| Patiententelefon startet 2011 |
Ab Januar 2011 wird es eine deutschlandweite unabhängige Patientenberatung als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherungen geben. Das kündigte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), im SZ-Interview an. Mehr... |
|
| Hausarztverträge auf der Kippe - Mit dem Gesundheitslotsen auf dem Irrweg? |
Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es sie per Gesetz bundesweit, doch schon bei ihrer Einführung waren die Hausarztverträge heftig umstritten. Nun sind sie wegen enormer Ausgaben wieder zum Zankapfel der Gesundheitspolitik geworden - dabei sollten sie ursprünglich doch Kosten einsparen. Mehr... |
|
| AOK gegen Einschränkung von Wahlfreiheit: Keine Quersubventionierung von Wahltarifen in der GKV |
Der AOK-Bundesverband hat sich nachdrücklich für Möglichkeiten für gesetzliche Krankenkassen, Zusatzangebote zu machen und gegen Einschränkungen der Wahlfreiheit von gesetzlich Krankenversicherten ausgesprochen. "Es darf keine Einschränkung von Wettbewerb und Wahlmöglichkeiten für Versicherte geben", erklärte Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, zu entsprechenden Ankündigungen aus der Regierungskoalition. Mehr... |
|
| Hausärzte hängen Kollegen ab |
Allgemeinmediziner bekommen inzwischen mehr Honorar als Fachärzte - und dennoch wollen sie im September streiken. Mehr... |
|
| Streit über die ambulante medizinische Versorgung |
Wer organisiert künftig die ambulante Versorgung? Die Kassenärzte wollen Krankenhäuser als Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren am liebsten verbannen. Krankenhäuser als Träger lehnen sie ab - die medizinische Versorgung sei von wirtschaftlichen Interessen bedroht. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Zusatzbeiträge mischen Krankenkassen auf |
Große Krankenkassen wollen auch 2011 ohne die Zusatzeinnahme auskommen. Der gebeutelten Konkurrenz laufen die Kunden davon. Jetzt versuchen die Kassen mit allen Mitteln und möglichst schnell Kosten zu sparen. Das trifft vor allem die Versicherten. Mehr... |
|
| Keine Patientendaten für Krankenkasse - Revision zurückgezogen |
Krankenhäuser müssen keine Patientendaten herausgeben, damit Krankenkassen bei möglichen Behandlungsfehlern Schadenersatzansprüche prüfen können. Mehr... |
|
| Interview mit AOK-Chef Herbert Reichelt - "Kein Geld für schlechte Kliniken" |
AOK-Chef Herbert Reichelt hat an den schwarz-gelben Plänen zur Gesundheitsreform einiges auszusetzen. Im Interview kritisiert er die Pläne der Koalition, die gesetzlichen Kassen als Wirtschaftsunternehmen einzustufen und dem Kartellrecht zu unterstellen. Mehr... |
|
| Sanktionen für Zahlungsverweigerer - Rösler legt Reformentwurf für Kassen vor |
Milliardenkürzungen bei Ärzten, Kliniken und Pharmafirmen, höhere Beiträge und Änderungen beim Zusatzbeitrag. Das alles umfasst der Entwurf für die Finanzreform der Kassen, den der Gesundheitsminister nun den Koalitionsfraktionen geschickt hat. Wer den Zusatzbeitrag verweigert, dem drohen Sanktionen. Mehr... |
|
| Anwendung des Kartellrechts: Krankenkassen droht Rechtschaos |
Bislang gilt für Krankenkassen ausschließlich das europäische Vergaberecht bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge. Nach den Plänen von Gesundheitsminister Philipp Rösler soll künftig auch das allgemeine Wertbewerbsrecht auf die Kassen angewendet werden. Deutschlands oberster Sozialrichter und das Versicherungsamt warnen vor den Folgen. Mehr... |
|
| Gesundheit: Minister verschaukelt |
Die Pharmabranche hat eine Lücke im Spargesetz von Gesundheitsminister Rösler gefunden: Jetzt umgeht sie die Zwangsrabatte - frech, aber legal. Mehr... |
|
| Krankenkassen - Vorsicht: Elefantenhochzeiten! |
Branchenexperten warnen vor Krankenkassen-Kolossen: Die Pleite einer großen Kasse kann Schockwellen ins gesamte System aussenden. Mehr... |
|
| Kassenpatienten droht ein neuer Kostenschock |
Die Bundesregierung will die Begrenzung von Zusatzbeiträgen der Krankenkassen aufheben. Wenn sie steigen darf der Versicherte kündigen. Mehr... |
|
| 3,5 Milliarden Euro für neue Knie und Hüften |
Rentner ohne künstliches Knie- oder Hüftgelenk könnten schon bald in der Minderheit sein. Diese Schlussfolgerung legen Zahlen aus dem aktuellen Barmer GEK Report Krankenhaus 2010 nahe. Denn in deutschen Krankenhäusern werden immer mehr neue Hüft- und Kniegelenke implantiert. Mehr... |
|
| IGES erwartet keine Kostenexplosion durch Krebsmedikamente |
Nach Ansicht des Instituts für Gesundheits- und Gesellschaftsforschung (IGES) werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Krebsarzneimittel in den kommenden Jahren nur moderat zunehmen. In einer heute in Berlin vorgestellten Studie prognostiziert das Institut einen Anstieg der Kosten von 3,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2013. Das sei eine Steigerung von jährlich etwa 4,8 Prozent, sagte der geschäftsführende Gesellschafter ... Mehr... |
|
| Neuordnung des Arzneimittelmarktes - Preismoratorium und erhöhter Herstellerrabatt treten zum 1. August in Kraft |
Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften (GKVÄndG) greifen erste konkrete Maßnahmen der christlich-liberalen Koalition im Arzneimittelsektor.
Der Herstellerabschlag für Arzneimittel ohne Festbetrag wird von 6 Prozent auf 16 Prozent angehoben sowie ein Preisstopp für Arzneimittel festgelegt, die von den Kassen bezahlt werden. Die Regelungen gelten für den Zeitraum vom 1. August 2010 bis 31. Dezember 2013. Damit wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um rd. 1,15 Mrd. Euro pro Jahr entlastet. Dies ist notwendig, um die ausufernden Ausgaben im Arzneimittelbereich einzudämmen und die finanzielle Stabilität der GKV zu sichern. Mehr... |
|
| Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) für Neuordnung der ambulanten Versorgung |
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ein Konzept zur Neuordnung der ambulanten Versorgung vorgelegt. "Nur durch ein neues Miteinander von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten können wir in den schwierigen Zeiten des Ärztemangels die ambulante Versorgung der Patienten flächendeckend sicherstellen", erläuterte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Mehr... |
|
| Hausarztverträge - Hausärzte starten Kampagne gegen Gesundheitspolitik |
Die Hausärzte machen gegen die Politik der Bundesregierung mobil: der Deutsche Hausärzteverband startet seine Kampagne gegen die von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geplanten Honorarkürzungen. Zunächst sollen mit einer Plakataktion Patienten und Hausärzte mobilisiert werden. Am Ende der "Eskalationsstrategie" steht die Drohung von zeitweisen Praxisschließungen der 32.000 im Hausärzteverband zusammengeschlossenen niedergelassenen Mediziner. Am Wochenende sagte die bayerische CSU den Hausärzten ihre Unterstützung zu. Mehr... |
|
| Angela Merkel hat ein "offenes Ohr" für Ärzte |
Ähnlich wie bei ihrer "Bildungsreise" vor zwei Jahren, möchte Kanzlerin Merkel nun Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime und Krankenkassen besuchen. Sie erhofft sich einen tieferen Einblick in das Gesundheitswesen und in die Probleme von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. "Ich bin nicht die Einzige, die jeden Tag das Beste geben muss", sagte die CDU-Politikerin. Mehr... |
|
| Dr. Philipp Rösler ernennt neuen Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen |
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat den neuen Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ernannt und den Mitgliedern ihre Berufungsurkunden überreicht. Mehr... |
|
| Der Stachel wird gezogen |
Pharmaimporteure sorgen für Wettbewerb. Im System sind sie nicht gewollt. Die Erhöhung des Zwangsrabatts auf Arzneimittel bringt die mittelständischen deutschen Arzneimittelimporteure in Bedrängnis. Der Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands (VAD) befürchtet, dass bundesweit jedes zweite Unternehmen verschwinden könnte. Mehr... |
|
| Rösler will Wechsel zur privaten Versicherung erleichtern |
Nach der Erhöhung der Beiträge für gesetzlich Versicherte will der Gesundheitsminister im nächsten Reformschritt die private Krankenversicherung stärken. Für Arbeitnehmer soll der Wechsel in eine private Krankenversicherung leichter werden. Rösler plant auch Änderungen bei den Zusatztarifen der gesetzlichen Kassen. Mehr... |
|
| Im Gespräch: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler "Gesundheitskompromiss gibt der Koalition Schub" |
Die Finanzreform der Krankenkassen ist noch nicht verabschiedet, da plant Minister Rösler die nächste Reform: Patienten sollen künftig eine Rechnung vom Arzt bekommen, die die Kasse erstattet. Mehr... |
|
| Koalition will den Arbeitgeberbeitrag festschreiben |
Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will die Einnahmenseite der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nun doch stärker umbauen als zuletzt erwartet wurde. Mehr... |
|
| Gesundheit - Kleine Koalition ganz groß |
Es soll Menschen geben, die nach den Bundestagswahlen im vergangenen September erleichtert Abschied von der Großen Koalition genommen haben: keine halb garen Kompromisse mehr, kein Spagat über tiefe ideologische Gräben. Die Einigung in der Gesundheitspolitik von Union und FDP ist jedoch ein Dokument des Scheiterns. Mehr... |
|
| Initiativkreis betriebliche Gesundheitspolitik |
Die Bertelsmann Stiftung und die Hans-Böckler-Stiftung haben den Initiativkreis Betriebliche Gesundheitspolitik initiiert. Der Initiativkreis erkannte früh die Gefahr, dass das aus seiner Sicht zentrale Thema der Intensivierung und Qualitätssteigerung der primärpräventiven und gesundheitsförderlichen Aktivitäten der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen keinen angemessenen Stellenwert haben würde. Neben den zahlreichen Versuchen der informellen Einflussnahme auf das Gesetzvorhaben verfasste und verbreitete der Initiativkreis im Juli 2007 ein Papier mit "Grundsätzen moderner Prävention und Gesundheitsförderung: 10 Punkte Programm zur Reform der Gesetzlichen Unfallversicherung", das bei allen Akteuren große Beachtung und weit gehende Zustimmung fand und weiter gehende Diskussionen auslöste. Mehr... |
|
| Sparen bei Arzneimitteln - Schluss mit dem Preisdiktat |
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel explodieren. Und die Regierung? Die hält mit einem weiteren Sparpaket für Pharmaka dagegen und beschloss dazu den zweiten Teil des Sparpakets. Mehr... |
|
| Zusammenschluss - Künftig eine AOK für Hessen, Sachsen und Thüringen |
Nur eine AOK für drei Länder - es wird die viertgrößte Krankenkasse Deutschlands sein. Doch geht es nicht um Rekorde, sondern ums Sparen. Mehr... |
|
| Ein Krankenhaus - zwei Tarifverträge: Das Bundesarbeitsgericht stärkt die Position des Marburger Bundes |
Das Bundesarbeitsgericht will den Grundsatz der Tarifeinheit aufgeben. Mit einem heute in Erfurt bekanntgegebenen Beschluss schloss sich der Zehnte Senat des Bundesarbeitsgerichts dem Vierten Senat an und machte so den Weg für die Änderung frei. Mehr... |
|
| Celesio und US-Konzern Medco bündeln Kräfte in Europa |
Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio will mit Hilfe des US-Gesundheitskonzerns Medco in Europa künftig Pharmadienstleistungen anbieten. Das Gemeinschaftsunternehmen werde Pharma-Dienste für Patienten mit chronischen oder schweren Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Asthma offerieren und dabei auch mit Krankenkassen zusammenarbeiten. Mehr... |
|
| CSU und die Gesundheitspolitik - Angebot aus Bayern |
Bewegung im Streit um die Zusatzbeiträge: Die CSU will in den Verhandlungen über das Defizit der gesetzlichen Kassen auf Einsparungen und einen sozialen Ausgleich bei den Zusatzbeiträgen drängen und bietet der FDP eine Reform des Gesundheitsfonds an. Mehr... |
|
| Pro Generika-Chef Schmidt stürzt über Zitate im Handelsblatt |
Der Branchenverband Pro Generika hat sich überraschend von seinem langjährigen Geschäftsführer Peter Schmidt getrennt. Schmidt sei "mit sofortiger Wirkung" vom Verbandsvorstand seiner Aufgaben entbunden worden, heißt es. Mehr... |
|
| Union legt Sparpaket für gesetzliche Krankenkassen vor |
Im Kampf gegen das drohende Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich die Fachpolitiker der CDU/CSU-Fraktion auf ein gemeinsames Sparpaket verständigt. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe warnte hingegen vor der Erwartung, dass von der Experten-Runde komplette Lösungen zu erwarten seien. Mehr... |
|
| Rechte der Versicherten: Wenn die Kassen pleitegehen |
Drei Krankenkassen haben bereits die Gefahr einer Insolvenz gemeldet. Doch selbst wenn man die Frist zum Wechseln verpasst, bleibt man krankenversichert, betont eine GKV-Sprecherin. "Niemand kann aus dem System fallen." Die FR erklärt, was Patienten beachten müssen, wenn sie ihre Versicherung wechseln. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem droht höheres Defizit |
Das Defizit im Gesundheitssystem könnte im kommenden Jahr deutlich höher liegen als bislang erwartet. Im Bereich der hausärztlichen Versorgung vollziehe sich eine Entwicklung, 'die zu einer Ausgabenexplosion bisher nicht gekannten Ausmaßes führen wird'. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) warnen die Vorstandschefs von vier großen Krankenkassen vor einem weiteren Anstieg der Ausgaben um bis zu 1,5 Milliarden Euro. Trifft die Prognose zu, würde das Finanzloch im kommenden Jahr eher bei dreizehn als bei elf Milliarden Euro liegen wie bisher vermutet. Mehr... |
|
| Streit um Kopfpauschale - Merkel fährt Seehofer in die Parade |
Die Korrektur kommt von ganz oben. Im SPIEGEL-Interview hat CSU-Chef Seehofer erklärt, er habe sich mit Angela Merkel und Guido Westerwelle auf Grundsätze verständigt, nach denen die Einführung einer Kopfpauschale unfinanzierbar sei. Doch die Kanzlerin widerspricht. Mehr... |
|
| Bericht: Koalitionstreffen zu Gesundheitsreform kommende Woche |
Im Koalitionsstreit um die Gesundheitspolitik soll einem Bericht zufolge ein Treffen der Experten aus den Parteien eine Einigung bringen. Mehr... |
|
| FDP scheitert mit Gesundheitsreform |
Konzept von Minister Rösler wird überarbeitet. Die Koalitionsspitzen einigten sich nach Informationen der WELT auf einen Neustart bei der Gesundheitsreform. Nun sollen Röslers Ministerium und die Koalitionsfraktionen bis Ende Juni ein neues Konzept erarbeiten. Wie viel von den ursprünglichen Plänen des Ministers dann übrig bleibt, ist noch nicht klar. Doch an der Gesundheitsreform werde das Bündnis trotz der gegensätzlichen Auffassungen letztlich nicht zerbrechen. Mehr... |
|
| Union verärgert: Rösler erschwert Krankenkassen Rabattverträge |
Die gesetzlichen Krankenkassen werden in Zukunft nicht mehr so leicht mit Pharmaunternehmen Rabatte aushandeln können, um so ihre Arzneimittelausgaben zu senken. Dies ergibt sich aus dem "Diskussionsentwurf des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts". Die Kassen sollen demnach als Wirtschaftsunternehmen vollständig dem Kartellrecht unterworfen werden. Mehr... |
|
| IQWiG: Windeler soll neuer IQWiG-Leiter werden |
Neuer Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) soll nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" der Mediziner Jürgen Windeler werden. Derzeit ist Windeler stellvertretender Geschäftsführer und leitender Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS). Mehr... |
|
| Privatversicherungen können nicht auf Zwangsrabatte hoffen |
Schlechte Nachricht für die privaten Krankenkassen: Zwangsrabatte für Pharmaprodukte werden für die Versicherer nach Informationen des SPIEGEL wohl nicht in Frage kommen. Das Gesundheitsministerium fürchtet rechtliche Schwierigkeiten. Mehr... |
|
| Ärzte-Einkommen steigen laut Krankenkassen drastisch an |
Die Einkommen der niedergelassenen Ärzte steigen in diesem Jahr drastisch an. Einer Reuters vorliegenden Berechnung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung zufolge wird jeder Arzt durchschnittlich 15 Prozent mehr als im Jahr 2007 und 30 Prozent mehr als 2003 einfahren. Vom Reinertrag müssen die Mediziner noch Steuern und Abgaben für Rente und Krankenversicherung zahlen. Mehr... |
|
| Rösler: Gesundheitsprämie kommt |
Ungeachtet des Widerstands beim Koalitionspartner Union hält Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) an der geplanten Gesundheitsprämie fest. In der ?Passauer Neuen Presse? trat er dem Eindruck entgegen, das Gesetzesvorhaben sei ins Stocken geraten. Mehr... |
|
| Krankenkassen-Zusatzbeitrag: Teuer bleibt teuer |
Der Gesundheitsfonds erfüllt seine zentrale Aufgabe nicht. Er scheitert daran, strukturelle Wettbewerbsnachteile einzelner Kassen auszugleichen und damit für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Mehr... |
|
| Krankenhäuser - Stellenabbau führt zu Mängeln in der Pflege |
Der zunehmende Pflegenotstand in den Krankenhäusern führt zu Mängeln in der Patientenversorgung. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Befragung von Pflegekräften, die das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) am Mittwoch in Berlin vorstellte. Mehr... |
|
| "Finanztest" - Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es keine Testsieger |
Als Anfang des Jahres einige Krankenkassen begannen, zusätzliche Beiträge von ihren Versicherten einzutreiben, war die Empörung groß. Dass der Wechsel allerdings nicht immer sinnvoll ist, stellt die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer aktuellen Untersuchung der gesetzlichen Krankenversicherungen fest. Mehr als auf den Preis sollten Versicherte auf den Service und die Leistungen ihrer Kasse achten. 104 gesetzliche Krankenkassen wurden geprüft. Das Ergebnis ist ebenso erstaunlich wie aufschlussreich, denn es ist einer der wenigen Tests, bei dem keine Noten vergeben wurden. Mehr... |
|
| CSU-Forderung: Rösler soll Kassen vor der Pleite bewahren |
Erst das Pflichtprogramm, dann die Kür: Die CSU drängt Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), die Debatte um die Gesundheitsprämie erst einmal auf Eis zu legen und sich um die Finanzen der Krankenkassen zu kümmern. Denen drohe sonst ein riesiges Defizit. Die CSU hält auch höhere Beitragssätze für möglich - als letzte Option. Mehr... |
|
| Eine Zangengeburt: die Position zur Gesundheitspolitik |
Die Diskussion des Vorstandsantrags auf dem Deutschen Ärztetag zur Gesundheits-, Sozial- und ärztlichen Berufspolitik war kompliziert. Etliche Stunden rang der Ärztetag um eine Neupositionierung zur Gesundheitspolitik. Kontrovers waren dabei u.a. Selektivverträge und die Kostenerstattung. Mehr... |
|
| Apotheker erhalten Rückzahlung für 2009 |
Der 1. Senat des LSG Berlin-Brandenburg hat aktuell entschieden, dass der Schiedsspruch zum Apotheken-Abschlag für das Jahr 2009 vorläufig gültig und sofort anwendbar ist. Darin wurde der Abschlag von 2,30 auf 1,75 Euro herabgesetzt. Den Apothekern steht von den gesetzlichen Krankenkassen für 2009 somit eine Rückzahlung von zirka 320 Millionen Euro zu. Mehr... |
|
| Kassenverband auf Länderebene ist passé |
Nach der Sitzung der Staatssekretäre der Landesgesundheitsministerien in Osnabrück sind die Chancen für den Vorschlag eines neuen Spitzenverbands auf Länderebene gering. Klarer äußerten sich die Staatssekretäre zur Unterstützung des Hausarztnachwuchses. Medizinstudenten sollen zukünftig in Hausarztpraxen arbeiten. Eine Arbeitsgruppe soll die Vorschläge bis zur GMK konkretisieren. Mehr... |
|
| Ärzteschaft will ambulante Behandlung am Krankenhaus eingrenzen |
Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wollen die Zulassung von Krankenhäusern zur ambulanten Versorgung eingrenzen. Klinikambulanzen sollen sich auf hoch spezialisierte Leistungen, die Behandlung seltener Erkrankungen und Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen beschränken. Mit ihrem gemeinsamen Gesetzesvorschlag reagieren BÄK und KBV auf die Ankündigung der Regierungskoalition, den Paragraf 116b SGB V kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu präzisieren. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Und wenn ich nicht mehr weiter weiß,... |
... dann gründe ich einen Arbeitskreis: Die Länder wollen ihren Einfluss sichern. Demnächst soll es 16 Krankenkassen-Verbände mehr geben. In Berlin reagiert man auf die Länderinitiative jedoch spürbar zurückhaltend. Mehr... |
|
| Kopfpauschale: Röslers Rettungsversuch |
Statt Finanzämtern könnten Krankenkassen den Sozialausgleich der Kopfpauschale ermitteln - ohne Zustimmung des Bundesrats. Das könnte nach der NRW-Wahl für den Gesundheitsminister wichtig sein. Mehr... |
|
| Angst vor der "Rösler-Delle" |
Der deutschen Pharmaindustrie geht es trotz Wirtschaftskrise gut. Was sie wirklich fürchtet, ist Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Mehr... |
|
| DGB macht gegen die Kopfpauschale mobil |
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat ein Aktionsbündnis ausgerufen. Das Bündnis will parteiunabhängig sein. Es wendet sich gegen einen Wechsel im Gesundheitssystem in Richtung Einheitsbeitrag, wie ihn Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) anstrebt. Statt dessen wird der Erhalt und Ausbau der solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. Mehr... |
|
| "Ärzte fehlen in sozialen Brennpunkten" |
Es gibt in den Städten viel zu viele Fachärzte - doch in sozialen Brennpunkten haben sie Seltenheitswert. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im FR-Interview über Landarztquote und Unterversorgung für Einkommensschwache. Mehr... |
|
| Gesundheit: Eine Frage der Würde |
Die beiden Bischöfe, Landesbischof Ulrich Fischer im Namen des Rats der Evangalischen Kirche und Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, lassen keinen Zweifel daran: Es komme aus der Sicht der Kirchen darauf an, "die solidarischen Grundlagen unserer Gesundheitsversorgung zu erhalten" und "die solidarische Krankenversicherung zukunftsfähig zu machen". Mehr... |
|
| Ärztemangel - latentes Problem oder künstliche Aufregung? |
Baden-Württemberg gilt als Musterländle mit hoher Wirtschaftskraft und guter medizinischer Versorgung. Ob das auch in Zukunft Bestand hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Was muss getan werden, kurz- und langfristig? Dazu hat die "Ärzte Zeitung" Baden-Württemberg´s KV-Chef Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer und Walter Scheller, Leiter der Landesvertretung des Ersatzkassenverbands vdek, zum Streitgespräch geladen. Mehr... |
|
| Schwarz-gelbe Gesundheitsreform: Erst billig, dann megateuer |
Vor dem zweiten Treffen der Regierungskommission hat die Universität Köln ausgerechnet, dass die Minikopfpauschale bis zum Jahr 2030 besonders für Rentner fast unbezahlbar wird. Mehr... |
|
| Krebsmedikamente: Apotheken wird Millionenbetrug vorgeworfen |
Gegen bundesweit rund 60 Apotheken laufen nach Informationen des NDR Ermittlungen wegen Verdachts des Millionenbetrugs mit Krebsmedikamenten. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte bereits im Januar einen Apotheker aus Mittelbaden angeklagt. Er soll Zytostatika zur Krebsbehandlung auf dem "Grauen Markt" über Händler im Ausland erworben und in Kauf genommen haben, im Inland nicht verkehrsfähige Arzneimittel zu erhalten. Ob Krebspatienten gesundheitlich geschädigt wurden, ist unklar. Mehr... |
|
| G-BA will sich weiterentwickeln |
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Pilotprojekt gestartet, mit dem er eine höhere Versorgungsorientierung der eigenen Arbeit prüfen will. "Bis jetzt bearbeiten wir stets einzelne Anträge zu bestimmten Themen. Wir wollen nun untersuchen, ob wir durch ein weniger sektoral begrenztes Vorgehen bessere Synergien erbringen können", sagte der Vorsitzende des G-BA, Rainer Hess, in Berlin vor Journalisten. Mehr... |
|
| Die Grünen schreiben sich ein Gesundheitsprogramm |
Bislang werden die Grünen nicht gerade als Experten für Gesundheitspolitik wahrgenommen. Das soll sich nach dem Willen der Parteispitze ändern. Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen legt die Öko-Partei nun eigene Ideen und Reformansätze für eine "Grüne Gesundheitspolitik" vor: Prävention und Bürgerversicherung mit Positivliste ohne Praxisgebühr. Mehr... |
|
| Techniker Krankenkasse schließt Hausarztvertrag |
Die Techniker Krankenkasse und der Deutsche Hausärzteverband werden in Kürze einen eigenen Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) abschließen. Der Vertrag wird eine kontaktunabhängige Grundpauschale von 30 Euro pro Versichertem für jeden teilnehmenden Hausarzt beinhalten. Hinzu kommen 45 Euro im ersten Quartal, in dem der Patient seinen Arzt aufsucht und 35 Euro für jedes weitere. Mehr... |
|
| Rösler für Landarzt-Bonus |
Deutschland hat akuten Ärztemangel, zumindest auf dem platten Land. Damit mehr Mediziner Lust auf frische Luft bekommen, verspricht der Minister ihnen Vorteile - und bricht mit einem Dogma seiner Partei. Mehr... |
|
| Ein chronisch krankes System |
Die Gesundheitsreform ist eine der großen Herausforderungen für die Bundesregierung. Es geht um Milliarden, starke Lobbys und vernachlässigte Patienten. Ein Interview mit Karl Lauterbach und Jens Spahn Mehr... |
|
| DAV-Vorsitzender Becker: Mehr Transparenz bei Einsparungen nötig |
Kein Aprilscherz: Ab dem 1. April werden sich Millionen Versicherte in Deutschland an neue Arzneimittel gewöhnen müssen, weil neue Rabattverträge etlicher gesetzlicher Krankenkassen in Kraft treten. Viele Patienten erfahren erst bei der Rezepteinlösung in der Apotheke, dass ihre Krankenkasse bestimmte Präparate für sie vorgesehen hat und deshalb ihre Medikation umgestellt werden muss. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam. Mehr... |
