheitssysteme stehen weltweit vor einem tiefgreifenden Wandel. "In den nächsten zehn Jahren wird es mehr Veränderungen geben als in den fünfzig Jahren davor", heißt es in einer jetzt veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Bain & Company. Verantwortlich dafür seien neben technischen Neuerungen und medizinischem Fortschritt vor allem finanzielle Zwänge. Mehr... |
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| Falsche Medikamenten-Abrechnung: AOK wirft Apotheken Rezeptbetrug vor |
Schwere Vorwürfe gegen Apotheker: In großem Stil sollen sie Medikamente abgerechnet haben, die noch gar nicht auf dem Markt waren. Der Apothekerverband räumt "mögliche Fehler" ein - Schuld hätten jedoch die Krankenkassen selbst. Mehr... |
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| Neues Bewertungsportal "Arztlotse": Wo Patienten ihren Arzt benoten |
Deutschland sucht den Super-Mediziner - oder den schlimmsten Kurpfuscher: Beides ist möglich mit dem neuen Ärztebewertungsportal "Arztlotse", das vom Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) in Auftrag gegeben wurde. Mehr... |
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| Keim außer Kontrolle - aber warum? |
Es gibt Dinge, die man zwar erklären kann, aber trotzdem nicht versteht. Zum Beispiel, warum sich in deutschen Kliniken pro Jahr fast 600.000 Menschen mit gefährlichen Keimen infizieren und etwa 15.000 Patienten an den Folgen sterben. Verständnis dafür aufbringen kann man wirklich nicht, warum bei unseren niederländischen Nachbarn der gefährliche MRSA-Keim keineswegs so außer Kontrolle ist, wie in vielen deutschen Krankenhäusern. Mehr... |
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| Geschenke für Gesunde |
Wer ein Jahr lang keine Kassenleistungen in Anspruch nimmt, kann bis zu einen Monatsbeitrag zurück erhalten. Voraussetzung ist ein entsprechender Wahltarif - den bietet jedoch längst nicht jede Krankenkasse an. Die Stiftung Warentest zeigt in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest, wo es den Wahltarif gibt und für wen ein solcher Tarif in Frage kommt. Mehr... |
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| Ärzte-Initiative - Internetportal soll Sinnlos-Operationen verhindern |
Deutsche Chirurgen wollen Patienten dabei helfen, unnötige Operationen zu vermeiden. Nach SPIEGEL-Informationen wollen sie über ein Internetportal unabhängige Zweitmeinungen anbieten. Einige Krankenkassen haben signalisiert, dass sie die Kosten übernehmen wollen. Mehr... |
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| Qualitätsreport 2010 - Qualitätsdaten von rund 1.800 Krankenhäusern in 30 Leistungsbereichen |
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses hat das Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (AQUA-Institut) den jährlichen Qualitätsreport vorgelegt. Dem 180 Seiten starken Bericht liegen die bundesweiten Qualitätsdaten von etwa 1.800 Krankenhäusern aus dem Jahr 2010 zugrunde. In 30 Leistungsbereichen wurden annähernd 400 Qualitätsindikatoren berechnet. Mehr... |
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| BÜCHERREZENSION: Hartmut Reiners analysiert das deutsche Gesundheitssystem "Mühselige Weiterentwicklung" |
Wenige Handlungsbereiche des deutschen Sozialstaats werden derart kontrovers diskutiert wie Fragen der Gesundheitspolitik. Zwar gibt es einen gewissen Konsens darüber, dass allen Mitgliedern der Gesellschaft das Notwendige an medizinischer Versorgung und Prävention verfügbar sein sollte. Bei der Frage jedoch, wie das medizinisch Notwendige definiert werden sollte, über welche Verfahren es garantiert und finanziert werden sollte, gehen die Meinungen stark auseinander. Mehr... |
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| INTERVIEW mit Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Erfolgreiche Prävention basiert auch auf Empathie |
Gesundheitliche Aufklärung liegt im Interesse staatlicher Gesundheitspolitik. Sie wird in Deutschland als eine übergreifende Daueraufgabe von allen staatlichen Ebenen unter Einbindung der Betroffenen durchgeführt. Präventionskampagnen wirken, wenn man sie mit solider finanzieller Ausstattung professionell durchführt und evaluiert, sagt die BZgA-Direktorin. Mehr... |
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| Bahrs Projekt Landarzt |
Wieder will ein Gesundheitsminister die Krankenversorgung auf dem Land verbessern. Was Patienten davon haben, ist unklar. Eine Analyse. Mehr... |
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| Krankenkassen am Pranger: "Eine Demontage des Sozialen" |
Es ist eine Abrechnung der besonderen Art. Die Aufsichtsbehörde wirft den Kassen nicht nur ein zu lasches Kostenmanagement vor, es geißelt auch eine "dreiste" und "zynische" Diskriminierung der Versicherten. Worauf sich die Vorwürfe stützen. Mehr... |
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| Konzentrationsprozess bei Kliniken rückläufig |
Bei den Krankenhäusern hat sich der Konzentrationsprozess in den Jahren 2009 und 2010 weiter verlangsamt. In dieser Zeit wurden dem Bundeskartellamt mehr als 20 Fusionsvorhaben von Klinken gemeldet. 2007 und 2008 waren es mehr als 30, 2005 und 2006 noch mehr als 40. Mehr... |
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| Kabinett beschließt Gesetz gegen Ärztemangel |
Die Bundesregierung hat den Entwurf für das Versorgungs¬strukturgesetz verabschiedet. Das Gesetz soll mit einer Reihe von Maßnahmen neue Anreize für Ärzte schaffen, sich in unterversorgten oder zukünftig nicht mehr ausreichend versorgten Regionen niederzulassen. Mehr... |
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| Burnout-Gefahr: Firmen fürchten den Stressfaktor Chef |
Haben Vorgesetzte eine Mitschuld, wenn Mitarbeiter an Burnout leiden? Studien belegen, dass Führungskräfte großen Einfluss auf den Krankenstand ihrer Abteilung haben. Unternehmen wie MAN wollen das nicht hinnehmen: Sie lassen die Angestellten ihre Chefs beurteilen. Mehr... |
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| Arzneimittelsicherheitsaspekt der elektronischen Gesundheitskarte auf dem Prüfstand |
Dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) Vorzüge bei der Verarbeitung von Patientendaten mit sich bringt, erhoffen sich nicht zuletzt die Krankenkassen. Ob sie in Verbindung mit einem zentralen Medikationsserver auch eine Möglichkeit liefert, die Therapiesicherheit von Medikamenten zu kontrollieren und so zu verbessern, soll das Projekt "TEAM eGK" der Apothekerkammer Westfalen-Lippe erforschen. Mehr... |
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| Kassen bekommen Watschen vom Bundesversicherungsamt |
Sie machen gravierende Fehler bei Klinikabrechnungen oder verhalten sich, wie bei Versicherten der City BKK, "dreist und zynisch": Das Bundesversicherungsamt liest in seinem Tätigkeitsbericht einigen Krankenkassen kräftig die Leviten. Mehr... |
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| Starnberg ist Doktors Liebling |
Wo das Geld ist, zieht es Ärzte hin. Wer glaubt, das sei ein Vorurteil, wird enttäuscht. Denn neue Zahlen zur Arztdichte zeigen: In wohlhabenden Regionen drängeln sich die Ärzte, im Osten herrscht gähnende Leere. Besonders krass: die Unterschiede bei Psychotherapeuten. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine "kleine Anfrage" der Grünen-Fraktion hervor. Darin wurde unter anderem gefragt, wo in Deutschland die zehn Planungsbereiche mit der höchsten Hausarztdichte und wo die mit der geringsten liegen. Mehr... |
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| Versorgungsgesetz: Bahr gewinnt gegen Schäuble |
Gesundheitsminister muss Gesetzentwurf für Landärzte nicht nachbessern, aber dessen Wirkung beweisen. Die Sorgen des Finanzministeriums, dass Bahrs kleine Gesundheitsreform den Bundeshaushalt zu sehr belasten würde, hat dazu geführt, dass der FDP-Minister zumindest die Mehrausgaben, die seine neuen Paragrafen verursachen, präziser darstellen musste, als er es eigentlich wollte. Dadurch wird nun deutlich, dass sich die Zuschläge, die Ärzte bekommen sollen, wenn sie sich in unterversorgten Gegenden niederlassen, pro Jahr auf 150 bis zu 200 Millionen Euro geschätzt werden. Mehr... |
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| Krankschreibung: Ärzte stellen häufiger Depressionen und Burnout fest |
Ärzte schreiben Arbeitnehmer häufiger wegen Burnout oder Depressionen krank. Laut einer Krankenkassen-Untersuchung wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 14,3 Prozent der Krankschreibungen mit einer der beiden Diagnosen begründet. Mehr... |
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| Lastenteilung - aber wie? |
Die SPD legt ein Konzept zur Reform der Pflegeversicherung vor. Allerdings bleiben Details zur Finanzierung offen. Mehr... |
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| Kampf um Schwestern und Pfleger |
In Bayerns Krankenhäusern fehlen Pflegekräfte. Experten warnen vor dramatischen Versorgungsengpässen, denn geeignete Bewerber gibt es nicht. Schon werden für wechselwillige Krankenschwestern fünfstellige Ablösesummen bezahlt. Mehr... |
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| Kassen wollen 12.000 Arztsitze abschaffen |
Die Kassen rechnen vor: Auf 12.000 Sitze für Ärzte und Psychotherapeuten kann verzichtet werden. Aus dem Schneider sind die Hausärzte. Ein Gutachten sieht bei ihnen keinen Spielraum für die Stilllegung von Praxissitzen. Mehr... |
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| Neue Festbeträge: Patienten müssen mit Aufzahlungen für Arzneimittel rechnen |
Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen seit Monatsanfang mit Aufzahlungen für rezeptpflichtige Arzneimittel rechnen. Grund dafür sind neue Erstattungshöchstbeträge der Krankenkassen (Festbeträge). Liegt der tatsächliche Preis des Arzneimittels darüber, müssen Patienten die Differenz aus eigener Tasche bezahlen. Rund 700 Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) betroffen. Mehr... |
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| Etgeton wechselt zur Bertelsmann-Stiftung |
Der für Gesundheitspolitik zuständige Experte bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Dr. Stefan Etgeton, wechselt zur Bertelsmann Stiftung. Mehr... |
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| AOK und IKK fusionieren zur Einheitskasse |
Die Großfusion von drei gesetzlichen Krankenkassen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist fast perfekt Mehr... |
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| Kassen applaudieren Schäuble |
FDP-Minister Daniel Bahr muss nachsitzen: CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble will genau wissen, was das Versorgungsgesetz kostet. Die Krankenkassen jubeln. Die Linken nennen es "Klatsche". Mehr... |
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| Der Standpunkt - Eine fragwürdige Reform |
Binnen acht Jahren soll die Organisation des Gemeinsamen Bundesausschusses zum dritten Mal reformiert werden. Angesichts der Aufgabenfülle, die das wichtigste Steuerungsgremium im Gesundheitswesen vom Gesetzgeber übertragen bekommen hat, wird der GBA - zumindest vorübergehend - mehr mit sich selbst als mit seinen Arbeitsinhalten beschäftigt sein. Am Sinn darf gezweifelt werden. Mehr... |
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| Krankenkassen - City BKK muss Zusatzbeiträge zurückzahlen |
Die insolvente Krankenkasse City BKK soll ihre Mitglieder absichtlich getäuscht haben. Die Krankenkasse müsse gezahlte Zusatzbeiträge von zuletzt 15 Euro im Monat an ehemalige Mitglieder zurückerstatten, befand das Sozialgericht Berlin. Mehr... |
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| Perspektive 2015 - Bessere Medikamente in Sicht |
Patienten und Ärzte hoffen auf bessere Behandlungsmöglichkeiten - und die Chancen dafür sind gut: Bis Ende 2015 können gegen mehr als 130 Krankheiten neue Medikamente herauskommen, insbesondere gegen verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen. Auch weitere seltene Erkrankungen können bis dahin besser behandelbar werden. Das zeigt eine Umfrage des vfa unter seinen Mitgliedsunternehmen vom Mai 2011. Mehr... |
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| Gebührenordnung für Zahnärzte - Kampf um die Goldkronen |
In Deutschland tobt ein Streit über die neue Gebührenordnung für Zahnärzte. Die Kassen warnen vor einem rasanten Anstieg der Kosten und gesetzlich Versicherte müssen eine höhere Eigenbeteiligung fürchten. FTD.de erklärt die Konfliktlinien. Mehr... |
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| Krankenkassen fürchten, geplündert zu werden |
Das Bundesgesundheitsministerium hat den Entwurf zum Versorgungsgesetz modifiziert. Die Kassen warnen dennoch: Die Reform werde eine "Gelddruckmaschine für Ärzte", weil die Budgets teilweise entfallen. Mehr... |
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| Krankenkassen schwimmen im Geld |
Trotz City-BKK-Insolvenz, Notfusionen und Gerüchten um flächendeckend drohende Zusatzbeiträge: Momentan schwimmen die gesetzlichen Krankenkassen im Geld. Im ersten Quartal dieses Jahres verbuchten sie einen Überschuss von 1,47 Milliarden Euro. Wesentlich dazu beigetragen haben vor allem die Arzneiausgaben. Statt weiter in die Höhe zu schießen, sanken sie erstmals seit Jahren ? und zwar gleich um stattliche 4,8 Prozent. In Zahlen ausgedrückt: Die Versicherer mussten für Medikamente 360 Millionen Euro weniger berappen als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Mehr... |
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| Krankenkassen-Report: Arzneimittelversorgung ist "besorgniserregend" |
Altersverwirrte werden in Heimen mit Medikamenten ruhig gestellt, obwohl sich dadurch ihr Sterberisiko erhöht. Alkoholiker erhalten massenweise süchtig machende Schlafmittel, obwohl jeder Arzt wissen müsste, dass dies grundfalsch, gefährlich und oft sogar der Grund für einen Rückfall in die Alkoholabhängigkeit ist. Ein Schmerzmittel, das schon vor 20 Jahren wegen gefährlicher Nebenwirkungen in Verruf geraten ist, erlebt eine Renaissance. Und Frauen bekommen vorzugsweise moderne Antibabypillen verschrieben, die nicht nur teurer als die bisherigen Präparate sind, sondern bei gleicher Wirksamkeit auch ein mehr als doppelt so hohes Risiko für gefährlichen Gefäßverschluss bergen. Vier besonders krasse Fälle von "Fehlversorgung" im deutschen Gesundheitssystem, aufgelistet im neuen Arzneimittelreport der BarmerGEK. Mehr... |
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| Gesetzliche Krankenkasse: Wahltarife für Zahnersatz sind keine ideale Lösung |
Ein Zahnersatz-Wahltarif, wie er von acht gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird, ist laut der Zeitschrift Finanztest nur selten erste Wahl, um die Kosten beim Zahnarzt zu drücken. Denn die Leistungen sind sehr eingeschränkt, wie die Zeitschrift in ihrer Juli-Ausgabe ermittelte. Mehr... |
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| Der Standpunkt: Geheime Kassenlage |
"Ich freu' mich über jede Kasse, die kaputt geht" - dieser unverblümte Satz stammt von der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vor der Einführung des Gesundheitsfonds. 50 Kassen seien ausreichend, derzeit gibt es immer noch dreimal so viele. Es stünde der Wettbewerbspartei FDP gut an, die einzelnen Kassen auf Transparenz zu verpflichten - so wie dies auch für börsennotierte Unternehmen gilt. Die Geheimhaltungspraxis der föderal zersplitterten Aufsichten behindert den Wettbewerb und setzt auch die Funktionstüchtigkeit des Zusatzbeitrags außer Kraft. Mehr... |
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| Krankenkassen zerpflücken Bahrs Gesundheitsreform |
Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zur Reform der medizinischen Versorgungsstrukturen werden von den Krankenkassen immer weiter zerpflückt. Nachdem sie schon gegen die geplante Lockerung von Ausgabenbremsen und eine neue Sonderförderung für Landärzte protestiert hatten, geraten nun auch die geplanten neuen Wettbewerbsregeln ins Visier. Als besonders dramatisch stufen die Kassen die Eingriffsmöglichkeiten der Behören ein. Mehr... |
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| Kassen warnen vor Milliardenzuschlägen für Ärzte |
Es sollte ein Milliardengeschenk des neuen Gesundheitsministers für Ärzte sein: Laut einer Gesetzesnovelle wollte FDP-Mann Bahr die Honorardeckelung für Mediziner aufheben. Die Kassen warnen vor einer Kostenexplosion - und auf einmal will das Ministerium nichts mehr von seinen eigenen Plänen wissen.
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| "Boreout ist ein Führungsproblem" |
Peter Werder prägte den Begriff des Boreout. Gerade Berufsanfänger fühlen sich durch ihren Job oft nicht genug ausgelastet - und leiden dann an der Unterforderung. Es reicht schon, wenn man ab und zu mal fragen würde, ob die Arbeitsauslastung gut ist. Ist es zu viel? Ist es zu wenig? Boreout ist vor allem ein Führungsproblem. Mehr... |
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| Wasem-Gutachten für ambulante Onkologie liegt vor |
Die Hämatologen und Onkologen in Deutschland unterstreichen ihre seit langem aufgestellte Forderung nach einer Neuordnung ihres ambulanten Versorgungsbereichs und nach einheitlichen Wettbewerbsbedingungen mit der Vorlage eines Gutachtens. Auch im Arbeitsentwurf zum geplanten Versorgungsgesetz wird vorgeschlagen, einen sektorverbindenden Versorgungsbereich namens ambulante spezialärztliche Versorgung einzuführen. Er würde jedoch nicht allein die onkologische Versorgung umfassen. Mehr... |
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| Medikamente - Ein gutes Rezept zum Sparen |
Der Markt mit Arzneimittel-Reimporten wächst. Die Krankenkassen sparen dadurch Millionen. Doch die Gesundheitsreform macht den Import vieler Medikamente unrentabel. Mehr... |
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| Beitragsverschwendung: Krankes Kassensystem |
Durch Korruption, Betrug und Falschabrechnung verlieren die Krankenkassen jedes Jahr Milliarden von Euro. Und dabei wird nur ein kleiner Prozentsatz überhaupt aufgedeckt. Mehr... |
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| Gesundheitsministerium: Thomas Ilka wird Bahrs neuer Staatssekretär |
Der neue Gesundheitsminister wirbt einen wichtigen Mitstreiter beim DIHK in Brüssel ab. Zwar kennt sich Ilka in der Gesundheitspolitik nicht aus - aber dafür zeichnen den Energieexperten andere Qualitäten aus. Mehr... |
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| Krankenversicherung: CSU will Gesundheitsfonds und Zusatzbeitrag kippen |
Verwirrung um neuen Vorstoß aus Bayern. Die Krankenkassen sollen die Beiträge wieder selbst erheben. Die FDP lästert über die CSU.
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| Gesundheitssystem: Bahr will Wettbewerb für Krankenkassen neu regeln |
Stundenlanges Warten, Abgewiesenwerden beim Arzt, Kunden in Angst: Wer bei der insolventen City BKK krankenversichert ist, muss dieser Tage allerlei Demütigungen erdulden. Doch der Fall offenbart die Fehler im System - einige davon will Gesundheitsminister Bahr nun angehen.
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| Daniel Bahr: Gesundheitsfachmann wird Minister |
Daniel Bahr gilt als smart, redegewandt und erfahren im Gesundheitswesen. Die Erwartungen an ihn als neuer Gesundheitsminister sind hoch. Dabei wird er die Politik seines Vorgängers zunächst weitgehend fortsetzen. Mehr... |
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| Gesetzliche Krankenkassen: Kassen bezahlen mehr als viele Versicherte wissen |
Kassen bieten Abnehmkurse oder Rückentrainings an, übernehmen homöopathische Behandlungen beim Arzt und zahlen Zuschüsse für Reiseimpfungen oder professionelle Zahnreinigung. Nur die wenigsten gesetzlich Versicherten wissen davon. Die Stiftung Warentest hat das Angebot von 93 gesetzlichen Krankenkassen getestet. Der Test erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Mehr... |
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| Hass, Diffamierung, Streit - Gesundheitspolitik made in USA |
Professor Scott Greer von der Universität Michigan zeichnete beim Hauptstadtkongress ein Bild von einem gesundheitspolitischen Streit in den USA, der in seiner Härte in Europa nur schwer nachvollziehbar ist. Mehr... |
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| Neue Verbandschefin Fischer: Pharmalobby vor Kurswechsel |
Wenige Tage nach ihrem Amtsantritt am 1. Mai hat die Chefin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Birgit Fischer, eine Neuorientierung der Interessenpolitik angekündigt. "In der Vergangenheit war unser erster Ansprechpartner der Arzt. In Zukunft sollten das zunehmend auch die Krankenkassen mit ihrem Versorgungsmanagement sein." Mehr... |
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| Verunsicherte Versicherungen |
Die Reihe der Pleite-Assekuranzen wird länger. So unterschiedlich die Anbieter sind, eint sie ein Problem: Die Zukunft wird immer unberechenbarer Mehr... |
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| Philipp Rösler geht, Daniel Bahr kommt |
Der Stabwechsel im Gesundheitsministerium zeigt: Wer GKV & Co. regiert, kann keinen Blumentopf gewinnen. Der Kurs des großen Tankers GKV ist nur schwer zu ändern. Mehr... |
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| Beipackzettel von Arzneien dürfen ins Internet: EuGH sieht keine unzulässige Werbung |
Pharmahersteller dürfen die Packungsbeilage auch verschreibungspflichtiger Arzneimittel unverändert ins Internet einstellen. Dies ist keine unzulässige Werbung, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Mehr... |
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| Nach Schiedsspruch am Gericht: Apotheker müssen blechen |
Das Berliner Sozialgericht kippt den Apothekenabschlag. Die gesetzlichen Krankenkassen hoffen nun auf 320 Millionen Euro Mehreinnahmen ? zu Lasten der Apotheken. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Das Gericht hat die Revision zugelassen. Mehr... |
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| Kassieren Krankenkassen doppelt bei Regressen? |
Können die Kassen doppelt profitieren - von der Wirtschaftlichkeitsprüfung in der Praxis und der Retaxierung bei Apotheken? Ausgeschlossen ist das nicht. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Gesetzliche und private Krankenkassen loten heimlich Kooperationen aus |
In der Öffentlichkeit prügeln sie sich, doch insgeheim prüfen private Krankenversicherungen und gesetzliche Krankenkassen, wo und wie sie künftig kooperieren können. Der Grund ist einfach: Ihnen steht das Wasser bis zum Hals. Mehr... |
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| Abbau der Medizinerdichte: Kassen wollen Arzt-Zulassung befristen |
Die Krankenkassen wollen die Medizinerdichte in Städten bekämpfen und rütteln an einem jahrzehntealtem Ärzte-Privileg: Künftig sollen Ärzte ihre Zulassungen nicht mehr vererben oder verkaufen dürfen - mit Aufgabe der Praxis soll auch die Zulassung enden. Mehr... |
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| Sozialwahl 2011 - Eine vertane Chance |
Fast 50 Millionen Menschen sind bis Juni dazu aufgerufen, über ihre Vertreter bei den Sozialkassen abzustimmen. Eine durchaus wichtige Entscheidung. Doch die Wahl hat ein Demokratieproblem. Mehr... |
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| Gesundheitswirtschaft - Diese zehn Sieger helfen Deutschlands Patienten |
Die FTD hat gesucht - und zehn vorbildliche Ideen prämiert. Denkverbote gab es nicht. Da wurden Patientinnen zu Helferinnen ausgebildet - und eine Arzneipolizei wachte streng über Medikamente. Hier die Projekte und ihre Initiatoren. Mehr... |
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| SPD überarbeitet Bürgerversicherung |
Die SPD hat ein neues Konzept für ihre Bürgerversicherung vorgelegt. Sie will die Arbeitgeber stärker belasten, anders als noch zu Regierungszeiten. Mehr... |
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| Versorgungsgesetz: Koalition einigt sich auf neue Bedarfsplanung |
Das Bundgesundheitsministerium hat überarbeitete Eckpunkte für das geplante Versorgungsgesetz vorgelegt. Kern des Gesetzes ist eine flexiblere Bedarfsplanung. Mehr... |
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| Soziale Sicherung: Arbeitgeber attackieren Pflegepläne der Koalition |
Scharfe Kritik übt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an Überlegungen der Koalition, die Leistungen in der Pflegeversicherung auszudehnen und im Gegenzug deren Einnahmen zu erhöhen. Dagegen halten die Gewerkschaften von einer privaten Vorsorge wenig, sie setzen auf eine kollektive Finanzierung. Mehr... |
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| GKV versus PKV: Unsozial sind immer nur die anderen |
Unter dem Titel "Gesetzlich oder privat? Das Modell der Krankenversicherung 2020" waren Spitzenvertreter von PKV- und GKV-Verbänden beim Leipziger "Frühjahrsgespräch zur Gesundheitspolitik" dazu aufgerufen, die Herausforderungen beider Systeme zu analysieren. Man war sich einig, dass wirtschaftlich schwere Zeiten bevorstehen. Mehr Einigkeit gibt es aber nicht. Mehr... |
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| Verzicht auf die Praxisgebühr? Dann muss eine Alternative her |
Praxisgebühr und andere Zuzahlungen beibehalten oder abschaffen: Ein Antrag der Linksfraktion im Bundestag, der sich für die Abschaffung ausspricht, stößt überwiegend auf Widerstand oder Skepsis. Vorbehaltlos begrüßen nur Sozialverbände den Vorstoß. Dies ergibt sich aus Stellungnahmen der Verbände für eine Anhörung im Bundestags-Gesundheitsausschuss, die für den 13. April geplant ist. Die KBV spricht Zuzahlungen im SGB V jede Steuerungswirkung ab. Mehr... |
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| Pflegeversicherung: Regierung plant nächsten Beitragssprung |
Schon wieder schlechte Nachrichten für Arbeitnehmer: Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen soll der Beitrag zur Pflegeversicherung von 1,95 auf 2,55 Prozent steigen. Das schwarz-gelbe "Mehr Netto"-Versprechen wäre damit endgültig Makulatur. Mehr... |
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| Patienten können wieder gewohnte Packungsgröße erhalten |
Gesetzlich versicherte Patienten können ab 1. April ihr Arzneimittel vorerst wieder in der gewohnten Packungsgröße erhalten. Der Rahmenvertrag zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) ermöglicht es Apotheken, in bestimmten Fällen nun auch wieder "alte" Packungsgrößen abzugeben, sofern das Rezept nur das Kennzeichen N1, N2 oder N3 ohne konkrete Stückzahl angibt. Mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) und fehlerhaften Datenmeldungen einzelner Pharmahersteller hatte es zu Jahresbeginn eine erhebliche Verunsicherung unter den Patienten gegeben. Mehr... |
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| Apotheke darf auf Erhebung der Rezeptgebühr nicht verzichten |
Das OVG Lüneburg hat sich erneut mit der Frage befasst, ob eine deutsche (Versand-) Apotheke den gesetzlich Krankenversicherten die Zahlung der Rezeptgebühr bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ersparen darf. Es hat seine Auffassung bekräftigt, dass darin ein Verstoß gegen die gesetzliche Arzneimittelpreisbindung liegt. Mehr... |
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| Lebensarbeitszeit: "Ältere Mitarbeiter müssen bleiben" |
Der Präsident der Rentenversicherung, Herbert Rische, hält längere Lebensarbeitszeiten wegen des demografischen Wandels für unvermeidbar. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Ein Ökonom unterm Messer |
Wie gut ist unser Gesundheitssystem? Ist es zu teuer? Der Autor ist Kassenpatient und stellte sich diese Fragen plötzlich ganz persönlich: Er brauchte eine neue Herzklappe. Mehr... |
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| Der Sinn von Gesetzen |
Die Umsetzung der Mehrkostenregelung bei einigen Krankenkassen verstößt nach Auffassung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) klar gegen den Sinn des Gesetzes. Regelungen, die dem Versicherten zum einen auch nach Lektüre der Satzung im Dunklen lassen, was er an Kosten erstattet bekommt und zum anderen teilweise weniger als 20 Prozent des Preises erstatten, stärken nicht die Entscheidungsfreiheit des Versicherten. "Es kann nicht sein, dass ein Versicherter bei einem Medikament, das 31 Euro kostet, von der AOK Baden-Württemberg laut Satzung nur 5,70 Euro erstattet bekommt." Mehr... |
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| Seitenwechsel: Barmer-Chefin wird oberste Pharma-Lobbyistin |
Erst Gesundheitsministerin, dann Krankenkassen-Chefin und nun oberste deutsche Pharma-Lobbyistin: Die SPD-Politikerin und bisherige Barmer-Vorsitzende Birgit Fischer wechselt zum Verband forschender Arzneimittelhersteller. Der Pharmaverband will sich mit Fischer neu ausrichten. Die neue Hauptgeschäftsführerin stehe für Vermittlung und Kommunikation. Mehr... |
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| Kommunikation in der Onkologie: 5 Fragen an Friedrich Overkamp |
Nutzenbewertungen sind ein hochaktuelles Thema in der Onkologie, doch dabei stehen Arzneimittel im Mittelpunkt. Über den Nutzen guter Gespräche zwischen Krebspatienten und ihren Ärzten wird nach Ansicht von Friedrich Overkamp zu wenig diskutiert und geforscht. Mehr... |
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| Krankenversicherungen: Umsteigen verboten |
Wer freiwillig gesetzlich versichert ist und in die private Krankenversicherung wechseln will, konnte das bisher ohne Probleme. Nun stellen sich einige Kassen quer. Mehr... |
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| Aussendienstmitarbeiter - Von Termin zu Termin |
Besuche bei Ärzten, Fahrerei, Gesundheitspolitik erklären - der Job des Pharmaberaters ist anstrengend. Mehr... |
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| Interview "Es gibt noch Reserven im Gesundheitssystem" |
Am 20. März wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Der amtierende Regierungschef Professor Wolfgang Böhmer tritt nicht mehr an. Die "Ärzte Zeitung" sprach mit ihm. Mehr... |
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| Krankenkassen beklagen Millionenschaden durch Betrug |
Durch Betrug im Gesundheitswesen ist den Krankenkassen im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Mit eigens eingerichteten Fachabteilungen machen sie Jagd auf die schwarzen Schafe unter den Leistungserbringern, die sich etwa mit gefälschten Rechnungen oder Abbuchungen für nicht erbrachte Leistungen bereichern wollen. Dies betreffe sowohl Ärzte als auch Apotheker, Psycho- und Physiotherapeuten, Sanitätshäuser, Hebammen sowie Betreiber von Pflegediensten. Mehr... |
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| Elektronische Gesundheitskarte: Neues System startet im Oktober |
Das ständige Verschieben hat ein Ende: Mit fast sechs Jahren Verspätung soll nun ab Oktober die umstrittene elektronische Gesundheitskarte an die Bürger ausgegeben werden. Mehr... |
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| Gesundheitsminister Rösler im Gespräch: "Die Praxisgebühr hat nichts gebracht" |
Gesundheitsminister Philipp Rösler zweifelt an der Wirkung der Zehn-Euro-Abgabe, will sie aber trotzdem erhalten. Dafür verspricht der FDP-Politiker eine andere Neuerung. Mehr... |
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| CeBIT: Beiträge zur Gesundheitsprävention mit Apps und virtuellen Techniken |
Die CeBIT ist auch eine Messe für Krankenkassen - jedenfalls für den AOK Bundesverband. Der zeigt auf seinem Stand IT-Projekte zur Förderung der Prävention. Mehr... |
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| Bund-Länder-Kommission einigt sich auf flexiblere Bedarfsplanung |
Bund und Länder wollen die Bedarfsplanung flexibler gestalten. Unter anderem sollen deshalb die Planungsbereiche künftig nicht mehr zwingend den Stadt- und Landkreisen entsprechen, sondern so gestaltet sein, "dass sie einer flächendeckenden Versorgung dienen". Mehr... |
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| Millionen für die Zahnärzte: Koalition will Obergrenze für das Honorar lockern - Kassen fürchten ausufernde Kosten |
Die Vorbereitungen für die zweite große Gesundheitsreform laufen. Die Versorgung der Patienten soll verbessert werden. Landärzte können künftig deutlich mehr Geld verdienen. Zahnärzte, die Kassenpatienten behandeln, sollen mehr Geld bekommen. Beitragssteigerungen soll es aber nicht geben. Mehr... |
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| Krankenhauskommission: Röder und Söder arbeiten zusammen |
Neue Ideen fürs Gesundheitswesen soll die Kommission "Krankenhaus der Zukunft" entwickeln. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) haben das Gremium ins Leben gerufen, das im Frühjahr seine Arbeit aufnehmen soll. Mehr... |
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| Die beste Krankenkasse für jeden Typ |
Die Krankenversicherung ist teurer geworden. Millionen Kassenmitglieder fragen sich: Wie kann ich jetzt noch sparen? Ein Führer durch den Krankenkassendschungel. Mehr... |
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| Neue Richtlinie: EU-Bürger sollen besser vor Arzneimittelfälschern geschützt werden |
Das Europäische Parlament hat mit großer Mehrheit eine Richtlinie zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen angenommen. Die neuen Vorgaben sollen verhindern, dass gefälschte Arzneimittel in die legale Lieferkette gelangen. Zugelassene und zertifizierte Internet-Apotheken sollen mit einem EU-Sicherheitslogo versehen werden, Arzneimittelpackungen mit Sicherheitsmerkmalen, durch die der Weg des Medikamentes zurück verfolgt werden kann. Mehr... |
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| Letztes Jahr waren es die Kassenbeiträge - Was erhöhen Sie dieses Jahr, Herr Doktor Rösler? |
Gesundheitsminister Philipp Rösler spricht über steigende Kosten in der Pflege, neue Hilfen des Staates für die Angehörigen von Pflegebedürftigen und seine Therapie für die schwächelnde FDP. Mehr... |
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| Koalition will bis Ende März Konzept gegen Ärztemangel vorlegen |
Die Gesundheitsexperten der schwarz-gelben Koalition drücken im Kampf gegen den Ärztemangel in ländlichen Regionen und bei der geplanten Verbesserung der medizinischen Versorgung aufs Tempo. Bereits Ende März sollen Vorschläge dazu in Form von Eckpunkten auf dem Tisch liegen. Bis dahin solle auch das neue Patientenrechtegesetz auf den Weg gebracht werden. Zur geplanten Reform der Pflegeversicherung sollen die Eckpunkte dagegen bis Mitte des Jahres stehen. Mehr... |
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| Krankenkassen zieht es immer öfter vor den Kadi |
Nordrhein-Westfalens Sozialgerichte verzeichnen für 2010 eine deutliche Zunahme der Streitfälle mit Krankenkassen. Mehr... |
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| SPD will Ärzte für lange Wartezeiten bestrafen |
Die SPD will Ärzte bestrafen, die gesetzlich Versicherte wegen Privatversicherten auf Termine warten lassen. Auch die Leistungen im Krankenhaus sollen sich verbessern. Mehr... |
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| Belohnung für die Gesunden |
Wer etwas für die Gesundheit tut, kann mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Doch wer die Bonusprogramme der Krankenkassen nutzen will, muss regelmäßig Vorsorge betreiben - und eine Menge Zeit investieren. Mehr... |
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| WHO - Rückblick auf 2010 und Höhepunkte für 2011 |
Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, trat ihre fünfjährige Amtszeit vor genau einem Jahr an. 2010 war ein Jahr der Anpassung und des Wandels voller bemerkenswerter Erfolge, stand aber auch im Zeichen mehrerer schwerwiegender Krisen im Gesundheitsbereich. Neben der ehrgeizigen gesundheitspolitischen Agenda wird 2011 sicher weitere Herausforderungen bringen. Mehr... |
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| Kopfprämie - Gesundheitspolitik der SPD in der Kritik |
Was im Bundestag am Donnerstag, 27. Januar 2011, als erneute Auseinandersetzung mit der schwarz-gelben Gesundheitsreform begonnen hat, hat sich im Lauf der Debatte zur Auseinandersetzung um die Haltung der SPD zur Gesundheitspolitik erwiesen. Mehr... |