|
| Seehofers Lautsprecher |
Der Streit zwischen Markus Söder und CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich ist längst nicht beendet. Bayerns Gesundheitsminister hat einen wichtigen Verbündeten auf seiner Seite: Parteichef Horst Seehofer Mehr... |
|
| Zusatzbeiträge: Experte überrascht von Krankenkassen-Wechslern |
Die Abwanderung von Krankenversicherten aus Kassen mit Zusatzbeiträgen ist größer als von den Verbraucherzentralen erwartet. Er sei von den mindestens 400.000 Wechslern überrascht, «weil wir in der Vergangenheit bei Beitragserhöhungen nicht diese starke Welle hatten». Mehr... |
|
| Pharma-Sparpaket kommt bereits im August |
Die Koalition will Teile ihres Arzneimittel-Sparpakets bereits zum 1. August umsetzen. Darauf einigten sich Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und die Koalitionsfraktionen am Samstag. Mehr... |
|
| Vorstandsgehälter aller geöffneten Krankenkassen |
Krankenkassen sind zur Offenlegung der Gehälter ihrer Vorstände verpflichtet. Die Krankenkassen-Vorstandsgehälter werden jährlich im Bundesanzeiger veröffentlicht. Krankenkassen.de analysiert diese Daten seit 2007 und veröffentlicht sie in übersichtlichen Listen. Mehr... |
|
| Kopfpauschale und Gesundheitsreform - Kassenchef Klusen: So werden Arzneimittel billiger |
Eine Positivliste soll Medikamentenpreise begrenzen. Ein Interview mit Norbert Klusen, dem Vorstandschef der Techniker Krankenkasse. Mehr... |
|
| Rösler will mehr Anerkennung für Pflegeberufe |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) fordert mehr Anerkennung für in Pflegeberufen tätige Menschen. "Wir brauchen einen neuen, positiven Blick auf die Pflege", sagte Rösler am Dienstag anlässlich der Messe "Altenpflege 2010" in Hannover. Das sei alleine schon deswegen notwendig, da angesichts des demografischen Wandels bis zum Jahr 2030 über drei Millionen Menschen pflegebedürftig sein werden. Mehr... |
|
| Affären - Operation Hippokrates (IQWiG) |
Wie ernst ist es dem Gesundheitsminister mit seiner jüngsten Attacke auf die Industrie? Seine FDP hat gerade den mächtigsten Pharmakritiker des Landes entsorgt. Erst wurde die Ablösung beschlossen - dann nach Gründen gesucht. Die Chronolgie einer Intrige. Mehr... |
|
| Rösler knöpft sich die Apotheken vor |
Nach der Arzneimittelindustrie legt sich Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) nun auch mit dem Arzneimittelgroßhandel und den Apotheken an. Mehr... |
|
| Schwarz-Gelb holt Koalitionsverhandlung nach |
Hiobsbotschaft gleich zum Auftakt der Gesundheitskommission: Die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen könnte sich im nächsten Jahr weitaus dramatischer darstellen als bislang angenommen. Die Koalition sucht nach Auswegen. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Südwest-Kassen sollen 280 Millionen zurückzahlen |
Eine Klausel, die den reichen Süden vor übermäßiger Belastung schützen sollte, droht für Bayern und Baden-Württemberg zum Bumerang zu werden. Nun führen vorläufige Neuberechnungen des Bundesversicherungsamtes zu anderen Zahlen. Und von Berlin ist keine Hilfe zu erwarten. Mehr... |
|
| Rösler regelt Preisbildung für Arzneimittel neu |
Mit einer Mischung aus kurzfristigen Einsparungen und einem grundlegenden Umbau der Preisbestimmung will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) den Anstieg der Arzneimittelpreise eindämmen. Unter anderem setzt er auf mehr Preisverhandlungen zwischen den Krankenkassen und der Pharmaindustrie. Im Gegenzug sollen einige der mehr als zwei Dutzend Preissteuerungsinstrumente wegfallen. Ärzte würden dann nicht mehr dafür bestraft, dass sie zu teuer verschreiben; die Pflicht der Apotheken, teure deutsche Pillen durch billige Importe aus dem preisregulierten Ausland zu ersetzen, würde wegfallen. Die Grundlagen dafür hat das Gesundheitsministerium in Thesen erarbeitet. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Die Furcht der Union |
Die Gesundheitsreform ist der Daueraufreger der Koalition und die Schonfrist für Jungstar Philipp Rösler ist längst abgelaufen. Im neuen stern gibt es reichlich Kritik. Die Union fürchtet gar ihr ganz eigenes Hartz IV. Der Minister nimmt es mit Humor. Mehr... |
|
| Krankenkassen und Bundesagentur erhalten Milliardenzuschüsse |
Die Sozialkassen bekommen im laufenden Jahr eine milliardenschwere Finanzspritze. Der Bundestag beschloss am Freitag mit den Stimmen von Union und FDP ein Paket, um krisenbedingte Einnahmeausfälle in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung mit Steuermitteln aufzufangen. Die Koalition verteidigte die Milliardenausgaben als unumgänglich, um die Folgen der Krise abzufedern. Die Opposition kritisierte das Gesetz dagegen als zu kurz gedacht und warf der Regierung Konzeptlosigkeit vor. Mehr... |
|
| Schröder verteidigt ihr Pflegezeit-Modell |
Nach Kritik aus Wirtschaft und Opposition hat Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ihr Pflegezeit-Modell verteidigt. Zugleich sagte sie am Donnerstag in der ARD, ihr Haus rechne gerade ein Versicherungsmodell durch, das Risiken ihres Modells für die Unternehmen abfedern soll. Schröder hatte am Mittwoch vorgeschlagen, Berufstätige bei der Pflege ihrer Angehörigen mit einem Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit unterstützen zu wollen. Mehr... |
|
| Die CSU rauft inzwischen mit sich selbst |
Bislang stand vor allem der Dauerstreit zwischen Liberalen und Christsozialen einer schwarz-gelben Traumkoalition im Wege. Doch ein Kampfgebiet allein scheint den Bayern nicht mehr genug zu sein. Mehr... |
|
| Im Gespräch: Jörg-Dietrich Hoppe "Wen wollen wir zuerst behandeln?" |
Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe fordert eine neue Debatte über Priorisierung in der Medizin. Am Mainzer Ärztetag im Mai letzten Jahres beklagte er die schlechte Lage des deutschen Gesundheitswesens. Die umfassende Behandlung der Patienten sei nicht mehr gesichert, stattdessen Mangelversorgung "leider die Realität". Mehr... |
|
| Patentgeschützte Arzneimittel - Preisverhandlung versus Kosten-Nutzen-Bewertung |
Die Vorschläge aus der pharmazeutischen Industrie, in Preisverhandlungen für innovative Arzneimittel einzusteigen, treffen bei den Krankenkassen durchaus auf Zuspruch. Die Barmer GEK hält es jedoch für unerlässlich, dass zuvor eine Kosten-Nutzen-Bewertung stattfindet. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform - SPD plant Kampagne gegen Kopfpauschale |
Die Gesundheitskommission von FDP-Minister Philipp Rösler steht - aber das Ziel einer großen Reform rückt in den Hintergrund. Die Mitglieder werden sich gegenseitig belauern und zu verhindern wissen, dass es vor der Wahl in NRW um den angestrebten Umbau des Systems geht. Währenddessen macht die SPD Front gegen die Pläne der FDP zum Umbau des Gesundheitswesens: Die Genossen planen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen die Kopfpauschale - und hoffen auf Rückenwind bei der Landtagswahl in NRW. Mehr... |
|
| Private Krankenkassen - Mehr Geld für weniger Leistung |
Zum Jahresbeginn hoben die privaten Krankenversicherer ihre Beiträge an. Jetzt häufen sich die Beschwerden der Patienten. Mehr... |
|
| Pharmaindustrie: Fortschritt gibt es nicht zum Nulltarif |
Die Pharmaindustrie wehrt sich gegen noch mehr staatlich verordnete Beschränkungen. Einen medizinischen Fortschritt gebe es ?nicht zum Nulltarif?, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, Bernd Wegener, am Donnerstag im ARD-?Morgenmagazin?. Im Übrigen sollte nicht verschwiegen werden, dass sich bei 70 Prozent der Verordnungen die deutschen Arzneimittelpreise im niedrigsten Preissegment in Europa bewegten. Mehr... |
|
| Patientendaten gehen weiter an Privatfirmen |
Das Bundessozialgericht hatte Ende 2008 Kliniken und niedergelassenen Vertragsärzten untersagte, Patientendaten zu Abrechnungszwecken an private Dienstleister weiterzugeben. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will dennoch für ein weiteres Jahr zulassen, dass Patientendaten von gesetzlich Krankenversicherten an private Abrechnungsstellen gegeben werden dürfen. Mehr... |
|
| Private Krankenversicherer - Sparen in Maßen |
Die schwarz-gelbe Koalition hat gerade erst ihre 100-Tage-Schonfrist hinter sich gebracht, und schon ist die Gesundheitspolitik wieder eines der beherrschenden Themen für die Regierung geworden. Mehr... |
|
| SPD-Kehrtwende in Gesundheitspolitik |
Nach der Rente mit 67 und den Hartz-Reformen geht die SPD nun auch auf Distanz zu wesentlichen Teilen der von ihr in elf Jahren Regierungszeit mit verantworteten Gesundheitsreformen. Nicht nur die gerade erst eingeführten Zusatzbeiträge will die SPD dabei wieder abschaffen. Mehr... |
|
| Alle warten auf Röslers Vorschläge |
Es wird noch gelacht im Bundesgesundheitsministerium", versicherte Philipp Röslers Sprecher nach dem Treffen seines Ministers mit den Spitzenvertretern der Krankenkassen. "Die Stimmung ist zuversichtlich." Das klingt schwer nach Galgenhumor. Denn dreieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt steht niemand in Merkels Kabinett isolierter da als der jugendliche Hoffnungsträger der FDP aus Niedersachsen. Mehr... |
|
| "Nie gab es so viele Gewinner" |
Kassenärzte-Chef Andreas Köhler über die Honorarreform, die seiner Berufsgruppe weit mehr brachte als erhofft. Mehr... |
|
| SPD korrigiert sich selbst |
In der Gesundheitspolitik rückt die SPD von Maßnahmen ab, die sie selbst während ihrer Regierungszeit umgesetzt hat. Künftig soll es wieder gerechter zugehen. Mehr... |
|
| Bayerns Gesundheitsminister kritisiert Fixierung auf Kopfpauschale "Keine Chance auf Realisierung" |
Eine Kopfpauschale wäre nicht finanzierbar, kritisiert der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder im Interview mit Gerwald Herter. Für bis zu 40 Prozent der Versicherten müsste ein Ausgleich gezahlt werden, da ansonsten eine soziale Schieflage entstünde. Mehr... |
|
| Zwei Drittel der Deutschen: "Gesundheitsreform nützt mir!" |
Das Umfrageinstitut TNS EMNID hat im Auftrag des vfa in einer repräsentativen Umfrage die Bevölkerung nach ihrer Meinung zur Gesundheitspolitik gefragt. Die Ergebnisse wurden in Berlin vorgestellt. Mehr... |
|
| Interview mit IQWiG-Chef Sawicki: Pharmakritiker stellt sich Kritik |
Peter Sawicki gilt als einer der unbestechlichsten Kritiker der Pharmaindustrie. Jetzt steht der Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen selbst am Pranger. Er soll der Firma seiner Frau Aufträge zugeschustert haben. Im stern.de-Interview nimmt der Mediziner ausführlich Stellung. Mehr... |
|
| Im Gespräch: Philipp Rösler ?Nicht für Gewinne der Unternehmen zuständig? |
Gesundheitsminister Rösler will sparen. Mit Pharmaherstellern und Kassen will der FDP-Politiker Einsparungen bei Arzneimitteln prüfen. An der umstrittenen Gesundheitsprämie hält er fest. "Die Prämie ist gerechter." Mehr... |
|
| Streit um Gesundheitsreform im Bundestag |
Die Aussicht auf Zusatzbeiträge für Millionen Versicherte befeuert den Grundsatzstreit über das Gesundheitssystem. Regierung und Opposition überhäuften sich am Freitag mit gegenseitigen Schuldzuweisungen für die Mehrbelastungen. Mehr... |
|
| Neuer Arztreport: Placebo-Politik füllt deutsche Wartezimmer |
Schwarz-gelb streitet über Korrekturen in der Gesundheitspolitik, dabei müsste das ganze System auf den Prüfstand. Wie groß die Mängel sind, enthüllt ein neuer Report: Die Deutschen gehen immer öfter zum Arzt, verursachen so immer höhere Kosten - und bekommen oft abstruse Diagnosen. Mehr... |
|
| Kriselndes Gesundheitssystem: Rösler will Arzneikosten gesundschrumpfen |
Philipp Rösler ist von allen Seiten unter Druck - und reagiert: Wegen der prekären Finanzlage der Krankenkassen will der Gesundheitsminister noch in diesem Jahr die Kostenexplosion drosseln. Im SPIEGEL-Interview kündigt er an, sich dabei vor allem die Arzneipreise vorzuknöpfen. Mehr... |
|
| Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: Die Dämme brechen Anfang April |
Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen bald Zusatzbeiträge bezahlen. Als erste Kasse kündigte die Deutsche BKK den Schritt an. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, wollen rund 30 Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben, die Hälfte davon zum 1. April. Betroffen wären rund zehn Millionen Versicherte. Mehr... |
|
| Mangelhafte Prüfsysteme: Unmut über Pflege-TÜV wächst |
Die Prüfmechanismen in deutschen Pflegeheimen sind unzureichend: Seit einem halben Jahr gibt es zwar einheitliche und bundesweite Kontrollen, doch die Kritik der Bundesländer an dem System wächst. Schlechte Heime werden systematisch schöngeredet, so die Kritik. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Im Paradies? |
Warum arbeiten deutsche Ärzte so gerne in der Schweiz? Der Schriftsteller Jens Petersen, der als Arzt am Zürcher Uni-Spital arbeitet, vergleicht die Gesundheitssysteme der beiden Länder. In seiner Analyse findet er neben einigen Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten. Mehr... |
|
| Ärzte in Deutschland: Die Angst der Mediziner vor Alten und Kranken |
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV hat kürzlich mal wieder Alarm geschlagen: Es fehlten Tausende Ärzte. Dabei gibt es genug, sie sind nur falsch verteilt - zu wenige wollen aufs Land oder in die armen Stadtteile. Ändern müsste das ausgerechnet die KBV. Mehr... |
|
| Personalpolitik im Gesundheitsministerium: Röslers Privatsache |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler provoziert mit einer wichtigen Personalentscheidung erheblichen Unmut in der Opposition. Der Beschluss des FDP-Politikers, einen Spitzenmanager des Verbandes der Privaten Krankenversicherung zum Leiter seiner Grundsatzabteilung zu machen, sei "an Dreistigkeit kaum zu übertreffen", erklärte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Mehr... |
|
| IQWiG-Chef unter Beschuss: Ärzte machen sich für kritischen Arzneimittelprüfer stark |
Er ist Pharmaindustrie und schwarz-gelber Regierung ein Dorn im Auge: Die Koalition arbeitet an der Ablösung des Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki. Nun fordern Ärzte in einer Petition an den Bundesgesundheitsminister, ihn weiter zu beschäftigen. Mehr... |
|
| Barmer GEK-Chefin: "Unser Gesundheitssystem ist ein Reparaturbetrieb" |
Sie ist die mächtigste Frau im Gesundheitswesen: Birgit Fischer leitet ab sofort die größte deutsche Krankenkasse Barmer GEK. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht sie über Frauen in Führungspositionen, die Nachteile der Gesundheitsprämie - und die größten Probleme in der Patientenversorgung. Mehr... |
|
| DGB: Röslers Plan macht Kranke arm |
Die Kritik an dem von der schwarz-gelben Koalition geplanten Umbau des Gesundheitssystems reißt nicht ab. Während Gesundheitsminister Philipp Rösler seine Pläne für eine Kopfpauschale erneut verteidigte, warnte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach vor einem drohenden "Hartz-IV-System im Gesundheitswesen". Mehr... |
|
| Leitartikel: Im Jahr der Kopfpauschale |
Gesundheit wird teurer. Die Krankenkassenmitglieder müssen sich darauf einstellen, dass sie im nächsten Jahr mehr für ihre medizinische Versorgung hinblättern müssen. Diese Beitragserhöhung, die 2010 vielen bevorsteht, hat zwei außergewöhnliche Eigenschaften: Sie ist unsozial und arbeitnehmerfeindlich. Mehr... |
|
| Gesundheit: In Deutschland fehlen 3600 Ärzte |
Der Medizinermangel wird in Deutschland immer schmerzhafter spürbar. Ob Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder Bayern, ob Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Sachsen - West- und Ostdeutschland sind betroffen. Schon heute finden Ärzte auf dem Land oft keine Nachfolger für ihre Praxen. Die Mediziner fordern mit Blick auf die nächste Gesundheitsreform, das Problem energisch anzugehen. Mehr... |
|
| Private Krankenversicherung: Vor dem Arzt sind alle gleich |
Das Trugbild einer Zwei-Klassen-Medizin hätte tatsächlich Realität werden können. Wenn die privaten Versicherer erkannt hätten, dass ihr Modell nicht mehr finanzierbar ist und sie es geändert hätten. Haben sie aber nicht. Und deshalb waren die Nullerjahre das letzte Jahrzehnt, in dem die private Krankenversicherung noch so funktioniert hat, wie wir sie kennen. Mehr... |
|
| Studie: Das Personal ist verschlissen |
2008 wurde ein Sonderprogramm über 650 Millionen Euro gegen den Pflegenotstand in Kliniken aufgelegt. Eineinhalb Jahre später jedoch warten die meisten Betroffenen noch immer auf Arbeitsentlastung. Mehreren Umfragen zufolge hat sich die Situation in den Krankenhäusern am Ende des ersten Förderjahres nicht spürbar verbessert. Mehr... |
|
| Rösler: Keine höheren Steuern für Gesundheitsreform |
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will bei der von der Koalition geplanten Gesundheitsreform ohne Steuererhöhungen auskommen. Rösler kündigte außerdem eine Neuordnung des Arzneimittelmarktes an. Für die Reform der Pflegeversicherung will er offenbar auf die Vorschläge zurückgreifen, die das Gesundheitsministerium unter seiner Vorgängerin Ulla Schmidt erarbeitet hat. Mehr... |
|
| Medizin am Limit |
In Schweden funktioniert das, woran das deutsche Gesundheitssystem scheitert: Behandlungsoptionen werden ethisch und nach Kosteneffizienz abgewogen. Priorisierung heißt dieses Prinzip, und es sorgt nicht nur für eine bessere Versorgung, sondern ist auch die Grundlage für eine gerechtere Verteilung der Ressource Medizin ? sogar dann, wenn es später finanziell einmal eng werden sollte. Mehr... |
|
| Prognos-Studie: Kopfpauschale belastet Normalverdiener |
Nach Berechnungen der Beratungsfirma Prognos kostet die Systemumstellung von einkommensabhängigen Krankenversicherungsbeiträgen auf eine Kopfpauschale zwölf Milliarden Euro. Die Kalkulation zeigt aber auch: Normalverdiener könnten durch die Umstellung auf Kopfpauschalen stärker belastet werden als heute. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Bewusst unterfinanziert |
Wenn die Krankenkassen demnächst Zusatzbeiträge erheben müssen, ist das nicht ihre Schuld. Die Politik hat es so gewollt. Union und SPD haben sich in großer Koalition bewusst dafür entschieden, die Arbeitgeber bei den Gesundheitskosten weiter zu entlasten. Gerecht ist das System nicht. Mehr... |
|
| Deutsches Gesundheitssystem: Effektive, aber teure Versorgung |
Das deutsche Gesundheitssystem bietet eine gute Versorgung für nahezu die gesamte Bevölkerung. Allerdings gibt die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen Ländern viel Geld für ihr Gesundheitssystem aus. Wichtige Kostenfaktoren sind viele Krankenhausbetten, hohe Ausgaben für Medikamente, relativ hohe Ärztehonorare und überdurchschnittliche Verwaltungskosten. Mehr... |
|
| Angst vor der Arbeitslosigkeit: Die Krise macht krank |
Die Finanz- und Wirtschaftskrise führt in Deutschland zu einem Anstieg der Langzeiterkrankungen. Der Grund: Viele Arbeitnehmer kurieren Krankheiten nicht aus, sondern arbeiten bis zur Erschöpfung und werden dann lange krank. Krankenkassen und private Versicherer müssen daher mehr für Langzeitpatienten zahlen. Mehr... |
|
| Ärztemangel auf dem Land: Kassenärzte für rigorose Zulassungsregeln |
Mit einer rigorosen Zulassungsregelung will die Kassenärztliche Bundesvereinigung den zunehmenden Ärztemangel auf dem flachen Land stoppen. Patientenvertreter und Krankenkassen sollen zusammen mit Medizinern, Krankenhäusern und Ländern gemeinsam festlegen, wo sich Haus- und Fachärzte niederlassen dürfen. Mehr... |
|
| Das dicke Ende kommt noch |
Trotz Finanzkrise können die 184 gesetzlichen Krankenkassen das laufende Jahr voraussichtlich noch mit einem Überschuss abschließen. Auffällig sind allerdings die hohen Ausgabenzuwächse. Für die ärztliche Versorgung gaben die Versicherer 8,7 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Die Kosten für Krankenhäuser stiegen um 6,4 Prozent, die für Arzneimittel um 5,2 Prozent. Mehr... |
|
| Ehrenamtliche Mediziner: Behandlung in der Versorgungslücke |
Wer kümmert sich um illegale Flüchtlinge, die an Krebs erkranken? Wo kann sich ein Schwarzarbeiter nach einem Unfall operieren lassen? In Deutschland füllen Tausende Ärzte ehrenamtlich medizinische Versorgungslücken - und arbeiten dabei in einer rechtlichen Grauzone. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Privatversicherte zahlen deutlich mehr |
Schlechte Nachrichten für Privatversicherte: Sie müssen im nächsten Jahr für ihre Krankenversicherung deutlich höhere Beiträge zahlen. Nach einer Umfrage des Tagesspiegels planen nahezu alle Versicherer, die Prämien nach dem Jahreswechsel heraufzusetzen. Mehr... |
|
| Diagnose: Philipp Röslers Schweizer Käse |
Das bewährte, 126 Jahre alte Solidarsystem soll abgeschafft und durch ein privatwirtschaftliches ersetzt werden. Die Kopfpauschale ist das Ziel. Ein Blick über die Grenze zu unseren Schweizer Nachbarn informiert über die Risiken und Nebenwirkungen der Pläne des neuen Gesundheitsministers. Mehr... |
|
| Demographie-Prognose: Deutschland sieht in 50 Jahren sehr alt aus |
Die Bevölkerung altert rasant: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts könnte im Jahr 2060 jeder dritte Bundesbürger älter als 65 sein. Das ist auch deshalb eine besondere Herausforderung, weil jeder zweite Deutsche während seines Lebens pflegebedürftig wird. Mehr... |
|
| Kommentar: Vorläufiger Stopp der Gesundheitskarte - Angst vor dem gläsernen Arzt |
Die elektronische Gesundheitskarte wird zu einer unendlichen Geschichte, und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ist dabei, ihr ein neues Kapitel hinzuzufügen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat er das Milliardenprojekt weitgehend stoppen lassen. Er macht damit vor allem die Ärzte glücklich, eine Kernklientel der FDP, die das Projekt mehrheitlich immer abgelehnt haben. Mehr... |
|
| Leitartikel: Gesundheitsminister Rösler will eine große Gesundheitsreform - Richtige Therapie |
Bisher hat die Bundespolitik auf die wachsenden Probleme im Gesundheitssystem stets mit finanzieller Unterstützung reagiert. Doch das reicht nicht mehr. Eine umfassende Reform muss her, und zwar schnell. Für den von dem Liberalen angestrebten Umbau fehle im Haushalt das Geld, argumentiert die Unionsspitze, eine große Reform könne man sich deshalb nicht leisten. Doch ein Blick auf die Finanzlage der Krankenkassen zeigt, dass es genau umgekehrt ist: Deutschland kann es sich nicht länger leisten, keine große Gesundheitsreform in Angriff zu nehmen. Mehr... |
|
| Volkskrankheit: Jeder dritte Erwerbstätige hat psychische Probleme |
Jeder fünfte Deutsche geht innerhalb eines Jahres wegen psychischer Probleme zum Arzt. Besonders angegriffen sind Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen, mit mehr als fünf Arbeitstagen pro Woche und/oder mit einem Arbeitsweg von mehr als 30 Minuten. Psychische Beschwerden sind längst eine Volkskrankheit. Mehr... |
|
| Zuschuss für Gesundheitsfonds: Was recht, aber nicht billig ist |
Wegen der Wirtschaftskrise bekommt die Krankenversicherung nächstes Jahr einen Rekord-Zuschuss von 15,7 Milliarden Euro vom Bund - 3,9 Milliarden Euro mehr als bislang geplant. Darauf einigten sich Finanzminister Wolfgang Schäuble und Gesundheitsminister Philipp Rösler. Das Loch im Gesundheitsfonds ist damit jedoch noch nicht gestopft. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem Deutschland - Umbau der Krankenkassen: So teuer wird die schwarz-gelbe Gesundheitsreform für die Bürger |
Der Koalitionsvertrag ist beschlossen - Union und FDP wollen die Finanzierung der Krankenkassen komplett umbauen. Sie setzen eine Regierungskommission ein, die wahrscheinlich Mitte des kommenden Jahres ihre Vorschläge präsentieren wird. Doch so weit auseinander liegen CDU, CSU und FDP bei ihren Plänen gar nicht und es ist bereits jetzt absehbar, wie die Grundzüge der schwarz-gelben Gesundheitswelt mit großer Wahrscheinlichkeit aussehen werden - sofern die Parteien den Mut zum Umbau wirklich aufbringen. SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zur Radikal-Reform. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Privatversicherungen werden deutlich teurer |
Schlechte Nachricht für die mehr als acht Millionen Privatversicherten: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" erhöhen Debeka, DKV und Co. die Prämien im kommenden Jahr um durchschnittlich vier bis zehn Prozent. Einzelnen Versicherten drohen sogar noch höhere Mehrkosten. Mehr... |
|
| Gesundheit wird Zankapfel zwischen den Ländern |
Der Streit über die Gesundheitspolitik der neuen Bundesregierung verschärft sich. Die sächsische Gesundheitsministerin Christine Clauß kritisiert die Pläne der schwarz-gelben Koalition gleich doppelt. Sie wendet sich gegen regional unterschiedliche Krankenkassenbeiträge und kritisiert die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags. Lob kommt dagegen aus Baden-Württemberg. Mehr... |
|
| Thorbrietz' Diagnosen: Wie viel Freiheit brauchen wir? |
Die zunehmende Wahlfreiheit im Gesundheitssystem ist ein zweischneidiges Schwert: Unter Umständen nutzt sie nur den Privilegierten und schadet den Schwachen. Es wird interessant sein, was sich die geplante Reformkommission der neuen Regierung als "Minimalversorgung" vorstellen wird. Und welches Instrument es sein wird, das die Solidarität im Gesundheitswesen sichern kann. Mehr... |
|
| Gesundheitsminister: Wer ist Philipp Rösler? |
Der gebürtige Vietnamese gilt als Riesentalent. Mit 26 war er schon Generalsekretär der Niedersachsen-FDP, dann Fraktionschef und Landesvorsitzender. Ein Senkrechtstarter, rhetorisch brillant. Im Präsidium der Bundespartei erreichte er beste Wahlergebnisse. Jetzt hat er ein Problem, er ist Gesundheitsminister. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Das schwere Erbe der Ulla Schmidt |
Mehr Transparenz, mehr Wahlmöglichkeiten und vor allem mehr Gerechtigkeit - all das soll unter Schwarz-Gelb endlich Realität werden. Die Koalition plant eine Gesundheitsreform der Superlative. FOCUS-Online-Redakteurin Catrin Gesellensetter hat die Kernpunkte einem Praxistest unterzogen - mit überraschenden Ergebnissen. Mehr... |
|
| Schwarz-Gelb in Nöten: Beitragspreller gefährden Gesundheitspläne |
Den Krankenkassen fehlen Hunderte Millionen Euro, weil Versicherte ihren Beitrag nicht zahlen. Das geht aus einem internen Verbandspapier hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die grassierende Beitragsprellerei könnte das Herzstück der von Union und FDP geplanten Gesundheitsreform gefährden. Mehr... |
|
| Belastung für Arbeitnehmer: Schwarz-Gelb verteuert die Pflege |
Die Bürger müssen in den nächsten Jahren mit steigenden Kosten für die Pflegeversicherung rechnen. Nach FTD-Informationen plant die schwarz-gelbe Koalition, im Laufe der kommenden Legislaturperiode eine Pflicht-Zusatzversicherung einzuführen. Damit soll ein Kapitalstock für die Versorgung der steigenden Zahl Pflegebedürftiger aufgebaut werden. Mehr... |
|
| Schwarz-gelbe Gesundheitspolitik: Koalition verordnet Radikalkur fürs Gesundheitssystem |
Union und FDP wollen die Finanzierung des Gesundheitswesens grundlegend ändern. Ein Teil der Beiträge soll voraussichtlich ab 2011 einkommensunabhängig erhoben werden. Im laufenden und im kommenden Jahr bleibt aber offenbar alles noch beim Alten, auch der Gesundheitsfonds bleibt zunächst bestehen. Mehr... |
|
| Teures Gesundheitssystem: Zehn Wahrheiten über das deutsche Gesundheitssystem |
Die Bestandsaufnahme des Tagesspiegels ist ernüchternd: Das deutsche Gesundheitssystem ist das viertteuerste in der Welt und höchst ungerecht finanziert. Korruption, Bürokratie und die Patienten selbst treiben die Kosten in die Höhe. Es gibt zu viele Kliniken, niedergelassene Ärzte und Krankenkassen. Die Preispolitik der Pharmaindustrie ist "merkwürdig". Mehr... |
|
| Die Angst der Deutschen vor dem Pflegeheim |
Drei von vier Deutschen fühlen sich für den Pflegefall finanziell nicht genug abgesichert. Aber nur zwölf Prozent sorgen zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung noch privat vor. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Deren Geschäftsführerin kritisierte außerdem die Methoden, nach denen Noten für Alten- und Pflegeheime vergeben werden. Mehr... |
|
| Studie: Wo die Beiträge der Kassenpatienten versickern |
Steigende Beiträge, sinkende Leistungen - Millionen gesetzlich Versicherter wundern sich regelmäßig, wo ihr Geld geblieben ist. Nun bringt eine Studie die unerfreuliche Wahrheit ans Licht. Bei Heil- und Hilfsmitteln, die jährlich Kosten von neun Milliarden Euro verursachen, fehlen immer noch eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse sowie ein offener Wettbewerb. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Schwarz-Gelb stärkt private Krankenkassen |
Die Atmosphäre war angespannt, die Sitzung dauerte viele Stunden - dann fanden die Gesundheitspolitiker von Union und FDP erste Kompromisse. Gutverdiener sollen künftig schneller zu privaten Krankenkassen wechseln können, die elektronische Gesundheitskarte kommt später, der Vertrieb von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über Super- und Drogeriemärkte wird eingeschränkt. Mehr... |
|
| Qualitätsprüfung: Jedes sechste Pflegeheim weist Mängel auf |
Bundesweit sind 800 Pflegeheime im "kritischen Bereich". Das ist das Ergebnis der Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst. Besonders mangelhaft ist die Versorgung von Demenzkranken eingestuft worden. Trotzdem äußern sich 99,8 Prozent der Bewohner positiv über ihr Heim. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Die Krankmacher |
Ärzte und Krankenkassen plündern den Gesundheitsfonds: Scheinerkrankungen breiten sich aus, Milliardenbeträge werden mit Hilfe manipulierter Diagnosen falsch verteilt. Die neue Bundesregierung muss sich beeilen, das Problem in den Griff zu bekommen. Mehr... |
|
| Kostenexplosion im Gesundheitswesen: Krankes System mit Knalleffekt |
Den Krankenkassen fehlen schon wieder Milliarden - prompt fordern Lobbyisten mehr Geld für das Gesundheitssystem. Doch höhere Beiträge bräuchte es keineswegs, denn die Sparpotentiale sind immens. SPIEGEL ONLINE nennt die größten Kostentreiber und analysiert, wo Unsummen verschwendet werden. Mehr... |
|
| Niedergelassene Ärzte: Umsatz mit Arzneistudien von der Pharmaindustrie |
Immer mehr niedergelassene Mediziner, so klagt die Kassenärztliche Bundesvereinigung, lassen sich von der Pharmaindustrie für Arzneistudien an ihren Patienten bezahlen. Allein im vergangenen Jahr wurden in deutschen Arztpraxen 85.000 sogenannte Anwendungsbeobachtungen registriert. Viele dieser Studien dienen offenbar allein dem Ziel der Verkaufsförderung. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Startschuss für die elektronische Gesundheitskarte |
Es wird ernst: Kassenpatienten müssen sich darauf einstellen, dass ihre alte Versicherungskarte beim Arzt bald nichts mehr wert ist. Dieser Tage werden die gesetzlichen Krankenkassen die Chip-Karte zunächst an Versicherte der Region Nordrhein ausgeben. Die Einführung der neuen E-Karte bleibt allerdings umstritten. Mehr... |
|
| Koalitions-Check: Wird der Gesundheitsfonds abgeschafft? |
Bei kaum einem anderen Thema sind die Fronten zwischen Union und FDP so verhärtet wie bei der Gesundheitspolitik. Sie sorgt schon im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen für die größten Konflikte zwischen den künftigen Regierungsparteien. Werden sich die Liberalen gegen Angela Merkel durchsetzen? stern.de klärt die wichtigsten Fragen. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Die Schreckensbilanz der Ulla Schmidt |
Nie hat eine Gesundheitsministerin ihre Macht so effizient genutzt wie Ulla Schmidt, die dienstälteste Sozialministerin Europas: Das System, das Ulla Schmidt erschaffen hat, wird Deutschland noch lange Kummer bereiten. Mehr... |
|
| Gekürzte Hilfsprogramme: Finanzkrise begünstigt Ausbreitung von Aids |
Die westlichen Länder ächzen unter der Finanzkrise und streichen deshalb Gelder für Anti-Aids-Programme. Mit fatalen Folgen: Immer mehr Afrikaner sterben an der HIV-Infektion - und Pharmaunternehmen weigern sich, den betroffenen Staaten mit verbilligten Medikamenten zu helfen. Mehr... |
|
| Fakten-Check: Braucht Deutschland eine Bürgerversicherung? |
Für die einen ist die Bürgerversicherung das gesundheitspolitische Allheilmittel - für die anderen der sichere Weg in die Planwirtschaft. Doch was droht wirklich, wenn die private Krankenversicherung abgeschafft und alle Deutschen zu Kassenpatienten werden? Mehr... |
|
| Weniger Herzinfarkte seit Einführung des Rauchverbots |
Das Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden hat zwei Studien zufolge unerwartet deutliche Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung: In Europa und Nordamerika sank die Zahl der Herzinfarkte um bis zu einem Drittel, vor allem bei jüngeren Menschen und Frauen. Mehr... |
|
| Obamas Gesundheitsreform: Fehlende Krankenversicherung - Forscher beklagen 45.000 Todesfälle in den USA |
In den USA sterben jährlich 45.000 Menschen an den Folgen einer fehlenden Krankenversicherung. Mediziner erklären dies mit der schlechteren gesundheitlichen Versorgung der Betroffenen. Die Studie stützt die Reformpläne von Präsident Barack Obama, der eine staatliche Krankenkasse einführen will. Mehr... |
|
| Milliardendefizit durch Betrug im Gesundheitswesen |
Mehr als eine Milliarde Euro Schaden entstehen dem deutschen Gesundheitswesen jährlich schätzungsweise durch Betrug und Korruption. An diesen Zahlen werde sich auch in Zukunft so schnell nichts ändern. Das erklärte die Chefermittlerin einer Krankenkasse. Die Leidtragenden seien die Versicherten. Mehr... |
|
| Krankenhäuser: In Deutschland wird zu viel operiert |
Routinemäßige, meist problemlos verlaufende Operationen scheinen Zeichen eines gut organisierten Gesundheitssystems. Doch Experten kritisieren: Es gibt viel zu viele Eingriffe, die dem Patienten nicht nutzen, Risiken bergen und Kosten verursachen. Sie nutzen nur dem Operateur, der daran verdient. Mehr... |
|
| Kontrollen in Pflegeheimen: Das unwürdige Ende eines langen Lebens |
Seit Juli werden Pflegeheime unangemeldet kontrolliert, um Probleme aufzudecken und die Qualität zu steigern. Nach dem Zufallsprinzip überprüfen die Kontrolleure, ob Heimbewohner die Pflege und Hilfe erfahren, die sie brauchen. Ein Job, der Takt und Gründlichkeit erfordert. Die WELT hat zwei von ihnen begleitet. Mehr... |
|
| Demographie: Das Gesundheitssystem steht vor der Zerreißprobe |
Das deutsche Gesundheitssystem droht aufgrund der immer älter werdenden Menschen in den nächsten Jahrzehnten in eine schwere Krise zu stürzen. In 30 Jahren werden eine halbe Million zusätzliche Altenpflegekräfte benötigt. Nun wirbt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt um mehr Anerkennung für den Beruf. Mehr... |
|
| Gesetzliche Krankenversicherung: Kassenpatienten müssen mehr bezahlen |
Noch immer hängen die Kassen am staatlichen Geldtropf. Die Beiträge werden daher auch im kommenden Jahr nicht sinken. Die meisten Versicherten müssen sogar tiefer in die Tasche greifen. Der Spitzenverband der Kassen geht davon aus, dass es eine Welle von Zusatzbeiträgen geben wird. Mehr... |
|
| US-Tauschbörsen: Biete Abendessen für Kariesbehandlung |
Wer kein Geld hat, tauscht. Dieser Grundsatz hat in den USA angesichts der Rezession nun auch schon die Gesundheitsversorgung erreicht. "Brauche Zahnarzt, biete Kochen", heißt es da in der Anzeige einer Frau aus dem Bundesstaat New Mexico. Angebote wie diese haben in den USA mit seinem maroden Gesundheitssystems derzeit Hochkonjunktur. Mehr... |
|
| Ärzte sollen eine Milliarde Euro mehr bekommen |
Nach ihrem jüngsten deutlichen Milliardenplus sollen die Ärzte in Deutschland im kommenden Jahr erneut insgesamt 1,2 Milliarden Euro mehr erhalten. Diese Ergebnisse teilten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung nach mehr als sechsstündigen Verhandlungen mit. Mehr... |
|
| Gesundheit ist in Deutschland zur Ware geworden |
In Deutschland ist die Gesundheitsversorgung immer noch gut und das Versicherungssystem bietet weitgehenden Schutz vor finanziellen Belastungen. Doch erstmals ist eine auf Rendite ausgerichtete Industrie erwachsen, die die Ware Gesundheit unter rein kommerziellen Gesichtspunkten vertreibt. Mehr... |
|
| Globale Studie: Experten rechnen 2010 mit sechs Millionen Tabak-Toten |
Mediziner und Wirtschaftsforscher haben die künftigen Folgen des Tabakkonsums abgeschätzt. Allein im kommenden Jahr rechnen sie mit weltweit rund sechs Millionen Toten und wirtschaftlichen Schäden von einer halben Billion Dollar - Tendenz steigend. Mehr... |
|
| Gesundheitsstudie: Alterserkrankungen werden dramatisch zunehmen |
Die Zahlen der Studie sind beunruhigend: 2050 werden in Deutschland doppelt so viele Demenzkranke leben, Lungenentzündungen werden um 198 Prozent steigen. Und Forscher Fritz Beske sagt: Schon in zehn Jahren wird das Gesundheitssystem gravierende Probleme bekommen. Mehr... |
|
| Kostendämpfung im Gesundheitswesen: Die Kliniken bleiben im Fokus |
Ein Auftragsgutachten für das Bundesfinanzministerium fordert eine noch stärkere Wettbewerbsorientierung in der gesetzlichen Krankenversicherung ? vor allem für den stationären Bereich. Der Krankenhaussektor sei trotz eines starken Produktivitätsanstiegs in den letzten Jahren durch Überkapazitäten und suboptimale Angebotsstrukturen gekennzeichnet. Mehr... |
|
| USA: Obama lenkt bei Gesundheitsreform ein |
Die Kritik war heftig und zeigt Wirkung: Erstmals ist die US-Regierung bereit, auf die Schaffung einer neuen staatlichen Krankenversicherung zu verzichten ? und damit auf den Kern des Reformwerks. Stattdessen sei auch ein genossenschaftlich organisiertes Versicherungssystem denkbar, erklärte die US-Gesundheitsministerin. Mehr... |
|
| Kolumne: Privatversicherer sind überflüssig |
Privat krankenversichert zu sein ist keine Freude mehr. Zwar ist es nett, pünktlich dranzukommen, während manche gesetzlich Versicherten stundenlang ausharren müssen. Doch was die ärztlichen Leistungen angeht, klagen Patienten wie Mediziner schon seit Längerem, dass die Gesundheitskontrolleure der Privaten schlimmer sind als die schlimmsten Alpträume eines staatlichen Gesundheitssystems. Mehr... |
|
| Krankenversicherung in Deutschland: Experten rechnen mit steigenden Beiträgen für viele Kassenkunden |
Acht Euro pro Monat mehr: Die erste Krankenkasse verlangt jetzt einen Aufschlag von ihren Mitgliedern. Das Gesundheitsministerium sieht darin einen Einzelfall - doch Experten rechnen damit, dass bald ein Großteil der Versicherten draufzahlen muss. Und selbst das werde nicht alle Kassen retten. Mehr... |
|
| US-Gesundheitssystem: Eine Massenklinik für Arme |
In den USA tobt ein erbitterter Streit um Obamas Gesundheitsreform. Hauptziel der Reform ist es, die Kosten des Gesundheitswesens von 2,5 Billionen Dollar im Jahr zu verringern. Obama will aber auch jedem Bürger einen Krankenschutz ermöglichen. Ein Hilfsprojekt in Kalifornien zeigt, wie notwendig die Reform ist. Mehr... |
|
| Keine Einbußen: Gehalt der Ärzte legte schon vor Honorarreform zu |
Ärzte haben auch in den Jahren vor der Honorarreform deutliche Gehaltszuwächse verzeichnet. Entgegen den Klagen vieler Funktionäre hat es damit überhaupt keine Lohneinbußen in den vergangenen Jahren gegeben. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Ärzte nach der von ihnen heftig kritisierten Honorarreform acht Prozent mehr verdienen. Mehr... |
|
| Schmidt: "Gesundheitswesen muss noch effizienter werden" |
Für Ulla Schmidt gibt es noch genügend Möglichkeiten, im Gesundheitswesen Geld einzusparen. Im Interview mit dem Weser-Kurier erklärte die Gesundheitsministerin unter anderem, 30 bis 50 statt der bisher noch 187 Kassen reichten nach ihrer Auffassung aus, damit die Menschen genügend Wechselmöglichkeiten hätten. Mehr... |
|
| Deutschsprachige Ärzteorganisationen: Noch ist die Finanzkrise im Gesundheitswesen nicht spürbar |
Die Finanzkrise hat einige Wirtschaftszweige bereits fest im Griff. Ein Gesundheitsexperte äußerte sich im Rahmen einer Tagung der deutschsprachigen Ärzteorganisationen jedoch verhalten optimistisch. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen sei relativ krisenresistent, noch seien keine Einschnitte spürbar. Mehr... |
|
| Profit über Patient |
Private Investoren sollen das Berliner Benjamin-Franklin-Klinikum sanieren und dann die Krankenversorgung übernehmen. Ein umstrittener Vorschlag, der unter Experten kontrovers diskutiert wird. Während einige von ihnen in den Privaten willkommene Geldgeber für die chronisch unterfinanzierte Universitätsmedizin sehen, fürchten andere um die Freiheit von Forschung und Lehre. Mehr... |
|
| Studie: Kaum noch Hoffnung für das Gesundheitswesen |
Die Zahlen sollten der Regierung zu denken geben: Wenige Wochen vor der Bundestagswahl fordern Bundesbürger und Ärzte grundlegende Reformen im Gesundheitssystem. Die Hoffnung, dass die Politik diesem Wunsch entsprechen wird, ist allerdings verschwindend gering. Das belegt eine repräsentative Umfrage des Instituts Allensbach. Mehr... |
|
| Warnung an die Politik: Sozialkassen droht 30-Milliarden-Euro-Defizit |
Wirtschaftsforscher zerpflücken die Finanzpläne der Politik: Einer SPIEGEL-Analyse zufolge fehlen den Sozialkassen bis Ende 2010 rund 30 Milliarden Euro. Bei den Krankenkassen beziffert das Rheinisch-Westfälische Instituts für Wirtschaftsforschung den Fehlbetrag in diesem und im nächsten Jahr auf zusammen 10,5 Milliarden Euro. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Das Milliardenpolster, das nichts wert ist |
Neben dem Ärger um die Dienstwagenaffäre muss sich Ulla Schmidt nun auch noch mit fachlichen Angriffen auseinandersetzen: AOK und Co. werfen der Ministerin vor, die Zahlen der Kassen schönzureden. Trotz eines Milliardenpolsters droht den Versicherten nach Einschätzung des Kassenverbands eine Welle von Zusatzbeiträgen. Mehr... |
|
| Steigende Ärztehonorare: Doktoren im Glücksrausch |
Es lebe die Übertreibung. Vor kurzem gesellten sich protestierende Ärzte in ihren Verarmungsszenarien bereits den Hartz-IV-Empfängern zu. Nun geht es andersherum. Die Rede ist von Schamlosigkeit, skrupellosen Lobbyisten, nie dagewesenen Honorarzuwächsen auf Kosten der krisengebeutelten Restbevölkerung. Mehr... |
|
| Hausarztverträge: Wie schnell ist nichts passiert |
Es ist ein Spiel auf Zeit. Bis zum 30. Juni sollten alle Krankenkassen nach den Vorgaben des Gesetzgebers Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung schließen, und zwar mit denjenigen Gemeinschaften, die mindestens 50 Prozent der Allgemeinärzte eines KV-Bezirks vertreten. Doch außer Streit gibt es derzeit wenig zu vermelden. weiter >
Drei Monate vor der Verpflichtung aller Krankenkassen zu Hausarztprogrammen hat der Ersatzkassenverband das Thema von der Kostenseite her analysiert und, wie FOCUS Online berichtet, vor Mehrkosten von bis zu vier Milliarden Euro gewarnt. Mehr... |
|
| IGeL-Leistungen: Überflüssig und unanständig? |
Für niedergelassene Ärzte ist es eine zusätzliche Einnahmequelle. Doch Gesundheitspolitiker sehen die Ausweitung der sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGel), die von den Patienten selbst zu bezahlen sind, mit großer Skepsis. Das Ausmaß, in dem ein Teil der Ärzte Patienten diese Angebote aufdrängt, sei unanständig. Mehr... |
|
| Rekordtief Krankmeldungen: Das Tabu Krankheit |
Deutsche Arbeitnehmer melden sich immer seltener krank. Die Frankfurter Rundschau hat Gründe erkundet und nachgefragt, welche Gruppen heutzutage besonders häufig krankgeschrieben sind. Und sie hat Fachleute gefragt, wie sie diesen Trend bewerten und was zu tun ist. Mehr... |
|
| Senioren: Große Pflegestudie zeigt deutliche Missstände auf |
Viele ältere Menschen sind laut einer Studie von Hamburger Rechtsmedizinern in einem teils alarmierenden Pflege- und Gesundheitszustand. So hatten 3,3 Prozent der mehr als 8518 untersuchten Toten aus Norddeutschland schwere Druckliegestellen. Viele waren zudem schlecht ernährt und hatten einen "desolaten" Gebissbefund. Mehr... |
|
| Krankenversicherung: Kassen sollen Kasse machen |
Durch eine gerechtere Finanzierung des Krankenversicherungssystems könnten pro Jahr 32,2 Milliarden Euro zusätzlich erschlossen werden. Dies behauptet der Gesundheitswissenschaftler und frühere Chef der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler. Mit dem so zu erzielenden "Zugewinn" wäre man für die steigenden Kosten durch die alternde Bevölkerung im nächsten Jahrzehnt gewappnet. Mehr... |
|
| Bundesrat beschließt eine Reihe von wichtigen gesundheitspolitischen Gesetzen |
Der Bundesrat hat über mehrere Änderungen im Arzneimittelrecht und in der gesetzlichen Krankenversicherung abgestimmt - beispielsweise über Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen, die auf eine Assistenzpflege im Krankenhaus angewiesen sind. Das Bundesministerium für Gesundheit gibt eine Übersicht der beschlossenen Veränderungen Mehr... |
|
| Sozialverband übt scharfe Kritik an Pflegereform |
Der Sozialverband Deutschland hat Mängel bei der Umsetzung der Pflegereform kritisiert, die am 1. Juli ein Jahr lang in Kraft ist. Der Präsident des Verbandes, Adolf Bauer, beanstandete vor allem das Verfahren zur Bewertung von Pflegequalität als "sehr mangelhaft". Die tatsächliche Pflegequalität von Heimen werde verschleiert. Mehr... |
|
| Gesundheitskarte: Die Kosten steigen und PKV-Verband steigt aus |
Das Projekt Gesundheitskarte wird wohl teurer als gedacht. Laut der für die Gesundheitskarte zuständigen Gesellschaft Gematik könnte es zu einer Kostenexplosion kommen. Der Verband der Privaten Krankversicherungen erklärte bereits den Rückzug aus dem Projekt. Mehr... |
|
| Deutsches Gesundheitssystem: Kinder und Alte nicht optimal versorgt |
Drei Krankheiten, neun Arzneien? In Deutschland ist das bei über 65-Jährigen keine Seltenheit. Ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates analysiert wichtige Defizite des Gesundheitssystems: Kinder schlucken zu häufig Psycho-Stimulanzien und Alte leiden unter Nebenwirkungen ihres Medikamenten-Mix. Mehr... |
|
| E-Health: Patienten, vernetzt euch! |
IT in der Medizin, sogenannte E-Health, ist Segen und Fluch zugleich: Auf der einen Seite können neue Technologien die Behandlung Kranker einfacher und besser machen - andererseits fürchten Kritiker und Patienten, dass dabei unkontrollierbare Datensammlungen entstehen. Mehr... |
|
| Gesundheit: SPD für solidarische Lastenverteilung |
Als "Richtungsentscheidung auch in der Gesundheitspolitik" will die SPD bei den Wählern für die bevorstehende Bundestagswahl werben - und dabei mit ihrem Konzept einer Bürgerversicherung kräftig punkten. Eine "solidarische Lastenverteilung" solle möglichst schnell das bisherige System der gesetzlich und privat Versicherten ablösen, heißt es in ihren "Eckpunkten zur Gesundheitspolitik". Mehr... |
|
| Einnahmeeinbußen: Wirre Honorarreform treibt Ärzte zum Protest |
Sie verrammeln ihre Praxen, demonstrieren, manche behandeln nur nach Vorkasse: Mediziner wollen mehr Geld und machen öffentlich Druck dafür. Die Schuld an Einnahmeeinbußen geben sie der Politik - dabei haben die Vereinigungen der Kassenärzte die jüngste Honorarreform selbst mitentwickelt. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Welche Krankheiten können wir uns noch leisten? |
Im Bemühen, die Arzneipreise bezahlbar zu halten, wollen die Krankenkassen bei der Erstattung künftig nach einer "krankheitenübergreifenden Kosten-Nutzen- Analyse" vorgehen dürfen. Damit stellt sich die Frage: Welche Krankheiten können wir uns in Zukunft überhaupt noch leisten? Mehr... |
|
| Medizinische Versorgungszentren: Alle Ärzte unter einem Dach |
Die Zahl der "Medizinischen Versorgungszentren" wächst rasant. Dort arbeiten Ärzte als Angestellte, nicht selten in Teilzeit. Die Einrichtungen sind modern, effizient - und ein Hassobjekt für viele niedergelassene Mediziner. Denn die befürchten Fließband-Versorgung und sehen ihre Existenz bedroht. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform verunsichert die Bürger |
Die jüngste Gesundheitsreform bekommt von den Deutschen keine guten Noten. Mehr als jeder zweite Bundesbürger glaubt, durch die Reform der großen Koalition habe sich die medizinische Versorgung verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Mehr... |
|
| Krankenversicherung in den USA: Operation Gesundheit |
2300 Milliarden Dollar geben die USA jährlich für ihre Kranken aus. Binnen 50 Jahren haben sich die Ausgaben verzehnfacht, und pro Kopf kostet Amerikas "Health Care" ungefähr doppelt so viel wie das deutsche Gesundheitswesen. US-Präsident Obama will die Krankenversicherung nun umbauen - Widerstand kommt nicht nur von den Ärzten, sondern auch aus seiner Partei. Mehr... |
|
| Westliche Gesundheitskampagnen in armen Ländern: Geld allein macht nicht gesund |
Ob die großen Summen, die seit dem Jahr 2000 in krankheitsspezifische globale Gesundheitsinitiativen geflossen sind, die Gesundheitssysteme in den Empfängerländern gestützt haben, ist umstritten. Westliche Gesundheitskampagnen in armen Ländern können auch Schaden anrichten, sagt eine aktuelle Studie. Mehr... |
|
| Gesundheit: Worauf Patienten in Deutschland besonders achten |
Rationierung im Gesundheitswesen, eine Prioritätenliste ärztlicher Leistungen - die Patienten sind verunsichert. Eine Umfrage enthüllte jetzt, was die deutschen Patienten wirklich denken. Überraschend: Die Patienten könnten offenbar mit der Rationierung leben - unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr... |
|
| Ärzte-TÜV: In der Praxis umstritten |
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen wollen die Qualität der Ärzte künftig von deren Patienten, ihren Versicherten, bewerten lassen - über ein eigenes Portal im Internet. Und was Deutschlands mitgliederstärkste Kasse ab Ende des Jahres vorhat, könnte Schule machen. Auch andere große gesetzliche Krankenversicherer denken an einen Praxen-TÜV durch die Kunden. Mehr... |
|
| Mediziner-Studie: Ärzte verweigern Behandlung aus Kostengründen |
77 Prozent der deutschen Klinikärzte haben ihren Patienten schon einmal sinnvolle Behandlungen verweigert - aus Kostengründen, wie eine Umfrage der Uni Tübingen unter mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Intensivmediziner und Kardiologen ergab. Das Gesundheitsministerium bestreitet, dass das Problem überhaupt existiert. Mehr... |
|
| Urteil zur Gesundheitsreform: Kommt jetzt die Bürgerversicherung? |
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht zur Privaten Krankenversicherung fordert die SPD nun von den unterlegenen Klägern Einsicht: Das Gericht habe mit seiner Entscheidung "sämtliche Zweifel beseitigt: Das Gemeinwohl hat Vorrang vor Unternehmensbelangen", erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Carola Reimann. Mehr... |