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| Beratungs-Hotline für Patienten startet |
Läuft bei einer medizinischen Behandlung etwas schief, empfiehlt sich ein klärendes Gespräch mit dem Arzt oder der Krankenkasse. Doch manchmal hilft das nicht weiter: Dann brauchen Patienten unabhängigen Rat - der nun endgültig vertraglich geregelt ist. Mehr... |
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| Kirchen stellen neue christliche Patientenverfügung vor |
Die christlichen Kirchen in Deutschland haben den Anspruch der Bürger auf ein menschenwürdiges Sterben betont und eine neue Handreichung zur christlichen Patientenvorsorge vorgestellt. Mehr... |
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| Wie die Krankenkassen auf Betriebsrenten und Kapitaleinkünfte zugreifen |
Wer privat vorsorgt, wird bestraft: Wie die Kassen auf Betriebsrenten, Mieterlöse und Kapitaleinkünfte zugreifen, wen das trifft und wie Versicherte sich schützen können. Mehr... |
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| Der Standpunkt - Suche nach der Pole-Position |
Die gesundheitspolitische Agenda für 2011 steht. Die Erwartungen sind groß, wohl wissend, dass die anstehenden Reformen - Stichwort Versorgungsgesetz - zu den schwierigsten der Koalition in dieser Legislatur gehören. Mehr... |
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| G-BA beschließt neues Kapitel - Verfahrensordnung regelt nun umfassend die Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach AMNOG |
Mit Beschluss eines neuen Kapitels seiner Verfahrensordnung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die systematische Arzneimittelbewertung nach Markteinführung geregelt, die mit dem im Januar in Kraft getretenen Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) eingeführt wurde. Das neue Kapitel regelt umfassend das Verfahren von der Einleitung bis zum Beschluss und die Umsetzung der Nutzenbewertung in der Arzneimittel-Richtlinie. Damit die Regelung in Kraft treten kann, ist noch die Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erforderlich. Mehr... |
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| Europaparlament nimmt Gesetz zur Regelung von Auslandsbehandlungen an |
Das Europaparlament hat ein Gesetz angenommen, das den Patienten einheitliche Rechte bei medizinischen Behandlungen im EU-Ausland garantieren soll. Die Richtlinie regelt in erster Linie die Kostenerstattung für ambulante und stationäre Leistungen. Mehr... |
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| Chaos in Apotheken: Rätselraten um Packungsgrößen N1, N2, N3 |
Ein Patient bekommt zusätzlich zu einem NSAR (N1) als Magenschutz Omeprazol 40 (N1) verordnet. Ein einfacher Fall für den Apotheker? Nicht mehr seit Jahresbeginn. Denn er muss zwischen Packungsgrößenverordnung, Rabattverträgen und ärztlichem Therapieziel abwägen. Das Chaos ist vorprogrammiert. Mehr... |
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| Das Risiko der Pillendreher |
Die Pharmabranche hat bei Gesundheitspolitikern und Krankenkassen keinen besonders guten Ruf. Und an der Börse sind Pharma-Aktien vor allem wegen ihres Mangels an Volatilität gefragt. Die Strategien der Pharmakonzerne, sich in dem immer härter werdenden Umfeld zu behaupten, sind vielfältig. 2011 wird für die Branche dennoch ein spannendes Jahr. Mehr... |
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| Onkologisches Gutachten vorgestellt |
Das Bundesministerium für Gesundheit hatte das Gutachten ?Sicherstellung einer effizienten Arzneimittelversorgung in der Onkologie? im Rahmen des Nationalen Krebsplans in Auftrag gegeben. Staatssekretär Stefan Kapferer hat es nun entgegengenommen. Es wurde von den Professoren Gerd Glaeske, Eberhard Wille, Klaus Höffken, Wolf-Dieter Ludwig, Matthias Schrappe und Lothar Weißbach erstellt. Mehr... |
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| Gesundgerechnet - Die Zukunft der medizinischen Versorgung |
Inzwischen gibt es 1300 Medizinische Versorgungszentren, kurz MVZ, deutschlandweit. Anbieter und Versicherer setzen auf standardisierte und betriebswirtschaftlich durchkalkulierte Leistungen. Doch nützt das auch den Patienten? Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Spanien führt striktes Rauchverbot ein |
Raucher in Spanien haben es künftig schwerer, wenn sie ihrer Sucht nachgehen wollen: Mit dem neuen Jahr ist eines der strengsten Rauchverbote Europas in Kraft getreten. Es drohen empfindliche Geldstrafen. Mehr... |
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| Nutzenbewertung: Kassen fordern Ende der Prasserei in Kliniken |
Schluss mit der Geldverschwendung: Die gesetzlichen Krankenkassen knüpfen sich den größten Ausgabenblock im Gesundheitswesen vor. Neue Behandlungsmethoden wollen sie nur noch dann bezahlen, wenn der Nutzen nachgewiesen ist. Mehr... |
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| Anhaltende Diskussion um neue Mehrkostenregelung |
Seit Anfang Januar müssen Apotheken Patienten gezielt mit rabattierten Arzneimitteln versorgen. Dadurch erhalten viele Patienten statt der gewohnten Präparate andere Pillen mit dem gleichen Wirkstoff. Unrabattierte Medikamente des gleichen Wirkstoffes erhält nur noch, wer eventuell entstehende Mehrkosten aus eigener Tasche zahlt. Angesichts der Diskussion um mögliche Verunsicherungen der Patienten durch die neue Mehrkostenregelung macht sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erneut für die ärztliche Wirkstoffverordnung stark. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Psst! Wir sind fertig |
Am 1. Januar tritt die schwarz-gelbe Gesundheitsreform in Kraft. Kaum jemand wird es merken ? darin liegt die Chance des neuen Gesetzes. Mehr... |
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| Gesundheitswesen - Fusionen von Kassen bringen kaum Einsparungen |
Es ist ein ernüchterndes Ergebnis: Nach Informationen des SPIEGEL haben Zusammenschlüsse von Krankenkassen kaum Vorteile. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofs hervor. Mehr... |
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| AMNOG und Rechtsverordnung: G-BA zieht trotz Vorbehalten insgesamt positive Bilanz |
Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der Gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) und der entsprechenden Rechtsverordnung durch Bundesrat und Bundeskabinett hat der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Dr. Rainer Hess, für die darin vorgesehene Frühbewertung eine positive Bilanz des abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahrens gezogen. Mehr... |
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| Ärztekammerpolitik von Suizidbeihilfe bis Rationierung: Bilanz 2010 |
Was, fragt man sich, treibt den Präsidenten der Bundesärztekammer dazu, in einer Zeit, in der allgemein Bilanz gezogen wird und man sich über gute Vorsätze fürs neue Jahr Gedanken macht, in Sachen Bioethik nochmals zwei, drei Paukenschläge zu versuchen? Ärztliche Beihilfe zum Suizid soll nicht mehr standeswidrig sein, weil das Strafrecht sie auch nicht verbietet. Und die Absage an die Präimplantationsdiagnose gilt nunmehr als "unlogisch". Mehr... |
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| Kassenausstieg gescheitert - Hoppenthaller zurückgetreten |
Der Chef des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV) Wolfgang Hoppenthaller ist zurückgetreten. Nach dem Scheitern der von ihm vorangetriebenen Rückgabe der Kassenzulassungen der Hausärzte erklärte der Mediziner seinen Rücktritt "von allen politischen Ämtern". Er wolle künftigen Verhandlungen mit der Bayerischen Staatsregierung und mit den Krankenkassen nicht im Wege stehen. Mehr... |
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| Bürgerversicherung - Überfällige Abrüstung bei der Gesundheit |
Die Zeit der ideologischen Schlachten zwischen Schwarz-Gelb und der SPD scheint vorbei. Die Sozialdemokraten geben ihren Widerstand auf - das lässt auf weitere pragmatische Lösungen hoffen. Der Schwenk, den Sozialausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung aus Steuermitteln bestreiten zu wollen statt aus Beitragseinnahmen, ist eine zentrale Weichenstellung. Mehr... |
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| AOK Bayern kündigt Hausarztvertrag fristlos |
Die AOK Bayern hat den Hausarztvertrag mit dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) fristlos gekündigt. "Wir können nicht zulassen, dass unsere Versicherten Spielball der machtpolitischen Ambitionen des BHÄV werden", begründete AOK-Landeschef Helmut Platzer die Kündigung. Mehr... |
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| Geplanter Kassenausstieg - Versicherungsamt warnt Hausärzte |
Ein Brief sorgt für Aufsehen im Streit zwischen bayerischen Hausärzten und Kassen. Absender ist das Bundesversicherungsamt. Im Schreiben verpackt ist eine Warnung. Mehr... |
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| Ärzte gegen Privatversicherer: Mediziner attackieren geplantes Honorarsystem |
Glaubt man Peter Engel, müsste das Gesundheitssystem spätestens im Sommer des kommenden Jahres am Ende sein. 'Wir bekommen eine Aldisierung der Medizin', warnt der Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Ärzte und Zahnärzte würden zu Versicherungsmaklern degradiert. Auch Theodor Windhorst ist hochgradig alarmiert. Die freie Arztwahl sei in Gefahr, warnt der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) und überhaupt gebe es ab sofort nur noch die Billigmedizin. Mehr... |
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| Kliniken wollen mehr Spielraum für ambulante Versorgung |
Krankenhäusern die Möglichkeit zu geben, ?sich als Gesundheitszentren weiterzuentwickeln und ihre Kompetenzen stärker als bislang in die ambulante Versorgung einbringen? hat der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Hans Rossels, gefordert. Mehr... |
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| Krankenkassen: 600 Millionen Euro verschenkt |
Die Mitglieder müssen 2011 draufzahlen, aber die Apotheker machen die Krankenkassen glücklich: Für die Apotheker kommt die Bescherung in diesem Jahr nicht nur etwas früher, sie fällt auch noch recht üppig aus. Nach einem eigenartigen Vorgang dürfen sie wohl bald 600 Millionen Euro zu Lasten der Krankenkassen verbuchen. Ein ?Geschenk?, nennen das Kassenvertreter hinter vorgehaltener Hand. Ein Geschenk, das sich die Kassen eigentlich gar nicht leisten können. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Gesunder Reibach |
Apotheker dürfen Krebsmedikamente selbst herstellen. Dabei sollen einige von ihnen falsch abgerechnet haben - Betrug in großem Stil oder nur ein Irrtum? Mehr... |
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| Kassen müssen im Einzelfall Differenz bei Arznei zahlen |
Krankenkassen müssen in Einzelfällen bei Festbetrags-Arzneimitteln auch die Kosten übernehmen, die oberhalb des Festbetrags liegen. Das hat das Sozialgericht Aachen (SG) jetzt in einem nicht rechtskräftigen Urteil zum Asthma-Mittel Alvesco® festgestellt. Mehr... |
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| GESUNDHEIT: Dauerzank garantiert |
Der Streit um die Ausrichtung der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland prägt auch die Bundestagsdebatte über den Haushalt 2011 von Ressortchef Philipp Rösler Mehr... |
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| Prämienaufschläge - So schützen sich Privatversicherte vor dem Beitragsfluch |
Millionen Kunden der privaten Krankenversicherung bekommen in diesen Tagen unerfreuliche Post: Die Beiträge steigen Anfang 2011 deutlich. Doch es gibt einen Gesetzestrick, mit dem sich Verbraucher gegen den Kostenfluch wehren können. Mehr... |
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| Gesundheitsversorgung: Am liebsten zum Nulltarif |
Umfrage: Die Deutschen sind mit ihrem Gesundheitssystem zufrieden - nur teurer werden darf es nicht. Und jeder zweite Arzt hat schon einmal Behandlungen aus Kostengründen nicht durchgeführt. Mehr... |
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| Bundestag beschließt Milliardenzuschuss an die Krankenversicherung |
Der Milliardenzuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung ist beschlossene Sache. Der Bundestag billigte mit den Stimmen von Union und FDP den Etat von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in Höhe von 15,78 Milliarden Euro für das kommende Jahr. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik über den Geldbeutel: Dänemark führt Fettsteuer ein |
Der Handel in Dänemark ist verärgert: Die Regierung hat eine "Gesundheitssteuer" beschlossen. Bemessungsgrundlage ist der Fettgehalt von Lebensmitteln. Mehr... |
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| Krankenkassen von Pleite bedroht |
Solch ein Treffen hat es noch nie gegeben: Mehr als 120 Vorstände von Betriebskrankenkassen (BKK) kommen zusammen, um ein äußerst heikles Thema zu besprechen. Es geht darum, die Insolvenz von zwei Krankenkassen zu verhindern. Davon bedroht sind die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) und die City BKK. Beide stecken schon seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten. Unterdessen leidet die private Krankenversicherung (PKV) zwar nicht unter Insolvenzen, wohl aber unter steigendem Kostendruck. Mehr... |
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| Krankenkassen: Das müssen Versicherte jetzt beachten |
Der Bundestag hat die Reform der Krankenkassen beschlossen. Ab Jahresende ändert sich vieles für die Versicherten. Die wichtigsten Antworten zeigt das FAQ. Mehr... |
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| Elektronische Gesundheitskarte kommt in abgespeckter Form |
Die elektronische Gesundheitskarte wird im kommenden Jahr mit deutlichen Einschränkungen eingeführt. Viele daten¬schutzrechtliche Bedenken seien berücksichtigt worden, sagte der Parlamentarische Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) im Bundestag. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: SPD verabschiedet Konzept für Bürgerversicherung |
Am Freitag haben Union und FDP im Bundestag ihre Gesundheitsreform beschlossen. Die SPD kontert mit ihrem eigenen Modell: Am vergangenen Montag beschloss sie ihr Konzept der Bürgerversicherung. Alle Bürger sollten unter Berücksichtigung aller Einkommensarten zur Finanzierung des Krankenversicherungssystems beitragen, so Generalsekretärin Nahles. Mehr... |
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| Gut gemacht, Rösler |
Bei der ersten Gesundheitsreform, die Philipp Rösler nun durch den Bundestag bringt, liegen Licht und Schatten eng beieinander. Das Arzneimittelgesetz leuchtet hell, hier hat Rösler - bei aller Kritik am Detail - einen echten Fortschritt erzielt. Das Gesetz, das die Finanzierung der Krankenkassen neu regelt, sollte dagegen besser im Schatten verschwinden. Hier wird mehr der Status quo zementiert, als dass es echte Neuerungen oder gar Verbesserungen gibt. Mehr... |
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| Gesundheitsreform / Nutzenbewertung: Verwässerung der Arzneimittelprüfung zurückgenommen |
Nach Kritik von Experten nimmt die Koalition eine Verwässerung der Gesundheitsreform zum Teil wieder zurück. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen wird auch in Zukunft Arzneimittel wegen Unzweckmäßigkeit von der Erstattung durch die gesetzlichen Kassen ausschließen können. Mehr... |
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| Neue Wege in der Präventionsstrategie: Rösler gegen reine Reparatur-Medizin |
Mit gesundem Leben ist es bei Vielen nicht weit her. Ärzte bekämpfen millionenfach Krankheitsfolgen von Stress und falscher Ernährung - statt sich mehr um Vorsorge zu kümmern. Das will Minister Rösler jetzt ändern. Mehr... |
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| Aufschwung füllt Sozialkassen - Mehr Geld für die Rentner? |
Steigt die Zahl der Beschäftigten um 100.000, so bringt das nach Angaben des Ökonomen Bernd Raffelhüschen den Sozialkassen etwa 1,4 Milliarden Euro jährlich an zusätzlichen Einnahmen. Davon könnten die Rentner profitieren. Aber auch die Arbeitnehmer. Weil bei höherer Beschäftigung auch mehr Geld in den Gesundheitsfonds fließt, sind geringere Defizite der Krankenkassen möglich. ?Die Krankenkassen werden 2011 den Mitgliedern vermutlich Zusatzbeiträge ersparen können?. Mehr... |
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| Geld von Pharmafirmen: Richter verurteilt erstmals Ärzte wegen Bestechlichkeit |
Wie korrupt sind Mediziner in Deutschland? Nach SPIEGEL-Informationen hat ein Amtsgericht jetzt erstmals zwei niedergelassene Ärzte wegen Bestechlichkeit verurteilt - sie hatten vom Ratiopharm-Konzern Schecks erhalten. Mehr... |
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| Reform der Krankenversicherung - Auf Kosten der Versicherten |
Arbeitgeber, Sozialverbände und Gewerkschaften kritisieren die geplante Reform zur Finanzierung der Krankenversicherung als "ineffizient und ungerecht". Mehr... |
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| Das schwierige Versprechen des Herrn Rösler |
Für sein Arzneimittel-Sparpaket bekam Gesundheitsminister Philipp Rösler zunächst viel Zustimmung. Doch am Ende überwiegt die Enttäuschung. Lautstarke Kritik an einzelnen Punkten, leise Zustimmung zum ganzen Gesetz. Mehr... |
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| Philipp Rösler kommt Pharma-Händlern entgegen |
Eine Milliarde Euro soll das Sparpaket für Medikamente einbringen. Darüber muss verhandelt werden ? und gleich wird mehr Bürokratie geschaffen. Schätzungen aus Kassenkreisen zufolge werden dafür mindestens 60 neue Mitarbeiter benötigt. Unterdessen wurde bekannt, dass die schwarz-gelbe Koalition dem Pharmagroßhandel und den Arzneimittelimporteuren entgegenkommen will. Diese sollen nicht mehr 400 Mio. Euro, sondern nur noch knapp 200 Mio. Euro zum Sparpaket beitragen. Dafür sollen die Apotheker nun doch einen direkten Sparbeitrag leisten. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Streit über die Medikamentenprüfung |
Eine von der Bundesregierung geplante Neuregelung für besondere Arzneimittel stößt auf Unmut. Die zentrale Figur im Entscheidungsprozess der medizinischen Qualitätskontrolle und Nutzenbewertung von Arzneimitteln und Therapien ist Rainer Hess. Er ist unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen, kurz G-BA. Er sitzt einem Gremium vor, das darüber entscheidet, welche Therapien 70 Millionen Kassenpatienten bezahlt bekommen und welche nicht. Aus seiner Sicht geht es darum, das hohe Qualitätsniveau bei der Medikamentenprüfung beizubehalten. "An der evidenzbasierten Medizin sollte man nicht rütteln. Sie ist der Goldstandard." Mehr... |
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| Ganz Europa wird 2020 zu wenig Ärzte und Pfleger haben |
Werden reiche den armen Ländern Arbeitskräfte abjagen - oder gelingt es, Gesundheitsberufe attraktiv zu machen? Im nächsten Jahrzehnt drohen den EU-Staaten zum Teil dramatische Engpässe in der Gesundheitsversorgung. Nach Schätzungen der EU-Kommission könnten den europäischen Gesundheitssystemen 2020 bis zu zwei Millionen Arbeitskräfte fehlen. Gesundheitsberufe machen mit zehn Prozent der Beschäftigten eines der größten Segmente des europäischen Arbeitsmarktes aus. Mehr... |
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| Bildgebende Verfahren: Welche Tumorbilder retten Leben? |
In Kürze könnte entschieden werden, dass Krebspatienten nicht von allen Tomographie-Aufnahmen profitieren. Die Erstattung durch Kassen steht auf dem Spiel. Mehr... |
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| Krankenkassen: Wechsel mit Nebenwirkungen |
Wer eine private Krankenversicherung abschließt, bindet sich häufig lebenslang - oder muss den Wechsel teuer bezahlen. Kunden sollten daher die Tarife genau vergleichen. Denn die verlockenden Billig-Angebote schränken die Leistungen oft bedrohlich ein. Mehr... |
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| Bericht: Krankenkassen tricksen bei Abrechnung von Krankheiten |
Die neuen Abrechnungsmöglichkeiten durch den Gesundheitsfonds haben nach einem ARD-Bericht die Zahl der bei den Kassen erfassten chronisch Kranken deutlich steigen lassen. Patienten würden kränker gemacht, als sie sind. Grund dafür sind höhere Summen aus dem Gesundheitsfonds. Droht ein Kassen-Skandal? Mehr... |
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| Kostenerstattungstarif: Kassen übernehmen nur ein Drittel der Kosten |
Er soll bei Patienten für mehr Kostenbewusstsein sorgen, stattdessen verursacht der Erstattungstarif jedoch vor allem Kosten. Die Krankenkassen erstatten nur rund ein Drittel der Rechnungen, erheben Pauschalen für die Bearbeitung - und schieben die Schuld den Ärzten zu. Mehr... |
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| Fachleute fordern einen Ausbau der europäischen Gesundheitspolitik |
Experten sehen die steigende Lebenserwartung der Europäer nicht als wesentlichen Kostentreiber im Gesundheitswesen. "Viel stärker ist es der medizinische Fortschritt, von dem natürlich alle Patientinnen und Patienten profitieren sollen", sagte der österreichische Gesundheitsminister Alois Stöger bei der Eröffnung des 13. European Health Forum Gastein (EHFG). Mehr... |
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| Rösler greift Privaten erneut unter die Arme |
Gesetzliche Krankenkassen sollen nicht mehr so einfach wie bisher eigene Zusatzversicherungen anbieten können. Stattdessen sollen sie ihren Versicherten entsprechende Angebote von privaten Krankenversicherern (PKV) vermitteln. Das sieht eine weitere Änderung der schwarz-gelben Koalition an ihrer Gesundheitsreform vor. Auch für die zahlreichen Wahltarife der Kassen sollen strengere Regeln gelten. So sollen sie genauer kalkuliert werden und die Versicherten nur noch ein statt bisher drei Jahre binden. Mehr... |
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| Stellungnahme des G-BA zum AMNOG |
G-BA hält neues Arzneimittelgesetz für gesundheitsgefährdend: Auszug aus der Stellungnahme des G-BA zum Fraktionsentwurf von CDU/CSU und FDP zu einem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Mehr... |
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| GKV zahlt 2010 rund 4,6 Mrd. Euro Mehrwertsteuer auf Arzneimittel |
Angesichts der öffentlichen Diskussion um eine Vereinfachung des Mehrwertsteuersystems macht die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände darauf aufmerksam, dass auf alle Arzneimittel der volle Mehrwertsteuersatz erhoben wird. Im Gegensatz zu Lebensmitteln oder Büchern, für die der ermäßigte Satz von 7 Prozent gilt, werden Medikamente mit 19 Prozent belastet. Mehr... |
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| Kassen fordern bei Krankenhausplanung mehr Leistungsorientierung |
Gesetzliche und private Krankenkassen in Hamburg plädieren für umfassende Reformen in der Krankenhausplanung. Sie fordern, den vorherrschenden "Trend zur Hospitalisierung" zu stoppen und in den Planungsprozess konkretere Qualitätskriterien einzubeziehen. Mehr... |
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| Pressestimmen zur Gesundheitsreform: Vorkasse zerstört das Gemeinwohl |
Mit der Gesundheitsreform sollen gesetzlich Versicherte stärker belastet werden. Nun will Minister Rösler zudem, dass Kassenpatienten ihren Arzt häufiger selbst zahlen - und erst dann das Geld von der Kasse bekommen. Die Kassen lehnen die Pläne ab. "Vorkasse heißt, dass den Ärzten der direkte Griff in die Portemonnaies ihrer Patienten ermöglicht wird", sagte ein Sprecher des Verbandes. "Wenn kranke Menschen zum Arzt gehen, dann sollen sie sich nicht erst fragen müssen, ob ihr Geld reicht, um in Vorkasse gehen zu können." Mehr... |
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| Gesundheitspolitik - Die Reform, die keine ist |
Misst man die Gesundheitsreform an der Kritik, die ihr zuteil wird, scheint sie ein großes Werk zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gesundheitswesen hat sich erneut als unreformierbar erwiesen. Mehr... |
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| Gesundheitsberichterstattung - Über 21.000 Teilnehmer: Neue Daten zur Gesundheit in Deutschland |
Die große Mehrheit der Bevölkerung erfreut sich guter Gesundheit. Regionale Unterschiede im Gesundheitszustand sind gering. Die Jüngeren sind seltener chronisch krank als vor einigen Jahren. Der Anteil der sportlich sehr Aktiven hat seit 2003 um vier Prozentpunkte zugenommen. Ein Zehntel der Bevölkerung ist gesundheitlich erheblich eingeschränkt. Bei den über 65-Jährigen musste ein knappes Viertel innerhalb der letzten zwölf Monate ins Krankenhaus. Die neuen Ergebnisse einer großen telefonischen Befragung des Robert Koch-Instituts mit insgesamt 21.262 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Regionen geben ein aktuelles umfassendes Bild der Gesundheit der Bevölkerung und der Entwicklung seit dem ersten (kleineren) Telefonsurvey 2003. Mehr... |
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| Kommentar zur Gesundheitspolitik - Stückwerk statt Meisterstück |
Rösler mag voller Elan gestartet sein, doch er hat den Widerstand gegen seine durchgreifenderen Reformpläne unterschätzt. Die Opposition in den Reihen der Koalition, allen voran Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, hat nichts unversucht gelassen, den FDP-Politiker auszubremsen. Was das schwarz-gelbe Kabinett in Berlin jetzt beschlossen hat, trägt das Stigma des kleinsten gemeinsamen Nenners. Mehr... |
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| Transparent, stabil und gerecht - Kabinett beschließt Finanzreform |
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: Die Bundesregierung hält Wort. Wir sorgen für ein faires und stabiles Gesundheitssystem, das auch künftigen Generationen eine Gesundheitsversorgung auf dem bewährt hohen Leistungsniveau sichert. Dabei beziehen wir erstmals alle Einkommensarten, vor allem auch höhere Einkommen, in die Solidarität ein. Mit der Reform werden die Voraussetzungen für einen funktionsfähigen Wettbewerb geschaffen, der zu mehr Qualität und Effizienz in der medizinischen Versorgung führt und den Versicherten und Patienten zugute kommt. Mehr... |
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| Kommentar - Reha-Rätsel |
So schnell wie die Wartezeiten in der Reha wachsen noch nicht einmal die Arzneimittelausgaben. Wenn die Zahlen der Krankenkassen stimmen, ist das eine äußerst bedenkliche Entwicklung ? und es kann dann nur vordringlichste Aufgabe der Rentenversicherung sein, sie zu beenden. Mehr... |
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| Apotheken dürfen Rabatte geben |
Apotheken dürfen ihren Kunden weiter Rabatte auf verschreibungspflichtige Arzneimittel einräumen. Der muss allerdings unter fünf Euro pro Packung liegen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Mehr... |
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| Kommentar - Unsinnige Geldspritze |
Eine Milliarde Euro also. So viel Geld entzieht die schwarz-gelbe Koalition den gesetzlichen Krankenkassen, um es in die private Versicherungswirtschaft umzulenken. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik 2011 - Röslers Prinzip vom Sparen und Nehmen |
Der Bundesgesundheitsminister verteidigt seine Finanzreform für die gesetzlichen Kassen. Auf Versicherte kommen höhere Beiträge zu. Doch ob Rösler zugleich Ärzte, Krankenhäuser und Pharmahersteller zum Sparen bringen kann, ist völlig ungewiss. Mehr... |
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| Arzneimittelsparpaket: Im Interesse der Pharmafirmen |
Anders als bisher geplant will die Regierung künftig den Krankenkassen und Ärzten vorgeben, nach welchen Kriterien neue Medikamente bewertet werden. Das sieht ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen für das Sparpaket vor. Mehr... |
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| Krankenkassenreform, aber richtig |
Was die Koalition als verstärkte Zusammenarbeit zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen preist, ist in Wahrheit ein dramatischer Einschnitt. Wenn die Koalition die Trennung zwischen privaten und gesetzlichen Kassen aufweichen will, sollte sie nicht am bestehenden System rummurksen, sondern Mut zum Systemwechsel haben. Mehr... |
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| Etat Gesundheitsministerium: Zwei Milliarden Euro mehr für die Krankenkassen |
In der Haushaltsdebatte dürfte der Etat von Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) wohl einer der umstrittensten sein - dabei sind die großen Streitthemen sowohl innerhalb der Koalition als auch zwischen Regierung und Opposition im Haushalt für das Bundesministerium für Gesundheit gar nicht enthalten. Der Entwurf, der am Dienstag, 14. September, ab 14.25 Uhr auf der Tagesordnung des Bundestages steht, sieht für 2011 Gesamtausgaben in Höhe von 15,79 Milliarden Euro vor - das sind rund 341 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr. Mehr... |
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| Zuzahlungen und Aufzahlungen bei Medikamenten |
Der Besuch einer Apotheke kann ab sofort um einiges teurer werden. Ab dem 1. September müssen hunderttausende Patienten wieder bei vielen Arzneimitteln zuzahlen. Und neben der Zuzahlung kann bei einigen Medikamenten auch noch eine sogenannte Aufzahlung fällig werden. Mehr... |
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| Paragraf 116b SGB V: Sozialgericht stärkt vertragsärztliche Belange |
Das Sozialgericht Hannover hat in einem aktuellen Beschluss die ambulante Behandlung von HIV-Patienten im Krankenhaus abgelehnt. Damit stärkt das Gericht den Rechtsschutz der Vertragsärzte gegen die Zulassung von Krankenhausambulanzen nach Paragraf 116b SGB V. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Unerwartete Rückendeckung für den Gesundheitsminister |
CSU unterstützt Philipp Rösler und die AOK ist optimistisch, dass seine Gesundheitsreform den Praxistest bestehen wird. Dabei geht es vor allem um den Plan, die Versicherten künftig über Zusatzbeiträge zur Kasse zu bitten und die damit verbundenen Mehrbelastungen über einen Sozialausgleich abzumildern. Mehr... |
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| Patiententelefon startet 2011 |
Ab Januar 2011 wird es eine deutschlandweite unabhängige Patientenberatung als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherungen geben. Das kündigte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), im SZ-Interview an. Mehr... |
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| Hausarztverträge auf der Kippe - Mit dem Gesundheitslotsen auf dem Irrweg? |
Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es sie per Gesetz bundesweit, doch schon bei ihrer Einführung waren die Hausarztverträge heftig umstritten. Nun sind sie wegen enormer Ausgaben wieder zum Zankapfel der Gesundheitspolitik geworden - dabei sollten sie ursprünglich doch Kosten einsparen. Mehr... |
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| AOK gegen Einschränkung von Wahlfreiheit: Keine Quersubventionierung von Wahltarifen in der GKV |
Der AOK-Bundesverband hat sich nachdrücklich für Möglichkeiten für gesetzliche Krankenkassen, Zusatzangebote zu machen und gegen Einschränkungen der Wahlfreiheit von gesetzlich Krankenversicherten ausgesprochen. "Es darf keine Einschränkung von Wettbewerb und Wahlmöglichkeiten für Versicherte geben", erklärte Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, zu entsprechenden Ankündigungen aus der Regierungskoalition. Mehr... |
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| Hausärzte hängen Kollegen ab |
Allgemeinmediziner bekommen inzwischen mehr Honorar als Fachärzte - und dennoch wollen sie im September streiken. Mehr... |
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| Streit über die ambulante medizinische Versorgung |
Wer organisiert künftig die ambulante Versorgung? Die Kassenärzte wollen Krankenhäuser als Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren am liebsten verbannen. Krankenhäuser als Träger lehnen sie ab - die medizinische Versorgung sei von wirtschaftlichen Interessen bedroht. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Zusatzbeiträge mischen Krankenkassen auf |
Große Krankenkassen wollen auch 2011 ohne die Zusatzeinnahme auskommen. Der gebeutelten Konkurrenz laufen die Kunden davon. Jetzt versuchen die Kassen mit allen Mitteln und möglichst schnell Kosten zu sparen. Das trifft vor allem die Versicherten. Mehr... |
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| Keine Patientendaten für Krankenkasse - Revision zurückgezogen |
Krankenhäuser müssen keine Patientendaten herausgeben, damit Krankenkassen bei möglichen Behandlungsfehlern Schadenersatzansprüche prüfen können. Mehr... |
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| Interview mit AOK-Chef Herbert Reichelt - "Kein Geld für schlechte Kliniken" |
AOK-Chef Herbert Reichelt hat an den schwarz-gelben Plänen zur Gesundheitsreform einiges auszusetzen. Im Interview kritisiert er die Pläne der Koalition, die gesetzlichen Kassen als Wirtschaftsunternehmen einzustufen und dem Kartellrecht zu unterstellen. Mehr... |
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| Sanktionen für Zahlungsverweigerer - Rösler legt Reformentwurf für Kassen vor |
Milliardenkürzungen bei Ärzten, Kliniken und Pharmafirmen, höhere Beiträge und Änderungen beim Zusatzbeitrag. Das alles umfasst der Entwurf für die Finanzreform der Kassen, den der Gesundheitsminister nun den Koalitionsfraktionen geschickt hat. Wer den Zusatzbeitrag verweigert, dem drohen Sanktionen. Mehr... |
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| Anwendung des Kartellrechts: Krankenkassen droht Rechtschaos |
Bislang gilt für Krankenkassen ausschließlich das europäische Vergaberecht bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge. Nach den Plänen von Gesundheitsminister Philipp Rösler soll künftig auch das allgemeine Wertbewerbsrecht auf die Kassen angewendet werden. Deutschlands oberster Sozialrichter und das Versicherungsamt warnen vor den Folgen. Mehr... |
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| Gesundheit: Minister verschaukelt |
Die Pharmabranche hat eine Lücke im Spargesetz von Gesundheitsminister Rösler gefunden: Jetzt umgeht sie die Zwangsrabatte - frech, aber legal. Mehr... |
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| Krankenkassen - Vorsicht: Elefantenhochzeiten! |
Branchenexperten warnen vor Krankenkassen-Kolossen: Die Pleite einer großen Kasse kann Schockwellen ins gesamte System aussenden. Mehr... |
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| Kassenpatienten droht ein neuer Kostenschock |
Die Bundesregierung will die Begrenzung von Zusatzbeiträgen der Krankenkassen aufheben. Wenn sie steigen darf der Versicherte kündigen. Mehr... |
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| 3,5 Milliarden Euro für neue Knie und Hüften |
Rentner ohne künstliches Knie- oder Hüftgelenk könnten schon bald in der Minderheit sein. Diese Schlussfolgerung legen Zahlen aus dem aktuellen Barmer GEK Report Krankenhaus 2010 nahe. Denn in deutschen Krankenhäusern werden immer mehr neue Hüft- und Kniegelenke implantiert. Mehr... |
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| IGES erwartet keine Kostenexplosion durch Krebsmedikamente |
Nach Ansicht des Instituts für Gesundheits- und Gesellschaftsforschung (IGES) werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Krebsarzneimittel in den kommenden Jahren nur moderat zunehmen. In einer heute in Berlin vorgestellten Studie prognostiziert das Institut einen Anstieg der Kosten von 3,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2013. Das sei eine Steigerung von jährlich etwa 4,8 Prozent, sagte der geschäftsführende Gesellschafter ... Mehr... |
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| Neuordnung des Arzneimittelmarktes - Preismoratorium und erhöhter Herstellerrabatt treten zum 1. August in Kraft |
Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften (GKVÄndG) greifen erste konkrete Maßnahmen der christlich-liberalen Koalition im Arzneimittelsektor.