|
| Japans Notfallmedizin steht kurz vor dem Kollaps |
Eine reiche Industrienation, die Schwerverletzte und Schwerkranke nicht mehr adäquat versorgen kann: Seit einiger Zeit erschüttern in Japan zunehmend mehr Fälle die Öffentlichkeit, bei denen Patienten sterben müssen, weil sie von Ärzten abgewiesen oder viel zu spät behandelt werden. Mehr... |
|
| Medikamente: Risiken und Nebenwirkungen |
Es ist die bislang größte Sparaktion einer Krankenkasse und die Folgen bekommen 24,5 Millionen Menschen zu spüren: Ab Juni erhalten AOK-Versicherte in den meisten Fällen nur noch Medikamente, die ihr Versicherer besonders kostengünstig eingekauft hat. Dadurch erhoffen sich die 15 Ortskrankenkassen bis 2011 eine Ersparnis von mehr als einer Milliarde Euro. Mehr... |
|
| Pflegeversicherung soll komplett umgebaut werden |
Nicht mehr "Pflege im Minutentakt", sondern individuellere Hilfe für gebrechliche und verwirrte Menschen: Das ist das Fernziel einer Neugestaltung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt stellt sich hinter eine von Experten empfohlene Grundsatzreform der Pflegeversicherung, die nach ersten Berechnungen Mehrkosten von bis zu 3,7 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten könnte. Mehr... |
|
| Das Verbot von Apotheken-Ketten ist realitätsfern |
Mit dem Urteil zum Apothekenmarkt ziehen sich die Europa-Richter geschickt aus der Klemme zwischen Europarecht und den Bedürfnissen von Mitgliedsstaaten. Demnach bleiben Apotheken-Ketten in Deutschland verboten: Die Begründung der Richter geht aber an der Realität vorbei. Mehr... |
|
| Leitartikel: Der missbrauchte Patient |
Bevor den Patienten Leistungen gestrichen und ihre Behandlungen nach Ranglisten eingeteilt werden, müssen diverse andere Probleme gelöst werden. Das wäre dann wirklich zum Wohle der Kranken, meint Wolfgang Wagner in einem Leitartikel der Frankfurter Rundschau. Mehr... |
|
| Ärztetag: Ist das Gesundheitswesen noch zu retten? |
Eine harmonische Veranstaltung war der Deutsche Ärztetag noch nie. In diesem Jahr aber, so scheint es, steht nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft des Gesundheitswesens. Der Focus hat die wichtigsten Antworten auf Fragen der rund 70 Millionen Kassenpatienten zusammengestellt. Mehr... |
|
| US-Gesundheitskrise: Wartezimmer auf der Straße |
Die US-Regierung feilscht um Milliarden für die Gesundheitsreform - während überlastete Ärzte einen verlorenen Kampf ausfechten: Allein in New York leben 1,2 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Sie sind angewiesen auf mobile Gratis-Kliniken. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitiker lehnen Praxisgebühr-Wahn ab |
Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leonhard Hansen, hat eine Gebühr von bis zu zehn Euro für jeden Arztbesuch gefordert. Doch mit seinem Vorstoß steht der Ärztesprecher alleine da. Führende Gesundheitsexperten lehnen eine weitere Belastung der Patienten und Krankenkassenmitglieder ab. Mehr... |
|
| Kassenärztliche Bundesvereinigung: Löcher im System |
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht die flächendeckende medizinische Versorgung in Deutschland gefährdet, weil immer mehr Kassen und Ärztegruppen auf eigene Faust Behandlungsverträge schließen. KBV-Chef Andreas Köhler verlangt von der Politik daher ein klares Bekenntnis zum KV-System und dem sogenannten Kollektivvertrag. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Kampf gegen Diagnose-Manipulation |
Eine neue "Kodier-Richtlinie" soll Krankenkassen davon abhalten, Ärzte mit Geld oder Vergünstigungen zu bestimmten Diagnosen zu drängen. Hintergrund ist die Neuerung, dass die Kassen für bestimmte schwere Krankheiten deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen, als für andere Beschwerden. Mehr... |
|
| Kasse soll nur bei schweren Erkrankungen zahlen |
Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe will die Krankenkassen durch eine drastische Leistungsbeschränkung finanziell entlasten. Die Kassen sollten nur noch die nötigsten Leistungen übernehmen, die durch einen "Gesundheitsrat" priorisiert werden. Alles andere müssten Patienten selber oder per Zusatzversicherung finanzieren. Das Gesundheitsministerium lehnte die Idee umgehend ab. Mehr... |
|
| Ärzte in Pflegeheimen: Wenn der Doktor stets verfügbar ist |
Die 37 stationären Einrichtungen, die derzeit innerhalb des "Berliner Projekts" rund 2800 Plätze für die Betreuung Schwerstkranker anbieten, können stolz darauf verweisen, dass ihre Bewohner nur halb so oft ins Krankenhaus überwiesen werden wie die anderer Einrichtungen. Ihr großer Pluspunkt: Sie haben ihre eigenen Ärzte, die Hausarzt-Funktion erfüllen. Mehr... |
|
| Private Krankenversicherung: Der politische Druck auf das System bleibt hoch |
Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung wird parteiübergreifend immer öfter infrage gestellt. Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministeriums ist die Angleichung der Systeme in zehn bis zwölf Jahren vollendet. Die Bundesärztekammer warnt dagegen vor einer Vereinheitlichung des Versicherungsmarkts. Mehr... |
|
| Krankenhaus: Auf Intensivstationen herrscht akute Platznot |
Auf jeder dritten Intensivstation werden laut einer Umfrage an 540 deutschen Kliniken kranke Menschen abgewiesen, weil es an Platz fehlt. Krankenhäuser halten einerseits die Zahl der Betten niedrig, andererseits müssen immer mehr alte Menschen nach einer Operation intensiv nachbetreut werden. Mehr... |
|
| Wirtschaftskrise: Krankenkassen brauchen fast drei Milliarden vom Bund |
Explodierende Kosten für Ärzte und Arzneien, immer mehr Kurzarbeiter und Arbeitslose: Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen brechen massiv ein. In diesem Jahr fehlen den Kassen fast drei Milliarden Euro - das Loch müssen die Steuerzahler stopfen. Mehr... |
|
| Finanzkrise: Gesundheitsfonds braucht drei Milliarden Euro |
Die massive Rezession in Deutschland wird nach Einschätzung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt milliardenschwere Einnahmeausfälle beim Gesundheitsfonds zur Folge haben. Mit Blick auf das aktuelle Gutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sagte Schmidt: "Wenn solche Prognosen tatsächlich eintreten, würden über drei Milliarden Euro weniger Beiträge fließen." Mehr... |
|
| Gendiagnostik: Bundestag schränkt Gentests ein |
Das von der großen Koalition vorgelegte Gendiagnostikgesetz ist verabschiedet. Genetische Untersuchungen an Menschen sollen eingeschränkt und klar geregelt werden. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßte, dass nach zehnjähriger Debatte endlich eine Gesetzeslücke im Umgang mit genetischen Daten geschlossen werde. Mehr... |
|
| Patientenrechte: Arztbesuche innerhalb der EU werden erleichtert |
Das EU-Parlament will Patienten eine freie Arztwahl in ganz Europa ermöglichen. Die Abgeordneten sprachen sich für eine Richtlinie aus, nach der neben Notfallbehandlungen künftig auch geplante Arztbesuche im EU-Ausland von der heimischen Krankenkasse erstattet werden müssen. Mehr... |
|
| Gesundheit: Privatpatienten sind immer öfter unzufrieden |
Gesetzlich Versicherte sind mit ihrer Krankenversicherung zufriedener als privat Versicherte. Und das, obwohl die meisten Kunden durch die Gesundheitsreform heute höhere Prämien zahlen als im vergangenen Jahr. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern. Mehr... |
|
| Kommentar: Der Fonds als Placebo |
Der Gesundheitsfonds ist von Anfang an eher die Simulation einer Reform gewesen als eine echte Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems. So stehen wir vor einer neuen Gesundheitsreform. Für die nächste Bundesregierung wird ganz oben auf der Liste stehen, wie die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung wirklich gelöst werden können. Mehr... |
|
| Hausarztverträge: Vorbild sucht Nachahmer |
Der Hausarzt als Lotse ist ein Modell, das politisch gefördert wird wie kaum ein anderes. Man verspricht sich davon, dass die Patientinnen und Patienten besser versorgt werden. Doch trotz aller Bemühungen der Hausärzteverbände läuft das Vertragsgeschäft mit den Krankenkassen noch schleppend. Mehr... |
|
| Studie: Psychische Belastung im Job wächst |
Dünne Personaldecke, großer Zeitdruck, hohe Eigenverantwortung: Der Stress im Job wächst - und entsprechend die psychische Belastung. Das geht aus einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Vor allem der Dienstleistungssektor ist betroffen. Mehr... |
|
| Kosten: Das geben die Deutschen für ihre Gesundheit aus |
Wenn es um die Gesundheit geht, sind die Deutschen nicht knauserig. Für Pillen, Hustenbonbons und Krücken gaben sie 2007 so viel aus wie nie zuvor. Unter dem Strich stand die stolze Summe von 252,8 Milliarden Euro. Überdurchschnittlich stark stiegen die Ausgaben für Arzneimittel. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Gegensätzliche Diagnosen |
In der Gesundheitspolitik sind die Differenzen in der Union, vor allem aber zwischen CSU und Bundesregierung am größten. In ihrem gesundheitspolitischen Konzept greifen die Bayern den Gesundheitsfonds und die Honorarordnung für Ärzte scharf an. Der Tagesspiegel hat die wichtigsten Kritikpunkte der CSU am derzeitigen Gesundheitssystem und die Reaktionen der Bundesregierung darauf dokumentiert. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Steigende Kosten, mehr Eigenleistung |
Die Politik müsse endlich das "Zuzahlungswirrwarr" für die gesetzlich versicherte Arzt- und Apothekenkundschaft beenden, fordert der Chef des Kieler Instituts für Gesundheits-System-Forschung, Fritz Beske. Die geltenden Zuzahlungsverpflichtungen mit ihren Ausnahme- und Härtefallregelungen machten das System "zunehmend unüberschaubar". Mehr... |
|
| Ärzte-Honorare: Gesundheitsministerin Schmidt für Begrenzung der Verluste |
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich im Streit zur Reform der Ärzte-Honorare für eine Begrenzung der Verluste ausgesprochen. Jeder Mediziner soll durch die neue Verteilung Einbußen von maximal fünf Prozent haben. Weiter sagte Schmidt, eine gerechte Verteilung werde letztlich immer dazu führen, dass "jemand, der vielleicht ganz viel bekommt, etwas weniger kriegt". Mehr... |
|
| Honorarstreit: Ärzte-Streiks stoßen auf Unmut |
Sowohl Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als auch Krankenkassenvertreter kritisieren anhaltende Praxisschließungen. Tausende niedergelassene Ärzte setzten auf diese Weise ihren Protest gegen angeblich zu geringe Honorare fort. Den Medizinern gehe es um eine bessere Vergütung und berechenbare Rahmenbedingungen, sagte eine Sprecherin des Ärzteverbands Medi. Mehr... |
|
| Pharmafirmen: Schmidt will Preisstopp in der Krise |
Angesichts absehbarer Milliardenhilfen für die Krankenkassen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Arzneimittelhersteller zu einem Preisstopp aufgefordert. Der Gesundheitsfonds mit seinen staatlichen Kreditgarantien bei Einnahmeausfällen schaffe der Pharmaindustrie im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen relativ stabile Bedingungen, erklärte Schmidt. Mehr... |
|
| Ärzte-Streit: Was ist dran an der Kritik an der Honorarreform? |
Die Kritik an der Honorarreform für die 140 000 niedergelassenen Ärzte in Deutschland reißt nicht ab. Einzelne Facharztgruppen fürchten durch die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Änderungen empfindliche Einbußen. Doch nicht alle Behauptungen, die im Ringen um mehr Geld aufgestellt werden, entsprechen der Realität. Mehr... |
|
| Kassenärzte: Denn sie wissen nicht, was sie tun |
Seit Wochen herrscht im Gesundheitswesen der Ausnahmezustand. Nun schwinden den Streithähnen die Kräfte. Die erste Lobbygruppe denkt bereits laut über ihre Auflösung nach. Man kann nur hoffen, dass er sich mit diesem Vorschlag durchsetzt. Dem perfekten Gesundheitswesen käme Deutschland durch diesen Schritt jedenfalls ein deutliches Stück näher. Mehr... |
|
| Wirtschaftskrise: Gesundheitsfonds droht Milliardendefizit |
Die Rezession schlägt nun auch auf die Krankenkassen durch - sie beschert dem Gesundheitsfonds ein Milliardendefizit und der Politik ein Erklärungsproblem: Der Fehlbetrag könnte nach SPIEGEL-Informationen fast siebenmal so hoch sein wie von Gesundheitsministerin Schmidt erwartet. Mehr... |
|
| Honorarstreit: Ein Arzt erzählt, was er wirklich verdient |
Nach der Honorarreform herrscht die nackte Existenzangst in den Praxen. Die Ärzte fürchten, ihre Kosten nicht mehr decken zu können. Verantwortlich dafür ist die Reform der Honorare, die die große Koalition beschlossen hat. Ein Mediziner spricht bei WELT ONLINE offen über seine Einnahmen und Kosten. Mehr... |
|
| Die Zukunft des KV-Systems: Es geht um mehr als um Geld |
Das KV-System ist in der Krise. Es wird seit Jahren vom Gesetzgeber durch die Zulassung und offensive Förderung von Selektivverträgen mutwillig ausgehöhlt. Schwerwiegender ist, dass immer mehr Mitglieder dem KV-System innerlich gekündigt haben. Auslöser der Debatte sind die mutmaßlichen und tatsächlichen Verwerfungen, die die Reform der ambulanten Vergütung zur Folge haben wird. Mehr... |
|
| Obama nimmt umfangreiche Gesundheitsreform in Angriff |
US-Präsident Barack Obama trifft mit seiner Forderung nach einer Reform des Gesundheitssystems auf breite überparteiliche Unterstützung. Darüber, wie das geschehen soll, gehen die Meinungen allerdings auseinander. Beim Umbau des teuersten Gesundheitssystems der Welt werde es "keine heiligen Kühe" geben, kündigte Obama an. Mehr... |
|
| Schulnoten für Pflegeheime ab Sommer |
Im Kampf gegen Pflege-Missstände sollen künftig alle rund 10 000 Pflegeheime in Deutschland mit Schulnoten von sehr gut bis mangelhaft bewertet werden. Da wo Mängel sind, müssen sie beseitigt werden, erklärte der Geschäftsführer des Medizinischen Diensts des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS). Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Dickes Polster |
Viele Kassen starteten mit einem Plus in den Gesundheitsfonds - die Versicherten profitieren aber kaum davon. Die düstere Prognose, schon 2009 nahezu flächendeckend Zusatzbeiträge verlangen zu müssen, entpuppt sich im Nachhinein als bloße Drohkulisse und Druckmittel im Kampf um einen möglichst hohen Einheitsbeitrag. Mehr... |
|
| Monopol-Streit: Ulla Schmidts Apotheker-Allianz ärgert Experten |
Das Apotheken-Monopol in Deutschland sorgt weiter für Zank: Gesundheitsministerin Schmidt verteidigt vehement die Apotheken und warnt vor Medikamentenfälschern. Aber nicht einmal ihre eigenen Experten können Schmidts Argumente nachvollziehen. Mehr... |
|
| Ärzte gegen Krankenkassen: Behandlung nur bei Barzahlung |
Der erbitterte Honorarstreit zwischen Ärzten und Kassen verschärft sich: Immer mehr Mediziner verlangen aus Angst vor massiven Verlusten von ihren Patienten Vorkasse für eine Behandlung. Die Bundesregierung droht mit dem Entzug der Zulassung. "Wer als Vertragsarzt von Patienten Vorkasse verlangt, verhält sich eindeutig rechtswidrig", erklärte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Mehr... |
|
| Prävention: Die Pflicht zur Gesundheit |
Was können Politiker tun, damit die Bürger möglichst lange gesund zu bleiben? Soll sich der Staat als gesundheitspolitische Supernanny für jene Menschen begreifen, die von Vorsorgeinformationen und -angeboten nur schwer erreicht werden? Der Tagesspiegel berichtet über Vorsorge zwischen Aufklärung und Bevormundung. Mehr... |
|
| Ulla Schmidt sagt Ärzten den Kampf an |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und die Krankenkassen haben den Ärzten mit schweren Konsequenzen gedroht, wenn sie Patienten aus Frust über ihre Bezahlung die Behandlung verweigern. Die Sanktionen könnten bis zum Entzug der Kassenzulassung führen, sagte Schmidt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schloss sich den Mahnungen an. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Die beste Krankenkasse für jeden Typ |
Der Gesundheitsfonds hat die Krankenversicherung noch teurer gemacht. Früher gab es einen Ausweg. Mit der Wahl der richtigen Kasse ließen sich einige Hundert Euro im Jahr sparen. Nun nehmen alle Versicherer den gleichen Satz, den Einheitsbeitrag. Millionen Kassenmitglieder fragen sich: Wie kann ich jetzt noch sparen? Ein Führer durch den neuen Gesundheitsdschungel. Mehr... |
|
| Doping am Arbeitsplatz: Zwei Millionen greifen zu Medikamenten |
Um im Arbeitsalltag zu bestehen, wäre jeder fünfte Arbeitnehmer bereit, Pillen zu schlucken. Rund zwei Millionen gesunde Bundesbürger haben schon einmal Leistung und Laune mit Medikamenten gesteigert. Das geht aus einem Bericht der DAK hervor. Beginnt mit den "Smart Pills" ein Wettrüsten im Gehirn? Mehr... |
|
| Klamme Krankenhäuser: Der russische Patient - Hoffnung für deutsche Kliniken? |
Seit Jahren beschweren sich die Krankenhäuser über Kürzungen von Gesundheitsausgaben. Auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmen werben sie um Patienten aus Russland oder dem arabischen Raum, bieten Luxusstationen und Vollversorgung. Aber lohnt sich dieser Aufwand? Mehr... |
|
| Fachärzte: Selbst Koma-Patienten sollen zum Arzt fahren |
Fachärzte verweigern den Besuch von Schwerkranken in Bayerns Pflegeheimen - gut 20 Landkreise sind betroffen. Für den Vorsitzenden der bayerischen Arbeiterwohlfahrt ist das schlicht ein Skandal. Die Mediziner verweisen auf wirtschaftliche Zwänge und bieten Behandlungen in ihren Praxisräumen an. Mehr... |
|
| Ärzte wollen eine Milliarde Euro mehr |
Im erbitterten Streit um die Bezahlung der rund 140.000 niedergelassenen Ärzte fordern die Mediziner einen Aufschlag von rund einer Milliarde Euro. Die Ärzte üben scharfe Kritik am neuen Honorarsystem, Gesundheitsministerin Schmidt lehnt einen Nachschlag jedoch kategorisch ab. Den Versicherten drohen nun spürbare Einschnitte in der ambulanten Versorgung. Mehr... |
|
| Medizinische Rehabilitation: Harte Zeiten für Rehakliniken |
Noch bis vor kurzem hatten die Rehakliniken allen Grund dazu, positiv in die Zukunft zu blicken. Die Wirtschaftskrise und der Gesundheitsfonds verursachen nun auch für die Leistungserbringer in der Rehabilitation erhebliche Belastungen. Ab 2010 wird sich die Lage vieler Kliniken deutlich verschlechtern - so die Prognose eines aktuellen Wirtschaftsberichts. Mehr... |
|
| Pfleger: Lage in Kliniken ist dramatisch |
Die Situation für Pflegekräfte und Patienten in Krankenhäusern hat sich nach Angaben des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe drastisch verschärft. In einer anonymen Online-Umfrage unter bundesweit knapp 2000 Pflegekräften bewerten 82,5 Prozent die Personalausstattung in ihrer Abteilung als nicht angemessen. Mehr... |
|
| Maßnahmenpaket der Regierung stabilisiert Gesundheitssektor in schwierigen Zeiten |
"Der Gesundheitsfonds bildet einen Schutzschirm über der Gesundheitsversorgung in Deutschland, weil in schwierigen Zeiten der Staat durch Steuermittel stabilisierend eingreift." Das erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich des Bundeskabinett-Beschlusses zum Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland. Mehr... |
|
| Griechenland: Gesundheitssystem ohne Perspektiven |
Im Dezember 2008 erschütterten schwere Unruhen Griechenland. Fast ging in der Berichterstattung über die Proteste und nächtlichen Straßenschlachten eine andere Meldung unter: Ab Mitte Dezember drohten niedergelassene Ärzte in Griechenland, ihre Patienten nur noch gegen Barzahlung zu behandeln. Sie reagierten damit auf die kaum mehr vorhandene Zahlungsmoral der Krankenkassen. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Wenig Geld in der Pflege |
Ob Verwaltungsfunktionen, Physiotherapeuten oder Arzthelferinnen ? Mitarbeiter im Gesundheitswesen mussten sich im vergangenen Jahr mit bescheidenen Gehaltssteigerungen zufrieden geben. Während angestellte Ärzte und Führungskräfte in der Gesundheitsbranche gut verdienen, hatten Pflegekräfte 2008 sogar weniger Geld als im Vorjahr. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: "Depression" ist lukrativer als "psychische Verstimmung" |
Immer mehr Ärzte fühlen sich von den Krankenkassen zu bestimmten Diagnosen gedrängt. Die Kassen wiederum schieben die Schuld auf die Politik. Der Gesundheitsfonds habe mit seiner Logik "mehr Geld für mehr Kranke" Manipulationsanreize gesetzt. Mehr... |
|
| Patientenfreizügigkeit in Europa: Viele ungeklärte Fragen |
Die Europäische Kommission will die Gesundheitsversorgung in Europa neu regeln. Das Regelwerk eröffnet Ärzten und Patienten neue Chancen, aber auch Risiken. Trotz der Kritik an den Plänen der Kommission sieht sich Deutschland für den EU-weiten medizinischen Wettbewerb gut gerüstet. "Die deutschen Ärzte müssen sich nicht verstecken", erklärte ein Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Mehr... |
|
| Notprogramm für Ärzte: Verwerfungen durch Honorarsystem gemildert |
Die Erhöhung der Ärztehonorare zu Jahresbeginn müsste die Mediziner eigentlich jubeln lassen. Doch das neue Honorarsystem führt offenbar zu erheblichen Verwerfungen. Durch die schrittweise Vereinheitlichung der Vergütung in Deutschland gibt es unter den Ärzten neben Gewinnern auch Verlierer. Nach heftigem Protest sollen die Folgen nun gemildert werden. Mehr... |
|
| Arztbesuche: Ewig im Wartezimmer |
Gemessen an der Zahl ihrer Arztkontakte sind die Deutschen so krank wie kein anderes Volk. Im Schnitt saß im Jahr 2007 jeder Bundesbürger, so ergab eine aktuelle Studie, knapp 18 Mal im Wartezimmer - Kliniken und Zahnarztpraxen noch gar nicht eingerechnet. In nur drei Jahren stieg die Zahl der Arztbesuche folglich um weitere zehn Prozent. Mehr... |
|
| USA: Reform der Krankenversicherung - Herkulesaufgabe für Barack Obama |
Große Hoffnungen setzen viele US-Amerikaner darauf, dass mit Obama endlich ein Präsident eines der schwierigsten Probleme der US-amerikanischen Gesellschaft löst und eine Reform des Gesundheitswesens angeht, die diese Bezeichnung verdient und allen Staatsbürgern eine Krankenversicherung beschert. An dieser Herausforderung sind sämtliche Vorgänger Obamas seit Roosevelt gescheitert. Mehr... |
|
| Der deutsche Patient ? Warum der Gesundheitsfonds nur der Torso einer Reform ist |
Nach der Reform ist vor der Reform. Für keinen Politikbereich gilt dies so sehr wie für die Gesundheitspolitik. Mit mehr als einem Dutzend Gesundheitsreformen "beglückten" Regierungen unterschiedlicher Couleur in den letzten 30 Jahren das deutsche Gesundheitswesen und die Versicherten. Jedes Mal versprachen die Regierenden den "großen Wurf", jedes Mal erwies sich das als Irrtum. Mehr... |
|
| Honorarstreit: Sprechstunde nur gegen Bares |
Der Besuch beim Frauenarzt kann in Bayern für Kassenpatientinnen eine teure Angelegenheit werden. Nach dem Willen ihres Verbandsvorsitzenden Peter Hausser sollen die Mediziner im Freistaat künftig Geld für Behandlungen verlangen, die bisher die Kassen bezahlt hatten. Mehr... |
|
| Gesundheit und Gerechtigkeit: Die Krise trifft die Schwachen |
Am Beginn einer vermutlich starken Rezession stehen die Chancen, Gesundheit durch Abbau von sozialer Ungerechtigkeit zu befördern, nicht sonderlich gut. Optimisten glauben zwar, gerade jetzt sei die Zeit für grundlegende Reformen des Wirtschafts- und Sozialsystems gekommen, hin zu mehr Solidarität und Kooperation, weg von zu viel Wettbewerb und Gewinntrieb, doch danach sieht es nicht aus. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Versicherten drohen neue Zusatzbeiträge in 2009 |
Neuer Ärger um den Gesundheitsfonds: Experten erwarten, dass auf viele Versicherte in der zweiten Jahreshälfte eine Nachforderung der Kassen zukommt - zusätzlich zu den ohnehin gestiegenen Beiträgen. Möglicherweise besteht auch ein Anreiz, dass die Kassen ihre Versicherten künstlich krank rechnen. Mehr... |
|
| Krankenversicherung: Von der Parität zur Solidarität und zurück |
"Meine Wunschvorstellung wäre, dass das Geld genutzt wird, um den Sonderbeitrag der Versicherten von 0,9 Prozent abzuschaffen", sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich des Jahreswechsels und unterstützte damit den Vorschlag von Parteigenossen, die zehn Milliarden Euro aus dem zweiten Konjunkturpaket zur Senkung der Krankenkassenbeiträge zu verwenden. Mehr... |
|
| Einheitliche Krankenversorgung: EU-Staaten streiten über Einzelheiten |
Patienten in der Europäischen Union sollen künftig in allen Mitgliedstaaten gleichwertig medizinisch versorgt werden. Dieses gemeinsame Ziel betonten die Gesundheitsminister der 27 EU- Staaten jetzt bei einem Treffen, stritten zugleich aber über Einzelheiten der geplanten Regelung. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Milliarden-Hilfspaket für Krankenhäuser |
Die mehr als 2000 Krankenhäuser sollen im nächsten Jahr mit Milliardenhilfen entlastet werden. Der Bundestag stimmte dem von der Koalition ausgehandelten Paket von 3,5 Milliarden Euro zu. Allerdings muss der Bundesrat den Beschluss im Januar noch genehmigen. Mehr... |
|
| Konjunkturpaket: Regierung erwägt Senkung der Kassenbeiträge |
Die Bundesregierung plant im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets eine Reduzierung der Beiträge zur Krankenkasse ? die Sätze der gesetzlichen Krankenversicherung könnten mit einem Steuerzuschuss von zehn Milliarden Euro um einen Punkt auf 14,5 Prozent gesenkt werden. Mehr... |
|
| Zahl der Krankenhäuser schrumpft - jedes vierte Bett abgebaut |