Der Herstellerabschlag für Arzneimittel ohne Festbetrag wird von 6 Prozent auf 16 Prozent angehoben sowie ein Preisstopp für Arzneimittel festgelegt, die von den Kassen bezahlt werden. Die Regelungen gelten für den Zeitraum vom 1. August 2010 bis 31. Dezember 2013. Damit wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um rd. 1,15 Mrd. Euro pro Jahr entlastet. Dies ist notwendig, um die ausufernden Ausgaben im Arzneimittelbereich einzudämmen und die finanzielle Stabilität der GKV zu sichern. Mehr... |
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| Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) für Neuordnung der ambulanten Versorgung |
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ein Konzept zur Neuordnung der ambulanten Versorgung vorgelegt. "Nur durch ein neues Miteinander von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten können wir in den schwierigen Zeiten des Ärztemangels die ambulante Versorgung der Patienten flächendeckend sicherstellen", erläuterte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Mehr... |
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| Hausarztverträge - Hausärzte starten Kampagne gegen Gesundheitspolitik |
Die Hausärzte machen gegen die Politik der Bundesregierung mobil: der Deutsche Hausärzteverband startet seine Kampagne gegen die von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geplanten Honorarkürzungen. Zunächst sollen mit einer Plakataktion Patienten und Hausärzte mobilisiert werden. Am Ende der "Eskalationsstrategie" steht die Drohung von zeitweisen Praxisschließungen der 32.000 im Hausärzteverband zusammengeschlossenen niedergelassenen Mediziner. Am Wochenende sagte die bayerische CSU den Hausärzten ihre Unterstützung zu. Mehr... |
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| Angela Merkel hat ein "offenes Ohr" für Ärzte |
Ähnlich wie bei ihrer "Bildungsreise" vor zwei Jahren, möchte Kanzlerin Merkel nun Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime und Krankenkassen besuchen. Sie erhofft sich einen tieferen Einblick in das Gesundheitswesen und in die Probleme von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. "Ich bin nicht die Einzige, die jeden Tag das Beste geben muss", sagte die CDU-Politikerin. Mehr... |
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| Dr. Philipp Rösler ernennt neuen Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen |
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat den neuen Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ernannt und den Mitgliedern ihre Berufungsurkunden überreicht. Mehr... |
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| Der Stachel wird gezogen |
Pharmaimporteure sorgen für Wettbewerb. Im System sind sie nicht gewollt. Die Erhöhung des Zwangsrabatts auf Arzneimittel bringt die mittelständischen deutschen Arzneimittelimporteure in Bedrängnis. Der Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands (VAD) befürchtet, dass bundesweit jedes zweite Unternehmen verschwinden könnte. Mehr... |
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| Rösler will Wechsel zur privaten Versicherung erleichtern |
Nach der Erhöhung der Beiträge für gesetzlich Versicherte will der Gesundheitsminister im nächsten Reformschritt die private Krankenversicherung stärken. Für Arbeitnehmer soll der Wechsel in eine private Krankenversicherung leichter werden. Rösler plant auch Änderungen bei den Zusatztarifen der gesetzlichen Kassen. Mehr... |
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| Im Gespräch: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler "Gesundheitskompromiss gibt der Koalition Schub" |
Die Finanzreform der Krankenkassen ist noch nicht verabschiedet, da plant Minister Rösler die nächste Reform: Patienten sollen künftig eine Rechnung vom Arzt bekommen, die die Kasse erstattet. Mehr... |
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| Koalition will den Arbeitgeberbeitrag festschreiben |
Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will die Einnahmenseite der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nun doch stärker umbauen als zuletzt erwartet wurde. Mehr... |
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| Gesundheit - Kleine Koalition ganz groß |
Es soll Menschen geben, die nach den Bundestagswahlen im vergangenen September erleichtert Abschied von der Großen Koalition genommen haben: keine halb garen Kompromisse mehr, kein Spagat über tiefe ideologische Gräben. Die Einigung in der Gesundheitspolitik von Union und FDP ist jedoch ein Dokument des Scheiterns. Mehr... |
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| Initiativkreis betriebliche Gesundheitspolitik |
Die Bertelsmann Stiftung und die Hans-Böckler-Stiftung haben den Initiativkreis Betriebliche Gesundheitspolitik initiiert. Der Initiativkreis erkannte früh die Gefahr, dass das aus seiner Sicht zentrale Thema der Intensivierung und Qualitätssteigerung der primärpräventiven und gesundheitsförderlichen Aktivitäten der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen keinen angemessenen Stellenwert haben würde. Neben den zahlreichen Versuchen der informellen Einflussnahme auf das Gesetzvorhaben verfasste und verbreitete der Initiativkreis im Juli 2007 ein Papier mit "Grundsätzen moderner Prävention und Gesundheitsförderung: 10 Punkte Programm zur Reform der Gesetzlichen Unfallversicherung", das bei allen Akteuren große Beachtung und weit gehende Zustimmung fand und weiter gehende Diskussionen auslöste. Mehr... |
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| Sparen bei Arzneimitteln - Schluss mit dem Preisdiktat |
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel explodieren. Und die Regierung? Die hält mit einem weiteren Sparpaket für Pharmaka dagegen und beschloss dazu den zweiten Teil des Sparpakets. Mehr... |
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| Zusammenschluss - Künftig eine AOK für Hessen, Sachsen und Thüringen |
Nur eine AOK für drei Länder - es wird die viertgrößte Krankenkasse Deutschlands sein. Doch geht es nicht um Rekorde, sondern ums Sparen. Mehr... |
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| Ein Krankenhaus - zwei Tarifverträge: Das Bundesarbeitsgericht stärkt die Position des Marburger Bundes |
Das Bundesarbeitsgericht will den Grundsatz der Tarifeinheit aufgeben. Mit einem heute in Erfurt bekanntgegebenen Beschluss schloss sich der Zehnte Senat des Bundesarbeitsgerichts dem Vierten Senat an und machte so den Weg für die Änderung frei. Mehr... |
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| Celesio und US-Konzern Medco bündeln Kräfte in Europa |
Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio will mit Hilfe des US-Gesundheitskonzerns Medco in Europa künftig Pharmadienstleistungen anbieten. Das Gemeinschaftsunternehmen werde Pharma-Dienste für Patienten mit chronischen oder schweren Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Asthma offerieren und dabei auch mit Krankenkassen zusammenarbeiten. Mehr... |
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| CSU und die Gesundheitspolitik - Angebot aus Bayern |
Bewegung im Streit um die Zusatzbeiträge: Die CSU will in den Verhandlungen über das Defizit der gesetzlichen Kassen auf Einsparungen und einen sozialen Ausgleich bei den Zusatzbeiträgen drängen und bietet der FDP eine Reform des Gesundheitsfonds an. Mehr... |
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| Pro Generika-Chef Schmidt stürzt über Zitate im Handelsblatt |
Der Branchenverband Pro Generika hat sich überraschend von seinem langjährigen Geschäftsführer Peter Schmidt getrennt. Schmidt sei "mit sofortiger Wirkung" vom Verbandsvorstand seiner Aufgaben entbunden worden, heißt es. Mehr... |
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| Union legt Sparpaket für gesetzliche Krankenkassen vor |
Im Kampf gegen das drohende Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich die Fachpolitiker der CDU/CSU-Fraktion auf ein gemeinsames Sparpaket verständigt. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe warnte hingegen vor der Erwartung, dass von der Experten-Runde komplette Lösungen zu erwarten seien. Mehr... |
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| Rechte der Versicherten: Wenn die Kassen pleitegehen |
Drei Krankenkassen haben bereits die Gefahr einer Insolvenz gemeldet. Doch selbst wenn man die Frist zum Wechseln verpasst, bleibt man krankenversichert, betont eine GKV-Sprecherin. "Niemand kann aus dem System fallen." Die FR erklärt, was Patienten beachten müssen, wenn sie ihre Versicherung wechseln. Mehr... |
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| Gesundheitssystem droht höheres Defizit |
Das Defizit im Gesundheitssystem könnte im kommenden Jahr deutlich höher liegen als bislang erwartet. Im Bereich der hausärztlichen Versorgung vollziehe sich eine Entwicklung, 'die zu einer Ausgabenexplosion bisher nicht gekannten Ausmaßes führen wird'. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) warnen die Vorstandschefs von vier großen Krankenkassen vor einem weiteren Anstieg der Ausgaben um bis zu 1,5 Milliarden Euro. Trifft die Prognose zu, würde das Finanzloch im kommenden Jahr eher bei dreizehn als bei elf Milliarden Euro liegen wie bisher vermutet. Mehr... |
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| Streit um Kopfpauschale - Merkel fährt Seehofer in die Parade |
Die Korrektur kommt von ganz oben. Im SPIEGEL-Interview hat CSU-Chef Seehofer erklärt, er habe sich mit Angela Merkel und Guido Westerwelle auf Grundsätze verständigt, nach denen die Einführung einer Kopfpauschale unfinanzierbar sei. Doch die Kanzlerin widerspricht. Mehr... |
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| Bericht: Koalitionstreffen zu Gesundheitsreform kommende Woche |
Im Koalitionsstreit um die Gesundheitspolitik soll einem Bericht zufolge ein Treffen der Experten aus den Parteien eine Einigung bringen. Mehr... |
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| FDP scheitert mit Gesundheitsreform |
Konzept von Minister Rösler wird überarbeitet. Die Koalitionsspitzen einigten sich nach Informationen der WELT auf einen Neustart bei der Gesundheitsreform. Nun sollen Röslers Ministerium und die Koalitionsfraktionen bis Ende Juni ein neues Konzept erarbeiten. Wie viel von den ursprünglichen Plänen des Ministers dann übrig bleibt, ist noch nicht klar. Doch an der Gesundheitsreform werde das Bündnis trotz der gegensätzlichen Auffassungen letztlich nicht zerbrechen. Mehr... |
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| Union verärgert: Rösler erschwert Krankenkassen Rabattverträge |
Die gesetzlichen Krankenkassen werden in Zukunft nicht mehr so leicht mit Pharmaunternehmen Rabatte aushandeln können, um so ihre Arzneimittelausgaben zu senken. Dies ergibt sich aus dem "Diskussionsentwurf des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts". Die Kassen sollen demnach als Wirtschaftsunternehmen vollständig dem Kartellrecht unterworfen werden. Mehr... |
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| IQWiG: Windeler soll neuer IQWiG-Leiter werden |
Neuer Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) soll nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" der Mediziner Jürgen Windeler werden. Derzeit ist Windeler stellvertretender Geschäftsführer und leitender Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS). Mehr... |
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| Privatversicherungen können nicht auf Zwangsrabatte hoffen |
Schlechte Nachricht für die privaten Krankenkassen: Zwangsrabatte für Pharmaprodukte werden für die Versicherer nach Informationen des SPIEGEL wohl nicht in Frage kommen. Das Gesundheitsministerium fürchtet rechtliche Schwierigkeiten. Mehr... |
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| Ärzte-Einkommen steigen laut Krankenkassen drastisch an |
Die Einkommen der niedergelassenen Ärzte steigen in diesem Jahr drastisch an. Einer Reuters vorliegenden Berechnung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung zufolge wird jeder Arzt durchschnittlich 15 Prozent mehr als im Jahr 2007 und 30 Prozent mehr als 2003 einfahren. Vom Reinertrag müssen die Mediziner noch Steuern und Abgaben für Rente und Krankenversicherung zahlen. Mehr... |
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| Rösler: Gesundheitsprämie kommt |
Ungeachtet des Widerstands beim Koalitionspartner Union hält Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) an der geplanten Gesundheitsprämie fest. In der ?Passauer Neuen Presse? trat er dem Eindruck entgegen, das Gesetzesvorhaben sei ins Stocken geraten. Mehr... |
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| Krankenkassen-Zusatzbeitrag: Teuer bleibt teuer |
Der Gesundheitsfonds erfüllt seine zentrale Aufgabe nicht. Er scheitert daran, strukturelle Wettbewerbsnachteile einzelner Kassen auszugleichen und damit für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Mehr... |
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| Krankenhäuser - Stellenabbau führt zu Mängeln in der Pflege |
Der zunehmende Pflegenotstand in den Krankenhäusern führt zu Mängeln in der Patientenversorgung. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Befragung von Pflegekräften, die das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) am Mittwoch in Berlin vorstellte. Mehr... |
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| "Finanztest" - Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es keine Testsieger |
Als Anfang des Jahres einige Krankenkassen begannen, zusätzliche Beiträge von ihren Versicherten einzutreiben, war die Empörung groß. Dass der Wechsel allerdings nicht immer sinnvoll ist, stellt die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer aktuellen Untersuchung der gesetzlichen Krankenversicherungen fest. Mehr als auf den Preis sollten Versicherte auf den Service und die Leistungen ihrer Kasse achten. 104 gesetzliche Krankenkassen wurden geprüft. Das Ergebnis ist ebenso erstaunlich wie aufschlussreich, denn es ist einer der wenigen Tests, bei dem keine Noten vergeben wurden. Mehr... |
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| CSU-Forderung: Rösler soll Kassen vor der Pleite bewahren |
Erst das Pflichtprogramm, dann die Kür: Die CSU drängt Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), die Debatte um die Gesundheitsprämie erst einmal auf Eis zu legen und sich um die Finanzen der Krankenkassen zu kümmern. Denen drohe sonst ein riesiges Defizit. Die CSU hält auch höhere Beitragssätze für möglich - als letzte Option. Mehr... |
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| Eine Zangengeburt: die Position zur Gesundheitspolitik |
Die Diskussion des Vorstandsantrags auf dem Deutschen Ärztetag zur Gesundheits-, Sozial- und ärztlichen Berufspolitik war kompliziert. Etliche Stunden rang der Ärztetag um eine Neupositionierung zur Gesundheitspolitik. Kontrovers waren dabei u.a. Selektivverträge und die Kostenerstattung. Mehr... |
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| Apotheker erhalten Rückzahlung für 2009 |
Der 1. Senat des LSG Berlin-Brandenburg hat aktuell entschieden, dass der Schiedsspruch zum Apotheken-Abschlag für das Jahr 2009 vorläufig gültig und sofort anwendbar ist. Darin wurde der Abschlag von 2,30 auf 1,75 Euro herabgesetzt. Den Apothekern steht von den gesetzlichen Krankenkassen für 2009 somit eine Rückzahlung von zirka 320 Millionen Euro zu. Mehr... |
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| Kassenverband auf Länderebene ist passé |
Nach der Sitzung der Staatssekretäre der Landesgesundheitsministerien in Osnabrück sind die Chancen für den Vorschlag eines neuen Spitzenverbands auf Länderebene gering. Klarer äußerten sich die Staatssekretäre zur Unterstützung des Hausarztnachwuchses. Medizinstudenten sollen zukünftig in Hausarztpraxen arbeiten. Eine Arbeitsgruppe soll die Vorschläge bis zur GMK konkretisieren. Mehr... |
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| Ärzteschaft will ambulante Behandlung am Krankenhaus eingrenzen |
Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wollen die Zulassung von Krankenhäusern zur ambulanten Versorgung eingrenzen. Klinikambulanzen sollen sich auf hoch spezialisierte Leistungen, die Behandlung seltener Erkrankungen und Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen beschränken. Mit ihrem gemeinsamen Gesetzesvorschlag reagieren BÄK und KBV auf die Ankündigung der Regierungskoalition, den Paragraf 116b SGB V kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu präzisieren. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Und wenn ich nicht mehr weiter weiß,... |
... dann gründe ich einen Arbeitskreis: Die Länder wollen ihren Einfluss sichern. Demnächst soll es 16 Krankenkassen-Verbände mehr geben. In Berlin reagiert man auf die Länderinitiative jedoch spürbar zurückhaltend. Mehr... |
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| Kopfpauschale: Röslers Rettungsversuch |
Statt Finanzämtern könnten Krankenkassen den Sozialausgleich der Kopfpauschale ermitteln - ohne Zustimmung des Bundesrats. Das könnte nach der NRW-Wahl für den Gesundheitsminister wichtig sein. Mehr... |
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| Angst vor der "Rösler-Delle" |
Der deutschen Pharmaindustrie geht es trotz Wirtschaftskrise gut. Was sie wirklich fürchtet, ist Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Mehr... |
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| DGB macht gegen die Kopfpauschale mobil |
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat ein Aktionsbündnis ausgerufen. Das Bündnis will parteiunabhängig sein. Es wendet sich gegen einen Wechsel im Gesundheitssystem in Richtung Einheitsbeitrag, wie ihn Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) anstrebt. Statt dessen wird der Erhalt und Ausbau der solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. Mehr... |
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| "Ärzte fehlen in sozialen Brennpunkten" |
Es gibt in den Städten viel zu viele Fachärzte - doch in sozialen Brennpunkten haben sie Seltenheitswert. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im FR-Interview über Landarztquote und Unterversorgung für Einkommensschwache. Mehr... |
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| Gesundheit: Eine Frage der Würde |
Die beiden Bischöfe, Landesbischof Ulrich Fischer im Namen des Rats der Evangalischen Kirche und Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, lassen keinen Zweifel daran: Es komme aus der Sicht der Kirchen darauf an, "die solidarischen Grundlagen unserer Gesundheitsversorgung zu erhalten" und "die solidarische Krankenversicherung zukunftsfähig zu machen". Mehr... |
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| Ärztemangel - latentes Problem oder künstliche Aufregung? |
Baden-Württemberg gilt als Musterländle mit hoher Wirtschaftskraft und guter medizinischer Versorgung. Ob das auch in Zukunft Bestand hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Was muss getan werden, kurz- und langfristig? Dazu hat die "Ärzte Zeitung" Baden-Württemberg´s KV-Chef Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer und Walter Scheller, Leiter der Landesvertretung des Ersatzkassenverbands vdek, zum Streitgespräch geladen. Mehr... |
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| Schwarz-gelbe Gesundheitsreform: Erst billig, dann megateuer |
Vor dem zweiten Treffen der Regierungskommission hat die Universität Köln ausgerechnet, dass die Minikopfpauschale bis zum Jahr 2030 besonders für Rentner fast unbezahlbar wird. Mehr... |
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| Krebsmedikamente: Apotheken wird Millionenbetrug vorgeworfen |
Gegen bundesweit rund 60 Apotheken laufen nach Informationen des NDR Ermittlungen wegen Verdachts des Millionenbetrugs mit Krebsmedikamenten. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte bereits im Januar einen Apotheker aus Mittelbaden angeklagt. Er soll Zytostatika zur Krebsbehandlung auf dem "Grauen Markt" über Händler im Ausland erworben und in Kauf genommen haben, im Inland nicht verkehrsfähige Arzneimittel zu erhalten. Ob Krebspatienten gesundheitlich geschädigt wurden, ist unklar. Mehr... |
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| G-BA will sich weiterentwickeln |
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Pilotprojekt gestartet, mit dem er eine höhere Versorgungsorientierung der eigenen Arbeit prüfen will. "Bis jetzt bearbeiten wir stets einzelne Anträge zu bestimmten Themen. Wir wollen nun untersuchen, ob wir durch ein weniger sektoral begrenztes Vorgehen bessere Synergien erbringen können", sagte der Vorsitzende des G-BA, Rainer Hess, in Berlin vor Journalisten. Mehr... |
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| Die Grünen schreiben sich ein Gesundheitsprogramm |
Bislang werden die Grünen nicht gerade als Experten für Gesundheitspolitik wahrgenommen. Das soll sich nach dem Willen der Parteispitze ändern. Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen legt die Öko-Partei nun eigene Ideen und Reformansätze für eine "Grüne Gesundheitspolitik" vor: Prävention und Bürgerversicherung mit Positivliste ohne Praxisgebühr. Mehr... |
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| Techniker Krankenkasse schließt Hausarztvertrag |
Die Techniker Krankenkasse und der Deutsche Hausärzteverband werden in Kürze einen eigenen Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) abschließen. Der Vertrag wird eine kontaktunabhängige Grundpauschale von 30 Euro pro Versichertem für jeden teilnehmenden Hausarzt beinhalten. Hinzu kommen 45 Euro im ersten Quartal, in dem der Patient seinen Arzt aufsucht und 35 Euro für jedes weitere. Mehr... |
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| Rösler für Landarzt-Bonus |
Deutschland hat akuten Ärztemangel, zumindest auf dem platten Land. Damit mehr Mediziner Lust auf frische Luft bekommen, verspricht der Minister ihnen Vorteile - und bricht mit einem Dogma seiner Partei. Mehr... |
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| Ein chronisch krankes System |
Die Gesundheitsreform ist eine der großen Herausforderungen für die Bundesregierung. Es geht um Milliarden, starke Lobbys und vernachlässigte Patienten. Ein Interview mit Karl Lauterbach und Jens Spahn Mehr... |
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| DAV-Vorsitzender Becker: Mehr Transparenz bei Einsparungen nötig |
Kein Aprilscherz: Ab dem 1. April werden sich Millionen Versicherte in Deutschland an neue Arzneimittel gewöhnen müssen, weil neue Rabattverträge etlicher gesetzlicher Krankenkassen in Kraft treten. Viele Patienten erfahren erst bei der Rezepteinlösung in der Apotheke, dass ihre Krankenkasse bestimmte Präparate für sie vorgesehen hat und deshalb ihre Medikation umgestellt werden muss. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam. Mehr... |
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| Seehofers Lautsprecher |
Der Streit zwischen Markus Söder und CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich ist längst nicht beendet. Bayerns Gesundheitsminister hat einen wichtigen Verbündeten auf seiner Seite: Parteichef Horst Seehofer Mehr... |
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| Zusatzbeiträge: Experte überrascht von Krankenkassen-Wechslern |
Die Abwanderung von Krankenversicherten aus Kassen mit Zusatzbeiträgen ist größer als von den Verbraucherzentralen erwartet. Er sei von den mindestens 400.000 Wechslern überrascht, «weil wir in der Vergangenheit bei Beitragserhöhungen nicht diese starke Welle hatten». Mehr... |
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| Pharma-Sparpaket kommt bereits im August |
Die Koalition will Teile ihres Arzneimittel-Sparpakets bereits zum 1. August umsetzen. Darauf einigten sich Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und die Koalitionsfraktionen am Samstag. Mehr... |
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| Vorstandsgehälter aller geöffneten Krankenkassen |
Krankenkassen sind zur Offenlegung der Gehälter ihrer Vorstände verpflichtet. Die Krankenkassen-Vorstandsgehälter werden jährlich im Bundesanzeiger veröffentlicht. Krankenkassen.de analysiert diese Daten seit 2007 und veröffentlicht sie in übersichtlichen Listen. Mehr... |
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| Kopfpauschale und Gesundheitsreform - Kassenchef Klusen: So werden Arzneimittel billiger |
Eine Positivliste soll Medikamentenpreise begrenzen. Ein Interview mit Norbert Klusen, dem Vorstandschef der Techniker Krankenkasse. Mehr... |
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| Rösler will mehr Anerkennung für Pflegeberufe |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) fordert mehr Anerkennung für in Pflegeberufen tätige Menschen. "Wir brauchen einen neuen, positiven Blick auf die Pflege", sagte Rösler am Dienstag anlässlich der Messe "Altenpflege 2010" in Hannover. Das sei alleine schon deswegen notwendig, da angesichts des demografischen Wandels bis zum Jahr 2030 über drei Millionen Menschen pflegebedürftig sein werden. Mehr... |
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| Affären - Operation Hippokrates (IQWiG) |
Wie ernst ist es dem Gesundheitsminister mit seiner jüngsten Attacke auf die Industrie? Seine FDP hat gerade den mächtigsten Pharmakritiker des Landes entsorgt. Erst wurde die Ablösung beschlossen - dann nach Gründen gesucht. Die Chronolgie einer Intrige. Mehr... |
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| Rösler knöpft sich die Apotheken vor |
Nach der Arzneimittelindustrie legt sich Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) nun auch mit dem Arzneimittelgroßhandel und den Apotheken an. Mehr... |
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| Schwarz-Gelb holt Koalitionsverhandlung nach |
Hiobsbotschaft gleich zum Auftakt der Gesundheitskommission: Die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen könnte sich im nächsten Jahr weitaus dramatischer darstellen als bislang angenommen. Die Koalition sucht nach Auswegen. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Südwest-Kassen sollen 280 Millionen zurückzahlen |
Eine Klausel, die den reichen Süden vor übermäßiger Belastung schützen sollte, droht für Bayern und Baden-Württemberg zum Bumerang zu werden. Nun führen vorläufige Neuberechnungen des Bundesversicherungsamtes zu anderen Zahlen. Und von Berlin ist keine Hilfe zu erwarten. Mehr... |
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| Rösler regelt Preisbildung für Arzneimittel neu |
Mit einer Mischung aus kurzfristigen Einsparungen und einem grundlegenden Umbau der Preisbestimmung will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) den Anstieg der Arzneimittelpreise eindämmen. Unter anderem setzt er auf mehr Preisverhandlungen zwischen den Krankenkassen und der Pharmaindustrie. Im Gegenzug sollen einige der mehr als zwei Dutzend Preissteuerungsinstrumente wegfallen. Ärzte würden dann nicht mehr dafür bestraft, dass sie zu teuer verschreiben; die Pflicht der Apotheken, teure deutsche Pillen durch billige Importe aus dem preisregulierten Ausland zu ersetzen, würde wegfallen. Die Grundlagen dafür hat das Gesundheitsministerium in Thesen erarbeitet. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Die Furcht der Union |
Die Gesundheitsreform ist der Daueraufreger der Koalition und die Schonfrist für Jungstar Philipp Rösler ist längst abgelaufen. Im neuen stern gibt es reichlich Kritik. Die Union fürchtet gar ihr ganz eigenes Hartz IV. Der Minister nimmt es mit Humor. Mehr... |
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| Krankenkassen und Bundesagentur erhalten Milliardenzuschüsse |
Die Sozialkassen bekommen im laufenden Jahr eine milliardenschwere Finanzspritze. Der Bundestag beschloss am Freitag mit den Stimmen von Union und FDP ein Paket, um krisenbedingte Einnahmeausfälle in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung mit Steuermitteln aufzufangen. Die Koalition verteidigte die Milliardenausgaben als unumgänglich, um die Folgen der Krise abzufedern. Die Opposition kritisierte das Gesetz dagegen als zu kurz gedacht und warf der Regierung Konzeptlosigkeit vor. Mehr... |
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| Schröder verteidigt ihr Pflegezeit-Modell |
Nach Kritik aus Wirtschaft und Opposition hat Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ihr Pflegezeit-Modell verteidigt. Zugleich sagte sie am Donnerstag in der ARD, ihr Haus rechne gerade ein Versicherungsmodell durch, das Risiken ihres Modells für die Unternehmen abfedern soll. Schröder hatte am Mittwoch vorgeschlagen, Berufstätige bei der Pflege ihrer Angehörigen mit einem Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit unterstützen zu wollen. Mehr... |
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| Die CSU rauft inzwischen mit sich selbst |
Bislang stand vor allem der Dauerstreit zwischen Liberalen und Christsozialen einer schwarz-gelben Traumkoalition im Wege. Doch ein Kampfgebiet allein scheint den Bayern nicht mehr genug zu sein. Mehr... |
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| Im Gespräch: Jörg-Dietrich Hoppe "Wen wollen wir zuerst behandeln?" |
Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe fordert eine neue Debatte über Priorisierung in der Medizin. Am Mainzer Ärztetag im Mai letzten Jahres beklagte er die schlechte Lage des deutschen Gesundheitswesens. Die umfassende Behandlung der Patienten sei nicht mehr gesichert, stattdessen Mangelversorgung "leider die Realität". Mehr... |
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| Patentgeschützte Arzneimittel - Preisverhandlung versus Kosten-Nutzen-Bewertung |
Die Vorschläge aus der pharmazeutischen Industrie, in Preisverhandlungen für innovative Arzneimittel einzusteigen, treffen bei den Krankenkassen durchaus auf Zuspruch. Die Barmer GEK hält es jedoch für unerlässlich, dass zuvor eine Kosten-Nutzen-Bewertung stattfindet. Mehr... |
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| Gesundheitsreform - SPD plant Kampagne gegen Kopfpauschale |
Die Gesundheitskommission von FDP-Minister Philipp Rösler steht - aber das Ziel einer großen Reform rückt in den Hintergrund. Die Mitglieder werden sich gegenseitig belauern und zu verhindern wissen, dass es vor der Wahl in NRW um den angestrebten Umbau des Systems geht. Währenddessen macht die SPD Front gegen die Pläne der FDP zum Umbau des Gesundheitswesens: Die Genossen planen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen die Kopfpauschale - und hoffen auf Rückenwind bei der Landtagswahl in NRW. Mehr... |
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| Private Krankenkassen - Mehr Geld für weniger Leistung |
Zum Jahresbeginn hoben die privaten Krankenversicherer ihre Beiträge an. Jetzt häufen sich die Beschwerden der Patienten. Mehr... |
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| Pharmaindustrie: Fortschritt gibt es nicht zum Nulltarif |
Die Pharmaindustrie wehrt sich gegen noch mehr staatlich verordnete Beschränkungen. Einen medizinischen Fortschritt gebe es ?nicht zum Nulltarif?, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, Bernd Wegener, am Donnerstag im ARD-?Morgenmagazin?. Im Übrigen sollte nicht verschwiegen werden, dass sich bei 70 Prozent der Verordnungen die deutschen Arzneimittelpreise im niedrigsten Preissegment in Europa bewegten. Mehr... |
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| Patientendaten gehen weiter an Privatfirmen |
Das Bundessozialgericht hatte Ende 2008 Kliniken und niedergelassenen Vertragsärzten untersagte, Patientendaten zu Abrechnungszwecken an private Dienstleister weiterzugeben. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will dennoch für ein weiteres Jahr zulassen, dass Patientendaten von gesetzlich Krankenversicherten an private Abrechnungsstellen gegeben werden dürfen. Mehr... |
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| Private Krankenversicherer - Sparen in Maßen |
Die schwarz-gelbe Koalition hat gerade erst ihre 100-Tage-Schonfrist hinter sich gebracht, und schon ist die Gesundheitspolitik wieder eines der beherrschenden Themen für die Regierung geworden. Mehr... |
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| SPD-Kehrtwende in Gesundheitspolitik |
Nach der Rente mit 67 und den Hartz-Reformen geht die SPD nun auch auf Distanz zu wesentlichen Teilen der von ihr in elf Jahren Regierungszeit mit verantworteten Gesundheitsreformen. Nicht nur die gerade erst eingeführten Zusatzbeiträge will die SPD dabei wieder abschaffen. Mehr... |
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| Alle warten auf Röslers Vorschläge |
Es wird noch gelacht im Bundesgesundheitsministerium", versicherte Philipp Röslers Sprecher nach dem Treffen seines Ministers mit den Spitzenvertretern der Krankenkassen. "Die Stimmung ist zuversichtlich." Das klingt schwer nach Galgenhumor. Denn dreieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt steht niemand in Merkels Kabinett isolierter da als der jugendliche Hoffnungsträger der FDP aus Niedersachsen. Mehr... |
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| "Nie gab es so viele Gewinner" |
Kassenärzte-Chef Andreas Köhler über die Honorarreform, die seiner Berufsgruppe weit mehr brachte als erhofft. Mehr... |
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| SPD korrigiert sich selbst |
In der Gesundheitspolitik rückt die SPD von Maßnahmen ab, die sie selbst während ihrer Regierungszeit umgesetzt hat. Künftig soll es wieder gerechter zugehen. Mehr... |
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| Bayerns Gesundheitsminister kritisiert Fixierung auf Kopfpauschale "Keine Chance auf Realisierung" |
Eine Kopfpauschale wäre nicht finanzierbar, kritisiert der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder im Interview mit Gerwald Herter. Für bis zu 40 Prozent der Versicherten müsste ein Ausgleich gezahlt werden, da ansonsten eine soziale Schieflage entstünde. Mehr... |
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| Zwei Drittel der Deutschen: "Gesundheitsreform nützt mir!" |
Das Umfrageinstitut TNS EMNID hat im Auftrag des vfa in einer repräsentativen Umfrage die Bevölkerung nach ihrer Meinung zur Gesundheitspolitik gefragt. Die Ergebnisse wurden in Berlin vorgestellt. Mehr... |
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| Interview mit IQWiG-Chef Sawicki: Pharmakritiker stellt sich Kritik |
Peter Sawicki gilt als einer der unbestechlichsten Kritiker der Pharmaindustrie. Jetzt steht der Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen selbst am Pranger. Er soll der Firma seiner Frau Aufträge zugeschustert haben. Im stern.de-Interview nimmt der Mediziner ausführlich Stellung. Mehr... |
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| Im Gespräch: Philipp Rösler ?Nicht für Gewinne der Unternehmen zuständig? |
Gesundheitsminister Rösler will sparen. Mit Pharmaherstellern und Kassen will der FDP-Politiker Einsparungen bei Arzneimitteln prüfen. An der umstrittenen Gesundheitsprämie hält er fest. "Die Prämie ist gerechter." Mehr... |
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| Streit um Gesundheitsreform im Bundestag |
Die Aussicht auf Zusatzbeiträge für Millionen Versicherte befeuert den Grundsatzstreit über das Gesundheitssystem. Regierung und Opposition überhäuften sich am Freitag mit gegenseitigen Schuldzuweisungen für die Mehrbelastungen. Mehr... |
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| Neuer Arztreport: Placebo-Politik füllt deutsche Wartezimmer |
Schwarz-gelb streitet über Korrekturen in der Gesundheitspolitik, dabei müsste das ganze System auf den Prüfstand. Wie groß die Mängel sind, enthüllt ein neuer Report: Die Deutschen gehen immer öfter zum Arzt, verursachen so immer höhere Kosten - und bekommen oft abstruse Diagnosen. Mehr... |
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| Kriselndes Gesundheitssystem: Rösler will Arzneikosten gesundschrumpfen |
Philipp Rösler ist von allen Seiten unter Druck - und reagiert: Wegen der prekären Finanzlage der Krankenkassen will der Gesundheitsminister noch in diesem Jahr die Kostenexplosion drosseln. Im SPIEGEL-Interview kündigt er an, sich dabei vor allem die Arzneipreise vorzuknöpfen. Mehr... |
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| Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: Die Dämme brechen Anfang April |
Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen bald Zusatzbeiträge bezahlen. Als erste Kasse kündigte die Deutsche BKK den Schritt an. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, wollen rund 30 Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben, die Hälfte davon zum 1. April. Betroffen wären rund zehn Millionen Versicherte. Mehr... |
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| Mangelhafte Prüfsysteme: Unmut über Pflege-TÜV wächst |
Die Prüfmechanismen in deutschen Pflegeheimen sind unzureichend: Seit einem halben Jahr gibt es zwar einheitliche und bundesweite Kontrollen, doch die Kritik der Bundesländer an dem System wächst. Schlechte Heime werden systematisch schöngeredet, so die Kritik. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: Im Paradies? |
Warum arbeiten deutsche Ärzte so gerne in der Schweiz? Der Schriftsteller Jens Petersen, der als Arzt am Zürcher Uni-Spital arbeitet, vergleicht die Gesundheitssysteme der beiden Länder. In seiner Analyse findet er neben einigen Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten. Mehr... |
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| Ärzte in Deutschland: Die Angst der Mediziner vor Alten und Kranken |
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV hat kürzlich mal wieder Alarm geschlagen: Es fehlten Tausende Ärzte. Dabei gibt es genug, sie sind nur falsch verteilt - zu wenige wollen aufs Land oder in die armen Stadtteile. Ändern müsste das ausgerechnet die KBV. Mehr... |
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| Personalpolitik im Gesundheitsministerium: Röslers Privatsache |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler provoziert mit einer wichtigen Personalentscheidung erheblichen Unmut in der Opposition. Der Beschluss des FDP-Politikers, einen Spitzenmanager des Verbandes der Privaten Krankenversicherung zum Leiter seiner Grundsatzabteilung zu machen, sei "an Dreistigkeit kaum zu übertreffen", erklärte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Mehr... |
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| IQWiG-Chef unter Beschuss: Ärzte machen sich für kritischen Arzneimittelprüfer stark |
Er ist Pharmaindustrie und schwarz-gelber Regierung ein Dorn im Auge: Die Koalition arbeitet an der Ablösung des Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki. Nun fordern Ärzte in einer Petition an den Bundesgesundheitsminister, ihn weiter zu beschäftigen. Mehr... |
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| Barmer GEK-Chefin: "Unser Gesundheitssystem ist ein Reparaturbetrieb" |
Sie ist die mächtigste Frau im Gesundheitswesen: Birgit Fischer leitet ab sofort die größte deutsche Krankenkasse Barmer GEK. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht sie über Frauen in Führungspositionen, die Nachteile der Gesundheitsprämie - und die größten Probleme in der Patientenversorgung. Mehr... |
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| DGB: Röslers Plan macht Kranke arm |
Die Kritik an dem von der schwarz-gelben Koalition geplanten Umbau des Gesundheitssystems reißt nicht ab. Während Gesundheitsminister Philipp Rösler seine Pläne für eine Kopfpauschale erneut verteidigte, warnte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach vor einem drohenden "Hartz-IV-System im Gesundheitswesen". Mehr... |
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| Leitartikel: Im Jahr der Kopfpauschale |
Gesundheit wird teurer. Die Krankenkassenmitglieder müssen sich darauf einstellen, dass sie im nächsten Jahr mehr für ihre medizinische Versorgung hinblättern müssen. Diese Beitragserhöhung, die 2010 vielen bevorsteht, hat zwei außergewöhnliche Eigenschaften: Sie ist unsozial und arbeitnehmerfeindlich. Mehr... |
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| Gesundheit: In Deutschland fehlen 3600 Ärzte |
Der Medizinermangel wird in Deutschland immer schmerzhafter spürbar. Ob Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder Bayern, ob Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Sachsen - West- und Ostdeutschland sind betroffen. Schon heute finden Ärzte auf dem Land oft keine Nachfolger für ihre Praxen. Die Mediziner fordern mit Blick auf die nächste Gesundheitsreform, das Problem energisch anzugehen. Mehr... |
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| Private Krankenversicherung: Vor dem Arzt sind alle gleich |
Das Trugbild einer Zwei-Klassen-Medizin hätte tatsächlich Realität werden können. Wenn die privaten Versicherer erkannt hätten, dass ihr Modell nicht mehr finanzierbar ist und sie es geändert hätten. Haben sie aber nicht. Und deshalb waren die Nullerjahre das letzte Jahrzehnt, in dem die private Krankenversicherung noch so funktioniert hat, wie wir sie kennen. Mehr... |
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| Studie: Das Personal ist verschlissen |
2008 wurde ein Sonderprogramm über 650 Millionen Euro gegen den Pflegenotstand in Kliniken aufgelegt. Eineinhalb Jahre später jedoch warten die meisten Betroffenen noch immer auf Arbeitsentlastung. Mehreren Umfragen zufolge hat sich die Situation in den Krankenhäusern am Ende des ersten Förderjahres nicht spürbar verbessert. Mehr... |
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| Rösler: Keine höheren Steuern für Gesundheitsreform |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will bei der von der Koalition geplanten Gesundheitsreform ohne Steuererhöhungen auskommen. Rösler kündigte außerdem eine Neuordnung des Arzneimittelmarktes an. Für die Reform der Pflegeversicherung will er offenbar auf die Vorschläge zurückgreifen, die das Gesundheitsministerium unter seiner Vorgängerin Ulla Schmidt erarbeitet hat. Mehr... |
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| Medizin am Limit |
In Schweden funktioniert das, woran das deutsche Gesundheitssystem scheitert: Behandlungsoptionen werden ethisch und nach Kosteneffizienz abgewogen. Priorisierung heißt dieses Prinzip, und es sorgt nicht nur für eine bessere Versorgung, sondern ist auch die Grundlage für eine gerechtere Verteilung der Ressource Medizin ? sogar dann, wenn es später finanziell einmal eng werden sollte. Mehr... |
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| Prognos-Studie: Kopfpauschale belastet Normalverdiener |
Nach Berechnungen der Beratungsfirma Prognos kostet die Systemumstellung von einkommensabhängigen Krankenversicherungsbeiträgen auf eine Kopfpauschale zwölf Milliarden Euro. Die Kalkulation zeigt aber auch: Normalverdiener könnten durch die Umstellung auf Kopfpauschalen stärker belastet werden als heute. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Bewusst unterfinanziert |
Wenn die Krankenkassen demnächst Zusatzbeiträge erheben müssen, ist das nicht ihre Schuld. Die Politik hat es so gewollt. Union und SPD haben sich in großer Koalition bewusst dafür entschieden, die Arbeitgeber bei den Gesundheitskosten weiter zu entlasten. Gerecht ist das System nicht. Mehr... |
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| Deutsches Gesundheitssystem: Effektive, aber teure Versorgung |
Das deutsche Gesundheitssystem bietet eine gute Versorgung für nahezu die gesamte Bevölkerung. Allerdings gibt die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen Ländern viel Geld für ihr Gesundheitssystem aus. Wichtige Kostenfaktoren sind viele Krankenhausbetten, hohe Ausgaben für Medikamente, relativ hohe Ärztehonorare und überdurchschnittliche Verwaltungskosten. Mehr... |
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| Angst vor der Arbeitslosigkeit: Die Krise macht krank |
Die Finanz- und Wirtschaftskrise führt in Deutschland zu einem Anstieg der Langzeiterkrankungen. Der Grund: Viele Arbeitnehmer kurieren Krankheiten nicht aus, sondern arbeiten bis zur Erschöpfung und werden dann lange krank. Krankenkassen und private Versicherer müssen daher mehr für Langzeitpatienten zahlen. Mehr... |
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| Ärztemangel auf dem Land: Kassenärzte für rigorose Zulassungsregeln |
Mit einer rigorosen Zulassungsregelung will die Kassenärztliche Bundesvereinigung den zunehmenden Ärztemangel auf dem flachen Land stoppen. Patientenvertreter und Krankenkassen sollen zusammen mit Medizinern, Krankenhäusern und Ländern gemeinsam festlegen, wo sich Haus- und Fachärzte niederlassen dürfen. Mehr... |
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| Das dicke Ende kommt noch |
Trotz Finanzkrise können die 184 gesetzlichen Krankenkassen das laufende Jahr voraussichtlich noch mit einem Überschuss abschließen. Auffällig sind allerdings die hohen Ausgabenzuwächse. Für die ärztliche Versorgung gaben die Versicherer 8,7 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Die Kosten für Krankenhäuser stiegen um 6,4 Prozent, die für Arzneimittel um 5,2 Prozent. Mehr... |
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| Ehrenamtliche Mediziner: Behandlung in der Versorgungslücke |
Wer kümmert sich um illegale Flüchtlinge, die an Krebs erkranken? Wo kann sich ein Schwarzarbeiter nach einem Unfall operieren lassen? In Deutschland füllen Tausende Ärzte ehrenamtlich medizinische Versorgungslücken - und arbeiten dabei in einer rechtlichen Grauzone. Mehr... |
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| Krankenkassen: Privatversicherte zahlen deutlich mehr |
Schlechte Nachrichten für Privatversicherte: Sie müssen im nächsten Jahr für ihre Krankenversicherung deutlich höhere Beiträge zahlen. Nach einer Umfrage des Tagesspiegels planen nahezu alle Versicherer, die Prämien nach dem Jahreswechsel heraufzusetzen. Mehr... |
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| Diagnose: Philipp Röslers Schweizer Käse |
Das bewährte, 126 Jahre alte Solidarsystem soll abgeschafft und durch ein privatwirtschaftliches ersetzt werden. Die Kopfpauschale ist das Ziel. Ein Blick über die Grenze zu unseren Schweizer Nachbarn informiert über die Risiken und Nebenwirkungen der Pläne des neuen Gesundheitsministers. Mehr... |
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| Demographie-Prognose: Deutschland sieht in 50 Jahren sehr alt aus |
Die Bevölkerung altert rasant: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts könnte im Jahr 2060 jeder dritte Bundesbürger älter als 65 sein. Das ist auch deshalb eine besondere Herausforderung, weil jeder zweite Deutsche während seines Lebens pflegebedürftig wird. Mehr... |
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| Kommentar: Vorläufiger Stopp der Gesundheitskarte - Angst vor dem gläsernen Arzt |
Die elektronische Gesundheitskarte wird zu einer unendlichen Geschichte, und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ist dabei, ihr ein neues Kapitel hinzuzufügen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat er das Milliardenprojekt weitgehend stoppen lassen. Er macht damit vor allem die Ärzte glücklich, eine Kernklientel der FDP, die das Projekt mehrheitlich immer abgelehnt haben. Mehr... |
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| Leitartikel: Gesundheitsminister Rösler will eine große Gesundheitsreform - Richtige Therapie |
Bisher hat die Bundespolitik auf die wachsenden Probleme im Gesundheitssystem stets mit finanzieller Unterstützung reagiert. Doch das reicht nicht mehr. Eine umfassende Reform muss her, und zwar schnell. Für den von dem Liberalen angestrebten Umbau fehle im Haushalt das Geld, argumentiert die Unionsspitze, eine große Reform könne man sich deshalb nicht leisten. Doch ein Blick auf die Finanzlage der Krankenkassen zeigt, dass es genau umgekehrt ist: Deutschland kann es sich nicht länger leisten, keine große Gesundheitsreform in Angriff zu nehmen. Mehr... |
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| Volkskrankheit: Jeder dritte Erwerbstätige hat psychische Probleme |
Jeder fünfte Deutsche geht innerhalb eines Jahres wegen psychischer Probleme zum Arzt. Besonders angegriffen sind Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen, mit mehr als fünf Arbeitstagen pro Woche und/oder mit einem Arbeitsweg von mehr als 30 Minuten. Psychische Beschwerden sind längst eine Volkskrankheit. Mehr... |
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| Zuschuss für Gesundheitsfonds: Was recht, aber nicht billig ist |
Wegen der Wirtschaftskrise bekommt die Krankenversicherung nächstes Jahr einen Rekord-Zuschuss von 15,7 Milliarden Euro vom Bund - 3,9 Milliarden Euro mehr als bislang geplant. Darauf einigten sich Finanzminister Wolfgang Schäuble und Gesundheitsminister Philipp Rösler. Das Loch im Gesundheitsfonds ist damit jedoch noch nicht gestopft. Mehr... |
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| Gesundheitssystem Deutschland - Umbau der Krankenkassen: So teuer wird die schwarz-gelbe Gesundheitsreform für die Bürger |
Der Koalitionsvertrag ist beschlossen - Union und FDP wollen die Finanzierung der Krankenkassen komplett umbauen. Sie setzen eine Regierungskommission ein, die wahrscheinlich Mitte des kommenden Jahres ihre Vorschläge präsentieren wird. Doch so weit auseinander liegen CDU, CSU und FDP bei ihren Plänen gar nicht und es ist bereits jetzt absehbar, wie die Grundzüge der schwarz-gelben Gesundheitswelt mit großer Wahrscheinlichkeit aussehen werden - sofern die Parteien den Mut zum Umbau wirklich aufbringen. SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zur Radikal-Reform. Mehr... |
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| Krankenkassen: Privatversicherungen werden deutlich teurer |
Schlechte Nachricht für die mehr als acht Millionen Privatversicherten: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" erhöhen Debeka, DKV und Co. die Prämien im kommenden Jahr um durchschnittlich vier bis zehn Prozent. Einzelnen Versicherten drohen sogar noch höhere Mehrkosten. Mehr... |
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| Gesundheit wird Zankapfel zwischen den Ländern |
Der Streit über die Gesundheitspolitik der neuen Bundesregierung verschärft sich. Die sächsische Gesundheitsministerin Christine Clauß kritisiert die Pläne der schwarz-gelben Koalition gleich doppelt. Sie wendet sich gegen regional unterschiedliche Krankenkassenbeiträge und kritisiert die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags. Lob kommt dagegen aus Baden-Württemberg. Mehr... |
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| Thorbrietz' Diagnosen: Wie viel Freiheit brauchen wir? |
Die zunehmende Wahlfreiheit im Gesundheitssystem ist ein zweischneidiges Schwert: Unter Umständen nutzt sie nur den Privilegierten und schadet den Schwachen. Es wird interessant sein, was sich die geplante Reformkommission der neuen Regierung als "Minimalversorgung" vorstellen wird. Und welches Instrument es sein wird, das die Solidarität im Gesundheitswesen sichern kann. Mehr... |
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| Gesundheitsminister: Wer ist Philipp Rösler? |
Der gebürtige Vietnamese gilt als Riesentalent. Mit 26 war er schon Generalsekretär der Niedersachsen-FDP, dann Fraktionschef und Landesvorsitzender. Ein Senkrechtstarter, rhetorisch brillant. Im Präsidium der Bundespartei erreichte er beste Wahlergebnisse. Jetzt hat er ein Problem, er ist Gesundheitsminister. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Das schwere Erbe der Ulla Schmidt |
Mehr Transparenz, mehr Wahlmöglichkeiten und vor allem mehr Gerechtigkeit - all das soll unter Schwarz-Gelb endlich Realität werden. Die Koalition plant eine Gesundheitsreform der Superlative. FOCUS-Online-Redakteurin Catrin Gesellensetter hat die Kernpunkte einem Praxistest unterzogen - mit überraschenden Ergebnissen. Mehr... |
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| Schwarz-Gelb in Nöten: Beitragspreller gefährden Gesundheitspläne |
Den Krankenkassen fehlen Hunderte Millionen Euro, weil Versicherte ihren Beitrag nicht zahlen. Das geht aus einem internen Verbandspapier hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die grassierende Beitragsprellerei könnte das Herzstück der von Union und FDP geplanten Gesundheitsreform gefährden. Mehr... |
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| Belastung für Arbeitnehmer: Schwarz-Gelb verteuert die Pflege |
Die Bürger müssen in den nächsten Jahren mit steigenden Kosten für die Pflegeversicherung rechnen. Nach FTD-Informationen plant die schwarz-gelbe Koalition, im Laufe der kommenden Legislaturperiode eine Pflicht-Zusatzversicherung einzuführen. Damit soll ein Kapitalstock für die Versorgung der steigenden Zahl Pflegebedürftiger aufgebaut werden. Mehr... |
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| Schwarz-gelbe Gesundheitspolitik: Koalition verordnet Radikalkur fürs Gesundheitssystem |
Union und FDP wollen die Finanzierung des Gesundheitswesens grundlegend ändern. Ein Teil der Beiträge soll voraussichtlich ab 2011 einkommensunabhängig erhoben werden. Im laufenden und im kommenden Jahr bleibt aber offenbar alles noch beim Alten, auch der Gesundheitsfonds bleibt zunächst bestehen. Mehr... |
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| Teures Gesundheitssystem: Zehn Wahrheiten über das deutsche Gesundheitssystem |
Die Bestandsaufnahme des Tagesspiegels ist ernüchternd: Das deutsche Gesundheitssystem ist das viertteuerste in der Welt und höchst ungerecht finanziert. Korruption, Bürokratie und die Patienten selbst treiben die Kosten in die Höhe. Es gibt zu viele Kliniken, niedergelassene Ärzte und Krankenkassen. Die Preispolitik der Pharmaindustrie ist "merkwürdig". Mehr... |
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| Die Angst der Deutschen vor dem Pflegeheim |
Drei von vier Deutschen fühlen sich für den Pflegefall finanziell nicht genug abgesichert. Aber nur zwölf Prozent sorgen zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung noch privat vor. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Deren Geschäftsführerin kritisierte außerdem die Methoden, nach denen Noten für Alten- und Pflegeheime vergeben werden. Mehr... |
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| Studie: Wo die Beiträge der Kassenpatienten versickern |
Steigende Beiträge, sinkende Leistungen - Millionen gesetzlich Versicherter wundern sich regelmäßig, wo ihr Geld geblieben ist. Nun bringt eine Studie die unerfreuliche Wahrheit ans Licht. Bei Heil- und Hilfsmitteln, die jährlich Kosten von neun Milliarden Euro verursachen, fehlen immer noch eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse sowie ein offener Wettbewerb. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Schwarz-Gelb stärkt private Krankenkassen |
Die Atmosphäre war angespannt, die Sitzung dauerte viele Stunden - dann fanden die Gesundheitspolitiker von Union und FDP erste Kompromisse. Gutverdiener sollen künftig schneller zu privaten Krankenkassen wechseln können, die elektronische Gesundheitskarte kommt später, der Vertrieb von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über Super- und Drogeriemärkte wird eingeschränkt. Mehr... |
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| Qualitätsprüfung: Jedes sechste Pflegeheim weist Mängel auf |
Bundesweit sind 800 Pflegeheime im "kritischen Bereich". Das ist das Ergebnis der Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst. Besonders mangelhaft ist die Versorgung von Demenzkranken eingestuft worden. Trotzdem äußern sich 99,8 Prozent der Bewohner positiv über ihr Heim. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Die Krankmacher |
Ärzte und Krankenkassen plündern den Gesundheitsfonds: Scheinerkrankungen breiten sich aus, Milliardenbeträge werden mit Hilfe manipulierter Diagnosen falsch verteilt. Die neue Bundesregierung muss sich beeilen, das Problem in den Griff zu bekommen. Mehr... |
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| Kostenexplosion im Gesundheitswesen: Krankes System mit Knalleffekt |
Den Krankenkassen fehlen schon wieder Milliarden - prompt fordern Lobbyisten mehr Geld für das Gesundheitssystem. Doch höhere Beiträge bräuchte es keineswegs, denn die Sparpotentiale sind immens. SPIEGEL ONLINE nennt die größten Kostentreiber und analysiert, wo Unsummen verschwendet werden. Mehr... |
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| Niedergelassene Ärzte: Umsatz mit Arzneistudien von der Pharmaindustrie |
Immer mehr niedergelassene Mediziner, so klagt die Kassenärztliche Bundesvereinigung, lassen sich von der Pharmaindustrie für Arzneistudien an ihren Patienten bezahlen. Allein im vergangenen Jahr wurden in deutschen Arztpraxen 85.000 sogenannte Anwendungsbeobachtungen registriert. Viele dieser Studien dienen offenbar allein dem Ziel der Verkaufsförderung. Mehr... |
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| Krankenkassen: Startschuss für die elektronische Gesundheitskarte |
Es wird ernst: Kassenpatienten müssen sich darauf einstellen, dass ihre alte Versicherungskarte beim Arzt bald nichts mehr wert ist. Dieser Tage werden die gesetzlichen Krankenkassen die Chip-Karte zunächst an Versicherte der Region Nordrhein ausgeben. Die Einführung der neuen E-Karte bleibt allerdings umstritten. Mehr... |
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| Koalitions-Check: Wird der Gesundheitsfonds abgeschafft? |
Bei kaum einem anderen Thema sind die Fronten zwischen Union und FDP so verhärtet wie bei der Gesundheitspolitik. Sie sorgt schon im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen für die größten Konflikte zwischen den künftigen Regierungsparteien. Werden sich die Liberalen gegen Angela Merkel durchsetzen? stern.de klärt die wichtigsten Fragen. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Die Schreckensbilanz der Ulla Schmidt |
Nie hat eine Gesundheitsministerin ihre Macht so effizient genutzt wie Ulla Schmidt, die dienstälteste Sozialministerin Europas: Das System, das Ulla Schmidt erschaffen hat, wird Deutschland noch lange Kummer bereiten. Mehr... |
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| Gekürzte Hilfsprogramme: Finanzkrise begünstigt Ausbreitung von Aids |
Die westlichen Länder ächzen unter der Finanzkrise und streichen deshalb Gelder für Anti-Aids-Programme. Mit fatalen Folgen: Immer mehr Afrikaner sterben an der HIV-Infektion - und Pharmaunternehmen weigern sich, den betroffenen Staaten mit verbilligten Medikamenten zu helfen. Mehr... |
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| Fakten-Check: Braucht Deutschland eine Bürgerversicherung? |
Für die einen ist die Bürgerversicherung das gesundheitspolitische Allheilmittel - für die anderen der sichere Weg in die Planwirtschaft. Doch was droht wirklich, wenn die private Krankenversicherung abgeschafft und alle Deutschen zu Kassenpatienten werden? Mehr... |
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| Weniger Herzinfarkte seit Einführung des Rauchverbots |
Das Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden hat zwei Studien zufolge unerwartet deutliche Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung: In Europa und Nordamerika sank die Zahl der Herzinfarkte um bis zu einem Drittel, vor allem bei jüngeren Menschen und Frauen. Mehr... |
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| Obamas Gesundheitsreform: Fehlende Krankenversicherung - Forscher beklagen 45.000 Todesfälle in den USA |
In den USA sterben jährlich 45.000 Menschen an den Folgen einer fehlenden Krankenversicherung. Mediziner erklären dies mit der schlechteren gesundheitlichen Versorgung der Betroffenen. Die Studie stützt die Reformpläne von Präsident Barack Obama, der eine staatliche Krankenkasse einführen will. Mehr... |
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| Milliardendefizit durch Betrug im Gesundheitswesen |
Mehr als eine Milliarde Euro Schaden entstehen dem deutschen Gesundheitswesen jährlich schätzungsweise durch Betrug und Korruption. An diesen Zahlen werde sich auch in Zukunft so schnell nichts ändern. Das erklärte die Chefermittlerin einer Krankenkasse. Die Leidtragenden seien die Versicherten. Mehr... |
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| Krankenhäuser: In Deutschland wird zu viel operiert |
Routinemäßige, meist problemlos verlaufende Operationen scheinen Zeichen eines gut organisierten Gesundheitssystems. Doch Experten kritisieren: Es gibt viel zu viele Eingriffe, die dem Patienten nicht nutzen, Risiken bergen und Kosten verursachen. Sie nutzen nur dem Operateur, der daran verdient. Mehr... |
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| Kontrollen in Pflegeheimen: Das unwürdige Ende eines langen Lebens |
Seit Juli werden Pflegeheime unangemeldet kontrolliert, um Probleme aufzudecken und die Qualität zu steigern. Nach dem Zufallsprinzip überprüfen die Kontrolleure, ob Heimbewohner die Pflege und Hilfe erfahren, die sie brauchen. Ein Job, der Takt und Gründlichkeit erfordert. Die WELT hat zwei von ihnen begleitet. Mehr... |
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| Demographie: Das Gesundheitssystem steht vor der Zerreißprobe |
Das deutsche Gesundheitssystem droht aufgrund der immer älter werdenden Menschen in den nächsten Jahrzehnten in eine schwere Krise zu stürzen. In 30 Jahren werden eine halbe Million zusätzliche Altenpflegekräfte benötigt. Nun wirbt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt um mehr Anerkennung für den Beruf. Mehr... |
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| Gesetzliche Krankenversicherung: Kassenpatienten müssen mehr bezahlen |
Noch immer hängen die Kassen am staatlichen Geldtropf. Die Beiträge werden daher auch im kommenden Jahr nicht sinken. Die meisten Versicherten müssen sogar tiefer in die Tasche greifen. Der Spitzenverband der Kassen geht davon aus, dass es eine Welle von Zusatzbeiträgen geben wird. Mehr... |
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| US-Tauschbörsen: Biete Abendessen für Kariesbehandlung |
Wer kein Geld hat, tauscht. Dieser Grundsatz hat in den USA angesichts der Rezession nun auch schon die Gesundheitsversorgung erreicht. "Brauche Zahnarzt, biete Kochen", heißt es da in der Anzeige einer Frau aus dem Bundesstaat New Mexico. Angebote wie diese haben in den USA mit seinem maroden Gesundheitssystems derzeit Hochkonjunktur. Mehr... |
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| Ärzte sollen eine Milliarde Euro mehr bekommen |
Nach ihrem jüngsten deutlichen Milliardenplus sollen die Ärzte in Deutschland im kommenden Jahr erneut insgesamt 1,2 Milliarden Euro mehr erhalten. Diese Ergebnisse teilten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung nach mehr als sechsstündigen Verhandlungen mit. Mehr... |
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| Gesundheit ist in Deutschland zur Ware geworden |
In Deutschland ist die Gesundheitsversorgung immer noch gut und das Versicherungssystem bietet weitgehenden Schutz vor finanziellen Belastungen. Doch erstmals ist eine auf Rendite ausgerichtete Industrie erwachsen, die die Ware Gesundheit unter rein kommerziellen Gesichtspunkten vertreibt. Mehr... |
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| Globale Studie: Experten rechnen 2010 mit sechs Millionen Tabak-Toten |
Mediziner und Wirtschaftsforscher haben die künftigen Folgen des Tabakkonsums abgeschätzt. Allein im kommenden Jahr rechnen sie mit weltweit rund sechs Millionen Toten und wirtschaftlichen Schäden von einer halben Billion Dollar - Tendenz steigend. Mehr... |
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| Gesundheitsstudie: Alterserkrankungen werden dramatisch zunehmen |
Die Zahlen der Studie sind beunruhigend: 2050 werden in Deutschland doppelt so viele Demenzkranke leben, Lungenentzündungen werden um 198 Prozent steigen. Und Forscher Fritz Beske sagt: Schon in zehn Jahren wird das Gesundheitssystem gravierende Probleme bekommen. Mehr... |
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| Kostendämpfung im Gesundheitswesen: Die Kliniken bleiben im Fokus |
Ein Auftragsgutachten für das Bundesfinanzministerium fordert eine noch stärkere Wettbewerbsorientierung in der gesetzlichen Krankenversicherung ? vor allem für den stationären Bereich. Der Krankenhaussektor sei trotz eines starken Produktivitätsanstiegs in den letzten Jahren durch Überkapazitäten und suboptimale Angebotsstrukturen gekennzeichnet. Mehr... |
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| USA: Obama lenkt bei Gesundheitsreform ein |
Die Kritik war heftig und zeigt Wirkung: Erstmals ist die US-Regierung bereit, auf die Schaffung einer neuen staatlichen Krankenversicherung zu verzichten ? und damit auf den Kern des Reformwerks. Stattdessen sei auch ein genossenschaftlich organisiertes Versicherungssystem denkbar, erklärte die US-Gesundheitsministerin. Mehr... |
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| Kolumne: Privatversicherer sind überflüssig |
Privat krankenversichert zu sein ist keine Freude mehr. Zwar ist es nett, pünktlich dranzukommen, während manche gesetzlich Versicherten stundenlang ausharren müssen. Doch was die ärztlichen Leistungen angeht, klagen Patienten wie Mediziner schon seit Längerem, dass die Gesundheitskontrolleure der Privaten schlimmer sind als die schlimmsten Alpträume eines staatlichen Gesundheitssystems. Mehr... |
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| Krankenversicherung in Deutschland: Experten rechnen mit steigenden Beiträgen für viele Kassenkunden |
Acht Euro pro Monat mehr: Die erste Krankenkasse verlangt jetzt einen Aufschlag von ihren Mitgliedern. Das Gesundheitsministerium sieht darin einen Einzelfall - doch Experten rechnen damit, dass bald ein Großteil der Versicherten draufzahlen muss. Und selbst das werde nicht alle Kassen retten. Mehr... |
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| US-Gesundheitssystem: Eine Massenklinik für Arme |
In den USA tobt ein erbitterter Streit um Obamas Gesundheitsreform. Hauptziel der Reform ist es, die Kosten des Gesundheitswesens von 2,5 Billionen Dollar im Jahr zu verringern. Obama will aber auch jedem Bürger einen Krankenschutz ermöglichen. Ein Hilfsprojekt in Kalifornien zeigt, wie notwendig die Reform ist. Mehr... |
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| Keine Einbußen: Gehalt der Ärzte legte schon vor Honorarreform zu |
Ärzte haben auch in den Jahren vor der Honorarreform deutliche Gehaltszuwächse verzeichnet. Entgegen den Klagen vieler Funktionäre hat es damit überhaupt keine Lohneinbußen in den vergangenen Jahren gegeben. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Ärzte nach der von ihnen heftig kritisierten Honorarreform acht Prozent mehr verdienen. Mehr... |
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| Schmidt: "Gesundheitswesen muss noch effizienter werden" |
Für Ulla Schmidt gibt es noch genügend Möglichkeiten, im Gesundheitswesen Geld einzusparen. Im Interview mit dem Weser-Kurier erklärte die Gesundheitsministerin unter anderem, 30 bis 50 statt der bisher noch 187 Kassen reichten nach ihrer Auffassung aus, damit die Menschen genügend Wechselmöglichkeiten hätten. Mehr... |
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| Deutschsprachige Ärzteorganisationen: Noch ist die Finanzkrise im Gesundheitswesen nicht spürbar |
Die Finanzkrise hat einige Wirtschaftszweige bereits fest im Griff. Ein Gesundheitsexperte äußerte sich im Rahmen einer Tagung der deutschsprachigen Ärzteorganisationen jedoch verhalten optimistisch. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen sei relativ krisenresistent, noch seien keine Einschnitte spürbar. Mehr... |
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| Profit über Patient |
Private Investoren sollen das Berliner Benjamin-Franklin-Klinikum sanieren und dann die Krankenversorgung übernehmen. Ein umstrittener Vorschlag, der unter Experten kontrovers diskutiert wird. Während einige von ihnen in den Privaten willkommene Geldgeber für die chronisch unterfinanzierte Universitätsmedizin sehen, fürchten andere um die Freiheit von Forschung und Lehre. Mehr... |
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| Studie: Kaum noch Hoffnung für das Gesundheitswesen |
Die Zahlen sollten der Regierung zu denken geben: Wenige Wochen vor der Bundestagswahl fordern Bundesbürger und Ärzte grundlegende Reformen im Gesundheitssystem. Die Hoffnung, dass die Politik diesem Wunsch entsprechen wird, ist allerdings verschwindend gering. Das belegt eine repräsentative Umfrage des Instituts Allensbach. Mehr... |
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| Warnung an die Politik: Sozialkassen droht 30-Milliarden-Euro-Defizit |
Wirtschaftsforscher zerpflücken die Finanzpläne der Politik: Einer SPIEGEL-Analyse zufolge fehlen den Sozialkassen bis Ende 2010 rund 30 Milliarden Euro. Bei den Krankenkassen beziffert das Rheinisch-Westfälische Instituts für Wirtschaftsforschung den Fehlbetrag in diesem und im nächsten Jahr auf zusammen 10,5 Milliarden Euro. Mehr... |
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| Krankenkassen: Das Milliardenpolster, das nichts wert ist |
Neben dem Ärger um die Dienstwagenaffäre muss sich Ulla Schmidt nun auch noch mit fachlichen Angriffen auseinandersetzen: AOK und Co. werfen der Ministerin vor, die Zahlen der Kassen schönzureden. Trotz eines Milliardenpolsters droht den Versicherten nach Einschätzung des Kassenverbands eine Welle von Zusatzbeiträgen. Mehr... |
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| Steigende Ärztehonorare: Doktoren im Glücksrausch |
Es lebe die Übertreibung. Vor kurzem gesellten sich protestierende Ärzte in ihren Verarmungsszenarien bereits den Hartz-IV-Empfängern zu. Nun geht es andersherum. Die Rede ist von Schamlosigkeit, skrupellosen Lobbyisten, nie dagewesenen Honorarzuwächsen auf Kosten der krisengebeutelten Restbevölkerung. Mehr... |
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| Hausarztverträge: Wie schnell ist nichts passiert |
Es ist ein Spiel auf Zeit. Bis zum 30. Juni sollten alle Krankenkassen nach den Vorgaben des Gesetzgebers Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung schließen, und zwar mit denjenigen Gemeinschaften, die mindestens 50 Prozent der Allgemeinärzte eines KV-Bezirks vertreten. Doch außer Streit gibt es derzeit wenig zu vermelden. weiter >
Drei Monate vor der Verpflichtung aller Krankenkassen zu Hausarztprogrammen hat der Ersatzkassenverband das Thema von der Kostenseite her analysiert und, wie FOCUS Online berichtet, vor Mehrkosten von bis zu vier Milliarden Euro gewarnt. Mehr... |
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| IGeL-Leistungen: Überflüssig und unanständig? |
Für niedergelassene Ärzte ist es eine zusätzliche Einnahmequelle. Doch Gesundheitspolitiker sehen die Ausweitung der sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGel), die von den Patienten selbst zu bezahlen sind, mit großer Skepsis. Das Ausmaß, in dem ein Teil der Ärzte Patienten diese Angebote aufdrängt, sei unanständig. Mehr... |
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| Rekordtief Krankmeldungen: Das Tabu Krankheit |
Deutsche Arbeitnehmer melden sich immer seltener krank. Die Frankfurter Rundschau hat Gründe erkundet und nachgefragt, welche Gruppen heutzutage besonders häufig krankgeschrieben sind. Und sie hat Fachleute gefragt, wie sie diesen Trend bewerten und was zu tun ist. Mehr... |
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| Senioren: Große Pflegestudie zeigt deutliche Missstände auf |