Strukturwandel im Gesundheitssystem: In deutschen Krankenhäusern ist seit 1991 fast ein Viertel aller Betten abgebaut worden. Zugleich wurden seither 13 Prozent aller Kliniken geschlossen oder mit einer anderen Einrichtung zusammengelegt. Die Durchschnittskosten pro Patient stiegen hingegen genauso an wie die Anzahl der ärztlichen Mitarbeiter. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: AOK feiert verblüffendes Comeback |
Vom Sorgenkind zum Musterschüler: Die Mitgliedskassen des AOK-Bundesverbandes galten bisher als Sammelbecken von Problemfällen und notorisch klamm - doch im kommenden Jahr stehen sie plötzlich blendend da: Sie profitieren am meisten von den Gesundheitsreformen und nehmen auf einen Schlag 2,4 Milliarden Euro mehr ein. Mehr... |
|
| US-Gesundheitssystem: Ohne Reform wird es zu teuer |
Schon Präsident Bill Clinton hat Anfang der neunziger Jahre versucht, das Gesundheitssystem zu reformieren, und war gescheitert. Doch Barack Obama könnte es gelingen, eine erschwingliche Krankenversicherung für alle Amerikaner zu schaffen. Denn die Missstände sind so groß, dass Obamas Reform derzeit von allen Seiten Unterstützung bekommt. Mehr... |
|
| Expertenvorschläge im Test: Was bringt die neue Pflegereform? |
Experten haben für das Gesundheitsministerium Vorschläge für eine Reform der Pflegereform gemacht. So könnte es künftig fünf differenziertere Pflegestufen geben. Wesentliches Kriterium für die Einstufung soll dann nicht mehr der Zeitaufwand für körperliche Pflege sein, sondern vor allem der Grad der Selbstständigkeit, mit dem der oder die Pflegebedürftige noch im Leben steht. Mehr... |
|
| Kliniken erhöhen Druck auf die Bundesregierung |
Die Bundesärztekammer hat vor dramatischen Konsequenzen gewarnt, falls die Bundesregierung den Krankenhäusern nicht mehr Geld verschafft. Der Vizepräsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, drohte mit "Massenentlassungen" und kündigte an, die Kliniken könnten die Bevölkerung dann nicht mehr versorgen. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds droht milliardenschweres Defizit |
Er ist noch nicht gestartet - und schon unterfinanziert: Der Gesundheitsfonds muss nach Informationen des SPIEGEL bereits im kommenden Jahr mit einem Milliarden-Minus rechnen. Grund für den Finanzmangel ist die sich verschärfende Wirtschaftskrise. Mehr... |
|
| Mangelnder Wettbewerb: EU-Kommission greift Pharmaindustrie an |
Die Pharmaindustrie behindert nach Auffassung der EU-Kommission systematisch die Einführung preisgünstiger Generika-Medikamente. In den Jahren 2000 bis 2007 hätten diese Verzögerungstaktiken allein für die untersuchte Stichprobe von Medikamenten die Krankenkassen rund drei Milliarden Euro gekostet. Jetzt fordert die Kommission mehr Wettbewerb. Mehr... |
|
| Kliniken bangen um Millionen: Zu früh gefreut |
Das bereits zugesagte Hilfspaket der Regierung für die Krankenhäuser wird möglicherweise doch dünner ausfallen als versprochen. Wie aus einem Änderungsvorschlag des Gesundheitsministeriums hervorgeht, sollen mit der beschlossenen Finanzspritze von 3,5 Milliarden Euro auch Mehreinnahmen abgegolten werden, die den Krankenhäusern 2009 ohnehin zugestanden hätten. Mehr... |
|
| Schmidt verteidigt im Bundestag Gesundheitsfonds |
Auch bei der abschließenden Beratung im Bundestag über den Gesundheitsfond offenbarten sich tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten: Während Gesundheitsministerin Schmidt die Reform als gelungen bezeichnete, gab es von der Opposition nichts als Kritik für das Vorhaben. Mehr... |
|
| Die Verschwendung in deutschen Krankenhäusern |
Die Krankenhäuser trommeln für mehr Geld. Dabei sehen Experten noch viele Sparmöglichkeiten. Sie sagen etwa, dass es mehr Krankenhäuser gibt, als die Republik benötigt. Mehr... |
|
| Pflegereport: Ruhiggestellt, weil der Arzt fehlt |
Wie es tatsächlich um die medizinische Versorgung und Betreuung der ca. zwei Millionen Pflegebedürftigen steht, hat jetzt eine Krankenkasse untersucht. Die Studie belegt, dass in deutschen Pflegeheimen noch immer medizinische Unterversorgung herrscht. Stattdessen werden Patienten mit Psychopharmaka behandelt. Mehr... |
|
| Medizinstudium: "Man verbittert und verliert seine Menschlichkeit" |
Mehr als 70 Prozent der Medizinstudenten an deutschen Universitäten spielen mit dem Gedanken, das Land nach dem Ende des Studiums zu verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Umfrage unter 4000 Medizinstudenten. Der Ärztemangel in Deutschland könnte dramatisch werden. Mehr... |
|
| Patientenverfügung: Vorrang für den letzten Willen |
Rund neun Millionen Menschen in Deutschland haben eine Patientenverfügung verfasst. Doch welche Gültigkeit kommt diesen Willenserklärungen im Fall der Fälle zu? Bisher ist diese Frage vor allem durch eine Reihe von Gerichtsurteilen geklärt worden. Im Streit um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen liegt nun ein Kompromissvorschlag vor. Er könnte zur Grundlage einer Einigung werden. Mehr... |
|
| Gesundheitswirtschaft: Gegen die Wand |
Boykottaufrufe, Verleumdungen, Strafanzeigen: Seit Spätsommer 2007 tobt in Kassel und Umgebung ein erbitterter Machtkampf. Es geht um einen neuartigen Versorgungsvertrag, der die Jahrzehnte alten Strukturen im deutschen Gesundheitsmarkt gebrochen hätte. Doch das neue Modell wurde ausgebremst - ein Lehrstück über die Kräfteverhältnisse in unserem Gesundheitssystem. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Bitte ziehen Sie eine Karte! |
Diese Woche erfahren die Krankenkassen, mit wie viel Geld sie kalkulieren können. Verbraucherschützer warnen jedoch vor übereilten Tarifwechseln. Denn bis sich die Kassen mit Zusatzbeiträgen oder Bonus hervorwagen, dürfte noch so mancher Monat verstreichen. Und mit der Bundestagswahl im Herbst werden die Karten sowieso wieder neu gemischt. Mehr... |
|
| Kassenbeiträge: Ab 2010 steuerlich komplett absetzbar? |
Gesetzlich Versicherte sollen ab 2010 ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fast vollständig von der Steuer absetzen können und damit deutlich entlastet werden. Dies sieht der Referentenentwurf des Finanzministeriums für ein "Bürgerentlastungsgesetz" vor. Mehr... |
|
| Bundessozialgericht: Patienten müssen rezeptfreie Arznei selbst zahlen |
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für rezeptfreie Medikamente ihren Versicherten in der Regel nicht erstatten. Das Bundessozialgericht entschied, dass die entsprechenden Regeln der Gesundheitsreform 2005 mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Damit können Kassenpatienten die Kosten für solche Arzneimittel nur in besonderen Fällen erstattet bekommen. Mehr... |
|
| Prävention: Der Krankheit zuvorkommen |
Das Gesundheitssystem setzt, wie auch auf der zweiten Präventionstagung der Bundesärztekammer deutlich wurde, nach wie vor nicht die richtigen Anreize. In den vergangenen Jahren sind die Ausgaben für Prävention nicht gestiegen. Zunahmen der Aufwendungen in der gesetzlichen Krankenversicherung steht ein Rückgang der Präventionsausgaben der öffentlichen Hand in mindestens gleicher Höhe gegenüber. Und auch mit einem Präventionsgesetz ist in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen. Mehr... |
|
| Todesursachen 2030: WHO sagt mehr Krebs- und weniger Aids-Tote voraus |
Gesundheit von Arm und Reich: Während Kinder in Afrika an Infektionskrankheiten sterben, töten in reichen Ländern Tabak und Krebs vor allem die Alten. Global prognostiziert die WHO mehr Verkehrs- und Krebstodesfälle, die Zahl der Aidsopfer soll sich dagegen halbieren. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Bayern-FDP will einschreiten |
Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht noch eine Chance, den Gesundheitsfonds zu Fall zu bringen. Im Koalitionsvertrag gebe es entsprechende Klauseln. "Wenn Anfang nächsten Jahres eine bayerische Krankenkasse in die Insolvenz gehen sollte, werden wir sofort eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel ergreifen, den Gesundheitsfonds zu stoppen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Mehr... |
|
| Gesetzliche Krankenversicherung: Kabinett beschließt Einheitssatz von 15,5 Prozent |
Das Kabinett hat eine Erhöhung des Beitragssatzes für alle gesetzlich Versicherten beschlossen. Künftig müssen die Mitglieder und Arbeitgeber gemeinsam 15,5 Prozent des Bruttoverdienstes für die Krankenversicherung aufwenden. Ein Wechsel zu den privaten Anbietern dürfte sich für viele dennoch kaum lohnen. Mehr... |
|
| Gesundheit in China: Reich des Schmerzes |
Fettiges Essen, billiger Tabak, dreckige Luft: Immer mehr Chinesen bekommen die negativen Seiten des Wirtschaftsbooms zu spüren - die Zahl von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Asthma steigt sprunghaft. Ein neuer Report enthüllt die schockierenden Mängel des Gesundheitssystems. Mehr... |
|
| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Warum Hausärzte aussterben |
Hausärzte haben Nachwuchssorgen. Fast 22 000 von ihnen werden innerhalb der nächsten zehn Jahre in den Ruhestand gehen. Viele, die aus Altersgründen aufgeben, finden keinen Nachfolger. Das hat herbe Konsequenzen vor allem für Alte und chronisch Kranke. Die Autorin fordert daher ein Umdenken auch auf Seite der Patientinnen und Patienten. Mehr... |
|
| Pharmaindustrie: Der Pillenkampf |
Den Krankenkassen gelingt es oft nicht, der Pharmaindustrie geringere Preise für Medikamente abzutrotzen. Vielleicht ist das auch besser so: Ein Gesundheitsökonom warnt jetzt vor einer »Oligopolisierung« durch die Arzneimittel-Rabatte. Denn die großen Pharmahersteller würden dabei bevorteilt. Und je stärker ihre Stellung geworden sei, desto leichter könnten sie später die Preise diktieren. Doch auch die Vor- und Nachteile der Rabattverträge und die Risiken nicht-zulassungskonformen Sparens werden kritisch aufgezeigt. Mehr... |
|
| Palliativmedizin: Krankenkassen lassen Sterbende im Stich |
Todkranke in Deutschland erhalten nicht die medizinischen Hilfen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Obwohl Sterbenden seit April 2007 eine palliativmedizinische Schmerzlinderung und Betreuung zu Hause zusteht, wurde das dafür eingeplante Geld nicht ausgegeben, erhielten Ärzte keine Kostenerstattung, blieben viele Leidende unversorgt. Mehr... |
|
| Finanzkrise: Gesundheitsfonds kann sich nicht abkoppeln |
Schon im Spätsommer 2009 könnte es so weit sein. Der frisch gestartete und aus politischen Gründen eher knapp kalkulierte Gesundheitsfonds könnte dann - so räumt Ministerin Schmidt offen ein - bereits so klamm sein, dass man den Bund um Finanzhilfe bitten müsste. Größenordnung: bis zu einer Milliarde Euro. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Der stille Triumph der Ulla S. |
Das Getöse um die globale Finanzkrise kommt der Gesundheitsministerin mehr als gelegen: Ihre wenig populären Reformmaßnahmen stoßen nur noch auf geringe Gegenwehr. Das Wehklagen der Kassen ist derzeit eher uninteressant - ob sie Recht haben oder nicht. Doch das böse Erwachen ist programmiert. Mehr... |
|
| Wie die Rettung armer Kranker lukrativ sein könnte |
Jedes Jahr sterben Millionen von Menschen an Krankheiten, für die keine neuen Medikamente in Vorbereitung sind. Zur gleichen Zeit stecken die Pharmafirmen Milliarden in die Entwicklung von Mitteln gegen Erektionsstörungen und Haarausfall. Peter Singer, Professor für Bioethik, plädiert für andere ökonomische Anreize. Mehr... |
|
| Reformstreit: Wirtschaft, DGB und Kassen gegen Gesundheitsfonds |
Knapp drei Monate vor der Einführung des Gesundheitsfonds formiert sich ein breites Bündnis gegen die Reform. Wirtschaft, Gewerkschaften, Kassen, Sozialverbände und Ärzte haben beim Bundestag massive Bedenken angemeldet. Die Probleme des Gesundheitswesens würden nicht gelöst, aber neue geschaffen, eine nachhaltige Finanzierung sei nicht erreicht. Mehr... |
|
| Kein Bonus für Hausarztbesuch: Ersatzkassen lassen das Modell auslaufen |
Das Hausarztmodell in Hessen hat sich nicht bewährt, heißt es in einem Brief der Techniker Krankenkasse an ihre Mitglieder. Es habe weder zu spürbaren wirtschaftlichen noch zu qualitativen Verbesserungen der Versorgung geführt. Dass Hausarztmodelle nicht die erwünschte Wirkung gebracht haben, hatte auch die Bertelsmann Stiftung bei einer Umfrage festgestellt. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Viele Psychiater, viele Depressionen |
Mit dem Gesundheitsfonds treten neue Honorarregeln für niedergelassene Ärzte in Kraft. Künftig bekommen sie mehr Geld, je mehr Menschen in ihrer Region krank werden. Die Konsequenz lässt sich jetzt schon erahnen. Die Statistik belegt: Ärzte schaffen sich ihre Kundschaft mitunter selbst. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Wird ein bisschen wehtun |
Der Gesundheitsfonds kommt. Wer gewinnt, wer verliert? Jede zweite Arztpraxis und jedes vierte Krankenhaus wird nach Expertenprognosen in den kommenden zehn Jahren schließen. Und es wird viel weniger Kassen geben. Die Regierung, die großen Kassen, die Klinikkonzerne sind stärker denn je. Die Zeit stellt "eine vorläufige Diagnose". Mehr... |
|
| Krankenversicherung: So funktioniert der Gesundheitsfonds |
Mit dem Gesundheitsfonds startet eines der größten sozialpolitischen Experimente der bundesrepublikanischen Geschichte. Denn 70 Millionen Menschen sind in Deutschland krankenversichert und somit direkt von den Veränderungen betroffen. Doch der Gesundheitsfonds und seine Auswirkungen sind vielfältig und kompliziert. Mehr... |
|
| Riesenstreit um Arzneiverordnungsreport 2008 |
Die Ausgaben für Arzneimittel sind im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent gestiegen. Schuld daran ist Ulla Schmidt zufolge die Pharmaindustrie. Die Gesundheitsministerin drohte deshalb mit weiteren Sparmaßnahmen. "Der Gesetzgeber wird nicht zusehen, dass es zu einer Preistreiberei zu Lasten der Versicherten kommt", sagte Schmidt. Mehr... |
|
| Eine Krankenschwester berichtet: Mein Alltag im Wahnsinn |
In seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht der Stern eine eindringliche Reportage über den Pflegenotstand in deutschen Kliniken. Eine Redakteurin hat dafür den Alltag in einem Krankenhaus hautnah miterlebt. Den Anstoß gab eine Email, in deren Betreffszeile nur stand: "Der ganz normale Wahnsinn einer Krankenschwester." Mehr... |
|
| Wie es den Kliniken geht |
Glaubt man den Protestierenden, dann geht des deutschen Hospitälern schlecht: Die Branche befinde sich im "ökonomischen Würgegriff", klagt etwa die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Übertreibung oder Realität? Die Frankfurter Rundschau prüfte einige der aktuellen Aussagen - von "Stellenabbau" bis "Überversorgung". Mehr... |
|
| Krankenhäuser: Schmidt und Länder beschließen Milliarden-Finanzspritze |
Die neue Krankenhausfinanzierung steht: Nach langem Streit hat sich Gesundheitsministerin Schmidt mit den Unionsländern geeinigt. Der Kompromiss sieht unter anderem eine Finanzspritze von drei Milliarden Euro für die Kliniken vor. Er gilt als wichtige Voraussetzung für die geplante Festsetzung eines einheitlichen Krankenkassenbeitrags zum Start des Gesundheitsfonds am Jahresbeginn. Mehr... |
|
| Medizinermangel: Sieben Monate warten auf einen Arzttermin |
Der Medizinermangel im Osten nimmt dramatische Formen an. Wer zum Beispiel in Leipzig einen Termin bei einem Lungenspezialisten haben möchte, muss bis zu sieben Monate warten. Die Nachwuchsmediziner gehen lieber in den Westen oder wandern gleich ganz ins Ausland ab. Mehr... |
|
| Gesundheitskarte: Vor dem Rollout |
Parallel zur Fortführung der Feldtests soll die bundesweite Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beginnen. Allerdings sind die bisherigen Erfahrungen in den Testregionen ernüchternd. Generell zeigt sich, dass die Versicherten die eGK, abgesehen vom Einleseprozess der Versichertendaten, sehr zurückhaltend einsetzen. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: In der Pflegefalle |
50 000 Vollzeitpflegestellen sind in den vergangenen zehn Jahren in den Kliniken abgebaut worden - statt für sechs Patienten ist eine Pflegekraft nun für zwölf zuständig. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates stuft die Versorgungssituation der Patienten als "gefährlich" ein - doch die Krankenkassen sträuben sich gegen ein Einstellungsprogramm. Mehr... |
|
| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Ärzte in Budgetnot |
Deutsche Gesundheitspolitiker behaupten gerne, dass gesetzlich Versicherte alles bekommen, was die moderne Medizin hergibt, dass sie nicht schlechter als Privatpatienten behandelt werden. Eine Hausärztin erlebt täglich, dass das schlicht nicht stimmt. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Im Heilverfahren |
Es ist die größte Umwälzung, die Deutschlands Krankenkassen je erlebt haben: Die Vorbereitungen für den Gesundheitsfond laufen auf Hochtouren. Doch niemand weiß, was die Datenflut anrichten wird. Der Stern begibt sich auf die Spuren einer Formel, die alles verändern wird. Mehr... |
|
| Apotheken: Freiheit für den Wettbewerb? |
Über die Zukunft des Apothekenmarktes wird seit kurzem vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestritten. Die deutschen Klein-Apotheker befinden sich in einem Abwehrkampf gegen die Pharmakonzerne: Die sehen nämlich nicht ein, warum sie selbst keine Apotheken besitzen und betreiben dürfen. Mehr... |
|
| Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis: Der Schock der zehn Prozent |
Zehn Prozent mehr Honorar 2009. Als Hausärztin in einer Kleinstadt müsste die Kolumnistin eigentlich darüber jubeln. Trotzdem hat sie einen bitteren Geschmack auf der Zunge. Ärzte erscheinen durch die Honorarerhöhung als unendlich gierig und würden für den Anstieg der Sozialbeiträge verantwortlich gemacht, befürchtet die Medizinerin. Mehr... |
|
| Zu viele Krankenhäuser: Experte hält Deutschland für überversorgt |
Deutschland hat zu viele Krankenhäuser - das glaubt zumindest der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Der Gesundheitsexperte der Vereinigung, Stefan Etgeton, erklärte in einem Interview, im internationalen Vergleich sei die Bundesrepublik mit 2100 Krankenhäusern "überversorgt". In den nächsten Jahren müssten daher wohl Abteilungen, aber auch ganze Häuser geschlossen werden. Mehr... |
|
| Sozialabgaben: Operation 7. Oktober |
Nach der kräftigen Anhebung der Arzthonorare droht den Beitragszahlern nun ein Kostenschock. Trotz der geplanten Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung könnten die Sozialabgaben zum Jahreswechsel um etwa 0,3 Punkte auf 40,3 Prozent des Bruttolohns steigen, erfuhr die Frankfurter Rundschau in Berliner Regierungskreisen. Mehr... |
|
| Kommentar: Regierung besticht Ärzte - wir zahlen |
Union und SPD hatten Angst, dass die niedergelassenen Ärzte gegen die Gesundheitsreform rebellieren. Also haben sie eine Art Schweigegeld bezahlt: 2,7 Milliarden Euro pro Jahr fließen zusätzlich in den Honorartopf. Dabei gehören Ärzte ohnehin zu den Spitzenverdienern. Mehr... |
|
| Globalisierung: Wer arm ist, stirbt früher |
Wie lange ein Mensch lebt, darüber entscheidet die Verteilung von Geld, Macht und Rohstoffen, schreibt die Weltgesundheitsorganisation in einem neuen Bericht. Nach Ansicht der Autoren ließe sich die tödliche Gerechtigkeitslücke jedoch innerhalb einer Generation schließen. Mehr... |
|
| Pflegereform: Kassen beschließen Richtlinie für Einsatz von Hilfskräften |
Aller Kritik zum Trotz: Der Einsatz von Langzeitarbeitslosen zur Betreuung von Demenzkranken in Pflegeheimen rückt näher. Die Pflegekassen haben sich auf die erforderlichen Richtlinien geeinigt. Der Einsatz der zusätzlichen Betreuer ist Teil der Pflegereform, die am 1. Juli in Kraft trat. Insgesamt sollen in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit rund 10.000 Stellen geschaffen werden. Mehr... |
|
| Krankenhaus-Pauschalen: Von der Chaosreform zum Exportschlager |
Anfangs war das neue Abrechnungssystem der deutschen Kliniken höchst umstritten. Inzwischen ist es weltweit ein Erfolg. Heimlich, still und leise hat sich das deutsche Verfahren der Erstattung von Fallpauschalen zum globalen Standard gemausert. Die hierzulande als Medizin-Paradies geltende Schweiz hat das System bereits gekauft. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Med. in Germany |
Harald Kamps hat viele Jahre als Hausarzt in Norwegen gearbeitet. Jetzt praktiziert er in Berlin - und wundert sich über eine Medizin, die nicht allen Menschen gleich gut hilft. Am besten funktioniert das deutsche Gesundheitswesen für gesunde Kranke. Also für Menschen, die eine definierte Krankheit haben und gesund genug sind, um die Vielzahl der zuständigen Ärzte aufzusuchen. Mehr... |
|
| Opposition will Gesundheitsfonds zu Fall bringen |
FDP und Grüne planen einen Aufstand gegen den Gesundheitsfonds. Nach Informationen der Welt haben ihre Bundestagsfraktionen gemeinsam zu einer Anhörung im Gesundheitsausschuss geladen. Kritik am Gesundheitsfonds kam auch vom Vorsitzenden des Sachverständigenrats für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Mehr... |
|
| Ärzte gegen Krankenkassen: Streit um mehr Geld |
Der Ton zwischen Ärzten und Krankenkassen verschärft sich: Die Mediziner deuten Streiks an, sollten die Kassen die geforderte Honorarerhöhung um mindestens 2,5 Milliarden Euro verweigern. Die KBV droht außerdem mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, falls die Große Koalition eine Neuregelung zur hausärztlichen Versorgung durchsetzt. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Dr. med. Unternehmer |
Manche Fachleute warnen, das bisherige System der ambulanten Gesundheitsversorgung stehe vor dem Kollaps. Weil der Kostendruck sie zwingt, entwickeln niedergelassene Mediziner bereits vielerorts neue Geschäftskonzepte. "Man kann gegenwärtig nicht vorhersagen, welche Struktur die beste ist. Das kann sich nur im Wettbewerb entscheiden", prognostiziert ein Experte. Mehr... |
|
| Hoppe: Ministerium muss für Vertrauen in die elektronische Gesundheitskarte sorgen |
Die Bundesärztekammer hat das Bundesgesundheitsministerium dringlich aufgefordert, sich mit den Forderungen der Ärzteschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte auseinander zusetzen. BÄK-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe wies darauf hin, dass mangelnde Akzeptanz die Umsetzung des Konzeptes "elektronische Gesundheitskarte" nachhaltig gefährde. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Nur ein kranker Kunde ist ein guter Kunde |
Früher jagten sich die Kassen gegenseitig die jungen, gesunden Versicherten ab. Jetzt wendet sich das Blatt. Angeschlagene Kunden sind so lukrativ wie nie - vorausgesetzt, die Diagnose stimmt. Hintergrund ist die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds, der ab dem 1. Januar 2009 das Gesundheitswesen auf eine völlig neue Basis stellen soll. Mehr... |
|
| Ärzte: Streiken für Milliarden |
Rund 2,5 Milliarden Euro sollten die niedergelassenen Ärzte 2009 mehr bekommen, hatte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) in Aussicht gestellt. Diese Summe nannte auch die Union. Die Kassen fühlen sich an diese Zusagen nicht gebunden und werten die indirekte Streikdrohung der KBV als Blockade der Honorarverhandlungen. Mehr... |
|
| Ärztevergütung: Das Risiko tragen die Krankenkassen |
Mit der jüngsten Gesundheitsreform hat die Bundesregierung den Ärzten erstmals kalkulierbare Einnahmen in Euro und Cent versprochen. 2009 soll es soweit sein. Die Materie, über die derzeit gestritten wird, ist schwer zu durchschauen. Mehr... |
|
| Abrechnung bei Privatpatienten: Heiße Luft |
Nie zuvor wurden Privatpatienten von manchen Ärzten, Therapeuten und Kliniken derart ungeniert ausgenommen. Grund: Die Honorare der gesetzlichen Krankenkassen sind nach oben begrenzt. Die Versicherungen sind so macht- wie hilflos. Mehr... |
|
| Arzneimittelausgaben: Ärzte dürfen nicht länger haften |
Vor zehn Jahren waren die Vertragsärzte nahezu allein für die Arzneimittelausgaben verantwortlich. Mittlerweile haben Krankenkassen, Hersteller und andere Marktteilnehmer wesentlich mehr Einfluss auf die Kostenentwicklung als die Ärzte. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will deshalb die Ausgabenverantwortung neu verteilen. Mehr... |
|
| Ärzte sehen Vorsorge in Gefahr |
In keinem gesundheitspolitischen Statement fehlt der Hinweis auf die Bedeutung und Notwendigkeit von mehr Prävention. Geplant werde derzeit jedoch genau das Gegenteil, warnen Ärzteverbände. Mit der neuen Gebührenordnung drohten Medizinern ausgerechnet im Präventionsbereich Honorarkürzungen um bis zu 30 Prozent - vor allem bei Kindern und schwangeren Frauen Mehr... |
|
| Interview: "Gesundheit ist ein Exportschlager" |
Im Herbst will die Bundesregierung einen einheitlichen Beitragssatz für alle Kassen festlegen. Für viele Versicherte, die jetzt weniger zahlen, wird es dann teurer. Der Chef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, hat zwar Verständnis für die Debatte um steigende Gesundheitskosten. Er wünscht sich aber, dass die Deutschen ein anderes Verhältnis zu diesen Kosten bekommen. Mehr... |
|
| Koalition macht Druck beim Hausarztmodell: Ultimatum an die Krankenkassen |
Die Koalition möchte die Aufwertung des Hausarztes zum Lotsen im Gesundheitssystem entschiedener vorantreiben als bislang. Die Gesundheitsexperten von Union und SPD wollen den Krankenkassen deshalb ein gesetzlich verankertes Ultimatum stellen. Innerhalb von einem Jahr müssten dann alle Versicherer entsprechende Verträge mit den Hausärzten abgeschlossen haben. Mehr... |