Viele ältere Menschen sind laut einer Studie von Hamburger Rechtsmedizinern in einem teils alarmierenden Pflege- und Gesundheitszustand. So hatten 3,3 Prozent der mehr als 8518 untersuchten Toten aus Norddeutschland schwere Druckliegestellen. Viele waren zudem schlecht ernährt und hatten einen "desolaten" Gebissbefund. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Kassen sollen Kasse machen |
Durch eine gerechtere Finanzierung des Krankenversicherungssystems könnten pro Jahr 32,2 Milliarden Euro zusätzlich erschlossen werden. Dies behauptet der Gesundheitswissenschaftler und frühere Chef der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler. Mit dem so zu erzielenden "Zugewinn" wäre man für die steigenden Kosten durch die alternde Bevölkerung im nächsten Jahrzehnt gewappnet. Mehr... |
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| Bundesrat beschließt eine Reihe von wichtigen gesundheitspolitischen Gesetzen |
Der Bundesrat hat über mehrere Änderungen im Arzneimittelrecht und in der gesetzlichen Krankenversicherung abgestimmt - beispielsweise über Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen, die auf eine Assistenzpflege im Krankenhaus angewiesen sind. Das Bundesministerium für Gesundheit gibt eine Übersicht der beschlossenen Veränderungen Mehr... |
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| Sozialverband übt scharfe Kritik an Pflegereform |
Der Sozialverband Deutschland hat Mängel bei der Umsetzung der Pflegereform kritisiert, die am 1. Juli ein Jahr lang in Kraft ist. Der Präsident des Verbandes, Adolf Bauer, beanstandete vor allem das Verfahren zur Bewertung von Pflegequalität als "sehr mangelhaft". Die tatsächliche Pflegequalität von Heimen werde verschleiert. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: Die Kosten steigen und PKV-Verband steigt aus |
Das Projekt Gesundheitskarte wird wohl teurer als gedacht. Laut der für die Gesundheitskarte zuständigen Gesellschaft Gematik könnte es zu einer Kostenexplosion kommen. Der Verband der Privaten Krankversicherungen erklärte bereits den Rückzug aus dem Projekt. Mehr... |
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| Deutsches Gesundheitssystem: Kinder und Alte nicht optimal versorgt |
Drei Krankheiten, neun Arzneien? In Deutschland ist das bei über 65-Jährigen keine Seltenheit. Ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates analysiert wichtige Defizite des Gesundheitssystems: Kinder schlucken zu häufig Psycho-Stimulanzien und Alte leiden unter Nebenwirkungen ihres Medikamenten-Mix. Mehr... |
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| E-Health: Patienten, vernetzt euch! |
IT in der Medizin, sogenannte E-Health, ist Segen und Fluch zugleich: Auf der einen Seite können neue Technologien die Behandlung Kranker einfacher und besser machen - andererseits fürchten Kritiker und Patienten, dass dabei unkontrollierbare Datensammlungen entstehen. Mehr... |
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| Gesundheit: SPD für solidarische Lastenverteilung |
Als "Richtungsentscheidung auch in der Gesundheitspolitik" will die SPD bei den Wählern für die bevorstehende Bundestagswahl werben - und dabei mit ihrem Konzept einer Bürgerversicherung kräftig punkten. Eine "solidarische Lastenverteilung" solle möglichst schnell das bisherige System der gesetzlich und privat Versicherten ablösen, heißt es in ihren "Eckpunkten zur Gesundheitspolitik". Mehr... |
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| Einnahmeeinbußen: Wirre Honorarreform treibt Ärzte zum Protest |
Sie verrammeln ihre Praxen, demonstrieren, manche behandeln nur nach Vorkasse: Mediziner wollen mehr Geld und machen öffentlich Druck dafür. Die Schuld an Einnahmeeinbußen geben sie der Politik - dabei haben die Vereinigungen der Kassenärzte die jüngste Honorarreform selbst mitentwickelt. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: Welche Krankheiten können wir uns noch leisten? |
Im Bemühen, die Arzneipreise bezahlbar zu halten, wollen die Krankenkassen bei der Erstattung künftig nach einer "krankheitenübergreifenden Kosten-Nutzen- Analyse" vorgehen dürfen. Damit stellt sich die Frage: Welche Krankheiten können wir uns in Zukunft überhaupt noch leisten? Mehr... |
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| Medizinische Versorgungszentren: Alle Ärzte unter einem Dach |
Die Zahl der "Medizinischen Versorgungszentren" wächst rasant. Dort arbeiten Ärzte als Angestellte, nicht selten in Teilzeit. Die Einrichtungen sind modern, effizient - und ein Hassobjekt für viele niedergelassene Mediziner. Denn die befürchten Fließband-Versorgung und sehen ihre Existenz bedroht. Mehr... |
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| Gesundheitsreform verunsichert die Bürger |
Die jüngste Gesundheitsreform bekommt von den Deutschen keine guten Noten. Mehr als jeder zweite Bundesbürger glaubt, durch die Reform der großen Koalition habe sich die medizinische Versorgung verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Mehr... |
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| Krankenversicherung in den USA: Operation Gesundheit |
2300 Milliarden Dollar geben die USA jährlich für ihre Kranken aus. Binnen 50 Jahren haben sich die Ausgaben verzehnfacht, und pro Kopf kostet Amerikas "Health Care" ungefähr doppelt so viel wie das deutsche Gesundheitswesen. US-Präsident Obama will die Krankenversicherung nun umbauen - Widerstand kommt nicht nur von den Ärzten, sondern auch aus seiner Partei. Mehr... |
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| Westliche Gesundheitskampagnen in armen Ländern: Geld allein macht nicht gesund |
Ob die großen Summen, die seit dem Jahr 2000 in krankheitsspezifische globale Gesundheitsinitiativen geflossen sind, die Gesundheitssysteme in den Empfängerländern gestützt haben, ist umstritten. Westliche Gesundheitskampagnen in armen Ländern können auch Schaden anrichten, sagt eine aktuelle Studie. Mehr... |
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| Gesundheit: Worauf Patienten in Deutschland besonders achten |
Rationierung im Gesundheitswesen, eine Prioritätenliste ärztlicher Leistungen - die Patienten sind verunsichert. Eine Umfrage enthüllte jetzt, was die deutschen Patienten wirklich denken. Überraschend: Die Patienten könnten offenbar mit der Rationierung leben - unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr... |
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| Ärzte-TÜV: In der Praxis umstritten |
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen wollen die Qualität der Ärzte künftig von deren Patienten, ihren Versicherten, bewerten lassen - über ein eigenes Portal im Internet. Und was Deutschlands mitgliederstärkste Kasse ab Ende des Jahres vorhat, könnte Schule machen. Auch andere große gesetzliche Krankenversicherer denken an einen Praxen-TÜV durch die Kunden. Mehr... |
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| Mediziner-Studie: Ärzte verweigern Behandlung aus Kostengründen |
77 Prozent der deutschen Klinikärzte haben ihren Patienten schon einmal sinnvolle Behandlungen verweigert - aus Kostengründen, wie eine Umfrage der Uni Tübingen unter mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Intensivmediziner und Kardiologen ergab. Das Gesundheitsministerium bestreitet, dass das Problem überhaupt existiert. Mehr... |
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| Urteil zur Gesundheitsreform: Kommt jetzt die Bürgerversicherung? |
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht zur Privaten Krankenversicherung fordert die SPD nun von den unterlegenen Klägern Einsicht: Das Gericht habe mit seiner Entscheidung "sämtliche Zweifel beseitigt: Das Gemeinwohl hat Vorrang vor Unternehmensbelangen", erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Carola Reimann. Mehr... |
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| Japans Notfallmedizin steht kurz vor dem Kollaps |
Eine reiche Industrienation, die Schwerverletzte und Schwerkranke nicht mehr adäquat versorgen kann: Seit einiger Zeit erschüttern in Japan zunehmend mehr Fälle die Öffentlichkeit, bei denen Patienten sterben müssen, weil sie von Ärzten abgewiesen oder viel zu spät behandelt werden. Mehr... |
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| Medikamente: Risiken und Nebenwirkungen |
Es ist die bislang größte Sparaktion einer Krankenkasse und die Folgen bekommen 24,5 Millionen Menschen zu spüren: Ab Juni erhalten AOK-Versicherte in den meisten Fällen nur noch Medikamente, die ihr Versicherer besonders kostengünstig eingekauft hat. Dadurch erhoffen sich die 15 Ortskrankenkassen bis 2011 eine Ersparnis von mehr als einer Milliarde Euro. Mehr... |
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| Pflegeversicherung soll komplett umgebaut werden |
Nicht mehr "Pflege im Minutentakt", sondern individuellere Hilfe für gebrechliche und verwirrte Menschen: Das ist das Fernziel einer Neugestaltung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt stellt sich hinter eine von Experten empfohlene Grundsatzreform der Pflegeversicherung, die nach ersten Berechnungen Mehrkosten von bis zu 3,7 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten könnte. Mehr... |
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| Das Verbot von Apotheken-Ketten ist realitätsfern |
Mit dem Urteil zum Apothekenmarkt ziehen sich die Europa-Richter geschickt aus der Klemme zwischen Europarecht und den Bedürfnissen von Mitgliedsstaaten. Demnach bleiben Apotheken-Ketten in Deutschland verboten: Die Begründung der Richter geht aber an der Realität vorbei. Mehr... |
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| Leitartikel: Der missbrauchte Patient |
Bevor den Patienten Leistungen gestrichen und ihre Behandlungen nach Ranglisten eingeteilt werden, müssen diverse andere Probleme gelöst werden. Das wäre dann wirklich zum Wohle der Kranken, meint Wolfgang Wagner in einem Leitartikel der Frankfurter Rundschau. Mehr... |
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| Ärztetag: Ist das Gesundheitswesen noch zu retten? |
Eine harmonische Veranstaltung war der Deutsche Ärztetag noch nie. In diesem Jahr aber, so scheint es, steht nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft des Gesundheitswesens. Der Focus hat die wichtigsten Antworten auf Fragen der rund 70 Millionen Kassenpatienten zusammengestellt. Mehr... |
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| US-Gesundheitskrise: Wartezimmer auf der Straße |
Die US-Regierung feilscht um Milliarden für die Gesundheitsreform - während überlastete Ärzte einen verlorenen Kampf ausfechten: Allein in New York leben 1,2 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Sie sind angewiesen auf mobile Gratis-Kliniken. Mehr... |
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| Gesundheitspolitiker lehnen Praxisgebühr-Wahn ab |
Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leonhard Hansen, hat eine Gebühr von bis zu zehn Euro für jeden Arztbesuch gefordert. Doch mit seinem Vorstoß steht der Ärztesprecher alleine da. Führende Gesundheitsexperten lehnen eine weitere Belastung der Patienten und Krankenkassenmitglieder ab. Mehr... |
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| Kassenärztliche Bundesvereinigung: Löcher im System |
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht die flächendeckende medizinische Versorgung in Deutschland gefährdet, weil immer mehr Kassen und Ärztegruppen auf eigene Faust Behandlungsverträge schließen. KBV-Chef Andreas Köhler verlangt von der Politik daher ein klares Bekenntnis zum KV-System und dem sogenannten Kollektivvertrag. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Kampf gegen Diagnose-Manipulation |
Eine neue "Kodier-Richtlinie" soll Krankenkassen davon abhalten, Ärzte mit Geld oder Vergünstigungen zu bestimmten Diagnosen zu drängen. Hintergrund ist die Neuerung, dass die Kassen für bestimmte schwere Krankheiten deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen, als für andere Beschwerden. Mehr... |
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| Kasse soll nur bei schweren Erkrankungen zahlen |
Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe will die Krankenkassen durch eine drastische Leistungsbeschränkung finanziell entlasten. Die Kassen sollten nur noch die nötigsten Leistungen übernehmen, die durch einen "Gesundheitsrat" priorisiert werden. Alles andere müssten Patienten selber oder per Zusatzversicherung finanzieren. Das Gesundheitsministerium lehnte die Idee umgehend ab. Mehr... |
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| Ärzte in Pflegeheimen: Wenn der Doktor stets verfügbar ist |
Die 37 stationären Einrichtungen, die derzeit innerhalb des "Berliner Projekts" rund 2800 Plätze für die Betreuung Schwerstkranker anbieten, können stolz darauf verweisen, dass ihre Bewohner nur halb so oft ins Krankenhaus überwiesen werden wie die anderer Einrichtungen. Ihr großer Pluspunkt: Sie haben ihre eigenen Ärzte, die Hausarzt-Funktion erfüllen. Mehr... |
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| Private Krankenversicherung: Der politische Druck auf das System bleibt hoch |
Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung wird parteiübergreifend immer öfter infrage gestellt. Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministeriums ist die Angleichung der Systeme in zehn bis zwölf Jahren vollendet. Die Bundesärztekammer warnt dagegen vor einer Vereinheitlichung des Versicherungsmarkts. Mehr... |
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| Krankenhaus: Auf Intensivstationen herrscht akute Platznot |
Auf jeder dritten Intensivstation werden laut einer Umfrage an 540 deutschen Kliniken kranke Menschen abgewiesen, weil es an Platz fehlt. Krankenhäuser halten einerseits die Zahl der Betten niedrig, andererseits müssen immer mehr alte Menschen nach einer Operation intensiv nachbetreut werden. Mehr... |
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| Wirtschaftskrise: Krankenkassen brauchen fast drei Milliarden vom Bund |
Explodierende Kosten für Ärzte und Arzneien, immer mehr Kurzarbeiter und Arbeitslose: Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen brechen massiv ein. In diesem Jahr fehlen den Kassen fast drei Milliarden Euro - das Loch müssen die Steuerzahler stopfen. Mehr... |
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| Finanzkrise: Gesundheitsfonds braucht drei Milliarden Euro |
Die massive Rezession in Deutschland wird nach Einschätzung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt milliardenschwere Einnahmeausfälle beim Gesundheitsfonds zur Folge haben. Mit Blick auf das aktuelle Gutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sagte Schmidt: "Wenn solche Prognosen tatsächlich eintreten, würden über drei Milliarden Euro weniger Beiträge fließen." Mehr... |
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| Gendiagnostik: Bundestag schränkt Gentests ein |
Das von der großen Koalition vorgelegte Gendiagnostikgesetz ist verabschiedet. Genetische Untersuchungen an Menschen sollen eingeschränkt und klar geregelt werden. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßte, dass nach zehnjähriger Debatte endlich eine Gesetzeslücke im Umgang mit genetischen Daten geschlossen werde. Mehr... |
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| Patientenrechte: Arztbesuche innerhalb der EU werden erleichtert |
Das EU-Parlament will Patienten eine freie Arztwahl in ganz Europa ermöglichen. Die Abgeordneten sprachen sich für eine Richtlinie aus, nach der neben Notfallbehandlungen künftig auch geplante Arztbesuche im EU-Ausland von der heimischen Krankenkasse erstattet werden müssen. Mehr... |
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| Gesundheit: Privatpatienten sind immer öfter unzufrieden |
Gesetzlich Versicherte sind mit ihrer Krankenversicherung zufriedener als privat Versicherte. Und das, obwohl die meisten Kunden durch die Gesundheitsreform heute höhere Prämien zahlen als im vergangenen Jahr. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern. Mehr... |
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| Kommentar: Der Fonds als Placebo |
Der Gesundheitsfonds ist von Anfang an eher die Simulation einer Reform gewesen als eine echte Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems. So stehen wir vor einer neuen Gesundheitsreform. Für die nächste Bundesregierung wird ganz oben auf der Liste stehen, wie die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung wirklich gelöst werden können. Mehr... |
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| Hausarztverträge: Vorbild sucht Nachahmer |
Der Hausarzt als Lotse ist ein Modell, das politisch gefördert wird wie kaum ein anderes. Man verspricht sich davon, dass die Patientinnen und Patienten besser versorgt werden. Doch trotz aller Bemühungen der Hausärzteverbände läuft das Vertragsgeschäft mit den Krankenkassen noch schleppend. Mehr... |
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| Studie: Psychische Belastung im Job wächst |
Dünne Personaldecke, großer Zeitdruck, hohe Eigenverantwortung: Der Stress im Job wächst - und entsprechend die psychische Belastung. Das geht aus einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Vor allem der Dienstleistungssektor ist betroffen. Mehr... |
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| Kosten: Das geben die Deutschen für ihre Gesundheit aus |
Wenn es um die Gesundheit geht, sind die Deutschen nicht knauserig. Für Pillen, Hustenbonbons und Krücken gaben sie 2007 so viel aus wie nie zuvor. Unter dem Strich stand die stolze Summe von 252,8 Milliarden Euro. Überdurchschnittlich stark stiegen die Ausgaben für Arzneimittel. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Gegensätzliche Diagnosen |
In der Gesundheitspolitik sind die Differenzen in der Union, vor allem aber zwischen CSU und Bundesregierung am größten. In ihrem gesundheitspolitischen Konzept greifen die Bayern den Gesundheitsfonds und die Honorarordnung für Ärzte scharf an. Der Tagesspiegel hat die wichtigsten Kritikpunkte der CSU am derzeitigen Gesundheitssystem und die Reaktionen der Bundesregierung darauf dokumentiert. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Steigende Kosten, mehr Eigenleistung |
Die Politik müsse endlich das "Zuzahlungswirrwarr" für die gesetzlich versicherte Arzt- und Apothekenkundschaft beenden, fordert der Chef des Kieler Instituts für Gesundheits-System-Forschung, Fritz Beske. Die geltenden Zuzahlungsverpflichtungen mit ihren Ausnahme- und Härtefallregelungen machten das System "zunehmend unüberschaubar". Mehr... |
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| Ärzte-Honorare: Gesundheitsministerin Schmidt für Begrenzung der Verluste |
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich im Streit zur Reform der Ärzte-Honorare für eine Begrenzung der Verluste ausgesprochen. Jeder Mediziner soll durch die neue Verteilung Einbußen von maximal fünf Prozent haben. Weiter sagte Schmidt, eine gerechte Verteilung werde letztlich immer dazu führen, dass "jemand, der vielleicht ganz viel bekommt, etwas weniger kriegt". Mehr... |
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| Honorarstreit: Ärzte-Streiks stoßen auf Unmut |
Sowohl Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als auch Krankenkassenvertreter kritisieren anhaltende Praxisschließungen. Tausende niedergelassene Ärzte setzten auf diese Weise ihren Protest gegen angeblich zu geringe Honorare fort. Den Medizinern gehe es um eine bessere Vergütung und berechenbare Rahmenbedingungen, sagte eine Sprecherin des Ärzteverbands Medi. Mehr... |
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| Pharmafirmen: Schmidt will Preisstopp in der Krise |
Angesichts absehbarer Milliardenhilfen für die Krankenkassen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Arzneimittelhersteller zu einem Preisstopp aufgefordert. Der Gesundheitsfonds mit seinen staatlichen Kreditgarantien bei Einnahmeausfällen schaffe der Pharmaindustrie im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen relativ stabile Bedingungen, erklärte Schmidt. Mehr... |
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| Ärzte-Streit: Was ist dran an der Kritik an der Honorarreform? |
Die Kritik an der Honorarreform für die 140 000 niedergelassenen Ärzte in Deutschland reißt nicht ab. Einzelne Facharztgruppen fürchten durch die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Änderungen empfindliche Einbußen. Doch nicht alle Behauptungen, die im Ringen um mehr Geld aufgestellt werden, entsprechen der Realität. Mehr... |
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| Kassenärzte: Denn sie wissen nicht, was sie tun |
Seit Wochen herrscht im Gesundheitswesen der Ausnahmezustand. Nun schwinden den Streithähnen die Kräfte. Die erste Lobbygruppe denkt bereits laut über ihre Auflösung nach. Man kann nur hoffen, dass er sich mit diesem Vorschlag durchsetzt. Dem perfekten Gesundheitswesen käme Deutschland durch diesen Schritt jedenfalls ein deutliches Stück näher. Mehr... |
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| Wirtschaftskrise: Gesundheitsfonds droht Milliardendefizit |
Die Rezession schlägt nun auch auf die Krankenkassen durch - sie beschert dem Gesundheitsfonds ein Milliardendefizit und der Politik ein Erklärungsproblem: Der Fehlbetrag könnte nach SPIEGEL-Informationen fast siebenmal so hoch sein wie von Gesundheitsministerin Schmidt erwartet. Mehr... |
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| Honorarstreit: Ein Arzt erzählt, was er wirklich verdient |
Nach der Honorarreform herrscht die nackte Existenzangst in den Praxen. Die Ärzte fürchten, ihre Kosten nicht mehr decken zu können. Verantwortlich dafür ist die Reform der Honorare, die die große Koalition beschlossen hat. Ein Mediziner spricht bei WELT ONLINE offen über seine Einnahmen und Kosten. Mehr... |
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| Die Zukunft des KV-Systems: Es geht um mehr als um Geld |
Das KV-System ist in der Krise. Es wird seit Jahren vom Gesetzgeber durch die Zulassung und offensive Förderung von Selektivverträgen mutwillig ausgehöhlt. Schwerwiegender ist, dass immer mehr Mitglieder dem KV-System innerlich gekündigt haben. Auslöser der Debatte sind die mutmaßlichen und tatsächlichen Verwerfungen, die die Reform der ambulanten Vergütung zur Folge haben wird. Mehr... |
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| Obama nimmt umfangreiche Gesundheitsreform in Angriff |
US-Präsident Barack Obama trifft mit seiner Forderung nach einer Reform des Gesundheitssystems auf breite überparteiliche Unterstützung. Darüber, wie das geschehen soll, gehen die Meinungen allerdings auseinander. Beim Umbau des teuersten Gesundheitssystems der Welt werde es "keine heiligen Kühe" geben, kündigte Obama an. Mehr... |
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| Schulnoten für Pflegeheime ab Sommer |
Im Kampf gegen Pflege-Missstände sollen künftig alle rund 10 000 Pflegeheime in Deutschland mit Schulnoten von sehr gut bis mangelhaft bewertet werden. Da wo Mängel sind, müssen sie beseitigt werden, erklärte der Geschäftsführer des Medizinischen Diensts des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS). Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Dickes Polster |
Viele Kassen starteten mit einem Plus in den Gesundheitsfonds - die Versicherten profitieren aber kaum davon. Die düstere Prognose, schon 2009 nahezu flächendeckend Zusatzbeiträge verlangen zu müssen, entpuppt sich im Nachhinein als bloße Drohkulisse und Druckmittel im Kampf um einen möglichst hohen Einheitsbeitrag. Mehr... |
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| Monopol-Streit: Ulla Schmidts Apotheker-Allianz ärgert Experten |
Das Apotheken-Monopol in Deutschland sorgt weiter für Zank: Gesundheitsministerin Schmidt verteidigt vehement die Apotheken und warnt vor Medikamentenfälschern. Aber nicht einmal ihre eigenen Experten können Schmidts Argumente nachvollziehen. Mehr... |
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| Ärzte gegen Krankenkassen: Behandlung nur bei Barzahlung |
Der erbitterte Honorarstreit zwischen Ärzten und Kassen verschärft sich: Immer mehr Mediziner verlangen aus Angst vor massiven Verlusten von ihren Patienten Vorkasse für eine Behandlung. Die Bundesregierung droht mit dem Entzug der Zulassung. "Wer als Vertragsarzt von Patienten Vorkasse verlangt, verhält sich eindeutig rechtswidrig", erklärte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Mehr... |
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| Prävention: Die Pflicht zur Gesundheit |
Was können Politiker tun, damit die Bürger möglichst lange gesund zu bleiben? Soll sich der Staat als gesundheitspolitische Supernanny für jene Menschen begreifen, die von Vorsorgeinformationen und -angeboten nur schwer erreicht werden? Der Tagesspiegel berichtet über Vorsorge zwischen Aufklärung und Bevormundung. Mehr... |
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| Ulla Schmidt sagt Ärzten den Kampf an |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und die Krankenkassen haben den Ärzten mit schweren Konsequenzen gedroht, wenn sie Patienten aus Frust über ihre Bezahlung die Behandlung verweigern. Die Sanktionen könnten bis zum Entzug der Kassenzulassung führen, sagte Schmidt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schloss sich den Mahnungen an. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Die beste Krankenkasse für jeden Typ |
Der Gesundheitsfonds hat die Krankenversicherung noch teurer gemacht. Früher gab es einen Ausweg. Mit der Wahl der richtigen Kasse ließen sich einige Hundert Euro im Jahr sparen. Nun nehmen alle Versicherer den gleichen Satz, den Einheitsbeitrag. Millionen Kassenmitglieder fragen sich: Wie kann ich jetzt noch sparen? Ein Führer durch den neuen Gesundheitsdschungel. Mehr... |
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| Doping am Arbeitsplatz: Zwei Millionen greifen zu Medikamenten |
Um im Arbeitsalltag zu bestehen, wäre jeder fünfte Arbeitnehmer bereit, Pillen zu schlucken. Rund zwei Millionen gesunde Bundesbürger haben schon einmal Leistung und Laune mit Medikamenten gesteigert. Das geht aus einem Bericht der DAK hervor. Beginnt mit den "Smart Pills" ein Wettrüsten im Gehirn? Mehr... |
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| Klamme Krankenhäuser: Der russische Patient - Hoffnung für deutsche Kliniken? |
Seit Jahren beschweren sich die Krankenhäuser über Kürzungen von Gesundheitsausgaben. Auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmen werben sie um Patienten aus Russland oder dem arabischen Raum, bieten Luxusstationen und Vollversorgung. Aber lohnt sich dieser Aufwand? Mehr... |
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| Fachärzte: Selbst Koma-Patienten sollen zum Arzt fahren |
Fachärzte verweigern den Besuch von Schwerkranken in Bayerns Pflegeheimen - gut 20 Landkreise sind betroffen. Für den Vorsitzenden der bayerischen Arbeiterwohlfahrt ist das schlicht ein Skandal. Die Mediziner verweisen auf wirtschaftliche Zwänge und bieten Behandlungen in ihren Praxisräumen an. Mehr... |
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| Ärzte wollen eine Milliarde Euro mehr |
Im erbitterten Streit um die Bezahlung der rund 140.000 niedergelassenen Ärzte fordern die Mediziner einen Aufschlag von rund einer Milliarde Euro. Die Ärzte üben scharfe Kritik am neuen Honorarsystem, Gesundheitsministerin Schmidt lehnt einen Nachschlag jedoch kategorisch ab. Den Versicherten drohen nun spürbare Einschnitte in der ambulanten Versorgung. Mehr... |
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| Medizinische Rehabilitation: Harte Zeiten für Rehakliniken |
Noch bis vor kurzem hatten die Rehakliniken allen Grund dazu, positiv in die Zukunft zu blicken. Die Wirtschaftskrise und der Gesundheitsfonds verursachen nun auch für die Leistungserbringer in der Rehabilitation erhebliche Belastungen. Ab 2010 wird sich die Lage vieler Kliniken deutlich verschlechtern - so die Prognose eines aktuellen Wirtschaftsberichts. Mehr... |
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| Pfleger: Lage in Kliniken ist dramatisch |
Die Situation für Pflegekräfte und Patienten in Krankenhäusern hat sich nach Angaben des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe drastisch verschärft. In einer anonymen Online-Umfrage unter bundesweit knapp 2000 Pflegekräften bewerten 82,5 Prozent die Personalausstattung in ihrer Abteilung als nicht angemessen. Mehr... |
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| Maßnahmenpaket der Regierung stabilisiert Gesundheitssektor in schwierigen Zeiten |
"Der Gesundheitsfonds bildet einen Schutzschirm über der Gesundheitsversorgung in Deutschland, weil in schwierigen Zeiten der Staat durch Steuermittel stabilisierend eingreift." Das erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich des Bundeskabinett-Beschlusses zum Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland. Mehr... |
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| Griechenland: Gesundheitssystem ohne Perspektiven |
Im Dezember 2008 erschütterten schwere Unruhen Griechenland. Fast ging in der Berichterstattung über die Proteste und nächtlichen Straßenschlachten eine andere Meldung unter: Ab Mitte Dezember drohten niedergelassene Ärzte in Griechenland, ihre Patienten nur noch gegen Barzahlung zu behandeln. Sie reagierten damit auf die kaum mehr vorhandene Zahlungsmoral der Krankenkassen. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Wenig Geld in der Pflege |
Ob Verwaltungsfunktionen, Physiotherapeuten oder Arzthelferinnen ? Mitarbeiter im Gesundheitswesen mussten sich im vergangenen Jahr mit bescheidenen Gehaltssteigerungen zufrieden geben. Während angestellte Ärzte und Führungskräfte in der Gesundheitsbranche gut verdienen, hatten Pflegekräfte 2008 sogar weniger Geld als im Vorjahr. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: "Depression" ist lukrativer als "psychische Verstimmung" |
Immer mehr Ärzte fühlen sich von den Krankenkassen zu bestimmten Diagnosen gedrängt. Die Kassen wiederum schieben die Schuld auf die Politik. Der Gesundheitsfonds habe mit seiner Logik "mehr Geld für mehr Kranke" Manipulationsanreize gesetzt. Mehr... |
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| Patientenfreizügigkeit in Europa: Viele ungeklärte Fragen |
Die Europäische Kommission will die Gesundheitsversorgung in Europa neu regeln. Das Regelwerk eröffnet Ärzten und Patienten neue Chancen, aber auch Risiken. Trotz der Kritik an den Plänen der Kommission sieht sich Deutschland für den EU-weiten medizinischen Wettbewerb gut gerüstet. "Die deutschen Ärzte müssen sich nicht verstecken", erklärte ein Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Mehr... |
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| Notprogramm für Ärzte: Verwerfungen durch Honorarsystem gemildert |
Die Erhöhung der Ärztehonorare zu Jahresbeginn müsste die Mediziner eigentlich jubeln lassen. Doch das neue Honorarsystem führt offenbar zu erheblichen Verwerfungen. Durch die schrittweise Vereinheitlichung der Vergütung in Deutschland gibt es unter den Ärzten neben Gewinnern auch Verlierer. Nach heftigem Protest sollen die Folgen nun gemildert werden. Mehr... |
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| Arztbesuche: Ewig im Wartezimmer |
Gemessen an der Zahl ihrer Arztkontakte sind die Deutschen so krank wie kein anderes Volk. Im Schnitt saß im Jahr 2007 jeder Bundesbürger, so ergab eine aktuelle Studie, knapp 18 Mal im Wartezimmer - Kliniken und Zahnarztpraxen noch gar nicht eingerechnet. In nur drei Jahren stieg die Zahl der Arztbesuche folglich um weitere zehn Prozent. Mehr... |
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| USA: Reform der Krankenversicherung - Herkulesaufgabe für Barack Obama |
Große Hoffnungen setzen viele US-Amerikaner darauf, dass mit Obama endlich ein Präsident eines der schwierigsten Probleme der US-amerikanischen Gesellschaft löst und eine Reform des Gesundheitswesens angeht, die diese Bezeichnung verdient und allen Staatsbürgern eine Krankenversicherung beschert. An dieser Herausforderung sind sämtliche Vorgänger Obamas seit Roosevelt gescheitert. Mehr... |
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| Der deutsche Patient ? Warum der Gesundheitsfonds nur der Torso einer Reform ist |
Nach der Reform ist vor der Reform. Für keinen Politikbereich gilt dies so sehr wie für die Gesundheitspolitik. Mit mehr als einem Dutzend Gesundheitsreformen "beglückten" Regierungen unterschiedlicher Couleur in den letzten 30 Jahren das deutsche Gesundheitswesen und die Versicherten. Jedes Mal versprachen die Regierenden den "großen Wurf", jedes Mal erwies sich das als Irrtum. Mehr... |
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| Honorarstreit: Sprechstunde nur gegen Bares |
Der Besuch beim Frauenarzt kann in Bayern für Kassenpatientinnen eine teure Angelegenheit werden. Nach dem Willen ihres Verbandsvorsitzenden Peter Hausser sollen die Mediziner im Freistaat künftig Geld für Behandlungen verlangen, die bisher die Kassen bezahlt hatten. Mehr... |
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| Gesundheit und Gerechtigkeit: Die Krise trifft die Schwachen |
Am Beginn einer vermutlich starken Rezession stehen die Chancen, Gesundheit durch Abbau von sozialer Ungerechtigkeit zu befördern, nicht sonderlich gut. Optimisten glauben zwar, gerade jetzt sei die Zeit für grundlegende Reformen des Wirtschafts- und Sozialsystems gekommen, hin zu mehr Solidarität und Kooperation, weg von zu viel Wettbewerb und Gewinntrieb, doch danach sieht es nicht aus. Mehr... |
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| Krankenkassen: Versicherten drohen neue Zusatzbeiträge in 2009 |
Neuer Ärger um den Gesundheitsfonds: Experten erwarten, dass auf viele Versicherte in der zweiten Jahreshälfte eine Nachforderung der Kassen zukommt - zusätzlich zu den ohnehin gestiegenen Beiträgen. Möglicherweise besteht auch ein Anreiz, dass die Kassen ihre Versicherten künstlich krank rechnen. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Von der Parität zur Solidarität und zurück |
"Meine Wunschvorstellung wäre, dass das Geld genutzt wird, um den Sonderbeitrag der Versicherten von 0,9 Prozent abzuschaffen", sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich des Jahreswechsels und unterstützte damit den Vorschlag von Parteigenossen, die zehn Milliarden Euro aus dem zweiten Konjunkturpaket zur Senkung der Krankenkassenbeiträge zu verwenden. Mehr... |
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| Einheitliche Krankenversorgung: EU-Staaten streiten über Einzelheiten |
Patienten in der Europäischen Union sollen künftig in allen Mitgliedstaaten gleichwertig medizinisch versorgt werden. Dieses gemeinsame Ziel betonten die Gesundheitsminister der 27 EU- Staaten jetzt bei einem Treffen, stritten zugleich aber über Einzelheiten der geplanten Regelung. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Milliarden-Hilfspaket für Krankenhäuser |
Die mehr als 2000 Krankenhäuser sollen im nächsten Jahr mit Milliardenhilfen entlastet werden. Der Bundestag stimmte dem von der Koalition ausgehandelten Paket von 3,5 Milliarden Euro zu. Allerdings muss der Bundesrat den Beschluss im Januar noch genehmigen. Mehr... |
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| Konjunkturpaket: Regierung erwägt Senkung der Kassenbeiträge |
Die Bundesregierung plant im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets eine Reduzierung der Beiträge zur Krankenkasse ? die Sätze der gesetzlichen Krankenversicherung könnten mit einem Steuerzuschuss von zehn Milliarden Euro um einen Punkt auf 14,5 Prozent gesenkt werden. Mehr... |
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| Zahl der Krankenhäuser schrumpft - jedes vierte Bett abgebaut |