|
| Kassenleistungen: Mehr Qualität, mehr Transparenz |
Die Entscheidungen über den Katalog der Kassenleistungen für die 70 Millionen gesetzlich Versicherten werden gestrafft. Dazu gründete sich das oberste Beschlussgremium der Selbstverwaltung von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patienten in Berlin neu. Vom größeren Mitspracherecht erhoffen sich die Patientenorganisationen Vorteile für die Betroffenen. Mehr... |
|
| Krankenkassen rufen nach mehr Wettbewerb: Kliniken sollen in Kur |
Die Krankenkassen verlangen einen radikalen Umbau des Kliniksektors. Was die Bundesregierung sowie die Länder bisher auf den Weg gebracht hätten, sei Stückwerk, rügt der Spitzenverband der Kassen. Es sei höchste Zeit, den Hospitälern mehr Wettbewerb zu verordnen. Einen neuen Gesetzentwurf zur Klinikfinanzierung, den das Gesundheitsministerium soeben in Umlauf gebracht hat, hält der Spitzenverband für "dringend nachbesserungsbedürftig". Mehr... |
|
| Gesundheitskosten: Empörung ist billig |
Was ist ein Monat Leben wert? Wie schwer wiegen diese 30 Tage im Vergleich zu ein paar tausend Euro Behandlungskosten? Glaubt man Schreckensszenarien, werden aufgrund von Kosten-Nutzen-Bewertungen möglicherweise bald Kranke sterben müssen, weil's billiger ist. Es ist eine Binsenweisheit: Das Geld, das für das Gesundheitswesen zur Verfügung steht, ist begrenzt. Stets wird jemand entscheiden müssen, wofür die Mittel ausgegeben werden und wofür nicht. Doch früher Tod aus Kostengründen - so weit darf es in Deutschland nicht kommen. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Völlig krank |
Die Gesundheitsreform droht im Chaos zu enden. Schon jetzt spaltet sie die Große Koalition. Falls es ganz schlecht läuft, lästert ein Kassenmanager, dann könne das die letzte Amtshandlung des vielleicht abgewählten, aber dann noch amtierenden Kabinetts der Großen Koalition sein. "Dann verabschiedet sich die Kanzlerin Merkel so, wie sie begonnen hat ? mit einer verkorksten Gesundheitsreform." Mehr... |
|
| Europäische Gesundheitspolitik: Schleichende Harmonisierung |
Der neue EU-Vertrag tritt zwar vorerst nicht in Kraft. Auf die gesundheitspolitischen Ambitionen der Gemeinschaft hat dies jedoch keinen Einfluss. Die europäische Gesundheitspolitik hat längst volle Fahrt aufgenommen. Und die Europäische Kommission steckt das Feld - unabhängig vom Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags - munter weiter ab. Mehr... |
|
| Interview mit Kassenchefin Doris Pfeiffer: "Was haben die Versicherten davon?" |
Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des neuen Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, stellt in einem Interview Forderungen von Ärzten und Krankenhäusern nach mehr Geld in Frage. "Einige denken offenbar nicht genug nach, wo das Geld herkommen soll, das sie versprechen." Die Quellen seien begrenzt, die Frage müsse daher lauten: Wofür wird das Geld ausgegeben? Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Einheitlicher Krankenkassensatz soll bei 15,6 Prozent liegen |
Für die meisten gesetzlich Krankenversicherten wird's im kommenden Jahr nochmals teurer: Nach Informationen des SPIEGEL soll der einheitliche Beitragssatz bei 15,6 Prozent des Bruttolohns liegen - das entspricht einer Zusatzbelastung von bis zu 300 Euro jährlich pro Kassenmitglied. Mehr... |
|
| Interview: "Schlechte Pflege wird erkennbar" |
Jeder zehnte Pflegebedürftige in deutschen Heimen wird unangemessen versorgt. Die am 1. Juli in Kraft getretene Pflegereform werde das verbessern, glaubt Peter Pick, Chef des Medizinischen Dienstes. Sie bringe deutliche Verbesserungen für die Pflegebedürftigen und für ihre Angehörigen - sowohl das Pflegegeld als auch die Sachleistungen würden um bis zu zehn Prozent angehoben. Mehr... |
|
| Die Angst der Kassen vor der Zukunft |
Es wird ernst mit der Gesundheitsreform: Strukturausgleich, Gesundheitsfonds und ein einheitlicher Beitrag kommen. Aber noch weiß keine Kasse, wer wem wie viel Geld zahlen muss. Und vor allem, ob es reicht. Sicherheitshalber werden nun die Beiträge erhöht. Bei ihren Kunden wollen die Kassen zukünftig mit Leistung und Service punkten und damit auch die höheren Beiträge rechtfertigen. Mehr... |
|
| Ambulante Versorgung: Krankenhäuser machen nun den Praxen Konkurrenz |
In Berlin ist ein Kampf um die Patienten entbrannt. Kliniken wollen ins ambulante Medizingeschäft einsteigen. Dem Senat liegt eine Flut von Anträgen vor. Erste Krankenhausabteilungen haben die Zulassung bereits erhalten. Die niedergelassenen Fachärzte fürchten nun um ihre Patienten und damit um ihre Existenz. Mehr... |
|
| Nächste Runde im Klinik-Clinch |
Das Tauziehen um eine Finanzreform für die rund 2100 deutschen Krankenhäuser geht weiter. Den Gesundheitsministern von Bund und Ländern gelang es bei den jüngsten Verhandlungen nicht, ihre monatelangen Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg zu räumen. Kompromisse in zentralen Fragen sollen jetzt gemeinsame Arbeitsgruppen finden. Mehr... |
|
| Rettung der Krankenhäuser: Woran es krankt |
Ärzte, Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ein Aktionsbündnis zur "Rettung der Krankenhäuser" ausgerufen. Ist dieser Zusammenschluss von Antagonisten ein Beleg dafür, dass in den Krankenhäusern tatsächlich bald "die Lichter ausgehen", dass sie "tot gespart" werden und "ausbluten", wie es die Beteiligten darstellen? Zumindest eint sie der Ruf nach mehr Geld. Mehr... |
|
| Gesundheit: Schmerzen sind kein Argument |
Kassenpatienten müssen auch dann beim Arzt zwei- bis dreimal solange auf einen Termin warten wie Privatversicherte, wenn sie akute Schmerzen haben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Betriebskrankenkassen. Die Resultate der neuen Untersuchung bestätigen die Ergebnisse einer Befragung der Universität Köln, die Mitte Mai veröffentlicht wurde. Mehr... |
|
| Bedarfsplanung: Vor Ort ist alles anders |
Vor 15 Jahren wurde die ärztliche Bedarfsplanung neu geordnet. Nun gilt sie als überholt: Wo tatsächlich Hausärztemangel herrscht oder wie ungleich Fachärzte innerhalb einer Großstadt verteilt sind, weiß oft keiner so genau. Damit fehlt die Basis für eine zukunftsweisende Steuerung. Es gibt aber Ansätze zur Verbesserung. Mehr... |
|
| Das Gesundheitssystem der Zukunft muss ausgewogen sein |
Was muss eine Gesundheitseform leisten, wenn sie diesen Namen verdienen will? Sie muss auf Dauer eine gute medizinische und dabei bezahlbare Versorgung für alle Menschen sicherstellen und die Solidarität gewährleisten. Und sie muss nachhaltig ein verträgliches Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung sichern. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Milliardenlöcher im Klinikbudget |
Über die Hälfte der deutschen Krankenhäuser steckt tief in den Miesen. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung stellte bei den Kliniken derzeit eine Finanzierungslücke von insgesamt 1,3 bis 2,2 Milliarden Euro fest. Nun schlägt die Ärztehschaft Alarm. Sie fürchtet um die Versorgung der Patienten. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Transparency International beklagt Milliarden-Verschwendung |
Verschwendung von Milliardensummen: Das ist laut Transparency International die Realität im deutschen Gesundheitswesen. "Durch unwirtschaftliche, verschwenderische und unsaubere Praktiken gehen jedes Jahr Unsummen an Versichertengeldern verloren", kritisierte Anke Martiny von Transparency Deutschland. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Flucht nach vorn |
Die privaten Krankenkassen denken in einem Papier laut über einen Systemwechsel nach ? und stellen so ihr bisheriges Geschäftsmodell infrage. Ihre Ideen erinnern an das holländische System. In den Niederlanden fiel das Zwei-Klassen-Modell von privater und gesetzlicher Krankenversicherung bereits in den achtziger Jahren, wenn auch in kleinen Schritten. Mehr... |
|
| Medikamente: Patienten müssen für Pillen mehr zahlen |
Zum 1. Juni wurden für knapp 3100 Medikamente die Obergrenzen gesenkt. Die Folge: Zuzahlungsfreie Arzneimittel werden immer seltener. In Einzelfällen kann die Belastung für Verbraucher um fünf bis zehn Euro pro Rezept steigen. Insgesamt müssen Patienten nun bei 6600 rezeptpflichtigen Medikamenten zuzahlen. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Gute Besserung? Aber sicher! |
Der Frust über die Gesundheitspolitik in Deutschland ist groß - dabei wäre es alles so einfach. An Plänen mangelt es nicht. Die Union forderte einst die Kopfpauschale. Die SPD ersann die Bürgerversicherung. Einig wurden sie nicht. Klar ist heute nur: Der Gesundheitsfonds wird kommen. Als ob die Verwirrung nicht schon groß genug wäre, setzten einige private Krankenversicherungen jetzt noch eins drauf. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Schmidt stellt Kompromiss in Aussicht |
Im Koalitionsstreit über den Gesundheitsfonds zeichnet sich eine Lösung ab. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt schlug einen Kompromiss vor, der auch Bayern und die CSU zufrieden stellen soll. Gleichzeitig deutete sie an, dass 2009 die Kassenbeiträge etwas steigen könnten, weil Mehrkosten für Ärztehonorare, Krankenhäuser und Arzneimittel zu erwarten sind. Mehr... |
|
| Hausärztechef Hoppenthaller zur Demo: "Wir sind Störfaktoren" |
Im Münchner Olympiastadion fand am vergangenen Wochenende die größte bayerische Protestaktion gegen die geplanten Änderungen im Gesundheitswesen statt. Zur Veranstaltung wurden Busse aus dem ganzen Freistaat erwartet. Der Bayerische Rundfunk BR-online hat den Tag zusammengefasst. An der Großkundgebung, die vom Hausärzteverband und einer Patienteninitiative veranstaltet wurde, nahmen rund 25000 Hausärzte und Patienten teil. Die SZ befragte Wolfgang Hoppenthaller, den Vorsitzenden des Bayerischen Hausärzteverbandes. Mehr... |
|
| Verheugen warnt vor Kollaps |
Der Industriekommissar und Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, sorgt sich um das deutsche Gesundheitssystem. "Wir stehen vor revolutionären Veränderungen bei den Therapieformen", sagte Verheugen. Zu finanzieren seien die wünschenswerten Innovationen aber nur durch eine "enorme Effizienzsteigerung im System" - wenn man denn keine Zweiklassenmedizin haben wolle. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: CSU lenkt ein |
Nach harscher Kritik am Gesundheitsfonds hat die CSU ihren Widerstand gegen dieses zentrale Element der Gesundheitsreform offenbar aufgegeben. Parteichef Huber lobte sogar erstmals die Arbeit von Gesundheitsministerin Schmidt. Damit dürfte der Einführung des Gesundheitsfonds zu Beginn des kommenden Jahres nichts mehr im Wege stehen. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Gesundheitssteuer ist unvermeidbar |
Die neuen Milliardenlöcher bei den Kassen lassen sich mit Beitragserhöhungen nicht mehr stopfen. Künftig werden wohl auch Steuern ins System fließen. "Wenn die Politik, was ich hoffe, den Leistungskatalog der Kassen beibehält, führt an der Einführung einer Gesundheitsteuer kaum noch ein Weg vorbei", erklärte ein Experte in Focus-Online. Mehr... |
|
| 111. Deutscher Ärztetag: Die Botschaft aus Ulm |
Die Botschaft des Ärztetages lautet: Nach langen Jahren der Kostendämpfungspolitik kann die an sich notwendige medizinische Versorgung heute nicht mehr allen Patienten zur Verfügung gestellt werden. Die Konflikte, die sich daraus ergeben, müssen aus der Patient-Arzt-Beziehung herausgehalten werden. Sie müssen vielmehr transparent gemacht und öffentlich diskutiert werden. Mehr... |
|
| Arzneimittel: Die Angst der Apotheker |
Das Geschäft mit Arzneimitteln ist lukrativ. Versender, Großhändler und Drogerieketten drängen mit Macht in diesen abgeschotteten Markt. »Wettbewerb könnte nicht nur helfen, die Preise bei den frei verkäuflichen Pillen zu senken«, meint ein Experte und Mitglied in Ulla Schmidts Sachverständigenrat. »Ketten sind auch ein gutes Vehikel, um beim Service verlässliche Standards umzusetzen.« Mehr... |
|
| Ärztehonorare: Bonus für erfolgreiches Heilen |
Ärzten winkt ein Erfolgshonorar, wenn bei ihren Patienten der Blutdruck sinkt und sich der Zuckerspiegel normalisiert, wenn die Impfrate stimmt und gesunde Babys geboren werden. Kurz gesagt: Künftig sollen Honorare mehr vom Behandlungsergebnis abhängen. Mehr... |
|
| Analyse: Der Ärzte-Blues |
Einmal im Jahr legen die deutschen Mediziner Skalpell und Stethoskop zur Seite und stimmen ein trauriges Lied an: über den miesen Zustand des Gesundheitswesens, über ihre unzumutbaren Arbeitsbedingungen und die jämmerliche Bezahlung. Damit die Botschaft auch beim Volk ankommt, ist in jedem Jahr die Rede von der Rationierung medizinischer Leistungen. Mehr... |
|
| Die Patentierung der Natur |
Artenschutz lohnt sich. Denn Pflanzen und Tiere liefern Wirkstoffe für Arzneimittel. Doch die Entwicklungsländer wehren sich gegen die Beutezüge der Pharmaindustrie. Von Madagaskar bis Kolumbien ist das Misstrauen tief, es werde geschmuggelt und geschummelt. Und sind die Pflanzengene erst einmal außer Landes, kann man sie kaum mehr aufspüren. Mehr... |
|
| Studie: Was Kassenärzte wirklich verdienen |
Niedergelassene Ärzte klagen seit Jahren, sie würden zu wenig verdienen. Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums belegt das Gegenteil: Augenärzte zum Beispiel erwirtschafteten zwischen 1997 und 2005 ein sattes Plus von 37,9 Prozent. Bei den Radiologen stieg der Praxisüberschuss um fast 38 Prozent im Westen und über 50 Prozent im Osten. Mehr... |
|
| "Wer rationiert, muss auch dazu stehen" |
Hausärztemangel, Marathondienste im Krankenhaus, Pflegenotstand und zunehmende Probleme bei der Leistungsgewährung haben Rationierungen im deutschen Gesundheitswesen spürbar werden lassen, betont Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Eine gute medizinische Versorgung koste Geld, "das haben auch die regierenden Politiker begriffen". Mehr... |
|
| Alles auf eine Karte |
Ende des Jahres soll die neue elektronische Gesundheitskarte endlich an alle Deutschen verteilt werden. Die Festlegung ist durchaus mutig. Denn das Riesen-Projekt sollte ursprünglich bereits am 1. Januar 2006 starten, musste aber aufgrund vieler Pannen und Fehlkalkulationen immer wieder verschoben werden. Der bisher letzte geplatzte Termin war ausgerechnet der 1. April dieses Jahres. Mehr... |
|
| Jeder zahlt jährlich 3000 Euro für die Gesundheit |
Die Bundesbürger geben immer mehr Geld für die Gesundheit aus. Der Anteil, den die Krankenversicherten dabei selbst zahlen mussten, ist aber im Jahr 2006 erstmals nicht weiter gestiegen. Dies ergibt sich aus aktuellen Zahlen, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit 2006 auf rund 245 Mrd. Euro. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr... |
|
| Baden-Württemberg: Hausärzte verschreiben Wettbewerb |
Die baden-württembergischen Mediziner schließen erstmals in der deutschen Geschichte einen Honorar-Vertrag außerhalb des etablierten Systems ab - das Ziel sind weniger Bürokratie und mehr Zeit für Patienten. Schreibt sich der Versicherte in das System ein, bindet er sich für mindestens ein Jahr an seinen Hausarzt ? er kann dann nicht mehr ohne weiteres einen Facharzt besuchen. Mehr... |
|
| Oettinger blockiert höhere Arzthonorare |
Die Gesundheitsreform wird möglicherweise doch noch grundlegend geändert. Die Landesregierung von Baden-Württemberg erarbeitet einen Vorschlag, die Honorarreform für die niedergelassenen Ärzte zeitlich zu strecken ? um acht Jahre. Davon würden vor allem die Ärzte in Baden-Württemberg und Bayern profitieren, deren Honorare höher sind als in den anderen Bundesländern. Mehr... |
|
| Studie: Hausärzte stehen unter großem Zeitdruck |
Hausärzte in Deutschland müssen bei 60 Prozent ihrer Patienten drei oder mehr meist chronische Krankheiten gleichzeitig behandeln. Dabei stehen sie unter großem Zeitdruck. Besonders hoch ist die sogenannte Multimorbidität bei älteren Patienten. Zu diesen Ergebnissen kommt die eigenen Angaben zufolge weltweit größte klinische Verlaufsstudie DETECT mit 55 000 Patienten aus 3000 Hausarztpraxen. Mehr... |
|
| Arbeit macht immer mehr Menschen krank |
Fast jede zehnte Krankmeldung in Deutschland geht auf psychische Beschwerden zurück. Das geht aus dem Bericht "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland" des Berufsverbandes Deutscher Psychologen hervor. Dabei handele es sich vor allem um depressive Verstimmungen. Die Tendenz sei steigend, heißt es weiter. Besonders negativ wirke sich die Angst vor Arbeitslosigkeit aus. Mehr... |
|
| Mohrs Herzschlag: Meine Krankheit, mein Risiko, mein Pech |
Das Erfreuliche zuerst: Wenn Sie in Deutschland bei einem akuten und schweren Leiden mit dem Notarztwagen in einer Klinik landen, ist es egal ob Sie Kassen- oder Privatpatient sind - Sie werden gleich gut verarztet. Trotzdem rät der Spiegel-Kolumnist Joachim Mohr gesetzlich Versicherten von einem Blick in eine Privatstation ab - denn der könnte zu Depressionen führen. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Pharmabranche fordert Änderung der Rabattregeln |
Die norddeutsche Pharmaindustrie warnt vor negativen Folgen von Rabattverträgen, die Krankenkassen und einzelne Pharmafirmen abschließen. Langfristig stehe auch die Existenz vieler mittelständischer Arzneimittelhersteller auf dem Spiel, weil sie wegen ihres kleineren Sortiments nicht in der Lage seien, gegen die großen Konzerne zu bestehen. Mehr... |
|
| Was sich bei der Pflege ändert |
Die Reform der Pflegeversicherung hat im Bundesrat die letzte Hürde genommen. "Diese Reform ist gut gelungen", erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt dazu in der Länderkammer. Für die Versicherten bedeutet das verbesserte Leistungen und strengere Kontrollen, aber auch höhere Beiträge. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: SPD fordert Einlenken von CSU |
Länder und Bundesregierung haben eine neue Runde im Streit über die künftige Neuverteilung von hunderten Millionen Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeläutet. Bei den Beratungen geht es darum, wie eine von Bayern durchgesetzte Klausel umgesetzt werden kann. Mehr... |
|
| Gesundheitskarte: Technikprobleme verzögern Einführung |
Der Start der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich anders als von der Regierung vorhergesagt weiter. Ärzte halten die Technik für unzuverlässig. Aus den Testgebieten sowohl im Norden als auch im Westen Deutschlands kommt Widerstand gegen den baldigen Start des IT-Mammutprojekts. Das Bundesgesundheitsministerium beharrt dagegen auf einem schnellen Start. Mehr... |
|
| Gesundheitswahn: Erhebet die Herzen, beuget die Knie |
Niemals in der gesamten philosophischen Tradition des Ostens und des Westens ist etwas so Zerbrechliches wie die Gesundheit der Güter höchstes gewesen. Noch bei Kant war das höchste Gut die Einheit von Heiligkeit und Glückseligkeit oder Gott. Doch heute ist alles anders. Wir leben im Zeitalter der real existierenden Gesundheitsreligion. Mehr... |
|
| Versicherungspflicht: Wieder krankenversichert - und ruiniert |
Seit einem Jahr müssen die Kassen jeden aufnehmen, doch sie verlangen die nicht gezahlten Beiträge nach - das kann Tausende Euros kosten. Obwohl der Gesetzgeber Härtefallregeln vorsieht, machen die Kassen nur wenige Ausnahmen. Mehr als 1000 Beschwerden - vor allem von Selbständigen - sind bereits beim Gesundheitsministerium eingegangen. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Beitragszahler sollen bei Krankenkassenpleiten haften |
Im Streit um den Gesundheitsfonds kommt die Bundesregierung den Ländern entgegen - zu Lasten der Patienten. Bei der Insolvenz einer Kasse sollen nach SPIEGEL-Informationen zukünftig die Beitragszahler für mögliche finanzielle Schäden aufkommen. Selbst dann, wenn sie in einer ganz anderen Kasse versichert sind. Mehr... |
|
| Missglückte Operation |
Die Experten lassen in ihrem Gutachten kein gutes Haar an den Plänen für den Gesundheitsfonds. Da ist von "grotesker Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung" die Rede, von einer Umsetzung der Pläne sei "abzuraten". Vernichtender kann ein Urteil nicht ausfallen. Warum Angela Merkel und Ulla Schmidt den Gesundheitsfonds dennoch mit aller Kraft verteidigen. Mehr... |
|
| Analyse: Kassen-Alarm |
Als hätte die große Koalition nicht schon genug hausgemachte Scherereien, kündigt sich weiteres Ungemach an. Es kommt in Zahlenform daher und wird seit Wochen von vielen mehr oder weniger seriösen Experten heraufbeschworen. 15,5 Prozent könnte der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung betragen, wenn Anfang 2009 der Gesundheitsfonds kommt, so wird spekuliert. Mehr... |
|
| Pro und Kontra: K(l)assenkampf im Wartezimmer |
Privatpatienten bekommen schneller einen Termin? Nicht unbedingt, bevorzugt werden sie im Zweifel trotzdem. Zwei Ärzte berichten auf stern.de aus ihrem Praxisalltag mit Privatpatienten und gesetzlich Versicherten. In einem Punkt sind sie sich einig: Wir haben eine Zweiklassenmedizin. Mehr... |
|
| Ein Jahr Gesundheitsreform: Katerstimmung |
Zum ersten Jahrestag der Gesundheitsreform dürfte Schmidt nicht nach Sekt zumute sein. Eher hat sich unter den Gesundheitspolitikern der Koalition Katerstimmung breitgemacht. Allein die Woche vor dem Jubiläum hatte es für die Ministerin in sich: Ärzteproteste, Verfassungsklagen gegen die Reform und schließlich der Rücktritt des wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Immer weniger Neukunden bei Privatkassen - 30 Verfassungsklagen |
Die Gesundheitsreform hat ein juristisches Nachspiel: 25 Privatversicherungen haben jetzt Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht - damit klagen nun insgesamt 30 Kassen gegen die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie vertreten 95 Prozent der Privatversicherten. Das Bundesgesundheitsministerium demonstriert Gelassenheit. Mehr... |
|
| In der Praxis |
Der Verband ?Freie Ärzteschaft? befürchtet, dass immer mehr Einzelpraxen durch Kliniken und Versorgungszentren bedroht seien ? und ruft deshalb zum Streik auf. Die Kassenärztliche Vereinigung fordert Nachbesserungen bei der Honorarreform und es mangelt an Medizinernachwuchs in Deutschland. Welche Folgen hat das für Patienten? Mehr... |
|
| Ulla Schmidt erzürnt Wissenschaftler |
Die Wissenschaftler, die im Rahmen der Gesundheitsreform einen neuen Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen entwerfen sollten, haben ihre Arbeit verärgert aufgegeben. Sie zogen damit die Konsequenz aus Meinungsverschiedenheiten mit dem Bundesversicherungsamt über die Ausgestaltung des Finanzausgleichs. Mehr... |
|
| Verspätete Einführung: Gesundheitskarte für alle erst 2010 |
Die ursprünglich für 2006 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird sich bis 2010 hinziehen. Nach dem jüngsten Zeitplan werden voraussichtlich erst dann alle 80 Millionen Menschen in Deutschland die Karte haben und die meisten neuen Funktionen freigeschaltet sein. Losgehen wird die Ausgabe aber "aller Wahrscheinlichkeit nach" bereits Ende dieses Jahres im Bezirk Nordrhein. Mehr... |
|
| Verfassungsgericht: Karlsruhe hilft Krankenversicherten |
Privat und gesetzlich Krankenversicherte können in der Zukunft mit teilweise erheblichen Steuererleichterungen rechnen. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe jetzt entschied, müssen die gezahlten Beiträge stärker als bisher steuermindernd berücksichtigt werden. Bis spätestens 2010 muss das Einkommensteuergesetz entsprechend angepasst sein. Mehr... |
|
| Was sich bei der Pflege ändert |
Nach langen und zähen Verhandlungen hat der Bundestag die Pflegereform der Großen Koalition verabschiedet. Union und SPD arbeiteten damit eines der umstrittensten Vorhaben ihres Koalitionsvertrages ab. Die Opposition kritisierte, dass die langfristige Finanzierung mit der Reform nicht gewährleistet sei. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
|
| Brief an Ärzte: APO-Kämpfer Friedrich Merz |
Aus Frust über den gesundheitspolitischen Kurs der großen Koalition hofiert der CDU-Abgeordnete Friedrich Merz die außerparlamentarische Opposition. In einem Brief an den Vorsitzenden des bayerischen Hausärzteverbandes wünscht der frühere Unionsfraktionschef den Medizinern im Freistaat "viel Erfolg" für ihr Vorhaben, aus dem Krankenkassensystem auszusteigen. Mehr... |
|
| Schmidt eckt mit höheren Zuschüssen für Krankenkassen an |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will gesetzliche Krankenkassen durch mehr Geld aus dem Steuersäckel für Langzeitarbeitslose finanziell entlasten. "Eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge für Arbeitslosengeld-II-Bezieher wäre sachgerecht", sagte Schmidt. Damit stößt sie beim Finanzministerium auf entschiedenen Widerstand. Mehr... |
|
| Ungeliebtes Modell: Neuer Streit um Gesundheits-Fonds |
Der Gesundheits-Fonds ist beschlossene Sache: Von 2009 an sollen alle gesetzlich Versicherten einen festgelegten Einheitssatz in diesen Topf zahlen, das Geld wird dann den Kassen zugeleitet. Und doch streiten sich CSU und SPD weiter über das Modell. Die Südländer mit ihren vielen Gutverdienern fürchten zu Recht, dass ihre Versicherten mehr einzahlen müssen, ohne dafür mehr zu erhalten. Mehr... |
|
| Risikofaktor Arzt |
Mediziner sollen künftig offensiver mit ihren Kunstfehlern umgehen und ihren Kollegen dadurch die Möglichkeit geben, aus Versäumnissen zu lernen. Bundesregierung, Krankenkassen und Ärzteschaft versprechen sich davon eine höhere Sicherheit für Patienten durch weniger Behandlungsfehler.
Statement des Präsidenten der Bundesärztekammer zur Patientensicherheit http://baek.de/downloads/Hoppe__Patientensicherheit__28022008.pdf Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Nur als Testlauf |
Die Ersatzkassen haben eine zweijährige Testphase für den heftig umstrittenen Gesundheitsfonds gefordert. In diesen 24 Monaten sollten die anderen Teile der Gesundheitsreform in Kraft gesetzt werden, die Versicherer aber wie bisher ihre Beiträge einziehen. In Testberechnungen könne dann ermittelt werden, wie der Fonds in diesem Zeitraum gewirkt hätte. Mehr... |
|
| Rabattverträge: AOK-Patienten müssen zuzahlen |
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts müssen viele Versicherte der AOK nun doch bei Medikamenten zuzahlen. Das Gericht hatte gegen die Ausschreibungspraxis der Krankenkasse entschieden. Die AOK hingegen spricht vom "transparentesten und wettbewerbsoffensten Verfahren" im System der Deutschen Krankenkassen. Mehr... |
|
| Arzneimittelverkauf in Drogerien: "Es wird einen intensiven Preiskampf geben" |
Drogerien und Supermärkte drängen in den Arzneimittelverkauf. Der Unternehmensberater Arnt Tobias Brodtkorb geht davon aus, dass es im Bereich der freiverkäuflichen Arzneimittel zu einem intensiven Preiskampf kommt. Die Qualität der Beratung werde sich hierzulande dagegen nicht verschlechtern, auch ein kurzfristiges Apothekensterben hält Brodtkorb für unwahrscheinlich. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Privatkassen protestieren mit Klagewelle |
Die privaten Krankenkassen wollen mit einer Klagewelle gegen die vor einem Jahr in Kraft getretene Gesundheitsreform vorgehen. Die Klagen seien so gut wie fertig und würden innerhalb der kommenden Wochen eingereicht, sagte der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung. Dabei werde jede klagende Versicherung eine eigene Beschwerde einreichen. Mehr... |
|
| CSU mit SPD bei Gesundheit einig |
In der Koalition zeichnet sich ein Kompromiss in der Gesundheitspolitik ab. Bei einer Klausurtagung werden sich die Fraktionsspitzen voraussichtlich auf gemeinsame Positionen einigen. "Wir machen Konzessionen im Bereich der Pflegestützpunkte, und die SPD kommt uns im Bereich des Präventionsgesetzes entgegen", sagte der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer. Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Staat lockt in die gesetzliche Krankenkasse |
Noch immer haben etwa 100.000 Menschen in Deutschland keine Krankenversicherung. Deshalb schlägt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt Alarm. Sie will Nichtversicherte in die Krankenkassen zurückholen. Auch Obdachlose, Alte oder illegale Einwanderer sollen in den Genuss einer angemessenen Gesundheitsversorgung kommen. Mehr... |
|
| Polikliniken: Alle Ärzte in einem Haus |
Den aus DDR-Zeiten bekannten Polikliniken ist in Berlin ein Comeback gelungen. Inzwischen gibt es in der Stadt über 100 "Medizinische Versorgungszentren" (MVZ) - so der neue Name für eine bewährte Idee. Die wichtigsten Fachärzte sind unter einem Dach vereint, das bedeutet kurze Wege für die Kranken und für die Doktoren die Möglichkeit, sich bei der Therapie leichter abzustimmen. Mehr... |
|
| Medikamentenhandel: Pillen im Supermarkt |
Erst die dm-Drogeriemärkte, dann Schlecker und bald womöglich Rewe - der Handel bringt sich für die komplette Liberalisierung des europäischen Apothekenmarktes in Stellung. Laut einem Pharmaexperten könnten die vorgesehenen Preisabschläge von bis zu 40 Prozent bei einzelnen Medikamenten unter wettbewerbsrechtlichen Gründen jedoch problematisch sein. Mehr... |
|
| Warum Medikamente immer teurer werden |
Die Gesundheitskosten steigen und steigen - auch weil die Deutschen immer mehr für Arzneimittel ausgeben. Die Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenkassen für Medikamente haben 2007 den Rekordstand von 25,6 Mrd. Euro erreicht. Politiker machen deswegen gerne Druck bei der Pharmaindustrie. Doch deren Gewinne stagnieren schon lange. Die Gründe für die Preisexplosion sind andere. Mehr... |
|
| Kliniken fürchten um Existenz: Endlich aufwachen |
Das Jahr 2008 werde für die Krankenhäuser "existenzvernichtend", behauptet ihr Dachverband. Vom "Katastrophenjahr" ist die Rede und davon, dass den Kliniken der "Kollaps" drohe. Nüchtern betrachtet bedeutet das, dass wohl weitere Krankenhäuser schließen müssen. In der Unternehmenswelt ist das ein bitterer, aber alltäglicher und mitunter notwendiger Vorgang. Mehr... |
|
| Pedantische Dokumentation: Bürokratie macht Pflege teurer als nötig |
Unnötig Zeit und zu viel Geld: Zu viele bürokratische Aufgaben machen die Pflege von Behinderten und Senioren deutlich teuer als notwendig. Jedes Jahr entfallen allein 6,4 Millionen Stunden nur auf Dokumentations- und Nachweispflichten - und fehlen den Pflegebedürftigen. So müssen zum Beispiel die Eltern behinderter Kinder pro Person eine Arbeitswoche im Jahr für Bürokratie einplanen. Mehr... |
|
| Ärzteprotest: Testfall für Deutschland |
Die Protestaktion der bayerischen Hausärzte, die eine kollektive Rückgabe ihrer Kassenzulassungen erwägen, könnte auch für Verbände in anderen Bundesländern Signalcharakter haben. "Wir beobachten das sehr genau", sagte ein Sprecher des Deutschen Hausärzteverbandes. Andere Mitgliedsverbände strebten so bald wie möglich Verhandlungen über einen Systemausstieg an. Mehr... |
|
| Bayerns Hausärzte begehren auf: Mediziner wollen Kassensystem verlassen |
Die bayerischen Hausärzte proben den Aufstand für mehr Geld - die Leidtragenden könnten die Patienten sein. 6000 Mediziner sind von ihrem Hausärzteverband aufgerufen, bei einer Großveranstaltung in Nürnberg kollektiv ihre Kassenzulassung zurückzugeben. Die Forderungen richten sich nicht nur an die Politik: Die Honorare werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen verteilt, also von Ärzten selbst. Mehr... |
|
| Ambulante Versorgung: Kassen auf Experimentierkurs |
Der Verband der Ersatzkassen geht in Nordhessen neue Wege. Er will in und um Kassel ausprobieren, wie sich die ambulante Versorgung organisieren lässt, wenn ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) die Verantwortung dafür übernimmt. Noch ist kein Patient eingeschrieben, für 2008 wird lediglich mit 1.000 bis 2.000 Interessenten gerechnet. Doch der Ärger ist bereits groß. Mehr... |
|
| Teuere Impfstoffe: Ausgaben für Arzneimittel steigen kräftig |
Für die Krankenkassen war 2007 ein teures Jahr. Die Arznei-Umsätze haben deutlich zugenommen. Insgesamt gab die gesetzliche Krankenversicherung 28,1 Milliarden Euro für Medikamente aus - 6,4 Prozent mehr als 2006. Das Jahr zuvor hatten die Ausgaben nur leicht angezogen. Schuld sind die erhöhte Mehrwertsteuer ? und auf Grund des gesetzlich erweiterten Leistungsangebots der Kassen vor allem die Kosten für Impfstoffe; sie schnellten 2007 mit einem Plus von 86 Prozent auf eine Milliarde Euro in die Höhe. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Rürup fordert "Notoperation" |
Der Wirtschaftsexperte Bert Rürup hat Änderungen an dem für 2009 geplanten Gesundheitsfonds für die gesetzliche Krankenversicherung gefordert. Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht Krankenkassen mit vielen Geringverdienern vom Zusammenbruch bedroht und fordert eine "Notoperation" am Gesetz. Mehr... |
|
| Gesundheitskarte: "Staat muss Patienten-Intimsphäre schützen" |
Es ist wohl das umstrittenste Projekt im Gesundheitswesen: die elektronische Gesundheitskarte. Trotzdem soll sie in diesem Jahr kommen. Ärzteverbände und Datenschützer laufen Sturm gegen die E-Card. Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft, erklärte dem Stern, welche negativen Auswirkungen diese Karte haben könnte. Mehr... |
|
| Pflegeversicherung: Die Heim-Suchung |
In Deutschland leben rund 2,13 Millionen Pflegebedürftige im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Tendenz steigend. Grund: Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft. Der Stern sprach mit dem Experten Christoph Lixenfeld über die Folgen der Pflegeversicherung, die Heimbranche und warum es ohne Osteuropäerinnen nicht mehr geht. Mehr... |
|
| Studie zur Medikamentenforschung: Veröffentlicht wird, was gefällt |
Pharmaunternehmen haben, wie US-Forscher in einer renommierten Fachzeitschrift berichten, fast ein Drittel ihrer Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva nicht veröffentlicht. Wenn die Wirkung eines neuen Medikaments hinter den Erwartungen zurückbleibt, hat der Hersteller ein Problem. Trotzdem sollten der Fachwelt und Öffentlichkeit Studienergebnisse nicht vorenthalten werden, die darauf hindeuten, dass ein Mittel weniger effizient ist als gedacht. Tatsächlich ist in den letzten Jahren - speziell seit 2004 - einiges passiert. Sowohl die Medikamentenhersteller, die National Library of Medicine und die Zulassungsbehörde FDA veröffentlichen viele Daten im Internet. Das Fazit für die Patienten ist schließlich ebenfalls positiv: "Antidepressiva wirken". Mehr... |
|
| Prävention: Kassen geben mehr Geld für Vorbeugung aus |
Immer mehr Menschen nehmen Präventionsangebote der Kassen wahr. Nach Angaben der Spitzenverbände der Krankenkassen wurden insbesondere gesundheitsfördernde Maßnahmen in Kindergärten und Schulen verstärkt, "wodurch alle sozialen Schichten angesprochen werden konnten". Trotzdem soll die Verantwortung der Kostenträger für die Vorbeugung beschnitten werden. Mehr... |
|
| Wettbewerb: Kartellamt geht gegen Preisabsprachen bei Arzneimitteln vor |
Seit vier Jahren ist die Preisbindung für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgehoben. Eigentlich. Nach Überzeugung des Bundeskartellamts versuchen Apotheker und Pharmakonzerne aber immer wieder, diese Vorgabe auszuhöhlen. Nun greift die Behörde durch und verhängt Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 615.000 Euro. Mehr... |
|
| Hausarztmodelle: Kostentreiber mit gefährlichen Nebenwirkungen |
Sie sollten eine "Lotsenfunktion im Gesundheitssystem" einnehmen, den Versicherten "eine medizinische Versorgung nach aktuellen Qualitätsstandards" ermöglichen und vor allem Kosten sparen. Doch knapp ein Jahr nachdem die Hausarztmodelle zum Pflichtprogramm aller gesetzlichen Krankenkassen erhoben wurden, zeigen sich die Schwächen des Konzepts mit ungewohnter Deutlichkeit. Mehr... |
|
| Ausgleich für Krankenkassen: Von Alkoholismus bis Schlaganfall |
Ungeachtet neuer Debatten über den geplanten Gesundheitsfonds gehen die Vorbereitungen für den Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung weiter. Das Bundesversicherungsamt präsentierte jetzt die mit Spannung erwartete Vorschläge, wie die finanziellen Ausgleichszahlungen für die 200 Krankenkassen (Risikostrukturausgleich) künftig wirklichkeitsnäher gestaltet werden sollen. Mehr... |
|
| Die letzten Dinge |
Was am Ende des Lebens geschieht, ist ein Tabu. Doch im Jahr 2007 ist das Schweigethema zum Redethema geworden. Wer bestimmt über uns? Kann es sein, dass das Selbstbestimmungsrecht ausgerechnet in jenen Jahren, wo es ein geradezu körperliches Recht werden sollte, wenig oder gar nichts mehr gilt? Das sind einige der Fragen, die auch 2008 nicht nur die Älteren beschäftigen werden. Mehr... |
|
| Arm trotz Arbeit |
In Deutschland sind schon 1,3 Millionen Beschäftigte auf Hartz IV angewiesen - obwohl sie einen Job haben. Laut DGB gehen immer mehr Menschen "einer sozialversicherten oftmals vollzeitnahen Beschäftigung nach, und trotzdem reicht ihr Lohn nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten". Rentenexperte Bernd Rürup erwartet deshalb auch eine zunehmende Altersarmut. Mehr... |
|
| Reformjahr 2008: Wer gewinnt, wer verliert |
Die Pflegeversicherung wird teurer, in der gesetzlichen Krankenversicherung drohen Beitragserhöhungen, Zusatzprämien und Kostensteigerungen für chronisch Kranke, privat Versicherte müssen mit Tarif-"Anpassungen" und Beitragserhöhungen bis zu 30 Prozent rechnen. Der Tagesspiegel gibt einen Überblick, was sich bei den Sozialversicherungen 2008 ändert. Mehr... |
|
| Seltene Krankheit: Ein Leiden, das kein Geld abwirft |
Allein in Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an exotischen Leiden wie Lungenhochdruck, Morbus Fabry oder Morbus Gaucher. Viele sterben daran. Fast alle sind Erb- und Stoffwechselleiden, sie erwischen höchstens einen von 2000 Menschen. Das sind dann so wenige Patienten, dass kaum ein Arzneimittelhersteller ein Medikament für sie entwickeln würde. Weil es sich finanziell nicht lohnt. Mehr... |
|
| Gesundheitspolitik: Ministerien zerpflücken Präventionsgesetz |
In der Bundesregierung gibt es starke Vorbehalte gegen den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung der Gesundheitsprävention. Das Innen- und das Justizministerium kritisieren fast alle Kernpunkte des Gesetzentwurfs und weisen außerdem auf verfassungsrechtliche Schwierigkeiten hin. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: So wenig Pfleger wie nie |
Während die Medizinergewerkschaft Marburger Bund zehn Prozent mehr Lohn für die Klinikärzte fordert, haben die deutschen Krankenhäuser einen neuen Tiefststand beim Pflegepersonal erreicht. Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es bundesweit weniger als 300 000 Vollzeitstellen für Krankenschwestern und Pfleger. Gleichzeitig stiegen die Fallzahlen um knapp 500.000 Patienten pro Jahr. Mehr... |
|
| Kostenerstattung: Europäer können bald überall zum Arzt |
Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Patienten künftig einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung für Behandlungen im europäischen Ausland haben. Auch Rezepte sollen überall eingelöst werden können. Dies soll für mehr Wettbewerb sorgen. Das Parlament und die Mitgliedstaaten müssen den Plänen der Brüsseler Kommissionsbehörde allerdings noch zustimmen. Mehr... |
|
| Hausärztliche Versorgung: Das Monopol der Ärzte soll geknackt werden |
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine Krankenkasse die gesamte hausärztliche Versorgung für mehrere Millionen Versicherte bundesweit ausgeschrieben. Die Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg schickt sich damit an, das seit 75 Jahren geltende Versorgungsmonopol der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) aufzubrechen. Mehr... |
|
| Deutsche Kliniken: 15.000 Jobs abgebaut |
Trotz drohender Verschlechterungen für die Patienten bauen die deutschen Krankenhäuser tausende Stellen ab. "Über 15.000 Beschäftigte haben 2007 ihren Job verloren, weil die Politik eisenhart kürzt", erklärte der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Das Bundesgesundheitsministerium wies die Kritik zurück. Mehr... |
|
| Erklär mir die Welt: Warum ist Gesundheit so teuer? |
Wie viel ist ein zusätzliches Lebensjahr wert? Diese Frage ist brisant. Allein sie zu stellen gilt vielen Menschen als unethisch. Sie sehen jegliche Gesundheitsverbesserung und erst recht jegliche Lebensverlängerung als unermesslich wertvoll an. Trotzdem stellen immer mehr Staaten die Frage nach Kosten und Nutzen von Behandlungen. Denn Gesundheit wird immer teurer. Mehr... |
|
| Arzneimittelsicherheit: Gekritzel auf dem Rezept |
Etwa jeder dritte Behandlungsfehler in der hausärztlichen Versorgung geht auf Fehler bei der Arzneimitteltherapie zurück. Und auch im hektischen Klinikalltag geht einiges durcheinander. Immer mehr Zwischenfälle mit Arzneimitteln werden gemeldet. Ob sie tatsächlich häufiger werden, ist allerdings unklar. "Zumindest ein Teil des Anstiegs geht auf die erhöhte Wachsamkeit zurück", hofft ein Experte. Mehr... |
|
| Kassen entfachen Streit um Beiträge |
Die Gesundheitsreform ist noch nicht einmal umgesetzt, da ist bereits ein Streit über ihre Folgen für die Beitragssätze der Krankenkassen ausgebrochen. Im Mittelpunkt der Kritik steht der geplante Gesundheitsfonds. Zum 1. Januar 2009 soll die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich umgestellt werden. Dann wird es einen einheitlichen Beitragssatz für alle Kassen geben. Mehr... |
|
| Pro und Kontra: Sollen Ärzte Sterbehilfe leisten dürfen? |
In Deutschland wird heftig darüber diskutiert, ob man todkranken Menschen, die unter Schmerzen leiden und keine Hoffnung mehr haben, beim Sterben helfen darf. Für stern.de haben zwei Experten ihre gegensätzliche Meinung aufgeschrieben. Eine Professorin für Medizinethik fordert, Suizidhilfe müsse legalisiert werden. Der Vorsitzende der Hospiz Stiftung hält Sterbebegleitung für sinnvoller als Sterbehilfe. Mehr... |
|
| Millionenüberschuss: Krankenkassen erwirtschaften Gewinne |
Die Kassen können für 2008 zum letzten Mal ihren Beitragssatz selbst bestimmen. Im kommenden Oktober wird die Bundesregierung den Einheitssatz von 2009 an für alle Kassen festlegen. In der GKV werden die Beitragssätze im kommenden Jahr jedoch voraussichtlich stabil bleiben. Das lässt sich aus den Abschlüssen des dritten Quartals folgern, das die gesetzlichen Kassen insgesamt wohl mit einem Überschuss von mehr als einer halben Milliarde Euro abgeschlossen haben. Die Verbände der Orts- und Ersatzkrankenkassen rechnen daher mit unveränderten Sätzen. Mehr... |
|
| Akademiker reihen sich ein: Deutsche häufiger krank |
Arbeitnehmer in Deutschland melden sich wieder öfter krank. Das geht aus Daten des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor, die die Entwicklung der ersten zehn Monate dieses Jahres widerspiegeln. Auffällig ist laut BKK, dass Berufsgruppen mit höherer Qualifikation und traditionell niedrigen Krankenständen einen deutlichen Zuwachs verzeichneten. "Die Anforderungen an Mobilität und Flexibilität sowie häufige Restrukturierungen der Unternehmen hinterlassen ihre Spuren sogar bei den gesündesten Gruppen". Mehr... |
|
| Präventionsgesetz: Union nennt Schmidt unkollegial |
In der Koalition bahnt sich ein Streit über das geplante Präventionsgesetz an. Die Unionsabgeordneten haben nach Angaben aus Fraktionskreisen beschlossen, den Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in der aktuellen Form nicht mitzutragen. Dieser sieht die Einrichtung eines Nationalen Präventionsrats vor. Die Fachpolitiker der Union fühlen sie sich überrumpelt. "So wird der Gesetzentwurf niemals durchgehen", sagte Unionsfraktionsvize Wolfgang Zöller dem Tagesspiegel. Mehr... |
|
| Pflegenotstand: Wer pflegt uns, wenn wir alt sind? |
Schon heute herrscht in Deutschland Pflegenotstand: Aus einem offiziellen Bericht geht hervor, dass 370.000 alte Menschen nicht genug zu essen und zu trinken bekommen. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge hilfsbedürftig werden, droht dem System der Kollaps. Der stern nennt fünf Wahrheiten, denen sich Politiker und Pflegeprofis stellen müssen - und sagt, was jeder selbst tun kann. Mehr... |
|
| Krankenhäuser: Von Hochleistungspferden, die zu Tode gehetzt werden |
"Die deutschen Krankenhäuser arbeiten immer effizienter, beim wirtschaftlichen Einsatz des Personals nehmen sie international einen Spitzenplatz ein", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am Rande des 30. Deutschen Krankenhaustags. "Das gute Ergebnis wird sicher erkauft durch eine enorme Belastung der Mitarbeiter in den Kliniken", ergänzte Rudolf Kösters. Mehr... |
|
| Die Hausärzte wollen mehr Geld |
Den Hausärzten geht der neue Honorarrahmen mit angekündigten Erhöhungen um mindestens zehn Prozent nicht weit genug. Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, verlangte am Dienstag Nachbesserungen an der vor einem Monat von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit den Kassen verabschiedeten Regelung. Mehr... |
|
| Kinderarmut: Blaue Flecken auf der Seele |
Sie haben kaum Selbstbewusstsein und meiden soziale Kontakte, dafür sind sie deutlich öfter verhaltensauffällig und gewalttätig: Offenbar hinterlässt Kinderarmut viel stärkere Spuren in den Seelen der betroffenen Kinder, als bisher angenommen. "Ein solches Kind betritt den Ring des Lebens bereits als angeschlagener Boxer", erklärt ein Experte. Der könne dann bei Schwierigkeiten nur noch in Deckung gehen. Mehr... |
|
| Rabattverträge wälzen Pharmamarkt um |
Rabattverträge zwischen Unternehmen und Krankenkassen haben zu erheblichen Umwälzungen auf dem Arzneimittelmarkt geführt. 238 Krankenkassen und rund 60 Hersteller hätten mehr als 7.500 solcher Vereinbarungen geschlossen, teilte der Marktdatenanbieter IMS Health jetzt mit. Zwölf Millionen Packungen seien mittlerweile "unter Vertrag". Doch laufen aktuell in einigen Fällen Nachprüfungsverfahren wegen vergaberechtlicher Bedenken gegen die AOK. www.presseecho.de kommentiert die jüngste Entscheidung der Vergabekammer Bund und die Reaktion der Krankenkasse. Mehr... |
|
| Gesundheit als Jobmotor: Patentrezept gesucht |
Rund 4 Millionen Menschen arbeiten allein in Deutschland in der Gesundheitswirtschaft. Lohn und Brot bieten ihnen die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser. Langfristig erscheint die Branche besonders krisenfest. Denn die alternde Bevölkerung stellt eine zunehmende Nachfrage nach medizinischer Versorgung sicher. Mehr... |
|
| Heilmittel: Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen |
Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen für die Verordnung von Heilmitteln wie zum Beispiel Sprachtherapie oder Krankengymnastik. Die bundesweiten Richtgrößen legen für jede Praxis eine Obergrenze fest, die aus dem Durchschnitt der Gesamtausgaben pauschal errechnet wird. Das sei nicht gerechtfertigt und unpraktikabel, kritisierten Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen. Mehr... |
|
| Bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente |
Regelmäßig werden durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Der Grund: Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von Medikamenten in Deutschland mangelhaft - sagen Experten. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Risiken zugelassener Arzneimittel nun eindämmen. Mehr... |
|
| Mängel in Pflegeheimen: "Wer schweigt, trägt Mitverantwortung" |
6,5 Prozent der Heimbewohner in Deutschland werden in ihrer Freiheit eingeschränkt. Das ist ein Ergebnisse aus dem jüngst vorgelegten Bericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Trotz Verbesserungen gegenüber dem letzten Bericht 2004 gibt es demnach noch viele Mängel. Der Pflegekritiker Claus Fussek spricht gar von Zuständen, die in Gefängnissen undenkbar wären. Mehr... |
|
| Amerika: Wahlkampf mit der Gesundheit |
So früh wie diesmal hat der Kampf um die amerikanische Präsidentschaft noch nie begonnen. Seit Monaten schon bringt sich eine Schar von Demokraten und Republikanern in Stellung, treibt Spenden ein und debattiert über die Zukunft des Landes. Die Gesundheitspolitik wird dabei eines der entscheidenden innenpolitischen Themen sein. Mehr... |
|
| Psychische Erkrankung: Ausgegrenzt trotz Gemeindenähe |
Die menschenunwürdigen Verhältnisse an den ehemaligen Landeskrankenhäusern, die eher Asylen als Kliniken glichen, sind längst verschwunden. Trotz Reformen ist die Betreuung psychisch Kranker in den Krankenhäusern aber noch immer unbefriedigend. Knappe Finanzen, zunehmende Bürokratie, soziale Barrieren und Gettobildung bestimmen die Situation. Mehr... |
|
| Wir haben bald 20 Millionen Diabetiker in Deutschland! |
Hellmut Mehnert, international bekannte Diabetes-Koryphäe, warnt: Wenn sich das Bewusstsein der Menschen für ihren Körper und ihre Ernährung nicht ändert, ist bald jeder vierte Deutsche zuckerkrank. "Wir müssen dem Übergewicht der Kinder entgegenarbeiten. Wir haben viel zu viele dicke Kinder", beklagt der Experte. "Hier ist nicht nur das Elternhaus gefragt, sondern auch der Schulkiosk." Mehr... |
|
| Wissenschaftliche Studien: Armut macht krank |
Das größte Gesundheitsrisiko, das stärker als alle anderen Lebensbedingungen das Wohlbefinden beeinträchtigt, wird häufig vernachlässigt: Armut. Armut macht krank. Armut führt dazu, dass Menschen früher sterben und häufiger leiden müssen, sich schlechter von einer Erkrankung erholen und dass weniger Babys die ersten Tage nach der Geburt überleben. Mehr... |
|
| Honorarreform: Mehr Geld für den Doktor |
Seit Jahren kämpfen die niedergelassenen Ärzte für höhere Honorare. Sie können sich ab 2009 auf mindestens 10 Prozent mehr einstellen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler. Da die KBV noch über weitere Bestandteile des Honorarsystems mit den Krankenkassen verhandelt, sind auch noch höhere Zuwächse möglich. Mehr... |
|
| Union will die Gesundheitsreform ändern |
Die Union möchte einen Teil der Gesundheitsreform nachverhandeln. Dabei geht es um die neuen Tarife der Krankenkassen, mit denen Kassenpatienten unter anderem ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder eine Extraversorgung beim Zahnersatz wählen können. CDU und CSU sehen dadurch das Geschäft der privaten Krankenversicherungen bedroht. Mehr... |
|
| Pflegereform schließt erstmals Demenzkranke ein |
Die Pflegeversicherung wird zwölf Jahre nach ihrer Einführung erstmals umfassend reformiert (die Kernpunkte im Überblick). Mit jährlich 2,5 Milliarden Euro zusätzlich aus Beitragsmitteln sollen Pflegesätze angehoben und Betroffene besser beraten werden. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sprach von einem "großen Schritt" für Millionen Pflegebedürftige, Angehörige und Pfleger. Mehr... |
|
| Krankenhäuser: Das große Schrumpfen |
Die Kliniken schlagen Alarm: Höhere Löhne für Ärzte, die Gesundheitsreform und die Änderung des Erstattungssystems verschärfen den Kostendruck auf Krankenhäuser. Vielen Kliniken droht das Aus. Ein McKinsey-Experte kritisiert, viele Häuser seien bei der Leistungserbringung nicht effizient genug. Er empfiehlt den Kliniken, die Straffung der Verwaltung, eine Spezialisierung der Fachgebiete und die Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten. Mehr... |
|
| Ärzte laufen Sturm - Ersatzkassen schreiben ambulante Versorgung aus |
Die gesetzlichen Kassen rechnen ambulante Leistungen bisher fast ausschließlich mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ab, welche die Honorare an die niedergelassenen Vertragsärzte verteilen. Doch der Gesetzgeber will das Kartell der Anbieter durch mehr Wettbewerb brechen. Nun bieten die Ersatzkassen zum ersten Mal ein alternatives Modell an. Dabei ist es kein Muß für deren Versicherte, an dem Versuch teilzunehmen, sie können sich freiwillig einschreiben. Es soll ihnen mehr Service geboten werden. Die Versorgung der Patienten solle nicht billiger, sondern besser werden. Mehr... |
|
| Operation Krankenhaus |
Die Vertreter der Krankenhäuser schlagen Alarm: Die Hospitäler seien in Not und das Wohl der Patienten in Gefahr, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft und ruft den Staat zu Hilfe. Das System der Fallpauschalen zwingt die Krankenhäuser, wirtschaftlicher zu arbeiten, wobei Stellenabbau und die Schließung von Krankenhäusern politisch gewollt sind. Der Staat darf sehr wohl Anreize für mehr Wirtschaftlichkeit ins System bringen, doch er darf die für den Erhalt der Versorgung notwendigen Krankenhäuser nicht im Stich lassen. Mehr... |
|
| Generationengerechte Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens - Ulla Schmidt beauftragt Sachverständigenrat mit neuem Gutachten |
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat den neuen Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen ernannt. Sie wünschte den Mitgliedern, "dass sie mit ihrem gemeinsamen Gutachten erneut Impulse für die gesundheitspolitische Diskussion geben können und so die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter verbessern helfen." Ihre vordergründige Aufgabe besteht in der Frage, wie eine generationengerechte Gesundheitsversorgung in unserer Gesellschaft des längeren Lebens aussehen muss. Mehr... |
|
| Pflege: Wenn zum Reden keine Zeit mehr bleibt |
Spätestens seit Anfang September wird wieder über Pflege und deren Qualität diskutiert, nachdem der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen mit seinem Qualitätsbericht für Aufsehen gesorgt hatte. Wie kommt es eigentlich zu den schlechten Bedingungen in Pflegeheimen? Die FAZ wirft einen Blick auf den Alltag von Mitarbeitern und Einwohnern. Mehr... |
|
| Mit moderner Informationstechnik die Pflegequalität verbessern |
Alle Pflegekräfte haben ab dem kommenden Montag die Möglichkeit, Berichte über kritische Vorkommnisse in der Altenpflege in ein System auf einer Internetseite des Kuratoriums Deutsche Altershilfe anonym einzugeben. Diese Möglichkeit ist im Rahmen eines Modellprojekts geschaffen worden, das vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wird. Mehr... |
|
| Mitarbeiterflucht in Hamburgs Krankenhäusern |
Die Hamburger Krankenhäuser sind privatisiert, und auch die Alten- und Pflegeheime gehören nicht mehr der Öffentlichen Hand. Die Perspektive müsste eigentlich gut sein. Doch knapp 2000 Mitarbeiter wollen ihre neuen Arbeitgeber verlassen und zur Stadt zurückkehren. Eine Vertragsklausel erlaubt ihnen, innerhalb einer Bedenkfrist zur Stadt Hamburg als altem Arbeitgeber zurückzukehren. Mehr... |
|
| Ärzte: Regierung plant Angriff auf die Schweigepflicht |
Als Anschlag auf die ärztliche Schweigepflicht haben Medizinerverbände und Sozialverbände den Plan des Gesundheitsministeriums bewertet, sie im Falle sogenannter selbst verschuldeter Krankheiten zur Mitteilung an die Krankenkassen zu verpflichten. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sprach von einem Generalangriff auf die Grundrechte der Patienten. Mehr... |
|
| Syphilis und Co. auf dem Marsch |
Die Häufigkeit von Geschlechtskrankheiten steigt wieder, weil die Deutschen unvorsichtiger werden: Aktuellen Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Folge benutzten nur 56 Prozent der Alleinlebenden unter 45 Jahre, die im vergangene Jahr Sexualkontakte hatten, Kondome. 27 Prozent der Singles geben an, die schützenden Gummis nie zu verwenden. Mehr... |