Strukturwandel im Gesundheitssystem: In deutschen Krankenhäusern ist seit 1991 fast ein Viertel aller Betten abgebaut worden. Zugleich wurden seither 13 Prozent aller Kliniken geschlossen oder mit einer anderen Einrichtung zusammengelegt. Die Durchschnittskosten pro Patient stiegen hingegen genauso an wie die Anzahl der ärztlichen Mitarbeiter. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: AOK feiert verblüffendes Comeback |
Vom Sorgenkind zum Musterschüler: Die Mitgliedskassen des AOK-Bundesverbandes galten bisher als Sammelbecken von Problemfällen und notorisch klamm - doch im kommenden Jahr stehen sie plötzlich blendend da: Sie profitieren am meisten von den Gesundheitsreformen und nehmen auf einen Schlag 2,4 Milliarden Euro mehr ein. Mehr... |
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| US-Gesundheitssystem: Ohne Reform wird es zu teuer |
Schon Präsident Bill Clinton hat Anfang der neunziger Jahre versucht, das Gesundheitssystem zu reformieren, und war gescheitert. Doch Barack Obama könnte es gelingen, eine erschwingliche Krankenversicherung für alle Amerikaner zu schaffen. Denn die Missstände sind so groß, dass Obamas Reform derzeit von allen Seiten Unterstützung bekommt. Mehr... |
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| Expertenvorschläge im Test: Was bringt die neue Pflegereform? |
Experten haben für das Gesundheitsministerium Vorschläge für eine Reform der Pflegereform gemacht. So könnte es künftig fünf differenziertere Pflegestufen geben. Wesentliches Kriterium für die Einstufung soll dann nicht mehr der Zeitaufwand für körperliche Pflege sein, sondern vor allem der Grad der Selbstständigkeit, mit dem der oder die Pflegebedürftige noch im Leben steht. Mehr... |
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| Kliniken erhöhen Druck auf die Bundesregierung |
Die Bundesärztekammer hat vor dramatischen Konsequenzen gewarnt, falls die Bundesregierung den Krankenhäusern nicht mehr Geld verschafft. Der Vizepräsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, drohte mit "Massenentlassungen" und kündigte an, die Kliniken könnten die Bevölkerung dann nicht mehr versorgen. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds droht milliardenschweres Defizit |
Er ist noch nicht gestartet - und schon unterfinanziert: Der Gesundheitsfonds muss nach Informationen des SPIEGEL bereits im kommenden Jahr mit einem Milliarden-Minus rechnen. Grund für den Finanzmangel ist die sich verschärfende Wirtschaftskrise. Mehr... |
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| Mangelnder Wettbewerb: EU-Kommission greift Pharmaindustrie an |
Die Pharmaindustrie behindert nach Auffassung der EU-Kommission systematisch die Einführung preisgünstiger Generika-Medikamente. In den Jahren 2000 bis 2007 hätten diese Verzögerungstaktiken allein für die untersuchte Stichprobe von Medikamenten die Krankenkassen rund drei Milliarden Euro gekostet. Jetzt fordert die Kommission mehr Wettbewerb. Mehr... |
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| Kliniken bangen um Millionen: Zu früh gefreut |
Das bereits zugesagte Hilfspaket der Regierung für die Krankenhäuser wird möglicherweise doch dünner ausfallen als versprochen. Wie aus einem Änderungsvorschlag des Gesundheitsministeriums hervorgeht, sollen mit der beschlossenen Finanzspritze von 3,5 Milliarden Euro auch Mehreinnahmen abgegolten werden, die den Krankenhäusern 2009 ohnehin zugestanden hätten. Mehr... |
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| Schmidt verteidigt im Bundestag Gesundheitsfonds |
Auch bei der abschließenden Beratung im Bundestag über den Gesundheitsfond offenbarten sich tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten: Während Gesundheitsministerin Schmidt die Reform als gelungen bezeichnete, gab es von der Opposition nichts als Kritik für das Vorhaben. Mehr... |
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| Die Verschwendung in deutschen Krankenhäusern |
Die Krankenhäuser trommeln für mehr Geld. Dabei sehen Experten noch viele Sparmöglichkeiten. Sie sagen etwa, dass es mehr Krankenhäuser gibt, als die Republik benötigt. Mehr... |
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| Pflegereport: Ruhiggestellt, weil der Arzt fehlt |
Wie es tatsächlich um die medizinische Versorgung und Betreuung der ca. zwei Millionen Pflegebedürftigen steht, hat jetzt eine Krankenkasse untersucht. Die Studie belegt, dass in deutschen Pflegeheimen noch immer medizinische Unterversorgung herrscht. Stattdessen werden Patienten mit Psychopharmaka behandelt. Mehr... |
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| Medizinstudium: "Man verbittert und verliert seine Menschlichkeit" |
Mehr als 70 Prozent der Medizinstudenten an deutschen Universitäten spielen mit dem Gedanken, das Land nach dem Ende des Studiums zu verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Umfrage unter 4000 Medizinstudenten. Der Ärztemangel in Deutschland könnte dramatisch werden. Mehr... |
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| Patientenverfügung: Vorrang für den letzten Willen |
Rund neun Millionen Menschen in Deutschland haben eine Patientenverfügung verfasst. Doch welche Gültigkeit kommt diesen Willenserklärungen im Fall der Fälle zu? Bisher ist diese Frage vor allem durch eine Reihe von Gerichtsurteilen geklärt worden. Im Streit um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen liegt nun ein Kompromissvorschlag vor. Er könnte zur Grundlage einer Einigung werden. Mehr... |
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| Gesundheitswirtschaft: Gegen die Wand |
Boykottaufrufe, Verleumdungen, Strafanzeigen: Seit Spätsommer 2007 tobt in Kassel und Umgebung ein erbitterter Machtkampf. Es geht um einen neuartigen Versorgungsvertrag, der die Jahrzehnte alten Strukturen im deutschen Gesundheitsmarkt gebrochen hätte. Doch das neue Modell wurde ausgebremst - ein Lehrstück über die Kräfteverhältnisse in unserem Gesundheitssystem. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Bitte ziehen Sie eine Karte! |
Diese Woche erfahren die Krankenkassen, mit wie viel Geld sie kalkulieren können. Verbraucherschützer warnen jedoch vor übereilten Tarifwechseln. Denn bis sich die Kassen mit Zusatzbeiträgen oder Bonus hervorwagen, dürfte noch so mancher Monat verstreichen. Und mit der Bundestagswahl im Herbst werden die Karten sowieso wieder neu gemischt. Mehr... |
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| Kassenbeiträge: Ab 2010 steuerlich komplett absetzbar? |
Gesetzlich Versicherte sollen ab 2010 ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fast vollständig von der Steuer absetzen können und damit deutlich entlastet werden. Dies sieht der Referentenentwurf des Finanzministeriums für ein "Bürgerentlastungsgesetz" vor. Mehr... |
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| Bundessozialgericht: Patienten müssen rezeptfreie Arznei selbst zahlen |
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für rezeptfreie Medikamente ihren Versicherten in der Regel nicht erstatten. Das Bundessozialgericht entschied, dass die entsprechenden Regeln der Gesundheitsreform 2005 mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Damit können Kassenpatienten die Kosten für solche Arzneimittel nur in besonderen Fällen erstattet bekommen. Mehr... |
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| Prävention: Der Krankheit zuvorkommen |
Das Gesundheitssystem setzt, wie auch auf der zweiten Präventionstagung der Bundesärztekammer deutlich wurde, nach wie vor nicht die richtigen Anreize. In den vergangenen Jahren sind die Ausgaben für Prävention nicht gestiegen. Zunahmen der Aufwendungen in der gesetzlichen Krankenversicherung steht ein Rückgang der Präventionsausgaben der öffentlichen Hand in mindestens gleicher Höhe gegenüber. Und auch mit einem Präventionsgesetz ist in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen. Mehr... |
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| Todesursachen 2030: WHO sagt mehr Krebs- und weniger Aids-Tote voraus |
Gesundheit von Arm und Reich: Während Kinder in Afrika an Infektionskrankheiten sterben, töten in reichen Ländern Tabak und Krebs vor allem die Alten. Global prognostiziert die WHO mehr Verkehrs- und Krebstodesfälle, die Zahl der Aidsopfer soll sich dagegen halbieren. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Bayern-FDP will einschreiten |
Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht noch eine Chance, den Gesundheitsfonds zu Fall zu bringen. Im Koalitionsvertrag gebe es entsprechende Klauseln. "Wenn Anfang nächsten Jahres eine bayerische Krankenkasse in die Insolvenz gehen sollte, werden wir sofort eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel ergreifen, den Gesundheitsfonds zu stoppen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Mehr... |
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| Gesetzliche Krankenversicherung: Kabinett beschließt Einheitssatz von 15,5 Prozent |
Das Kabinett hat eine Erhöhung des Beitragssatzes für alle gesetzlich Versicherten beschlossen. Künftig müssen die Mitglieder und Arbeitgeber gemeinsam 15,5 Prozent des Bruttoverdienstes für die Krankenversicherung aufwenden. Ein Wechsel zu den privaten Anbietern dürfte sich für viele dennoch kaum lohnen. Mehr... |
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| Gesundheit in China: Reich des Schmerzes |
Fettiges Essen, billiger Tabak, dreckige Luft: Immer mehr Chinesen bekommen die negativen Seiten des Wirtschaftsbooms zu spüren - die Zahl von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Asthma steigt sprunghaft. Ein neuer Report enthüllt die schockierenden Mängel des Gesundheitssystems. Mehr... |
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| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Warum Hausärzte aussterben |
Hausärzte haben Nachwuchssorgen. Fast 22 000 von ihnen werden innerhalb der nächsten zehn Jahre in den Ruhestand gehen. Viele, die aus Altersgründen aufgeben, finden keinen Nachfolger. Das hat herbe Konsequenzen vor allem für Alte und chronisch Kranke. Die Autorin fordert daher ein Umdenken auch auf Seite der Patientinnen und Patienten. Mehr... |
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| Pharmaindustrie: Der Pillenkampf |
Den Krankenkassen gelingt es oft nicht, der Pharmaindustrie geringere Preise für Medikamente abzutrotzen. Vielleicht ist das auch besser so: Ein Gesundheitsökonom warnt jetzt vor einer »Oligopolisierung« durch die Arzneimittel-Rabatte. Denn die großen Pharmahersteller würden dabei bevorteilt. Und je stärker ihre Stellung geworden sei, desto leichter könnten sie später die Preise diktieren. Doch auch die Vor- und Nachteile der Rabattverträge und die Risiken nicht-zulassungskonformen Sparens werden kritisch aufgezeigt. Mehr... |
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| Palliativmedizin: Krankenkassen lassen Sterbende im Stich |
Todkranke in Deutschland erhalten nicht die medizinischen Hilfen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Obwohl Sterbenden seit April 2007 eine palliativmedizinische Schmerzlinderung und Betreuung zu Hause zusteht, wurde das dafür eingeplante Geld nicht ausgegeben, erhielten Ärzte keine Kostenerstattung, blieben viele Leidende unversorgt. Mehr... |
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| Finanzkrise: Gesundheitsfonds kann sich nicht abkoppeln |
Schon im Spätsommer 2009 könnte es so weit sein. Der frisch gestartete und aus politischen Gründen eher knapp kalkulierte Gesundheitsfonds könnte dann - so räumt Ministerin Schmidt offen ein - bereits so klamm sein, dass man den Bund um Finanzhilfe bitten müsste. Größenordnung: bis zu einer Milliarde Euro. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Der stille Triumph der Ulla S. |
Das Getöse um die globale Finanzkrise kommt der Gesundheitsministerin mehr als gelegen: Ihre wenig populären Reformmaßnahmen stoßen nur noch auf geringe Gegenwehr. Das Wehklagen der Kassen ist derzeit eher uninteressant - ob sie Recht haben oder nicht. Doch das böse Erwachen ist programmiert. Mehr... |
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| Wie die Rettung armer Kranker lukrativ sein könnte |
Jedes Jahr sterben Millionen von Menschen an Krankheiten, für die keine neuen Medikamente in Vorbereitung sind. Zur gleichen Zeit stecken die Pharmafirmen Milliarden in die Entwicklung von Mitteln gegen Erektionsstörungen und Haarausfall. Peter Singer, Professor für Bioethik, plädiert für andere ökonomische Anreize. Mehr... |
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| Reformstreit: Wirtschaft, DGB und Kassen gegen Gesundheitsfonds |
Knapp drei Monate vor der Einführung des Gesundheitsfonds formiert sich ein breites Bündnis gegen die Reform. Wirtschaft, Gewerkschaften, Kassen, Sozialverbände und Ärzte haben beim Bundestag massive Bedenken angemeldet. Die Probleme des Gesundheitswesens würden nicht gelöst, aber neue geschaffen, eine nachhaltige Finanzierung sei nicht erreicht. Mehr... |
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| Kein Bonus für Hausarztbesuch: Ersatzkassen lassen das Modell auslaufen |
Das Hausarztmodell in Hessen hat sich nicht bewährt, heißt es in einem Brief der Techniker Krankenkasse an ihre Mitglieder. Es habe weder zu spürbaren wirtschaftlichen noch zu qualitativen Verbesserungen der Versorgung geführt. Dass Hausarztmodelle nicht die erwünschte Wirkung gebracht haben, hatte auch die Bertelsmann Stiftung bei einer Umfrage festgestellt. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Viele Psychiater, viele Depressionen |
Mit dem Gesundheitsfonds treten neue Honorarregeln für niedergelassene Ärzte in Kraft. Künftig bekommen sie mehr Geld, je mehr Menschen in ihrer Region krank werden. Die Konsequenz lässt sich jetzt schon erahnen. Die Statistik belegt: Ärzte schaffen sich ihre Kundschaft mitunter selbst. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Wird ein bisschen wehtun |
Der Gesundheitsfonds kommt. Wer gewinnt, wer verliert? Jede zweite Arztpraxis und jedes vierte Krankenhaus wird nach Expertenprognosen in den kommenden zehn Jahren schließen. Und es wird viel weniger Kassen geben. Die Regierung, die großen Kassen, die Klinikkonzerne sind stärker denn je. Die Zeit stellt "eine vorläufige Diagnose". Mehr... |
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| Krankenversicherung: So funktioniert der Gesundheitsfonds |
Mit dem Gesundheitsfonds startet eines der größten sozialpolitischen Experimente der bundesrepublikanischen Geschichte. Denn 70 Millionen Menschen sind in Deutschland krankenversichert und somit direkt von den Veränderungen betroffen. Doch der Gesundheitsfonds und seine Auswirkungen sind vielfältig und kompliziert. Mehr... |
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| Riesenstreit um Arzneiverordnungsreport 2008 |
Die Ausgaben für Arzneimittel sind im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent gestiegen. Schuld daran ist Ulla Schmidt zufolge die Pharmaindustrie. Die Gesundheitsministerin drohte deshalb mit weiteren Sparmaßnahmen. "Der Gesetzgeber wird nicht zusehen, dass es zu einer Preistreiberei zu Lasten der Versicherten kommt", sagte Schmidt. Mehr... |
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| Eine Krankenschwester berichtet: Mein Alltag im Wahnsinn |
In seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht der Stern eine eindringliche Reportage über den Pflegenotstand in deutschen Kliniken. Eine Redakteurin hat dafür den Alltag in einem Krankenhaus hautnah miterlebt. Den Anstoß gab eine Email, in deren Betreffszeile nur stand: "Der ganz normale Wahnsinn einer Krankenschwester." Mehr... |
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| Wie es den Kliniken geht |
Glaubt man den Protestierenden, dann geht des deutschen Hospitälern schlecht: Die Branche befinde sich im "ökonomischen Würgegriff", klagt etwa die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Übertreibung oder Realität? Die Frankfurter Rundschau prüfte einige der aktuellen Aussagen - von "Stellenabbau" bis "Überversorgung". Mehr... |
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| Krankenhäuser: Schmidt und Länder beschließen Milliarden-Finanzspritze |
Die neue Krankenhausfinanzierung steht: Nach langem Streit hat sich Gesundheitsministerin Schmidt mit den Unionsländern geeinigt. Der Kompromiss sieht unter anderem eine Finanzspritze von drei Milliarden Euro für die Kliniken vor. Er gilt als wichtige Voraussetzung für die geplante Festsetzung eines einheitlichen Krankenkassenbeitrags zum Start des Gesundheitsfonds am Jahresbeginn. Mehr... |
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| Medizinermangel: Sieben Monate warten auf einen Arzttermin |
Der Medizinermangel im Osten nimmt dramatische Formen an. Wer zum Beispiel in Leipzig einen Termin bei einem Lungenspezialisten haben möchte, muss bis zu sieben Monate warten. Die Nachwuchsmediziner gehen lieber in den Westen oder wandern gleich ganz ins Ausland ab. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: Vor dem Rollout |
Parallel zur Fortführung der Feldtests soll die bundesweite Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beginnen. Allerdings sind die bisherigen Erfahrungen in den Testregionen ernüchternd. Generell zeigt sich, dass die Versicherten die eGK, abgesehen vom Einleseprozess der Versichertendaten, sehr zurückhaltend einsetzen. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: In der Pflegefalle |
50 000 Vollzeitpflegestellen sind in den vergangenen zehn Jahren in den Kliniken abgebaut worden - statt für sechs Patienten ist eine Pflegekraft nun für zwölf zuständig. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates stuft die Versorgungssituation der Patienten als "gefährlich" ein - doch die Krankenkassen sträuben sich gegen ein Einstellungsprogramm. Mehr... |
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| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Ärzte in Budgetnot |
Deutsche Gesundheitspolitiker behaupten gerne, dass gesetzlich Versicherte alles bekommen, was die moderne Medizin hergibt, dass sie nicht schlechter als Privatpatienten behandelt werden. Eine Hausärztin erlebt täglich, dass das schlicht nicht stimmt. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Im Heilverfahren |
Es ist die größte Umwälzung, die Deutschlands Krankenkassen je erlebt haben: Die Vorbereitungen für den Gesundheitsfond laufen auf Hochtouren. Doch niemand weiß, was die Datenflut anrichten wird. Der Stern begibt sich auf die Spuren einer Formel, die alles verändern wird. Mehr... |
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| Apotheken: Freiheit für den Wettbewerb? |
Über die Zukunft des Apothekenmarktes wird seit kurzem vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestritten. Die deutschen Klein-Apotheker befinden sich in einem Abwehrkampf gegen die Pharmakonzerne: Die sehen nämlich nicht ein, warum sie selbst keine Apotheken besitzen und betreiben dürfen. Mehr... |
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| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Der Schock der zehn Prozent |
Zehn Prozent mehr Honorar 2009. Als Hausärztin in einer Kleinstadt müsste die Kolumnistin eigentlich darüber jubeln. Trotzdem hat sie einen bitteren Geschmack auf der Zunge. Ärzte erscheinen durch die Honorarerhöhung als unendlich gierig und würden für den Anstieg der Sozialbeiträge verantwortlich gemacht, befürchtet die Medizinerin. Mehr... |
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| Zu viele Krankenhäuser: Experte hält Deutschland für überversorgt |
Deutschland hat zu viele Krankenhäuser - das glaubt zumindest der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Der Gesundheitsexperte der Vereinigung, Stefan Etgeton, erklärte in einem Interview, im internationalen Vergleich sei die Bundesrepublik mit 2100 Krankenhäusern "überversorgt". In den nächsten Jahren müssten daher wohl Abteilungen, aber auch ganze Häuser geschlossen werden. Mehr... |
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| Sozialabgaben: Operation 7. Oktober |
Nach der kräftigen Anhebung der Arzthonorare droht den Beitragszahlern nun ein Kostenschock. Trotz der geplanten Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung könnten die Sozialabgaben zum Jahreswechsel um etwa 0,3 Punkte auf 40,3 Prozent des Bruttolohns steigen, erfuhr die Frankfurter Rundschau in Berliner Regierungskreisen. Mehr... |
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| Kommentar: Regierung besticht Ärzte - wir zahlen |
Union und SPD hatten Angst, dass die niedergelassenen Ärzte gegen die Gesundheitsreform rebellieren. Also haben sie eine Art Schweigegeld bezahlt: 2,7 Milliarden Euro pro Jahr fließen zusätzlich in den Honorartopf. Dabei gehören Ärzte ohnehin zu den Spitzenverdienern. Mehr... |
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| Globalisierung: Wer arm ist, stirbt früher |
Wie lange ein Mensch lebt, darüber entscheidet die Verteilung von Geld, Macht und Rohstoffen, schreibt die Weltgesundheitsorganisation in einem neuen Bericht. Nach Ansicht der Autoren ließe sich die tödliche Gerechtigkeitslücke jedoch innerhalb einer Generation schließen. Mehr... |
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| Pflegereform: Kassen beschließen Richtlinie für Einsatz von Hilfskräften |
Aller Kritik zum Trotz: Der Einsatz von Langzeitarbeitslosen zur Betreuung von Demenzkranken in Pflegeheimen rückt näher. Die Pflegekassen haben sich auf die erforderlichen Richtlinien geeinigt. Der Einsatz der zusätzlichen Betreuer ist Teil der Pflegereform, die am 1. Juli in Kraft trat. Insgesamt sollen in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit rund 10.000 Stellen geschaffen werden. Mehr... |
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| Krankenhaus-Pauschalen: Von der Chaosreform zum Exportschlager |
Anfangs war das neue Abrechnungssystem der deutschen Kliniken höchst umstritten. Inzwischen ist es weltweit ein Erfolg. Heimlich, still und leise hat sich das deutsche Verfahren der Erstattung von Fallpauschalen zum globalen Standard gemausert. Die hierzulande als Medizin-Paradies geltende Schweiz hat das System bereits gekauft. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Med. in Germany |
Harald Kamps hat viele Jahre als Hausarzt in Norwegen gearbeitet. Jetzt praktiziert er in Berlin - und wundert sich über eine Medizin, die nicht allen Menschen gleich gut hilft. Am besten funktioniert das deutsche Gesundheitswesen für gesunde Kranke. Also für Menschen, die eine definierte Krankheit haben und gesund genug sind, um die Vielzahl der zuständigen Ärzte aufzusuchen. Mehr... |
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| Opposition will Gesundheitsfonds zu Fall bringen |
FDP und Grüne planen einen Aufstand gegen den Gesundheitsfonds. Nach Informationen der Welt haben ihre Bundestagsfraktionen gemeinsam zu einer Anhörung im Gesundheitsausschuss geladen. Kritik am Gesundheitsfonds kam auch vom Vorsitzenden des Sachverständigenrats für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Mehr... |
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| Ärzte gegen Krankenkassen: Streit um mehr Geld |
Der Ton zwischen Ärzten und Krankenkassen verschärft sich: Die Mediziner deuten Streiks an, sollten die Kassen die geforderte Honorarerhöhung um mindestens 2,5 Milliarden Euro verweigern. Die KBV droht außerdem mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, falls die Große Koalition eine Neuregelung zur hausärztlichen Versorgung durchsetzt. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Dr. med. Unternehmer |
Manche Fachleute warnen, das bisherige System der ambulanten Gesundheitsversorgung stehe vor dem Kollaps. Weil der Kostendruck sie zwingt, entwickeln niedergelassene Mediziner bereits vielerorts neue Geschäftskonzepte. "Man kann gegenwärtig nicht vorhersagen, welche Struktur die beste ist. Das kann sich nur im Wettbewerb entscheiden", prognostiziert ein Experte. Mehr... |
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| Hoppe: Ministerium muss für Vertrauen in die elektronische Gesundheitskarte sorgen |
Die Bundesärztekammer hat das Bundesgesundheitsministerium dringlich aufgefordert, sich mit den Forderungen der Ärzteschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte auseinander zusetzen. BÄK-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe wies darauf hin, dass mangelnde Akzeptanz die Umsetzung des Konzeptes "elektronische Gesundheitskarte" nachhaltig gefährde. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Nur ein kranker Kunde ist ein guter Kunde |
Früher jagten sich die Kassen gegenseitig die jungen, gesunden Versicherten ab. Jetzt wendet sich das Blatt. Angeschlagene Kunden sind so lukrativ wie nie - vorausgesetzt, die Diagnose stimmt. Hintergrund ist die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds, der ab dem 1. Januar 2009 das Gesundheitswesen auf eine völlig neue Basis stellen soll. Mehr... |
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| Ärzte: Streiken für Milliarden |
Rund 2,5 Milliarden Euro sollten die niedergelassenen Ärzte 2009 mehr bekommen, hatte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) in Aussicht gestellt. Diese Summe nannte auch die Union. Die Kassen fühlen sich an diese Zusagen nicht gebunden und werten die indirekte Streikdrohung der KBV als Blockade der Honorarverhandlungen. Mehr... |
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| Ärztevergütung: Das Risiko tragen die Krankenkassen |
Mit der jüngsten Gesundheitsreform hat die Bundesregierung den Ärzten erstmals kalkulierbare Einnahmen in Euro und Cent versprochen. 2009 soll es soweit sein. Die Materie, über die derzeit gestritten wird, ist schwer zu durchschauen. Mehr... |
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| Abrechnung bei Privatpatienten: Heiße Luft |
Nie zuvor wurden Privatpatienten von manchen Ärzten, Therapeuten und Kliniken derart ungeniert ausgenommen. Grund: Die Honorare der gesetzlichen Krankenkassen sind nach oben begrenzt. Die Versicherungen sind so macht- wie hilflos. Mehr... |
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| Arzneimittelausgaben: Ärzte dürfen nicht länger haften |
Vor zehn Jahren waren die Vertragsärzte nahezu allein für die Arzneimittelausgaben verantwortlich. Mittlerweile haben Krankenkassen, Hersteller und andere Marktteilnehmer wesentlich mehr Einfluss auf die Kostenentwicklung als die Ärzte. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will deshalb die Ausgabenverantwortung neu verteilen. Mehr... |
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| Ärzte sehen Vorsorge in Gefahr |
In keinem gesundheitspolitischen Statement fehlt der Hinweis auf die Bedeutung und Notwendigkeit von mehr Prävention. Geplant werde derzeit jedoch genau das Gegenteil, warnen Ärzteverbände. Mit der neuen Gebührenordnung drohten Medizinern ausgerechnet im Präventionsbereich Honorarkürzungen um bis zu 30 Prozent - vor allem bei Kindern und schwangeren Frauen Mehr... |
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| Interview: "Gesundheit ist ein Exportschlager" |
Im Herbst will die Bundesregierung einen einheitlichen Beitragssatz für alle Kassen festlegen. Für viele Versicherte, die jetzt weniger zahlen, wird es dann teurer. Der Chef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, hat zwar Verständnis für die Debatte um steigende Gesundheitskosten. Er wünscht sich aber, dass die Deutschen ein anderes Verhältnis zu diesen Kosten bekommen. Mehr... |
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| Koalition macht Druck beim Hausarztmodell: Ultimatum an die Krankenkassen |
Die Koalition möchte die Aufwertung des Hausarztes zum Lotsen im Gesundheitssystem entschiedener vorantreiben als bislang. Die Gesundheitsexperten von Union und SPD wollen den Krankenkassen deshalb ein gesetzlich verankertes Ultimatum stellen. Innerhalb von einem Jahr müssten dann alle Versicherer entsprechende Verträge mit den Hausärzten abgeschlossen haben. Mehr... |
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| Kassenleistungen: Mehr Qualität, mehr Transparenz |
Die Entscheidungen über den Katalog der Kassenleistungen für die 70 Millionen gesetzlich Versicherten werden gestrafft. Dazu gründete sich das oberste Beschlussgremium der Selbstverwaltung von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patienten in Berlin neu. Vom größeren Mitspracherecht erhoffen sich die Patientenorganisationen Vorteile für die Betroffenen. Mehr... |
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| Krankenkassen rufen nach mehr Wettbewerb: Kliniken sollen in Kur |
Die Krankenkassen verlangen einen radikalen Umbau des Kliniksektors. Was die Bundesregierung sowie die Länder bisher auf den Weg gebracht hätten, sei Stückwerk, rügt der Spitzenverband der Kassen. Es sei höchste Zeit, den Hospitälern mehr Wettbewerb zu verordnen. Einen neuen Gesetzentwurf zur Klinikfinanzierung, den das Gesundheitsministerium soeben in Umlauf gebracht hat, hält der Spitzenverband für "dringend nachbesserungsbedürftig". Mehr... |
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| Gesundheitskosten: Empörung ist billig |
Was ist ein Monat Leben wert? Wie schwer wiegen diese 30 Tage im Vergleich zu ein paar tausend Euro Behandlungskosten? Glaubt man Schreckensszenarien, werden aufgrund von Kosten-Nutzen-Bewertungen möglicherweise bald Kranke sterben müssen, weil's billiger ist. Es ist eine Binsenweisheit: Das Geld, das für das Gesundheitswesen zur Verfügung steht, ist begrenzt. Stets wird jemand entscheiden müssen, wofür die Mittel ausgegeben werden und wofür nicht. Doch früher Tod aus Kostengründen - so weit darf es in Deutschland nicht kommen. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Völlig krank |
Die Gesundheitsreform droht im Chaos zu enden. Schon jetzt spaltet sie die Große Koalition. Falls es ganz schlecht läuft, lästert ein Kassenmanager, dann könne das die letzte Amtshandlung des vielleicht abgewählten, aber dann noch amtierenden Kabinetts der Großen Koalition sein. "Dann verabschiedet sich die Kanzlerin Merkel so, wie sie begonnen hat ? mit einer verkorksten Gesundheitsreform." Mehr... |
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| Europäische Gesundheitspolitik: Schleichende Harmonisierung |
Der neue EU-Vertrag tritt zwar vorerst nicht in Kraft. Auf die gesundheitspolitischen Ambitionen der Gemeinschaft hat dies jedoch keinen Einfluss. Die europäische Gesundheitspolitik hat längst volle Fahrt aufgenommen. Und die Europäische Kommission steckt das Feld - unabhängig vom Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags - munter weiter ab. Mehr... |
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| Interview mit Kassenchefin Doris Pfeiffer: "Was haben die Versicherten davon?" |
Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des neuen Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, stellt in einem Interview Forderungen von Ärzten und Krankenhäusern nach mehr Geld in Frage. "Einige denken offenbar nicht genug nach, wo das Geld herkommen soll, das sie versprechen." Die Quellen seien begrenzt, die Frage müsse daher lauten: Wofür wird das Geld ausgegeben? Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Einheitlicher Krankenkassensatz soll bei 15,6 Prozent liegen |
Für die meisten gesetzlich Krankenversicherten wird's im kommenden Jahr nochmals teurer: Nach Informationen des SPIEGEL soll der einheitliche Beitragssatz bei 15,6 Prozent des Bruttolohns liegen - das entspricht einer Zusatzbelastung von bis zu 300 Euro jährlich pro Kassenmitglied. Mehr... |
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| Interview: "Schlechte Pflege wird erkennbar" |
Jeder zehnte Pflegebedürftige in deutschen Heimen wird unangemessen versorgt. Die am 1. Juli in Kraft getretene Pflegereform werde das verbessern, glaubt Peter Pick, Chef des Medizinischen Dienstes. Sie bringe deutliche Verbesserungen für die Pflegebedürftigen und für ihre Angehörigen - sowohl das Pflegegeld als auch die Sachleistungen würden um bis zu zehn Prozent angehoben. Mehr... |
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| Die Angst der Kassen vor der Zukunft |
Es wird ernst mit der Gesundheitsreform: Strukturausgleich, Gesundheitsfonds und ein einheitlicher Beitrag kommen. Aber noch weiß keine Kasse, wer wem wie viel Geld zahlen muss. Und vor allem, ob es reicht. Sicherheitshalber werden nun die Beiträge erhöht. Bei ihren Kunden wollen die Kassen zukünftig mit Leistung und Service punkten und damit auch die höheren Beiträge rechtfertigen. Mehr... |
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| Ambulante Versorgung: Krankenhäuser machen nun den Praxen Konkurrenz |
In Berlin ist ein Kampf um die Patienten entbrannt. Kliniken wollen ins ambulante Medizingeschäft einsteigen. Dem Senat liegt eine Flut von Anträgen vor. Erste Krankenhausabteilungen haben die Zulassung bereits erhalten. Die niedergelassenen Fachärzte fürchten nun um ihre Patienten und damit um ihre Existenz. Mehr... |
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| Nächste Runde im Klinik-Clinch |
Das Tauziehen um eine Finanzreform für die rund 2100 deutschen Krankenhäuser geht weiter. Den Gesundheitsministern von Bund und Ländern gelang es bei den jüngsten Verhandlungen nicht, ihre monatelangen Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg zu räumen. Kompromisse in zentralen Fragen sollen jetzt gemeinsame Arbeitsgruppen finden. Mehr... |
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| Rettung der Krankenhäuser: Woran es krankt |
Ärzte, Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ein Aktionsbündnis zur "Rettung der Krankenhäuser" ausgerufen. Ist dieser Zusammenschluss von Antagonisten ein Beleg dafür, dass in den Krankenhäusern tatsächlich bald "die Lichter ausgehen", dass sie "tot gespart" werden und "ausbluten", wie es die Beteiligten darstellen? Zumindest eint sie der Ruf nach mehr Geld. Mehr... |
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| Gesundheit: Schmerzen sind kein Argument |
Kassenpatienten müssen auch dann beim Arzt zwei- bis dreimal solange auf einen Termin warten wie Privatversicherte, wenn sie akute Schmerzen haben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Betriebskrankenkassen. Die Resultate der neuen Untersuchung bestätigen die Ergebnisse einer Befragung der Universität Köln, die Mitte Mai veröffentlicht wurde. Mehr... |
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| Bedarfsplanung: Vor Ort ist alles anders |
Vor 15 Jahren wurde die ärztliche Bedarfsplanung neu geordnet. Nun gilt sie als überholt: Wo tatsächlich Hausärztemangel herrscht oder wie ungleich Fachärzte innerhalb einer Großstadt verteilt sind, weiß oft keiner so genau. Damit fehlt die Basis für eine zukunftsweisende Steuerung. Es gibt aber Ansätze zur Verbesserung. Mehr... |
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| Das Gesundheitssystem der Zukunft muss ausgewogen sein |
Was muss eine Gesundheitseform leisten, wenn sie diesen Namen verdienen will? Sie muss auf Dauer eine gute medizinische und dabei bezahlbare Versorgung für alle Menschen sicherstellen und die Solidarität gewährleisten. Und sie muss nachhaltig ein verträgliches Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung sichern. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Milliardenlöcher im Klinikbudget |
Über die Hälfte der deutschen Krankenhäuser steckt tief in den Miesen. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung stellte bei den Kliniken derzeit eine Finanzierungslücke von insgesamt 1,3 bis 2,2 Milliarden Euro fest. Nun schlägt die Ärztehschaft Alarm. Sie fürchtet um die Versorgung der Patienten. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Transparency International beklagt Milliarden-Verschwendung |
Verschwendung von Milliardensummen: Das ist laut Transparency International die Realität im deutschen Gesundheitswesen. "Durch unwirtschaftliche, verschwenderische und unsaubere Praktiken gehen jedes Jahr Unsummen an Versichertengeldern verloren", kritisierte Anke Martiny von Transparency Deutschland. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Flucht nach vorn |
Die privaten Krankenkassen denken in einem Papier laut über einen Systemwechsel nach ? und stellen so ihr bisheriges Geschäftsmodell infrage. Ihre Ideen erinnern an das holländische System. In den Niederlanden fiel das Zwei-Klassen-Modell von privater und gesetzlicher Krankenversicherung bereits in den achtziger Jahren, wenn auch in kleinen Schritten. Mehr... |
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| Medikamente: Patienten müssen für Pillen mehr zahlen |
Zum 1. Juni wurden für knapp 3100 Medikamente die Obergrenzen gesenkt. Die Folge: Zuzahlungsfreie Arzneimittel werden immer seltener. In Einzelfällen kann die Belastung für Verbraucher um fünf bis zehn Euro pro Rezept steigen. Insgesamt müssen Patienten nun bei 6600 rezeptpflichtigen Medikamenten zuzahlen. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: Gute Besserung? Aber sicher! |
Der Frust über die Gesundheitspolitik in Deutschland ist groß - dabei wäre es alles so einfach. An Plänen mangelt es nicht. Die Union forderte einst die Kopfpauschale. Die SPD ersann die Bürgerversicherung. Einig wurden sie nicht. Klar ist heute nur: Der Gesundheitsfonds wird kommen. Als ob die Verwirrung nicht schon groß genug wäre, setzten einige private Krankenversicherungen jetzt noch eins drauf. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Schmidt stellt Kompromiss in Aussicht |
Im Koalitionsstreit über den Gesundheitsfonds zeichnet sich eine Lösung ab. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt schlug einen Kompromiss vor, der auch Bayern und die CSU zufrieden stellen soll. Gleichzeitig deutete sie an, dass 2009 die Kassenbeiträge etwas steigen könnten, weil Mehrkosten für Ärztehonorare, Krankenhäuser und Arzneimittel zu erwarten sind. Mehr... |
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| Hausärztechef Hoppenthaller zur Demo: "Wir sind Störfaktoren" |
Im Münchner Olympiastadion fand am vergangenen Wochenende die größte bayerische Protestaktion gegen die geplanten Änderungen im Gesundheitswesen statt. Zur Veranstaltung wurden Busse aus dem ganzen Freistaat erwartet. Der Bayerische Rundfunk BR-online hat den Tag zusammengefasst. An der Großkundgebung, die vom Hausärzteverband und einer Patienteninitiative veranstaltet wurde, nahmen rund 25000 Hausärzte und Patienten teil. Die SZ befragte Wolfgang Hoppenthaller, den Vorsitzenden des Bayerischen Hausärzteverbandes. Mehr... |
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| Verheugen warnt vor Kollaps |
Der Industriekommissar und Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, sorgt sich um das deutsche Gesundheitssystem. "Wir stehen vor revolutionären Veränderungen bei den Therapieformen", sagte Verheugen. Zu finanzieren seien die wünschenswerten Innovationen aber nur durch eine "enorme Effizienzsteigerung im System" - wenn man denn keine Zweiklassenmedizin haben wolle. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: CSU lenkt ein |
Nach harscher Kritik am Gesundheitsfonds hat die CSU ihren Widerstand gegen dieses zentrale Element der Gesundheitsreform offenbar aufgegeben. Parteichef Huber lobte sogar erstmals die Arbeit von Gesundheitsministerin Schmidt. Damit dürfte der Einführung des Gesundheitsfonds zu Beginn des kommenden Jahres nichts mehr im Wege stehen. Mehr... |
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| Krankenkassen: Gesundheitssteuer ist unvermeidbar |
Die neuen Milliardenlöcher bei den Kassen lassen sich mit Beitragserhöhungen nicht mehr stopfen. Künftig werden wohl auch Steuern ins System fließen. "Wenn die Politik, was ich hoffe, den Leistungskatalog der Kassen beibehält, führt an der Einführung einer Gesundheitsteuer kaum noch ein Weg vorbei", erklärte ein Experte in Focus-Online. Mehr... |
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| 111. Deutscher Ärztetag: Die Botschaft aus Ulm |
Die Botschaft des Ärztetages lautet: Nach langen Jahren der Kostendämpfungspolitik kann die an sich notwendige medizinische Versorgung heute nicht mehr allen Patienten zur Verfügung gestellt werden. Die Konflikte, die sich daraus ergeben, müssen aus der Patient-Arzt-Beziehung herausgehalten werden. Sie müssen vielmehr transparent gemacht und öffentlich diskutiert werden. Mehr... |
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| Arzneimittel: Die Angst der Apotheker |
Das Geschäft mit Arzneimitteln ist lukrativ. Versender, Großhändler und Drogerieketten drängen mit Macht in diesen abgeschotteten Markt. »Wettbewerb könnte nicht nur helfen, die Preise bei den frei verkäuflichen Pillen zu senken«, meint ein Experte und Mitglied in Ulla Schmidts Sachverständigenrat. »Ketten sind auch ein gutes Vehikel, um beim Service verlässliche Standards umzusetzen.« Mehr... |
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| Ärztehonorare: Bonus für erfolgreiches Heilen |
Ärzten winkt ein Erfolgshonorar, wenn bei ihren Patienten der Blutdruck sinkt und sich der Zuckerspiegel normalisiert, wenn die Impfrate stimmt und gesunde Babys geboren werden. Kurz gesagt: Künftig sollen Honorare mehr vom Behandlungsergebnis abhängen. Mehr... |
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| Analyse: Der Ärzte-Blues |
Einmal im Jahr legen die deutschen Mediziner Skalpell und Stethoskop zur Seite und stimmen ein trauriges Lied an: über den miesen Zustand des Gesundheitswesens, über ihre unzumutbaren Arbeitsbedingungen und die jämmerliche Bezahlung. Damit die Botschaft auch beim Volk ankommt, ist in jedem Jahr die Rede von der Rationierung medizinischer Leistungen. Mehr... |
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| Die Patentierung der Natur |
Artenschutz lohnt sich. Denn Pflanzen und Tiere liefern Wirkstoffe für Arzneimittel. Doch die Entwicklungsländer wehren sich gegen die Beutezüge der Pharmaindustrie. Von Madagaskar bis Kolumbien ist das Misstrauen tief, es werde geschmuggelt und geschummelt. Und sind die Pflanzengene erst einmal außer Landes, kann man sie kaum mehr aufspüren. Mehr... |
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| Studie: Was Kassenärzte wirklich verdienen |
Niedergelassene Ärzte klagen seit Jahren, sie würden zu wenig verdienen. Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums belegt das Gegenteil: Augenärzte zum Beispiel erwirtschafteten zwischen 1997 und 2005 ein sattes Plus von 37,9 Prozent. Bei den Radiologen stieg der Praxisüberschuss um fast 38 Prozent im Westen und über 50 Prozent im Osten. Mehr... |
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| "Wer rationiert, muss auch dazu stehen" |
Hausärztemangel, Marathondienste im Krankenhaus, Pflegenotstand und zunehmende Probleme bei der Leistungsgewährung haben Rationierungen im deutschen Gesundheitswesen spürbar werden lassen, betont Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Eine gute medizinische Versorgung koste Geld, "das haben auch die regierenden Politiker begriffen". Mehr... |
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| Alles auf eine Karte |
Ende des Jahres soll die neue elektronische Gesundheitskarte endlich an alle Deutschen verteilt werden. Die Festlegung ist durchaus mutig. Denn das Riesen-Projekt sollte ursprünglich bereits am 1. Januar 2006 starten, musste aber aufgrund vieler Pannen und Fehlkalkulationen immer wieder verschoben werden. Der bisher letzte geplatzte Termin war ausgerechnet der 1. April dieses Jahres. Mehr... |
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| Jeder zahlt jährlich 3000 Euro für die Gesundheit |
Die Bundesbürger geben immer mehr Geld für die Gesundheit aus. Der Anteil, den die Krankenversicherten dabei selbst zahlen mussten, ist aber im Jahr 2006 erstmals nicht weiter gestiegen. Dies ergibt sich aus aktuellen Zahlen, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit 2006 auf rund 245 Mrd. Euro. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr... |
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| Baden-Württemberg: Hausärzte verschreiben Wettbewerb |
Die baden-württembergischen Mediziner schließen erstmals in der deutschen Geschichte einen Honorar-Vertrag außerhalb des etablierten Systems ab - das Ziel sind weniger Bürokratie und mehr Zeit für Patienten. Schreibt sich der Versicherte in das System ein, bindet er sich für mindestens ein Jahr an seinen Hausarzt ? er kann dann nicht mehr ohne weiteres einen Facharzt besuchen. Mehr... |
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| Oettinger blockiert höhere Arzthonorare |
Die Gesundheitsreform wird möglicherweise doch noch grundlegend geändert. Die Landesregierung von Baden-Württemberg erarbeitet einen Vorschlag, die Honorarreform für die niedergelassenen Ärzte zeitlich zu strecken ? um acht Jahre. Davon würden vor allem die Ärzte in Baden-Württemberg und Bayern profitieren, deren Honorare höher sind als in den anderen Bundesländern. Mehr... |
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| Studie: Hausärzte stehen unter großem Zeitdruck |
Hausärzte in Deutschland müssen bei 60 Prozent ihrer Patienten drei oder mehr meist chronische Krankheiten gleichzeitig behandeln. Dabei stehen sie unter großem Zeitdruck. Besonders hoch ist die sogenannte Multimorbidität bei älteren Patienten. Zu diesen Ergebnissen kommt die eigenen Angaben zufolge weltweit größte klinische Verlaufsstudie DETECT mit 55 000 Patienten aus 3000 Hausarztpraxen. Mehr... |
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| Arbeit macht immer mehr Menschen krank |
Fast jede zehnte Krankmeldung in Deutschland geht auf psychische Beschwerden zurück. Das geht aus dem Bericht "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland" des Berufsverbandes Deutscher Psychologen hervor. Dabei handele es sich vor allem um depressive Verstimmungen. Die Tendenz sei steigend, heißt es weiter. Besonders negativ wirke sich die Angst vor Arbeitslosigkeit aus. Mehr... |
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| Mohrs Herzschlag: Meine Krankheit, mein Risiko, mein Pech |
Das Erfreuliche zuerst: Wenn Sie in Deutschland bei einem akuten und schweren Leiden mit dem Notarztwagen in einer Klinik landen, ist es egal ob Sie Kassen- oder Privatpatient sind - Sie werden gleich gut verarztet. Trotzdem rät der Spiegel-Kolumnist Joachim Mohr gesetzlich Versicherten von einem Blick in eine Privatstation ab - denn der könnte zu Depressionen führen. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Pharmabranche fordert Änderung der Rabattregeln |
Die norddeutsche Pharmaindustrie warnt vor negativen Folgen von Rabattverträgen, die Krankenkassen und einzelne Pharmafirmen abschließen. Langfristig stehe auch die Existenz vieler mittelständischer Arzneimittelhersteller auf dem Spiel, weil sie wegen ihres kleineren Sortiments nicht in der Lage seien, gegen die großen Konzerne zu bestehen. Mehr... |
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| Was sich bei der Pflege ändert |
Die Reform der Pflegeversicherung hat im Bundesrat die letzte Hürde genommen. "Diese Reform ist gut gelungen", erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt dazu in der Länderkammer. Für die Versicherten bedeutet das verbesserte Leistungen und strengere Kontrollen, aber auch höhere Beiträge. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: SPD fordert Einlenken von CSU |
Länder und Bundesregierung haben eine neue Runde im Streit über die künftige Neuverteilung von hunderten Millionen Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeläutet. Bei den Beratungen geht es darum, wie eine von Bayern durchgesetzte Klausel umgesetzt werden kann. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: Technikprobleme verzögern Einführung |
Der Start der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich anders als von der Regierung vorhergesagt weiter. Ärzte halten die Technik für unzuverlässig. Aus den Testgebieten sowohl im Norden als auch im Westen Deutschlands kommt Widerstand gegen den baldigen Start des IT-Mammutprojekts. Das Bundesgesundheitsministerium beharrt dagegen auf einem schnellen Start. Mehr... |
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| Gesundheitswahn: Erhebet die Herzen, beuget die Knie |
Niemals in der gesamten philosophischen Tradition des Ostens und des Westens ist etwas so Zerbrechliches wie die Gesundheit der Güter höchstes gewesen. Noch bei Kant war das höchste Gut die Einheit von Heiligkeit und Glückseligkeit oder Gott. Doch heute ist alles anders. Wir leben im Zeitalter der real existierenden Gesundheitsreligion. Mehr... |
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| Versicherungspflicht: Wieder krankenversichert - und ruiniert |
Seit einem Jahr müssen die Kassen jeden aufnehmen, doch sie verlangen die nicht gezahlten Beiträge nach - das kann Tausende Euros kosten. Obwohl der Gesetzgeber Härtefallregeln vorsieht, machen die Kassen nur wenige Ausnahmen. Mehr als 1000 Beschwerden - vor allem von Selbständigen - sind bereits beim Gesundheitsministerium eingegangen. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Beitragszahler sollen bei Krankenkassenpleiten haften |
Im Streit um den Gesundheitsfonds kommt die Bundesregierung den Ländern entgegen - zu Lasten der Patienten. Bei der Insolvenz einer Kasse sollen nach SPIEGEL-Informationen zukünftig die Beitragszahler für mögliche finanzielle Schäden aufkommen. Selbst dann, wenn sie in einer ganz anderen Kasse versichert sind. Mehr... |
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| Missglückte Operation |
Die Experten lassen in ihrem Gutachten kein gutes Haar an den Plänen für den Gesundheitsfonds. Da ist von "grotesker Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung" die Rede, von einer Umsetzung der Pläne sei "abzuraten". Vernichtender kann ein Urteil nicht ausfallen. Warum Angela Merkel und Ulla Schmidt den Gesundheitsfonds dennoch mit aller Kraft verteidigen. Mehr... |
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| Analyse: Kassen-Alarm |
Als hätte die große Koalition nicht schon genug hausgemachte Scherereien, kündigt sich weiteres Ungemach an. Es kommt in Zahlenform daher und wird seit Wochen von vielen mehr oder weniger seriösen Experten heraufbeschworen. 15,5 Prozent könnte der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung betragen, wenn Anfang 2009 der Gesundheitsfonds kommt, so wird spekuliert. Mehr... |
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| Pro und Kontra: K(l)assenkampf im Wartezimmer |
Privatpatienten bekommen schneller einen Termin? Nicht unbedingt, bevorzugt werden sie im Zweifel trotzdem. Zwei Ärzte berichten auf stern.de aus ihrem Praxisalltag mit Privatpatienten und gesetzlich Versicherten. In einem Punkt sind sie sich einig: Wir haben eine Zweiklassenmedizin. Mehr... |
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| Ein Jahr Gesundheitsreform: Katerstimmung |
Zum ersten Jahrestag der Gesundheitsreform dürfte Schmidt nicht nach Sekt zumute sein. Eher hat sich unter den Gesundheitspolitikern der Koalition Katerstimmung breitgemacht. Allein die Woche vor dem Jubiläum hatte es für die Ministerin in sich: Ärzteproteste, Verfassungsklagen gegen die Reform und schließlich der Rücktritt des wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Immer weniger Neukunden bei Privatkassen - 30 Verfassungsklagen |
Die Gesundheitsreform hat ein juristisches Nachspiel: 25 Privatversicherungen haben jetzt Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht - damit klagen nun insgesamt 30 Kassen gegen die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie vertreten 95 Prozent der Privatversicherten. Das Bundesgesundheitsministerium demonstriert Gelassenheit. Mehr... |
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| In der Praxis |
Der Verband ?Freie Ärzteschaft? befürchtet, dass immer mehr Einzelpraxen durch Kliniken und Versorgungszentren bedroht seien ? und ruft deshalb zum Streik auf. Die Kassenärztliche Vereinigung fordert Nachbesserungen bei der Honorarreform und es mangelt an Medizinernachwuchs in Deutschland. Welche Folgen hat das für Patienten? Mehr... |
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| Ulla Schmidt erzürnt Wissenschaftler |
Die Wissenschaftler, die im Rahmen der Gesundheitsreform einen neuen Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen entwerfen sollten, haben ihre Arbeit verärgert aufgegeben. Sie zogen damit die Konsequenz aus Meinungsverschiedenheiten mit dem Bundesversicherungsamt über die Ausgestaltung des Finanzausgleichs. Mehr... |
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| Verspätete Einführung: Gesundheitskarte für alle erst 2010 |
Die ursprünglich für 2006 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird sich bis 2010 hinziehen. Nach dem jüngsten Zeitplan werden voraussichtlich erst dann alle 80 Millionen Menschen in Deutschland die Karte haben und die meisten neuen Funktionen freigeschaltet sein. Losgehen wird die Ausgabe aber "aller Wahrscheinlichkeit nach" bereits Ende dieses Jahres im Bezirk Nordrhein. Mehr... |
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| Verfassungsgericht: Karlsruhe hilft Krankenversicherten |
Privat und gesetzlich Krankenversicherte können in der Zukunft mit teilweise erheblichen Steuererleichterungen rechnen. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe jetzt entschied, müssen die gezahlten Beiträge stärker als bisher steuermindernd berücksichtigt werden. Bis spätestens 2010 muss das Einkommensteuergesetz entsprechend angepasst sein. Mehr... |
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| Was sich bei der Pflege ändert |
Nach langen und zähen Verhandlungen hat der Bundestag die Pflegereform der Großen Koalition verabschiedet. Union und SPD arbeiteten damit eines der umstrittensten Vorhaben ihres Koalitionsvertrages ab. Die Opposition kritisierte, dass die langfristige Finanzierung mit der Reform nicht gewährleistet sei. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
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| Brief an Ärzte: APO-Kämpfer Friedrich Merz |
Aus Frust über den gesundheitspolitischen Kurs der großen Koalition hofiert der CDU-Abgeordnete Friedrich Merz die außerparlamentarische Opposition. In einem Brief an den Vorsitzenden des bayerischen Hausärzteverbandes wünscht der frühere Unionsfraktionschef den Medizinern im Freistaat "viel Erfolg" für ihr Vorhaben, aus dem Krankenkassensystem auszusteigen. Mehr... |
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| Schmidt eckt mit höheren Zuschüssen für Krankenkassen an |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will gesetzliche Krankenkassen durch mehr Geld aus dem Steuersäckel für Langzeitarbeitslose finanziell entlasten. "Eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge für Arbeitslosengeld-II-Bezieher wäre sachgerecht", sagte Schmidt. Damit stößt sie beim Finanzministerium auf entschiedenen Widerstand. Mehr... |
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| Ungeliebtes Modell: Neuer Streit um Gesundheits-Fonds |
Der Gesundheits-Fonds ist beschlossene Sache: Von 2009 an sollen alle gesetzlich Versicherten einen festgelegten Einheitssatz in diesen Topf zahlen, das Geld wird dann den Kassen zugeleitet. Und doch streiten sich CSU und SPD weiter über das Modell. Die Südländer mit ihren vielen Gutverdienern fürchten zu Recht, dass ihre Versicherten mehr einzahlen müssen, ohne dafür mehr zu erhalten. Mehr... |
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| Risikofaktor Arzt |
Mediziner sollen künftig offensiver mit ihren Kunstfehlern umgehen und ihren Kollegen dadurch die Möglichkeit geben, aus Versäumnissen zu lernen. Bundesregierung, Krankenkassen und Ärzteschaft versprechen sich davon eine höhere Sicherheit für Patienten durch weniger Behandlungsfehler.
Statement des Präsidenten der Bundesärztekammer zur Patientensicherheit http://baek.de/downloads/Hoppe__Patientensicherheit__28022008.pdf Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Nur als Testlauf |
Die Ersatzkassen haben eine zweijährige Testphase für den heftig umstrittenen Gesundheitsfonds gefordert. In diesen 24 Monaten sollten die anderen Teile der Gesundheitsreform in Kraft gesetzt werden, die Versicherer aber wie bisher ihre Beiträge einziehen. In Testberechnungen könne dann ermittelt werden, wie der Fonds in diesem Zeitraum gewirkt hätte. Mehr... |
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| Rabattverträge: AOK-Patienten müssen zuzahlen |
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts müssen viele Versicherte der AOK nun doch bei Medikamenten zuzahlen. Das Gericht hatte gegen die Ausschreibungspraxis der Krankenkasse entschieden. Die AOK hingegen spricht vom "transparentesten und wettbewerbsoffensten Verfahren" im System der Deutschen Krankenkassen. Mehr... |
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| Arzneimittelverkauf in Drogerien: "Es wird einen intensiven Preiskampf geben" |
Drogerien und Supermärkte drängen in den Arzneimittelverkauf. Der Unternehmensberater Arnt Tobias Brodtkorb geht davon aus, dass es im Bereich der freiverkäuflichen Arzneimittel zu einem intensiven Preiskampf kommt. Die Qualität der Beratung werde sich hierzulande dagegen nicht verschlechtern, auch ein kurzfristiges Apothekensterben hält Brodtkorb für unwahrscheinlich. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Privatkassen protestieren mit Klagewelle |
Die privaten Krankenkassen wollen mit einer Klagewelle gegen die vor einem Jahr in Kraft getretene Gesundheitsreform vorgehen. Die Klagen seien so gut wie fertig und würden innerhalb der kommenden Wochen eingereicht, sagte der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung. Dabei werde jede klagende Versicherung eine eigene Beschwerde einreichen. Mehr... |
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| CSU mit SPD bei Gesundheit einig |
In der Koalition zeichnet sich ein Kompromiss in der Gesundheitspolitik ab. Bei einer Klausurtagung werden sich die Fraktionsspitzen voraussichtlich auf gemeinsame Positionen einigen. "Wir machen Konzessionen im Bereich der Pflegestützpunkte, und die SPD kommt uns im Bereich des Präventionsgesetzes entgegen", sagte der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: Staat lockt in die gesetzliche Krankenkasse |
Noch immer haben etwa 100.000 Menschen in Deutschland keine Krankenversicherung. Deshalb schlägt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt Alarm. Sie will Nichtversicherte in die Krankenkassen zurückholen. Auch Obdachlose, Alte oder illegale Einwanderer sollen in den Genuss einer angemessenen Gesundheitsversorgung kommen. Mehr... |
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| Polikliniken: Alle Ärzte in einem Haus |
Den aus DDR-Zeiten bekannten Polikliniken ist in Berlin ein Comeback gelungen. Inzwischen gibt es in der Stadt über 100 "Medizinische Versorgungszentren" (MVZ) - so der neue Name für eine bewährte Idee. Die wichtigsten Fachärzte sind unter einem Dach vereint, das bedeutet kurze Wege für die Kranken und für die Doktoren die Möglichkeit, sich bei der Therapie leichter abzustimmen. Mehr... |
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| Medikamentenhandel: Pillen im Supermarkt |
Erst die dm-Drogeriemärkte, dann Schlecker und bald womöglich Rewe - der Handel bringt sich für die komplette Liberalisierung des europäischen Apothekenmarktes in Stellung. Laut einem Pharmaexperten könnten die vorgesehenen Preisabschläge von bis zu 40 Prozent bei einzelnen Medikamenten unter wettbewerbsrechtlichen Gründen jedoch problematisch sein. Mehr... |
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| Warum Medikamente immer teurer werden |
Die Gesundheitskosten steigen und steigen - auch weil die Deutschen immer mehr für Arzneimittel ausgeben. Die Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenkassen für Medikamente haben 2007 den Rekordstand von 25,6 Mrd. Euro erreicht. Politiker machen deswegen gerne Druck bei der Pharmaindustrie. Doch deren Gewinne stagnieren schon lange. Die Gründe für die Preisexplosion sind andere. Mehr... |
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| Kliniken fürchten um Existenz: Endlich aufwachen |
Das Jahr 2008 werde für die Krankenhäuser "existenzvernichtend", behauptet ihr Dachverband. Vom "Katastrophenjahr" ist die Rede und davon, dass den Kliniken der "Kollaps" drohe. Nüchtern betrachtet bedeutet das, dass wohl weitere Krankenhäuser schließen müssen. In der Unternehmenswelt ist das ein bitterer, aber alltäglicher und mitunter notwendiger Vorgang. Mehr... |
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| Pedantische Dokumentation: Bürokratie macht Pflege teurer als nötig |
Unnötig Zeit und zu viel Geld: Zu viele bürokratische Aufgaben machen die Pflege von Behinderten und Senioren deutlich teuer als notwendig. Jedes Jahr entfallen allein 6,4 Millionen Stunden nur auf Dokumentations- und Nachweispflichten - und fehlen den Pflegebedürftigen. So müssen zum Beispiel die Eltern behinderter Kinder pro Person eine Arbeitswoche im Jahr für Bürokratie einplanen. Mehr... |
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| Ärzteprotest: Testfall für Deutschland |
Die Protestaktion der bayerischen Hausärzte, die eine kollektive Rückgabe ihrer Kassenzulassungen erwägen, könnte auch für Verbände in anderen Bundesländern Signalcharakter haben. "Wir beobachten das sehr genau", sagte ein Sprecher des Deutschen Hausärzteverbandes. Andere Mitgliedsverbände strebten so bald wie möglich Verhandlungen über einen Systemausstieg an. Mehr... |
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| Bayerns Hausärzte begehren auf: Mediziner wollen Kassensystem verlassen |
Die bayerischen Hausärzte proben den Aufstand für mehr Geld - die Leidtragenden könnten die Patienten sein. 6000 Mediziner sind von ihrem Hausärzteverband aufgerufen, bei einer Großveranstaltung in Nürnberg kollektiv ihre Kassenzulassung zurückzugeben. Die Forderungen richten sich nicht nur an die Politik: Die Honorare werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen verteilt, also von Ärzten selbst. Mehr... |
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| Ambulante Versorgung: Kassen auf Experimentierkurs |
Der Verband der Ersatzkassen geht in Nordhessen neue Wege. Er will in und um Kassel ausprobieren, wie sich die ambulante Versorgung organisieren lässt, wenn ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) die Verantwortung dafür übernimmt. Noch ist kein Patient eingeschrieben, für 2008 wird lediglich mit 1.000 bis 2.000 Interessenten gerechnet. Doch der Ärger ist bereits groß. Mehr... |
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| Teuere Impfstoffe: Ausgaben für Arzneimittel steigen kräftig |
Für die Krankenkassen war 2007 ein teures Jahr. Die Arznei-Umsätze haben deutlich zugenommen. Insgesamt gab die gesetzliche Krankenversicherung 28,1 Milliarden Euro für Medikamente aus - 6,4 Prozent mehr als 2006. Das Jahr zuvor hatten die Ausgaben nur leicht angezogen. Schuld sind die erhöhte Mehrwertsteuer ? und auf Grund des gesetzlich erweiterten Leistungsangebots der Kassen vor allem die Kosten für Impfstoffe; sie schnellten 2007 mit einem Plus von 86 Prozent auf eine Milliarde Euro in die Höhe. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Rürup fordert "Notoperation" |
Der Wirtschaftsexperte Bert Rürup hat Änderungen an dem für 2009 geplanten Gesundheitsfonds für die gesetzliche Krankenversicherung gefordert. Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht Krankenkassen mit vielen Geringverdienern vom Zusammenbruch bedroht und fordert eine "Notoperation" am Gesetz. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: "Staat muss Patienten-Intimsphäre schützen" |
Es ist wohl das umstrittenste Projekt im Gesundheitswesen: die elektronische Gesundheitskarte. Trotzdem soll sie in diesem Jahr kommen. Ärzteverbände und Datenschützer laufen Sturm gegen die E-Card. Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft, erklärte dem Stern, welche negativen Auswirkungen diese Karte haben könnte. Mehr... |
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| Pflegeversicherung: Die Heim-Suchung |
In Deutschland leben rund 2,13 Millionen Pflegebedürftige im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Tendenz steigend. Grund: Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft. Der Stern sprach mit dem Experten Christoph Lixenfeld über die Folgen der Pflegeversicherung, die Heimbranche und warum es ohne Osteuropäerinnen nicht mehr geht. Mehr... |
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| Studie zur Medikamentenforschung: Veröffentlicht wird, was gefällt |
Pharmaunternehmen haben, wie US-Forscher in einer renommierten Fachzeitschrift berichten, fast ein Drittel ihrer Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva nicht veröffentlicht. Wenn die Wirkung eines neuen Medikaments hinter den Erwartungen zurückbleibt, hat der Hersteller ein Problem. Trotzdem sollten der Fachwelt und Öffentlichkeit Studienergebnisse nicht vorenthalten werden, die darauf hindeuten, dass ein Mittel weniger effizient ist als gedacht. Tatsächlich ist in den letzten Jahren - speziell seit 2004 - einiges passiert. Sowohl die Medikamentenhersteller, die National Library of Medicine und die Zulassungsbehörde FDA veröffentlichen viele Daten im Internet. Das Fazit für die Patienten ist schließlich ebenfalls positiv: "Antidepressiva wirken". Mehr... |
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| Prävention: Kassen geben mehr Geld für Vorbeugung aus |
Immer mehr Menschen nehmen Präventionsangebote der Kassen wahr. Nach Angaben der Spitzenverbände der Krankenkassen wurden insbesondere gesundheitsfördernde Maßnahmen in Kindergärten und Schulen verstärkt, "wodurch alle sozialen Schichten angesprochen werden konnten". Trotzdem soll die Verantwortung der Kostenträger für die Vorbeugung beschnitten werden. Mehr... |
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| Wettbewerb: Kartellamt geht gegen Preisabsprachen bei Arzneimitteln vor |
Seit vier Jahren ist die Preisbindung für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgehoben. Eigentlich. Nach Überzeugung des Bundeskartellamts versuchen Apotheker und Pharmakonzerne aber immer wieder, diese Vorgabe auszuhöhlen. Nun greift die Behörde durch und verhängt Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 615.000 Euro. Mehr... |
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| Hausarztmodelle: Kostentreiber mit gefährlichen Nebenwirkungen |
Sie sollten eine "Lotsenfunktion im Gesundheitssystem" einnehmen, den Versicherten "eine medizinische Versorgung nach aktuellen Qualitätsstandards" ermöglichen und vor allem Kosten sparen. Doch knapp ein Jahr nachdem die Hausarztmodelle zum Pflichtprogramm aller gesetzlichen Krankenkassen erhoben wurden, zeigen sich die Schwächen des Konzepts mit ungewohnter Deutlichkeit. Mehr... |
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| Ausgleich für Krankenkassen: Von Alkoholismus bis Schlaganfall |
Ungeachtet neuer Debatten über den geplanten Gesundheitsfonds gehen die Vorbereitungen für den Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung weiter. Das Bundesversicherungsamt präsentierte jetzt die mit Spannung erwartete Vorschläge, wie die finanziellen Ausgleichszahlungen für die 200 Krankenkassen (Risikostrukturausgleich) künftig wirklichkeitsnäher gestaltet werden sollen. Mehr... |
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| Die letzten Dinge |
Was am Ende des Lebens geschieht, ist ein Tabu. Doch im Jahr 2007 ist das Schweigethema zum Redethema geworden. Wer bestimmt über uns? Kann es sein, dass das Selbstbestimmungsrecht ausgerechnet in jenen Jahren, wo es ein geradezu körperliches Recht werden sollte, wenig oder gar nichts mehr gilt? Das sind einige der Fragen, die auch 2008 nicht nur die Älteren beschäftigen werden. Mehr... |
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| Arm trotz Arbeit |
In Deutschland sind schon 1,3 Millionen Beschäftigte auf Hartz IV angewiesen - obwohl sie einen Job haben. Laut DGB gehen immer mehr Menschen "einer sozialversicherten oftmals vollzeitnahen Beschäftigung nach, und trotzdem reicht ihr Lohn nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten". Rentenexperte Bernd Rürup erwartet deshalb auch eine zunehmende Altersarmut. Mehr... |
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| Reformjahr 2008: Wer gewinnt, wer verliert |
Die Pflegeversicherung wird teurer, in der gesetzlichen Krankenversicherung drohen Beitragserhöhungen, Zusatzprämien und Kostensteigerungen für chronisch Kranke, privat Versicherte müssen mit Tarif-"Anpassungen" und Beitragserhöhungen bis zu 30 Prozent rechnen. Der Tagesspiegel gibt einen Überblick, was sich bei den Sozialversicherungen 2008 ändert. Mehr... |
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| Seltene Krankheit: Ein Leiden, das kein Geld abwirft |
Allein in Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an exotischen Leiden wie Lungenhochdruck, Morbus Fabry oder Morbus Gaucher. Viele sterben daran. Fast alle sind Erb- und Stoffwechselleiden, sie erwischen höchstens einen von 2000 Menschen. Das sind dann so wenige Patienten, dass kaum ein Arzneimittelhersteller ein Medikament für sie entwickeln würde. Weil es sich finanziell nicht lohnt. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Ministerien zerpflücken Präventionsgesetz |
In der Bundesregierung gibt es starke Vorbehalte gegen den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung der Gesundheitsprävention. Das Innen- und das Justizministerium kritisieren fast alle Kernpunkte des Gesetzentwurfs und weisen außerdem auf verfassungsrechtliche Schwierigkeiten hin. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: So wenig Pfleger wie nie |
Während die Medizinergewerkschaft Marburger Bund zehn Prozent mehr Lohn für die Klinikärzte fordert, haben die deutschen Krankenhäuser einen neuen Tiefststand beim Pflegepersonal erreicht. Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es bundesweit weniger als 300 000 Vollzeitstellen für Krankenschwestern und Pfleger. Gleichzeitig stiegen die Fallzahlen um knapp 500.000 Patienten pro Jahr. Mehr... |
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| Kostenerstattung: Europäer können bald überall zum Arzt |
Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Patienten künftig einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung für Behandlungen im europäischen Ausland haben. Auch Rezepte sollen überall eingelöst werden können. Dies soll für mehr Wettbewerb sorgen. Das Parlament und die Mitgliedstaaten müssen den Plänen der Brüsseler Kommissionsbehörde allerdings noch zustimmen. Mehr... |
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| Hausärztliche Versorgung: Das Monopol der Ärzte soll geknackt werden |
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine Krankenkasse die gesamte hausärztliche Versorgung für mehrere Millionen Versicherte bundesweit ausgeschrieben. Die Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg schickt sich damit an, das seit 75 Jahren geltende Versorgungsmonopol der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) aufzubrechen. Mehr... |
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| Deutsche Kliniken: 15.000 Jobs abgebaut |
Trotz drohender Verschlechterungen für die Patienten bauen die deutschen Krankenhäuser tausende Stellen ab. "Über 15.000 Beschäftigte haben 2007 ihren Job verloren, weil die Politik eisenhart kürzt", erklärte der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Das Bundesgesundheitsministerium wies die Kritik zurück. Mehr... |
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| Erklär mir die Welt: Warum ist Gesundheit so teuer? |
Wie viel ist ein zusätzliches Lebensjahr wert? Diese Frage ist brisant. Allein sie zu stellen gilt vielen Menschen als unethisch. Sie sehen jegliche Gesundheitsverbesserung und erst recht jegliche Lebensverlängerung als unermesslich wertvoll an. Trotzdem stellen immer mehr Staaten die Frage nach Kosten und Nutzen von Behandlungen. Denn Gesundheit wird immer teurer. Mehr... |
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| Arzneimittelsicherheit: Gekritzel auf dem Rezept |
Etwa jeder dritte Behandlungsfehler in der hausärztlichen Versorgung geht auf Fehler bei der Arzneimitteltherapie zurück. Und auch im hektischen Klinikalltag geht einiges durcheinander. Immer mehr Zwischenfälle mit Arzneimitteln werden gemeldet. Ob sie tatsächlich häufiger werden, ist allerdings unklar. "Zumindest ein Teil des Anstiegs geht auf die erhöhte Wachsamkeit zurück", hofft ein Experte. Mehr... |
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| Kassen entfachen Streit um Beiträge |
Die Gesundheitsreform ist noch nicht einmal umgesetzt, da ist bereits ein Streit über ihre Folgen für die Beitragssätze der Krankenkassen ausgebrochen. Im Mittelpunkt der Kritik steht der geplante Gesundheitsfonds. Zum 1. Januar 2009 soll die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich umgestellt werden. Dann wird es einen einheitlichen Beitragssatz für alle Kassen geben. Mehr... |
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| Pro und Kontra: Sollen Ärzte Sterbehilfe leisten dürfen? |
In Deutschland wird heftig darüber diskutiert, ob man todkranken Menschen, die unter Schmerzen leiden und keine Hoffnung mehr haben, beim Sterben helfen darf. Für stern.de haben zwei Experten ihre gegensätzliche Meinung aufgeschrieben. Eine Professorin für Medizinethik fordert, Suizidhilfe müsse legalisiert werden. Der Vorsitzende der Hospiz Stiftung hält Sterbebegleitung für sinnvoller als Sterbehilfe. Mehr... |
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| Millionenüberschuss: Krankenkassen erwirtschaften Gewinne |
Die Kassen können für 2008 zum letzten Mal ihren Beitragssatz selbst bestimmen. Im kommenden Oktober wird die Bundesregierung den Einheitssatz von 2009 an für alle Kassen festlegen. In der GKV werden die Beitragssätze im kommenden Jahr jedoch voraussichtlich stabil bleiben. Das lässt sich aus den Abschlüssen des dritten Quartals folgern, das die gesetzlichen Kassen insgesamt wohl mit einem Überschuss von mehr als einer halben Milliarde Euro abgeschlossen haben. Die Verbände der Orts- und Ersatzkrankenkassen rechnen daher mit unveränderten Sätzen. Mehr... |
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| Akademiker reihen sich ein: Deutsche häufiger krank |
Arbeitnehmer in Deutschland melden sich wieder öfter krank. Das geht aus Daten des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor, die die Entwicklung der ersten zehn Monate dieses Jahres widerspiegeln. Auffällig ist laut BKK, dass Berufsgruppen mit höherer Qualifikation und traditionell niedrigen Krankenständen einen deutlichen Zuwachs verzeichneten. "Die Anforderungen an Mobilität und Flexibilität sowie häufige Restrukturierungen der Unternehmen hinterlassen ihre Spuren sogar bei den gesündesten Gruppen". Mehr... |
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| Präventionsgesetz: Union nennt Schmidt unkollegial |
In der Koalition bahnt sich ein Streit über das geplante Präventionsgesetz an. Die Unionsabgeordneten haben nach Angaben aus Fraktionskreisen beschlossen, den Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in der aktuellen Form nicht mitzutragen. Dieser sieht die Einrichtung eines Nationalen Präventionsrats vor. Die Fachpolitiker der Union fühlen sie sich überrumpelt. "So wird der Gesetzentwurf niemals durchgehen", sagte Unionsfraktionsvize Wolfgang Zöller dem Tagesspiegel. Mehr... |
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| Pflegenotstand: Wer pflegt uns, wenn wir alt sind? |
Schon heute herrscht in Deutschland Pflegenotstand: Aus einem offiziellen Bericht geht hervor, dass 370.000 alte Menschen nicht genug zu essen und zu trinken bekommen. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge hilfsbedürftig werden, droht dem System der Kollaps. Der stern nennt fünf Wahrheiten, denen sich Politiker und Pflegeprofis stellen müssen - und sagt, was jeder selbst tun kann. Mehr... |
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| Krankenhäuser: Von Hochleistungspferden, die zu Tode gehetzt werden |
"Die deutschen Krankenhäuser arbeiten immer effizienter, beim wirtschaftlichen Einsatz des Personals nehmen sie international einen Spitzenplatz ein", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am Rande des 30. Deutschen Krankenhaustags. "Das gute Ergebnis wird sicher erkauft durch eine enorme Belastung der Mitarbeiter in den Kliniken", ergänzte Rudolf Kösters. Mehr... |
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| Die Hausärzte wollen mehr Geld |
Den Hausärzten geht der neue Honorarrahmen mit angekündigten Erhöhungen um mindestens zehn Prozent nicht weit genug. Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, verlangte am Dienstag Nachbesserungen an der vor einem Monat von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit den Kassen verabschiedeten Regelung. Mehr... |
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| Kinderarmut: Blaue Flecken auf der Seele |
Sie haben kaum Selbstbewusstsein und meiden soziale Kontakte, dafür sind sie deutlich öfter verhaltensauffällig und gewalttätig: Offenbar hinterlässt Kinderarmut viel stärkere Spuren in den Seelen der betroffenen Kinder, als bisher angenommen. "Ein solches Kind betritt den Ring des Lebens bereits als angeschlagener Boxer", erklärt ein Experte. Der könne dann bei Schwierigkeiten nur noch in Deckung gehen. Mehr... |
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| Rabattverträge wälzen Pharmamarkt um |
Rabattverträge zwischen Unternehmen und Krankenkassen haben zu erheblichen Umwälzungen auf dem Arzneimittelmarkt geführt. 238 Krankenkassen und rund 60 Hersteller hätten mehr als 7.500 solcher Vereinbarungen geschlossen, teilte der Marktdatenanbieter IMS Health jetzt mit. Zwölf Millionen Packungen seien mittlerweile "unter Vertrag". Doch laufen aktuell in einigen Fällen Nachprüfungsverfahren wegen vergaberechtlicher Bedenken gegen die AOK. www.presseecho.de kommentiert die jüngste Entscheidung der Vergabekammer Bund und die Reaktion der Krankenkasse. Mehr... |
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| Gesundheit als Jobmotor: Patentrezept gesucht |
Rund 4 Millionen Menschen arbeiten allein in Deutschland in der Gesundheitswirtschaft. Lohn und Brot bieten ihnen die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser. Langfristig erscheint die Branche besonders krisenfest. Denn die alternde Bevölkerung stellt eine zunehmende Nachfrage nach medizinischer Versorgung sicher. Mehr... |
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| Heilmittel: Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen |
Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen für die Verordnung von Heilmitteln wie zum Beispiel Sprachtherapie oder Krankengymnastik. Die bundesweiten Richtgrößen legen für jede Praxis eine Obergrenze fest, die aus dem Durchschnitt der Gesamtausgaben pauschal errechnet wird. Das sei nicht gerechtfertigt und unpraktikabel, kritisierten Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen. Mehr... |
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| Bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente |
Regelmäßig werden durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Der Grund: Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von Medikamenten in Deutschland mangelhaft - sagen Experten. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Risiken zugelassener Arzneimittel nun eindämmen. Mehr... |
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| Mängel in Pflegeheimen: "Wer schweigt, trägt Mitverantwortung" |
6,5 Prozent der Heimbewohner in Deutschland werden in ihrer Freiheit eingeschränkt. Das ist ein Ergebnisse aus dem jüngst vorgelegten Bericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Trotz Verbesserungen gegenüber dem letzten Bericht 2004 gibt es demnach noch viele Mängel. Der Pflegekritiker Claus Fussek spricht gar von Zuständen, die in Gefängnissen undenkbar wären. Mehr... |
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| Amerika: Wahlkampf mit der Gesundheit |
So früh wie diesmal hat der Kampf um die amerikanische Präsidentschaft noch nie begonnen. Seit Monaten schon bringt sich eine Schar von Demokraten und Republikanern in Stellung, treibt Spenden ein und debattiert über die Zukunft des Landes. Die Gesundheitspolitik wird dabei eines der entscheidenden innenpolitischen Themen sein. Mehr... |
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| Psychische Erkrankung: Ausgegrenzt trotz Gemeindenähe |
Die menschenunwürdigen Verhältnisse an den ehemaligen Landeskrankenhäusern, die eher Asylen als Kliniken glichen, sind längst verschwunden. Trotz Reformen ist die Betreuung psychisch Kranker in den Krankenhäusern aber noch immer unbefriedigend. Knappe Finanzen, zunehmende Bürokratie, soziale Barrieren und Gettobildung bestimmen die Situation. Mehr... |
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| Wir haben bald 20 Millionen Diabetiker in Deutschland! |
Hellmut Mehnert, international bekannte Diabetes-Koryphäe, warnt: Wenn sich das Bewusstsein der Menschen für ihren Körper und ihre Ernährung nicht ändert, ist bald jeder vierte Deutsche zuckerkrank. "Wir müssen dem Übergewicht der Kinder entgegenarbeiten. Wir haben viel zu viele dicke Kinder", beklagt der Experte. "Hier ist nicht nur das Elternhaus gefragt, sondern auch der Schulkiosk." Mehr... |
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| Wissenschaftliche Studien: Armut macht krank |
Das größte Gesundheitsrisiko, das stärker als alle anderen Lebensbedingungen das Wohlbefinden beeinträchtigt, wird häufig vernachlässigt: Armut. Armut macht krank. Armut führt dazu, dass Menschen früher sterben und häufiger leiden müssen, sich schlechter von einer Erkrankung erholen und dass weniger Babys die ersten Tage nach der Geburt überleben. Mehr... |
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| Honorarreform: Mehr Geld für den Doktor |
Seit Jahren kämpfen die niedergelassenen Ärzte für höhere Honorare. Sie können sich ab 2009 auf mindestens 10 Prozent mehr einstellen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler. Da die KBV noch über weitere Bestandteile des Honorarsystems mit den Krankenkassen verhandelt, sind auch noch höhere Zuwächse möglich. Mehr... |
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| Union will die Gesundheitsreform ändern |
Die Union möchte einen Teil der Gesundheitsreform nachverhandeln. Dabei geht es um die neuen Tarife der Krankenkassen, mit denen Kassenpatienten unter anderem ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder eine Extraversorgung beim Zahnersatz wählen können. CDU und CSU sehen dadurch das Geschäft der privaten Krankenversicherungen bedroht. Mehr... |
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| Pflegereform schließt erstmals Demenzkranke ein |
Die Pflegeversicherung wird zwölf Jahre nach ihrer Einführung erstmals umfassend reformiert (die Kernpunkte im Überblick). Mit jährlich 2,5 Milliarden Euro zusätzlich aus Beitragsmitteln sollen Pflegesätze angehoben und Betroffene besser beraten werden. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sprach von einem "großen Schritt" für Millionen Pflegebedürftige, Angehörige und Pfleger. Mehr... |
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| Krankenhäuser: Das große Schrumpfen |
Die Kliniken schlagen Alarm: Höhere Löhne für Ärzte, die Gesundheitsreform und die Änderung des Erstattungssystems verschärfen den Kostendruck auf Krankenhäuser. Vielen Kliniken droht das Aus. Ein McKinsey-Experte kritisiert, viele Häuser seien bei der Leistungserbringung nicht effizient genug. Er empfiehlt den Kliniken, die Straffung der Verwaltung, eine Spezialisierung der Fachgebiete und die Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten. Mehr... |
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| Ärzte laufen Sturm - Ersatzkassen schreiben ambulante Versorgung aus |
Die gesetzlichen Kassen rechnen ambulante Leistungen bisher fast ausschließlich mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ab, welche die Honorare an die niedergelassenen Vertragsärzte verteilen. Doch der Gesetzgeber will das Kartell der Anbieter durch mehr Wettbewerb brechen. Nun bieten die Ersatzkassen zum ersten Mal ein alternatives Modell an. Dabei ist es kein Muß für deren Versicherte, an dem Versuch teilzunehmen, sie können sich freiwillig einschreiben. Es soll ihnen mehr Service geboten werden. Die Versorgung der Patienten solle nicht billiger, sondern besser werden. Mehr... |
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| Operation Krankenhaus |
Die Vertreter der Krankenhäuser schlagen Alarm: Die Hospitäler seien in Not und das Wohl der Patienten in Gefahr, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft und ruft den Staat zu Hilfe. Das System der Fallpauschalen zwingt die Krankenhäuser, wirtschaftlicher zu arbeiten, wobei Stellenabbau und die Schließung von Krankenhäusern politisch gewollt sind. Der Staat darf sehr wohl Anreize für mehr Wirtschaftlichkeit ins System bringen, doch er darf die für den Erhalt der Versorgung notwendigen Krankenhäuser nicht im Stich lassen. Mehr... |
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| Generationengerechte Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens - Ulla Schmidt beauftragt Sachverständigenrat mit neuem Gutachten |
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat den neuen Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen ernannt. Sie wünschte den Mitgliedern, "dass sie mit ihrem gemeinsamen Gutachten erneut Impulse für die gesundheitspolitische Diskussion geben können und so die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter verbessern helfen." Ihre vordergründige Aufgabe besteht in der Frage, wie eine generationengerechte Gesundheitsversorgung in unserer Gesellschaft des längeren Lebens aussehen muss. Mehr... |
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| Pflege: Wenn zum Reden keine Zeit mehr bleibt |
Spätestens seit Anfang September wird wieder über Pflege und deren Qualität diskutiert, nachdem der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen mit seinem Qualitätsbericht für Aufsehen gesorgt hatte. Wie kommt es eigentlich zu den schlechten Bedingungen in Pflegeheimen? Die FAZ wirft einen Blick auf den Alltag von Mitarbeitern und Einwohnern. Mehr... |
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| Mit moderner Informationstechnik die Pflegequalität verbessern |
Alle Pflegekräfte haben ab dem kommenden Montag die Möglichkeit, Berichte über kritische Vorkommnisse in der Altenpflege in ein System auf einer Internetseite des Kuratoriums Deutsche Altershilfe anonym einzugeben. Diese Möglichkeit ist im Rahmen eines Modellprojekts geschaffen worden, das vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wird. Mehr... |
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| Mitarbeiterflucht in Hamburgs Krankenhäusern |
Die Hamburger Krankenhäuser sind privatisiert, und auch die Alten- und Pflegeheime gehören nicht mehr der Öffentlichen Hand. Die Perspektive müsste eigentlich gut sein. Doch knapp 2000 Mitarbeiter wollen ihre neuen Arbeitgeber verlassen und zur Stadt zurückkehren. Eine Vertragsklausel erlaubt ihnen, innerhalb einer Bedenkfrist zur Stadt Hamburg als altem Arbeitgeber zurückzukehren. Mehr... |
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| Ärzte: Regierung plant Angriff auf die Schweigepflicht |
Als Anschlag auf die ärztliche Schweigepflicht haben Medizinerverbände und Sozialverbände den Plan des Gesundheitsministeriums bewertet, sie im Falle sogenannter selbst verschuldeter Krankheiten zur Mitteilung an die Krankenkassen zu verpflichten. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sprach von einem Generalangriff auf die Grundrechte der Patienten. Mehr... |
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| Syphilis und Co. auf dem Marsch |
Die Häufigkeit von Geschlechtskrankheiten steigt wieder, weil die Deutschen unvorsichtiger werden: Aktuellen Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Folge benutzten nur 56 Prozent der Alleinlebenden unter 45 Jahre, die im vergangene Jahr Sexualkontakte hatten, Kondome. 27 Prozent der Singles geben an, die schützenden Gummis nie zu verwenden. Mehr... |
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| Demenzforschung: Gegen den Verrat an den Alten |
Allein findige Biologen, Mediziner und Chemiker können verhindern, dass sich Demenzen wie die Alzheimer-Krankheit endgültig zur nationalen, ja globalen Katastrophe entwickeln. Mit der stetig steigenden Lebenserwartung und der raschen Bevölkerungsalterung könnte die Zahl der Betroffenen dramatisch steigen - allein in Deutschland von heute einer Million auf bis zu vier Millionen Menschen im Jahr 2050. Mehr... |
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| Hausärztetag in Berlin: Kampfansage |
Das Wahlergebnis ist eine klare Warnung. Beim Hausärztetag in Berlin kürten die Delegierten Ulrich Weigeldt zum Bundesvorsitzenden, der nach heftigem Streit im Juli seinen Job als stellvertretender Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) losgeworden war. Sein Stellvertreter, Wolfgang Hoppenthaller, war als bayerischer Hausärztechef dadurch aufgefallen, dass er das ganze System infrage stellt. Mehr... |
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| Wahlkampf in den USA: Clinton will die Krankenversicherung für alle |
Die Krankenversicherung ist in den USA zu einem heißen Wahlkampfthema geworden. Hillary Clinton, die in den Umfragen führt, verspricht den rund 50 Millionen Bürgern ohne Absicherung einen Mindestschutz. Für die Republikaner ist das Thema "Sozialismus". Bisher deckt das US-Versicherungssystem etwa fünf Sechstel der 300 Millionen Bürger ab. Mehr... |
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| FDP: Keine Zukunft für Kassenärztliche Vereinigungen |
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion sieht keine Zukunft mehr für die Kassenärztlichen Vereinigungen in ihrer heutigen Form. "Die Struktur der Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaft hat sich bald überlebt", sagte Bahr der WELT. Je mehr Wettbewerb es im Gesundheitswesen gebe, desto unhaltbarer sei der Kollektivvertrag zwischen Krankenkassen und den Ärzten. Mehr... |
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| Ärzte in Deutschland: Der Nächste bitte, aber schnell |
Niedergelassene Ärzte in Deutschland sehen im internationalen Vergleich die meisten Patienten pro Woche und haben zugleich die wenigste Zeit für Kranke. Im Mittel lässt sich ein Arzt in Deutschland nur 7,8 Minuten Zeit für den Patientenkontakt. In Großbritannien nehmen sich Ärzte durchschnittlich 11 Minuten, in den USA sogar 19 Minuten für die Kranken. Mehr... |
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| Pflegeheim mit Arzt - Berlin ist Vorbild |
Pflegeheime, die über einen festen Arzt verfügen, müssen ihre Bewohner seltener in ein Krankenhaus überweisen als andere Einrichtungen, da rund um die Uhr eine intensive medizinische Betreuung gegeben ist. Das zeigen die Erfahrungen mit dem so genannten Berliner Projekt, an dem seit dem Jahr 1998 insgesamt 38 der rund 270 stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt beteiligt sind. Mehr... |
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| Unicef-Bericht: "Heute überleben mehr Kinder als jemals zuvor" |
Es ist noch immer eine Horrorzahl - doch für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sind 9,7 Millionen Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren im Jahr 2006 eine Erfolgsmeldung. Denn im Jahre 1990 musste die Organisation fast 13 Millionen Kinder melden, die an behandelbaren oder vermeidbaren Krankheiten gestorben waren. Mehr... |
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| Überschüsse der Krankenkassen: Dann hast du in der Not |
Im ersten Halbjahr 2007 hat die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss von 307 Millionen Euro erzielt. Damit fiel das Finanzergebnis deutlich günstiger aus als noch in den ersten sechs Monaten 2006. Die Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis werden von den zusätzlichen Einnahmen der Krankenkassen voraussichtlich aber nicht profitieren. Mehr... |
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| Mehr Schutz für Patienten: Verbraucherlobby fordern Gesetz |
Zwischen Ärzten sowie Verbraucherschützern und Krankenkassen bahnt sich ein Konflikt über einen Ausbau der Patientenrechte an. Nach Expertenschätzungen ziehen sich jährlich bis zu 720 000 Menschen in deutschen Krankenhäusern "vermeidbare Schäden" zu. Der Pa-tientenschutz müsse verbessert werden, forderte daher der Chef des Bundesverbandes der Allgemeinen Ortskrankenkassen. Mehr... |
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| Volle Kliniken: Weniger Betten, mehr Kranke |
Weniger Betten, weniger Pflegekräfte, aber immer mehr Kranke - das ist der Trend in deutschen Krankenhäusern. Die Auslastung der Klinikbetten stieg im vergangenen Jahr von 74,9 Prozent auf 76,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Ihm zufolge gibt es insgesamt auch immer weniger Kliniken. Immerhin: Die Zahl der Ärzte steigt leicht. Mehr... |
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| Auf Konsolidierungskurs: Aktuelle Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung |
Die gesetzliche Krankenversicherung erzielte in den Monaten Januar bis Juni 2007 bei Einnahmen von rd. 75,7 Mrd. Euro und Ausgaben von 75,4 Mrd. Euro einen Überschuss von rd. 307 Mio. Euro. Das aktuelle Finanzergebnis fiel damit günstiger aus als im 1. Halbjahr 2006. Das Jahr 2006 hatten die Krankenkassen mit einem Plus von 1,64 Mrd. Euro abgeschlossen. Mehr... |
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| Krankenkasse: Verbraucherschützer befürchten steigende Beiträge |
Auf Kassenpatienten könnten vor 2009 noch einmal Beitragserhöhungen zukommen. Diese Erwartung äußerte die Dachorganisation der 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt glaubt allerdings, dass der Beitragssatz von durchschnittlich 14,8 Prozent zumindest im laufenden Jahr stabil bleibt. Mehr... |
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| dm steigt ins Medikamentengeschäft ein |
Jahrelang tobte der Rechtsstreit, jetzt haben sich die Drogerien durchgesetzt. Als erster Anbieter wird die Drogeriekette dm in großem Umfang Medikamente verkaufen - und diese bis zu 40 Prozent billiger anbieten. Apotheker sind wenig begeistert. Zunächst wird es allerdings nur in 80 Filialen in Nordrhein-Westfalen apothekenpflichtige Medikamente geben. Mehr... |
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| Pflegequalität in Deutschland: "Es herrschen katastrophale Zustände" |
Skandalöse Zustände bei ambulanten Pflegediensten und in deutschen Pflegeheimen hat der aktuelle Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen aufgedeckt. Jeder dritte Pflegefall bekomme nicht genug zu Essen und zu Trinken, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Bericht. Mehr... |
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| Deutlich gesündere Finanzlage der Krankenkassen |
Trotz deutlich steigender Arzneiausgaben kommen gute Nachrichten von den gesetzlichen Krankenkassen: Ihre Finanzlage hat sich im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Zum Jahresende rechnen die großen Kassen sogar mit einem Plus. Mit Blick auf das kommende Jahr geben sich Kassenvertreter aber dennoch zurückhaltend, da sie mit weiter steigenden Ausgaben für Arzneimittel rechnen. Mehr... |
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| Apotheken: Ohne uns essen die Leute Aspirin wie Bonbons |
Seit langem stemmen sich die Apotheker gegen mehr Markt bei der Arzneimittelversorgung. In den vergangenen Jahren hat die Politik mit jeder Gesundheitsreform immer wieder versucht, Löcher in die Schutzmauern um die deutschen Apotheken zu reißen - und immer wieder scheiterten sie am gut organisierten Heer der Verteidiger. Mehr... |
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| Diagnose: E-Health |
"Kein Mensch wird elektronisch gesund." Daran erinnert ein praktisch tätiger Arzt angesichts der Debatte um die elektronische Gesundheitskarte. "Im Grunde handelt es sich nur um einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Medizin. Und dieser Irrweg ignoriert, dass die Medizin nur mit Kommunikation zum Erfolg kommt." Mehr... |
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| Krank im Job: Schmerzen am Arbeitsplatz |
Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland beurteilt seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 20.000 Beschäftigten. Schmerzen im Nacken, Rücken und an den Schultern sowie allgemeine Erschöpfungszustände führten die Liste der gesundheitlichen Beschwerden an. Mehr... |
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| Rezepte für Krankenhäuser: Gesunde Ko-Operation |
Hessens Krankenhäuser stellen sich neu auf. Und sie scheren sich dabei wenig um Stadt- oder Kreisgrenzen. Das Rhein-Main-Gebiet mit seinen kurzen Wegen eignet sich dafür besonders gut. Profitieren sollen davon in erster Linie die Patienten. Wenn ein Krankenhaus die Kosten für seine Infrastruktur senkt, bleibt mehr für die medizinische Versorgung übrig. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Ärzte bevorzugen reiche Gegenden |
Deutschland hat Mediziner im Überfluss, aber die sind schlecht verteilt. Denn keiner will aufs platte Land. Stattdessen kurieren die Doktoren lieber in attraktiven Wohngegenden. Stilllegungsprämien, Praxisfilialen, Umsatzgarantien, Mediziner-Soli und billige Mieten sollen Ärzte in die Diaspora locken. "Da sind individuelle Lösungen ohne Scheuklappen gefragt", erklärt ein betroffener Gemeindevertreter. Mehr... |
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| Krankenkassen: Wettbewerb mit Krücken |
Wettbewerb ist in der Welt der gesetzlichen Krankenkassen ein relativ neuer Begriff. Doch bisher tun sich die öffentlich-rechtlichen Kassen schwer mit der neuen Rolle. Für die Konkurrenz mit den Privatversicherungen suchen sie nach neuen Strategien. Sie visieren dabei wohlhabende, gesunde Mitglieder an und setzen auf Zusatzleistungen. Mehr... |
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| Leitartikel: Gebrechliche Pflege |
Nicht die billigen Arbeitskräfte aus dem Osten entziehen unserer Gesellschaft die Wertschätzung für die Gepflegten. Das richten wir schon selbst, wenn wir die Alten wie defekte Autos behandeln. Wir brauchen die Frauen aus Polen, Ungarn oder der Slowakei. Sie verdienen allen Respekt, weil sie - meist mit Hingabe - einen Beruf ausüben, der hierzulande kaum noch Ansehen genießt. Mehr... |
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| Wissen, wie Doktoren ticken |
Der amerikanische Mediziner und Autor Jerome Groopman spricht im Spiegel-Interview über ärztliche Fehldiagnosen, typische Denkfehler im klinischen Alltag und seine größte Panne als Arzt. Besondere Bedeutung komme bei der Diagnose den Patienten selber zu: "Alles, was der Patient sagt, ist wertvoll, ganz gleich, ob es sich am Ende als richtig erweist oder nicht." Mehr... |
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| Grosse Koalition: In der Halbzeitpause |
An der Gesundheitspolitik wird die Große Koalition nicht vorzeitig scheitern. Diese Prognose lässt sich im Sommer 2007 einigermaßen zuverlässig treffen. Sie stützt sich aber nicht auf die Bewunderung einer glanzvollen Erfolgsbilanz. Vielmehr haben Union und SPD nur höchst Unvollkommenes zustande gebracht. In wichtigen Zukunftsfragen konnten sie sich nicht einigen. Mehr... |
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| Generationenvertrag: Die Pflege wird viel, viel teurer |
Die Pflege älterer Menschen wird in den kommenden Jahren dramatisch teurer werden. Spätestens im Jahr 2045 müssen Arbeitnehmer rund sieben Prozent ihres Einkommens für die Pflegeversicherung abführen, hat die FAZ berechnen lassen. Das entspräche einer Steigerung um mehr als 400 Prozent im Vergleich zum heutigen Satz. Mehr... |
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| OECD-Studie: Deutsche Krankenhäuser im internationalen Vergleich Spitze |
Die Krankenhäuser in Deutschland arbeiten im internationalen Vergleich immer effizienter. Insbesondere beim wirtschaftlichen Einsatz des Krankenhauspersonals nehmen die deutschen Kliniken einen Spitzenplatz ein. Nach der neuesten OECD-Gesundheitsstatistik sichern 10,8 Krankenhausmitarbeiter je 1.000 Einwohner die stationäre Versorgung. Mehr... |
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| Gesetzliche Änderungen zum 1. August |
Ab 1. August gelten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt schärfere Regeln für Raucher. In Kraft tritt zudem das Gewebegesetz. Außerdem nimmt am 1. August der Deutsche Ethikrat seine Arbeit auf. Für Fahranfänger gilt ab jetzt absolutes Alkoholverbot am Steuer. Eine Übersicht der AOK. Mehr... |
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| Krankenstand: Die Kehrseite des Aufschwungs |
Nachdem die Krankheitstage in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, rechnet der Bundesverband der Betriebskrankenkassen 2007 wieder mit einer Zunahme. Denn in Deutschland sind psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch. Zwischen 2001 und 2006 hätten die Ausfalltage am Arbeitsplatz um 17 Prozent zugenommen. Die alljährliche BKK-Studie basiert auf den Gesundheitsbefunden von 6,6 Millionen der insgesamt rund 26,4 Millionen sozialversicherungspflichtigen Menschen in Deutschland. Mehr... |
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| Kassenbeiträge bleiben auch 2008 auf Rekordniveau |
Trotz der guten Wirtschaftsentwicklung und steigender Einnahmen werden die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr nicht sinken, sondern voraussichtlich auf dem jetzt erreichten Rekordniveau verharren. Das erwarten die großen Kassenverbände. Man müsse sich auf eine wieder steigende Ausgabendynamik einstellen. Dabei dürften die Kassen aber auch den Gesundheitsfonds und die bei ihnen bislang aufgelaufenen Schulden im Blick haben. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt derzeit bei 14,8 Prozent des Monatseinkommens. Mehr... |
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| Arzneimittelpolitik zeigt Wirkung |
Die Arzneimittelpolitik der Bundesregierung zeigt nach Ansicht des Gesundheitsministeriums Wirkung. Schon knapp vier Monate nach dem Inkrafttreten habe die Gesundheitsreform den Arzneimittelmarkt tiefgreifend verändert ? mit spürbaren Verbesserungen für die Versicherten, so die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk. Mehr... |
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| Gesundheitsausgaben steigen in Industriestaaten rasant |
Die Ausgaben für die Gesundheitssysteme in den Industriestaaten sind in den vergangenen Jahrzehnten rasant gestiegen. Wie die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, gaben ihre 30 Mitgliedsländer im Jahr 2005 im Schnitt neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Gesundheitsdienstleistungen und Medikamente aus. Mehr... |
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| Zu wenig Zeit für die Patienten |
In Deutschlands Krankenhäusern herrscht zunehmend Unterversorgung. Der erhebliche Personalabbau in den vergangenen Jahren wirke sich für die Patienten mittlerweile "alarmierend" aus. Diese Bilanz zieht das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP). Es hat leitende Pflegekräfte befragt und dabei ernüchternde Rückmeldungen aus 263 deutschen Kliniken bekommen. Mehr... |
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| Hochschulmedizin: Keine Hochleistung auf Rezept |
Die deutsche Hochschulmedizin ist in Bewegung geraten - weniger aus eigenem Antrieb als unter dem Druck wirtschaftlicher, gesellschaftspolitischer und wissenschaftspolitischer Zwecke. Die Forschungselite setzt dabei auf Leistungssteigerungen, wie beim "III. Innovationskongress der Deutschen Hochschulmedizin" in Berlin deutlich wurde. Mehr... |
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| USA: Nichtversicherte treiben Medicare-Kosten in die Höhe |
Der Verzicht auf eine generelle Krankenversicherungspflicht kommt die USA teuer zu stehen. Dort erhalten alle Bürger - auch zuvor nicht versicherte - ab dem 65. Lebensjahr einen nahezu unentgeltlichen Gesundheitsdienst über die staatliche "Medicare". Die Leistungen für nicht versicherte US-Amerikaner liegen nach einer Studie des NEJM jedoch deutlich höher als für Personen, die zuvor krankenversichert waren. Bei allgemeiner Versicherungspflicht wären die Ausgaben deshalb vermutlich geringer. Mehr... |
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| Ärzte bieten immer mehr Leistungen privat an |
Kassenpatienten werden in Arztpraxen immer öfter Zusatzleistungen angeboten, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WidO). Im vergangenen Jahr habe ein Viertel der gesetzlich Versicherten, hochgerechnet 18 Millionen Patienten, ein solches Angebot erhalten. Mehr... |
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| Daten und Fakten zum Gesundheitsstandort Deutschland |
Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Kommission mit dem EU-Portal zur öffentlichen Gesundheit informieren regelmäßig über eine Vielzahl gesundheitsrelevanter Themen. Mehr... |
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| Studie: Krank zur Arbeit |
Die Nase tropft, der Magen schmerzt, der Schädel brummt - und trotzdem schleppen sich viele Deutsche zur Arbeit. 71 Prozent der Beschäftigten seien in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal zur Arbeit gegangen, obwohl sie sich richtig krank gefühlt hätten, hat eine Umfrage herausgefunden. 46 Prozent gaben sogar an, dies zweimal oder öfter getan zu haben. Mehr... |
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| 80 Prozent mehr Honorar: Geldspritzenkur für Hausärzte |
Hausärzte haben massive finanzielle Nachteile gegenüber Fachmedizinern. Das wollen die niedergelassenen Ärzte jetzt ändern: Sie verlangen 18 Milliarden Euro mehr von den Kassen. Ein Plus von mehr als 80 Prozent. Ein Verlierer steht schon fest: der Versicherte. Er muss die steigenden Honorare über seine Beiträge zahlen - auch wenn das Plus vermutlich viel niedriger ausfallen wird. Mehr... |
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| Selbstbeteiligung: An der Gesundheit sparen wird teuer |
Zuzahlungen im Krankheitsfall gehören überall auf der Welt zu den Dauerbrennern in der gesundheitspolitischen Reformdebatte. Mehr Eigenverantwortung lautet das parteiübergreifende Credo der meisten Gesundheitspolitiker. Eine jetzt veröffentlichte Studie erhärtet jedoch den Verdacht, dass höhere Selbstbeteiligungen die Kosten eher in die Höhe treiben als dämpfen. Mehr... |
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| Nach der Gesundheitsreform - Nicht pflegeleicht |
Das Echo auf die von der Koalition beschlossene Pflegereform war verhalten positiv. Die Vereinbarung stärke die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen, das Ganze sei aber nur eine "kleine Lösung", so die Meinung einiger Experten. Die Finanzreform der Pflegekasse werde in der nächsten Legislaturperiode wohl wieder auf der Agenda stehen. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Der Anfang vom Ende der Privaten |
Am 1. Juli tritt die zweite Stufe der Gesundheitsreform in Kraft. Der Gesundheitsökonom Peter
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