|
| Demenzforschung: Gegen den Verrat an den Alten |
Allein findige Biologen, Mediziner und Chemiker können verhindern, dass sich Demenzen wie die Alzheimer-Krankheit endgültig zur nationalen, ja globalen Katastrophe entwickeln. Mit der stetig steigenden Lebenserwartung und der raschen Bevölkerungsalterung könnte die Zahl der Betroffenen dramatisch steigen - allein in Deutschland von heute einer Million auf bis zu vier Millionen Menschen im Jahr 2050. Mehr... |
|
| Hausärztetag in Berlin: Kampfansage |
Das Wahlergebnis ist eine klare Warnung. Beim Hausärztetag in Berlin kürten die Delegierten Ulrich Weigeldt zum Bundesvorsitzenden, der nach heftigem Streit im Juli seinen Job als stellvertretender Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) losgeworden war. Sein Stellvertreter, Wolfgang Hoppenthaller, war als bayerischer Hausärztechef dadurch aufgefallen, dass er das ganze System infrage stellt. Mehr... |
|
| Wahlkampf in den USA: Clinton will die Krankenversicherung für alle |
Die Krankenversicherung ist in den USA zu einem heißen Wahlkampfthema geworden. Hillary Clinton, die in den Umfragen führt, verspricht den rund 50 Millionen Bürgern ohne Absicherung einen Mindestschutz. Für die Republikaner ist das Thema "Sozialismus". Bisher deckt das US-Versicherungssystem etwa fünf Sechstel der 300 Millionen Bürger ab. Mehr... |
|
| FDP: Keine Zukunft für Kassenärztliche Vereinigungen |
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion sieht keine Zukunft mehr für die Kassenärztlichen Vereinigungen in ihrer heutigen Form. "Die Struktur der Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaft hat sich bald überlebt", sagte Bahr der WELT. Je mehr Wettbewerb es im Gesundheitswesen gebe, desto unhaltbarer sei der Kollektivvertrag zwischen Krankenkassen und den Ärzten. Mehr... |
|
| Ärzte in Deutschland: Der Nächste bitte, aber schnell |
Niedergelassene Ärzte in Deutschland sehen im internationalen Vergleich die meisten Patienten pro Woche und haben zugleich die wenigste Zeit für Kranke. Im Mittel lässt sich ein Arzt in Deutschland nur 7,8 Minuten Zeit für den Patientenkontakt. In Großbritannien nehmen sich Ärzte durchschnittlich 11 Minuten, in den USA sogar 19 Minuten für die Kranken. Mehr... |
|
| Pflegeheim mit Arzt - Berlin ist Vorbild |
Pflegeheime, die über einen festen Arzt verfügen, müssen ihre Bewohner seltener in ein Krankenhaus überweisen als andere Einrichtungen, da rund um die Uhr eine intensive medizinische Betreuung gegeben ist. Das zeigen die Erfahrungen mit dem so genannten Berliner Projekt, an dem seit dem Jahr 1998 insgesamt 38 der rund 270 stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt beteiligt sind. Mehr... |
|
| Unicef-Bericht: "Heute überleben mehr Kinder als jemals zuvor" |
Es ist noch immer eine Horrorzahl - doch für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sind 9,7 Millionen Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren im Jahr 2006 eine Erfolgsmeldung. Denn im Jahre 1990 musste die Organisation fast 13 Millionen Kinder melden, die an behandelbaren oder vermeidbaren Krankheiten gestorben waren. Mehr... |
|
| Überschüsse der Krankenkassen: Dann hast du in der Not |
Im ersten Halbjahr 2007 hat die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss von 307 Millionen Euro erzielt. Damit fiel das Finanzergebnis deutlich günstiger aus als noch in den ersten sechs Monaten 2006. Die Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis werden von den zusätzlichen Einnahmen der Krankenkassen voraussichtlich aber nicht profitieren. Mehr... |
|
| Mehr Schutz für Patienten: Verbraucherlobby fordern Gesetz |
Zwischen Ärzten sowie Verbraucherschützern und Krankenkassen bahnt sich ein Konflikt über einen Ausbau der Patientenrechte an. Nach Expertenschätzungen ziehen sich jährlich bis zu 720 000 Menschen in deutschen Krankenhäusern "vermeidbare Schäden" zu. Der Pa-tientenschutz müsse verbessert werden, forderte daher der Chef des Bundesverbandes der Allgemeinen Ortskrankenkassen. Mehr... |
|
| Volle Kliniken: Weniger Betten, mehr Kranke |
Weniger Betten, weniger Pflegekräfte, aber immer mehr Kranke - das ist der Trend in deutschen Krankenhäusern. Die Auslastung der Klinikbetten stieg im vergangenen Jahr von 74,9 Prozent auf 76,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Ihm zufolge gibt es insgesamt auch immer weniger Kliniken. Immerhin: Die Zahl der Ärzte steigt leicht. Mehr... |
|
| Auf Konsolidierungskurs: Aktuelle Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung |
Die gesetzliche Krankenversicherung erzielte in den Monaten Januar bis Juni 2007 bei Einnahmen von rd. 75,7 Mrd. Euro und Ausgaben von 75,4 Mrd. Euro einen Überschuss von rd. 307 Mio. Euro. Das aktuelle Finanzergebnis fiel damit günstiger aus als im 1. Halbjahr 2006. Das Jahr 2006 hatten die Krankenkassen mit einem Plus von 1,64 Mrd. Euro abgeschlossen. Mehr... |
|
| Krankenkasse: Verbraucherschützer befürchten steigende Beiträge |
Auf Kassenpatienten könnten vor 2009 noch einmal Beitragserhöhungen zukommen. Diese Erwartung äußerte die Dachorganisation der 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt glaubt allerdings, dass der Beitragssatz von durchschnittlich 14,8 Prozent zumindest im laufenden Jahr stabil bleibt. Mehr... |
|
| dm steigt ins Medikamentengeschäft ein |
Jahrelang tobte der Rechtsstreit, jetzt haben sich die Drogerien durchgesetzt. Als erster Anbieter wird die Drogeriekette dm in großem Umfang Medikamente verkaufen - und diese bis zu 40 Prozent billiger anbieten. Apotheker sind wenig begeistert. Zunächst wird es allerdings nur in 80 Filialen in Nordrhein-Westfalen apothekenpflichtige Medikamente geben. Mehr... |
|
| Pflegequalität in Deutschland: "Es herrschen katastrophale Zustände" |
Skandalöse Zustände bei ambulanten Pflegediensten und in deutschen Pflegeheimen hat der aktuelle Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen aufgedeckt. Jeder dritte Pflegefall bekomme nicht genug zu Essen und zu Trinken, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Bericht. Mehr... |
|
| Deutlich gesündere Finanzlage der Krankenkassen |
Trotz deutlich steigender Arzneiausgaben kommen gute Nachrichten von den gesetzlichen Krankenkassen: Ihre Finanzlage hat sich im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Zum Jahresende rechnen die großen Kassen sogar mit einem Plus. Mit Blick auf das kommende Jahr geben sich Kassenvertreter aber dennoch zurückhaltend, da sie mit weiter steigenden Ausgaben für Arzneimittel rechnen. Mehr... |
|
| Apotheken: Ohne uns essen die Leute Aspirin wie Bonbons |
Seit langem stemmen sich die Apotheker gegen mehr Markt bei der Arzneimittelversorgung. In den vergangenen Jahren hat die Politik mit jeder Gesundheitsreform immer wieder versucht, Löcher in die Schutzmauern um die deutschen Apotheken zu reißen - und immer wieder scheiterten sie am gut organisierten Heer der Verteidiger. Mehr... |
|
| Diagnose: E-Health |
"Kein Mensch wird elektronisch gesund." Daran erinnert ein praktisch tätiger Arzt angesichts der Debatte um die elektronische Gesundheitskarte. "Im Grunde handelt es sich nur um einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Medizin. Und dieser Irrweg ignoriert, dass die Medizin nur mit Kommunikation zum Erfolg kommt." Mehr... |
|
| Krank im Job: Schmerzen am Arbeitsplatz |
Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland beurteilt seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 20.000 Beschäftigten. Schmerzen im Nacken, Rücken und an den Schultern sowie allgemeine Erschöpfungszustände führten die Liste der gesundheitlichen Beschwerden an. Mehr... |
|
| Rezepte für Krankenhäuser: Gesunde Ko-Operation |
Hessens Krankenhäuser stellen sich neu auf. Und sie scheren sich dabei wenig um Stadt- oder Kreisgrenzen. Das Rhein-Main-Gebiet mit seinen kurzen Wegen eignet sich dafür besonders gut. Profitieren sollen davon in erster Linie die Patienten. Wenn ein Krankenhaus die Kosten für seine Infrastruktur senkt, bleibt mehr für die medizinische Versorgung übrig. Mehr... |
|
| Gesundheitswesen: Ärzte bevorzugen reiche Gegenden |
Deutschland hat Mediziner im Überfluss, aber die sind schlecht verteilt. Denn keiner will aufs platte Land. Stattdessen kurieren die Doktoren lieber in attraktiven Wohngegenden. Stilllegungsprämien, Praxisfilialen, Umsatzgarantien, Mediziner-Soli und billige Mieten sollen Ärzte in die Diaspora locken. "Da sind individuelle Lösungen ohne Scheuklappen gefragt", erklärt ein betroffener Gemeindevertreter. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Wettbewerb mit Krücken |
Wettbewerb ist in der Welt der gesetzlichen Krankenkassen ein relativ neuer Begriff. Doch bisher tun sich die öffentlich-rechtlichen Kassen schwer mit der neuen Rolle. Für die Konkurrenz mit den Privatversicherungen suchen sie nach neuen Strategien. Sie visieren dabei wohlhabende, gesunde Mitglieder an und setzen auf Zusatzleistungen. Mehr... |
|
| Leitartikel: Gebrechliche Pflege |
Nicht die billigen Arbeitskräfte aus dem Osten entziehen unserer Gesellschaft die Wertschätzung für die Gepflegten. Das richten wir schon selbst, wenn wir die Alten wie defekte Autos behandeln. Wir brauchen die Frauen aus Polen, Ungarn oder der Slowakei. Sie verdienen allen Respekt, weil sie - meist mit Hingabe - einen Beruf ausüben, der hierzulande kaum noch Ansehen genießt. Mehr... |
|
| Wissen, wie Doktoren ticken |
Der amerikanische Mediziner und Autor Jerome Groopman spricht im Spiegel-Interview über ärztliche Fehldiagnosen, typische Denkfehler im klinischen Alltag und seine größte Panne als Arzt. Besondere Bedeutung komme bei der Diagnose den Patienten selber zu: "Alles, was der Patient sagt, ist wertvoll, ganz gleich, ob es sich am Ende als richtig erweist oder nicht." Mehr... |
|
| Grosse Koalition: In der Halbzeitpause |
An der Gesundheitspolitik wird die Große Koalition nicht vorzeitig scheitern. Diese Prognose lässt sich im Sommer 2007 einigermaßen zuverlässig treffen. Sie stützt sich aber nicht auf die Bewunderung einer glanzvollen Erfolgsbilanz. Vielmehr haben Union und SPD nur höchst Unvollkommenes zustande gebracht. In wichtigen Zukunftsfragen konnten sie sich nicht einigen. Mehr... |
|
| Generationenvertrag: Die Pflege wird viel, viel teurer |
Die Pflege älterer Menschen wird in den kommenden Jahren dramatisch teurer werden. Spätestens im Jahr 2045 müssen Arbeitnehmer rund sieben Prozent ihres Einkommens für die Pflegeversicherung abführen, hat die FAZ berechnen lassen. Das entspräche einer Steigerung um mehr als 400 Prozent im Vergleich zum heutigen Satz. Mehr... |
|
| OECD-Studie: Deutsche Krankenhäuser im internationalen Vergleich Spitze |
Die Krankenhäuser in Deutschland arbeiten im internationalen Vergleich immer effizienter. Insbesondere beim wirtschaftlichen Einsatz des Krankenhauspersonals nehmen die deutschen Kliniken einen Spitzenplatz ein. Nach der neuesten OECD-Gesundheitsstatistik sichern 10,8 Krankenhausmitarbeiter je 1.000 Einwohner die stationäre Versorgung. Mehr... |
|
| Gesetzliche Änderungen zum 1. August |
Ab 1. August gelten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt schärfere Regeln für Raucher. In Kraft tritt zudem das Gewebegesetz. Außerdem nimmt am 1. August der Deutsche Ethikrat seine Arbeit auf. Für Fahranfänger gilt ab jetzt absolutes Alkoholverbot am Steuer. Eine Übersicht der AOK. Mehr... |
|
| Krankenstand: Die Kehrseite des Aufschwungs |
Nachdem die Krankheitstage in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, rechnet der Bundesverband der Betriebskrankenkassen 2007 wieder mit einer Zunahme. Denn in Deutschland sind psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch. Zwischen 2001 und 2006 hätten die Ausfalltage am Arbeitsplatz um 17 Prozent zugenommen. Die alljährliche BKK-Studie basiert auf den Gesundheitsbefunden von 6,6 Millionen der insgesamt rund 26,4 Millionen sozialversicherungspflichtigen Menschen in Deutschland. Mehr... |
|
| Kassenbeiträge bleiben auch 2008 auf Rekordniveau |
Trotz der guten Wirtschaftsentwicklung und steigender Einnahmen werden die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr nicht sinken, sondern voraussichtlich auf dem jetzt erreichten Rekordniveau verharren. Das erwarten die großen Kassenverbände. Man müsse sich auf eine wieder steigende Ausgabendynamik einstellen. Dabei dürften die Kassen aber auch den Gesundheitsfonds und die bei ihnen bislang aufgelaufenen Schulden im Blick haben. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt derzeit bei 14,8 Prozent des Monatseinkommens. Mehr... |
|
| Arzneimittelpolitik zeigt Wirkung |
Die Arzneimittelpolitik der Bundesregierung zeigt nach Ansicht des Gesundheitsministeriums Wirkung. Schon knapp vier Monate nach dem Inkrafttreten habe die Gesundheitsreform den Arzneimittelmarkt tiefgreifend verändert ? mit spürbaren Verbesserungen für die Versicherten, so die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk. Mehr... |
|
| Gesundheitsausgaben steigen in Industriestaaten rasant |
Die Ausgaben für die Gesundheitssysteme in den Industriestaaten sind in den vergangenen Jahrzehnten rasant gestiegen. Wie die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, gaben ihre 30 Mitgliedsländer im Jahr 2005 im Schnitt neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Gesundheitsdienstleistungen und Medikamente aus. Mehr... |
|
| Zu wenig Zeit für die Patienten |
In Deutschlands Krankenhäusern herrscht zunehmend Unterversorgung. Der erhebliche Personalabbau in den vergangenen Jahren wirke sich für die Patienten mittlerweile "alarmierend" aus. Diese Bilanz zieht das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP). Es hat leitende Pflegekräfte befragt und dabei ernüchternde Rückmeldungen aus 263 deutschen Kliniken bekommen. Mehr... |
|
| Hochschulmedizin: Keine Hochleistung auf Rezept |
Die deutsche Hochschulmedizin ist in Bewegung geraten - weniger aus eigenem Antrieb als unter dem Druck wirtschaftlicher, gesellschaftspolitischer und wissenschaftspolitischer Zwecke. Die Forschungselite setzt dabei auf Leistungssteigerungen, wie beim "III. Innovationskongress der Deutschen Hochschulmedizin" in Berlin deutlich wurde. Mehr... |
|
| USA: Nichtversicherte treiben Medicare-Kosten in die Höhe |
Der Verzicht auf eine generelle Krankenversicherungspflicht kommt die USA teuer zu stehen. Dort erhalten alle Bürger - auch zuvor nicht versicherte - ab dem 65. Lebensjahr einen nahezu unentgeltlichen Gesundheitsdienst über die staatliche "Medicare". Die Leistungen für nicht versicherte US-Amerikaner liegen nach einer Studie des NEJM jedoch deutlich höher als für Personen, die zuvor krankenversichert waren. Bei allgemeiner Versicherungspflicht wären die Ausgaben deshalb vermutlich geringer. Mehr... |
|
| Ärzte bieten immer mehr Leistungen privat an |
Kassenpatienten werden in Arztpraxen immer öfter Zusatzleistungen angeboten, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WidO). Im vergangenen Jahr habe ein Viertel der gesetzlich Versicherten, hochgerechnet 18 Millionen Patienten, ein solches Angebot erhalten. Mehr... |
|
| Daten und Fakten zum Gesundheitsstandort Deutschland |
Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Kommission mit dem EU-Portal zur öffentlichen Gesundheit informieren regelmäßig über eine Vielzahl gesundheitsrelevanter Themen. Mehr... |
|
| Studie: Krank zur Arbeit |
Die Nase tropft, der Magen schmerzt, der Schädel brummt - und trotzdem schleppen sich viele Deutsche zur Arbeit. 71 Prozent der Beschäftigten seien in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal zur Arbeit gegangen, obwohl sie sich richtig krank gefühlt hätten, hat eine Umfrage herausgefunden. 46 Prozent gaben sogar an, dies zweimal oder öfter getan zu haben. Mehr... |
|
| 80 Prozent mehr Honorar: Geldspritzenkur für Hausärzte |
Hausärzte haben massive finanzielle Nachteile gegenüber Fachmedizinern. Das wollen die niedergelassenen Ärzte jetzt ändern: Sie verlangen 18 Milliarden Euro mehr von den Kassen. Ein Plus von mehr als 80 Prozent. Ein Verlierer steht schon fest: der Versicherte. Er muss die steigenden Honorare über seine Beiträge zahlen - auch wenn das Plus vermutlich viel niedriger ausfallen wird. Mehr... |
|
| Selbstbeteiligung: An der Gesundheit sparen wird teuer |
Zuzahlungen im Krankheitsfall gehören überall auf der Welt zu den Dauerbrennern in der gesundheitspolitischen Reformdebatte. Mehr Eigenverantwortung lautet das parteiübergreifende Credo der meisten Gesundheitspolitiker. Eine jetzt veröffentlichte Studie erhärtet jedoch den Verdacht, dass höhere Selbstbeteiligungen die Kosten eher in die Höhe treiben als dämpfen. Mehr... |
|
| Nach der Gesundheitsreform - Nicht pflegeleicht |
Das Echo auf die von der Koalition beschlossene Pflegereform war verhalten positiv. Die Vereinbarung stärke die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen, das Ganze sei aber nur eine "kleine Lösung", so die Meinung einiger Experten. Die Finanzreform der Pflegekasse werde in der nächsten Legislaturperiode wohl wieder auf der Agenda stehen. Mehr... |
|
| Krankenversicherung: Der Anfang vom Ende der Privaten |
Am 1. Juli tritt die zweite Stufe der Gesundheitsreform in Kraft. Der Gesundheitsökonom Peter Oberender prophezeit Versicherten eine düstere Zukunft. "So wie sich die Dinge derzeit entwickeln, steuert das System auf eine Einheitskasse für alle zu", erklärt der Experte in einem Interview. Die Angst vor einer Zwei-Klassen-Medizin teilt er nicht. Mehr... |
|
| "Zweiklassenmedizin" - Lauterbachs Schrei |
Ein Mann zettelt eine Revolution an. Karl Lauterbach ist nicht länger willens, stillzuhalten. Er will nicht länger zusehen, wie das Gesundheitssystem in eine Gesellschaft für Reiche und in eine Gesellschaft für Arme zerfällt. Deshalb hat er ein Buch geschrieben. Siebzig Millionen Kassenpatienten, sagt er uns, wurden mal wieder über den Berliner Tisch gezogen. Mehr... |
|
| Führungskrise: Streit im Ärztehaus |
Die Kassenärzte begehren gegen ihre Führung auf. Erstmals in der 52 Jahre alten Geschichte der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) soll die Spitze der 147.000 Haus- und Fachärzte sowie der Psychologen abgewählt werden. Grund dafür ist der eskalierende Streit zwischen Haus- und Fachärzten über die Verteilung der Honorare, die sich auf mehr als 22 Milliarden Euro summieren. Mehr... |
|
| Pflegeversicherung: "Eine Chance kläglich verpasst" |
Eine Beitragserhöhung ist keine Reform, rügt der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen den Koalitionsbeschluss zur Pflege. "Es darf doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass man immer das Gleiche macht: Sobald man sich die Leistungen nicht mehr leisten kann, erhöht man die Beiträge", kritisiert der Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft die Politik. Mehr... |
|
| Zu viele Ärzte, schlecht verteilt |
Über einen zunehmenden Ärztemangel in Deutschland klagen Standesorganisationen der Mediziner immer wieder. Daher müssten Arbeitsbedingungen und Honorare dringend verbessert werden, sonst sei die medizinische Versorgung in Gefahr. Die AOK hält nun mit einer Studie dagegen: Demnach gibt es eher zu viele Ärzte, aber sie sind schlecht verteilt. Mehr... |
|
| Organhandel in Indien: Eine Niere für 500 Euro |
Indische Slums sind ein Eldorado für Organhändler. Um ihre Schulden zu tilgen, verkaufen viele Bewohner ihre eigenen Innereien. Mittlerweile ist aus dem Handel mit Organen sogar eine regelrechte Exportindustrie entstanden. Jährlich werden von Indien aus mehr als 1000 Nieren nach Europa und Übersee, vor allem aber in die arabischen Länder verkauft. Mehr... |
|
| Ein Arzt antwortet auf das Ärztehasser-Buch |
Zurzeit hat der Ärztehass Konjunktur. Doch die Arzt-Patient-Beziehung ist längst keine Zweierbeziehung mehr im diskreten Sprechzimmer. Es sitzt ein Dritter immer unsichtbar dabei. Neue Vergütungssysteme in den Krankenhäusern und Budgetierung und Punktwertverfall in den Arztpraxen. Alle arbeiten bis zum Anschlag ihrer Belastbarkeit und müssen vielfach einen Teil ihrer Arbeit ohne Vergütung praktizieren. Mehr... |
|
| Pflegereform: Fahnenflucht der Politik |
So ungeschminkt zeigt sich Machtpolitik selten. Weil Anfang nächsten Jahres drei Landtagswahlen anstehen und die Materie etwas schwierig scheint, ist die Koalition drauf und dran, das große Vorhaben der Pflegereform aufzugeben. Könnten ja ein paar Euro Versicherungserhöhung auf die Leute zukommen, bloß nicht die Wähler vergraulen, die "Bild"-Zeitung schreit ohnehin schon Zeter und Mordio. Mehr... |
|
| Patient und Arzt auf Augenhöhe |
Mediziner sind längst nicht mehr die allwissenden Halbgötter. Sie haben es mit einer immer besser informierten Kundschaft zu tun. Darauf weist Edmund Neugebauer, Vorsitzender des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin und Direktor des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin der Universität Witten/Herdecke, in einem Interview hin. Mehr... |
|
| Nicht-Versicherte nutzen Rückkehrchance kaum |
Von der Rückkehrmöglichkeit in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) machen bislang nur wenige Menschen Gebrauch. Nach einer Umfrage des Tagesspiegels unter den größten deutschen Krankenkassen sind in den vergangenen zwei Monaten nur wenige Tausend Menschen, die vorher nicht krankenversichert waren, in die GKV zurückgekehrt. Mehr... |
|
| Gefälschte Medikamente: "Den Wettlauf können wir kaum noch gewinnen" |
Markenschutz steht ganz oben auf der Wunschliste der G-8-Staaten. Wer dabei bloß an Adidas-Turnschuhe, Rolex-Uhren und Gucci-Taschen denkt, verkennt das eigentliche Problem - gefälschte Medikamente stellen die größte Gefahr dar. Umso alarmierender ist der dramatische Anstieg, den gerade dieses Segment der Produktpiraterie zu verzeichnen hat. Mehr... |
|
| American Way bei Organspende |
Amerika triumphiert mit Erfolgsgeschichten. Die Zahl der Organspender ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Mittlerweile sind in den Vereinigten Staaten etwa 25 von einer Million Einwohnern zur Organspende nach dem Tod bereit. In Osteuropa dagegen zeichnet sich ein "Rückfall in die Verhältnisse vor 15 Jahren" ab. Doch taugt der Zuwachs in den USA als Vorbild? Mehr... |
|
| Krankenkassen mit 700 Millionen Euro im Minus |
Die gesetzlichen Krankenkassen haben das erste Quartal 2007 mit einem Defizit von 700 Mio. Euro abgeschlossen. Dennoch rechnet Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für das Gesamtjahr mit schwarzen Zahlen. Das aktuelle Minus sei jahreszeitlich bedingt. Demnach fiel das Quartals-Defizit dieses Mal sogar deutlich geringer aus als im ersten Quartal 2006. Mehr... |
|
| Versicherungsreform: Die Pflege der Klientel geht vor |
Beim Umbau der Pflegeversicherung, dem zweiten koalitionären Großvorhaben nach der Gesundheitsreform, tun sich derzeit zwei Welten auf: Ulla Schmidt und Ursula von der Leyen verkünden unablässig, in der Sache sei man sich weitgehend einig; inhaltlich ?dreschen? Schwarze und Rote dagegen munter aufeinander ein, schreibt die Frankfurter Rundschau. Mehr... |
|
| Krankenkassen für die Ärmsten |
Den Führern der G8-Staaten bietet sich die einzigartige Gelegenheit, den armen Ländern bei der Lösung eines ebenso riesigen wie drängenden Problems unter die Arme zu greifen: Die Gesundheitsversorgung der dreieinhalb Milliarden Menschen in den armen Regionen dieser Welt zu bezahlen, die mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen müssen. Mehr... |
|
| Medikamente: Zwischen Heilung, Geschäft und Risiko |
Schwerkranke fordern, dass neue Medikamente schneller zugelassen werden. "Eure Langsamkeit bringt uns um", werfen sie den Arzneimittelbehörden vor. Doch es gibt auch Skeptiker. "Natürlich muss zwischen Fortschrittsfeindlichkeit und Patientenschutz abgewogen werden??, erklärt ein Experte. ,,Aber wenn die Zulassung zu schnell geht, wächst das Risiko für einen fatalen Fehlgriff". Mehr... |
|
| Der ausgebildete Kranke - ein wirtschaftliches Risiko? |
Nach der Euphorie kommt die große Skepsis: Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung seien "als Wettbewerbsinstrument nur mit Vorsicht einzusetzen", warnt der Bundesverband der Betrieblichen Krankenkassen. "Intelligenz und Sorgfalt der Versicherten, die sich ihre Wahltarife aussuchen, werden zu Risiken der Institutionen." Mehr... |
|
| Ärztetag: Blues und Buhrufe |
Damit Deutschland den jetzt erreichten hohen medizinischen Standard halten könne, seien Reformen nötig, erklärte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt auf dem Deutschen Ärztetag. Schließlich müsse das System bezahlbar bleiben, sonst fahre es gegen die Wand. Doch die Mediziner haben ihren Protest gegen die Gesundheitsreform nicht aufgegeben. Mehr... |
|
| Ulla Schmidt: "Das bestehende Transplantationsgesetz ist gut" |
Derzeit fehlen in Deutschland etwa 12.000 Spenderorgane, jährlich sterben 1000 Menschen, weil sie nicht rechtzeitig eine Niere oder Leber erhalten. Trotzdem will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt das Transplantationsgesetz nicht ändern. Stattdessen sollten Kliniken und Transplantationszentren zukünftig besser zusammenarbeiten. Mehr... |
|
| Weder Chefarzt noch Einbettzimmer - Zusatzleistungen der Kassen liegen auf Eis |
Das Bundesversicherungsamt (BVA) genehmigt den gesetzlichen Krankenkassen vorerst keine Tarife mit Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung oder Zweibettzimmer-Unterbringung. Dies bestätigte BVA-Sprecher Theo Eberenz dem Tagesspiegel. Hintergrund ist ein Streit zwischen dem Gesundheitsministerium und privaten Krankenversicherungen, die bereits mit einer Klage drohen. Mehr... |
|
| Abspecken! |
Die Deutschen sind angeblich das dickste Volk Europas. Die Politiker reagierten auf diese Pressemeldung, als seien ihnen kollektiv die Hemdknöpfe abgeplatzt. Verbraucherminister Horst Seehofer erkannte ein ?ernst zu nehmendes gesellschaftliches Problem?, das er mit einem für diese Woche angekündigten ?Aktionsplan Ernährung? bekämpfen will. Mehr... |
|
| Dicke Luft in Hessens Apotheken |
Seit die Kunden vieler gesetzlicher Krankenkassen nur noch Medikamente von bestimmten Herstellern bekommen dürfen, haben die Apotheker viel zu tun. Mit Engelszungen müssen sie chronisch Kranken beibringen, dass sie beispielsweise "statt der gelben mit Schlitz jetzt rote ohne Schlitz bekommen", berichtet die Apothekerin und Präsidentin der Landesapothekerkammer Erika Fink. Zusätzlich kompliziert wird die Situation, da viele Generikahersteller zudem nicht ausreichend liefern können. Mehr... |
|
| Kassen kämpfen gegen Betrug und Korruption |
Zahnersatz aus Thailand, fingierte Rezepte, Einzelabrechnung fürs Sammeltaxi - Betrug ist im Gesundheitswesen beileibe kein Einzelfall: 15.300 Vorgänge haben die gesetzlichen Krankenkassen in den vergangenen Jahren verfolgt. Etwa 300 Fälle wurden an Staatsanwälte überwiesen. Insgesamt konnten die Kassen Schadenersatz von mehr als 32 Millionen Euro durchsetzen. Mehr... |
|
| Organspende: Mein Herz ist dein Herz |
Wie bringt man die Deutschen dazu, mehr Organe zu spenden? Der Nationale Ethikrat setzt auf neue Vorschriften. Internationale Erfahrungen sprechen jedoch dafür, dass ganz andere Größen die Spenderquote beeinflussen: die Einstellung der Bevölkerung, die Qualität des Gesprächs mit den Hinterbliebenen sowie die Organisation der Transplantationskette im Krankenhaus. Mehr... |
|
| KBV will Qualität der Ärzte erkennbar machen |
Die Qualität von niedergelassenen Ärzten sichtbar machen ? dieses Ziel hat sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gesetzt. Bis Mai 2008 will sie ein Set von Indikatoren vorlegen, mit denen sich die Qualität der von Vertragsärzten und -psychotherapeuten erbrachten Leistungen messen lässt. Gleichzeitig will die KBV auch vorschlagen, wie Qualität und Vergütung gekoppelt werden können. Mehr... |
|
| Drogenbericht 2007: Millionen sind abhängig von Alltagsdrogen |
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1989 gesunken. Das geht aus dem jüngsten Drogen- und Suchtbericht hervor, den die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing jüngst vorlegte. Auch die Zahl der Erstkonsumenten so genannter harter Drogen sei zurückgegangen. Bätzing warnte allerdings vor einer "Verharmlosung von Alltagsdrogen". Mehr... |
|
| Organspende: Ohne Ausweis |
In Deutschland sterben jedes Jahr 1000 Menschen, weil Ersatzorgane fehlen. Dabei erklären sich zwei Drittel der Deutschen prinzipiell zur Organspende bereit. Deshalb möchte der Ethikrat die bisherige Regelung nun umkehren: Wer nicht widerspricht, dem sollen nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen. Ein guter Vorschlag, meint ?Die Zeit?. Mehr... |
|
| Apotheken: Was der neue Besitzer mit DocMorris vor hat |
Es könnte der Start zu einer Revolution auf dem deutschen Apothekenmarkt sein: Nach dem Verkauf von DocMorris plant der neue Besitzer Celesio eine ehrgeizige Expansion. Deutsche Apotheker rüsten sich für harte Zeiten. Denn auch Drogerieketten und ausländische Konzerne würden bei einer Liberalisierung des Marktes gerne eigene Apothekenketten aufziehen. Mehr... |
|
| Gesundheitsausgaben 2005 um 2,4% gestiegen |
In Deutschland beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit im Jahr 2005 auf insgesamt 239,4 Milliarden Euro oder 10,7% des Bruttoinlandsproduktes. Dies war im Vergleich zum Jahr 2004 ein Plus von 5,6 Milliarden Euro oder 2,4%, nachdem die Gesundheitsausgaben 2004 nahezu stagnierten. Die Ausgaben je Einwohner lagen bei 2.900 Euro. Mehr... |
|
| Robert Koch-Institut: Deutsche lassen sich zu selten impfen |
Die Deutschen lassen sich zu selten gegen Infektionskrankheiten impfen. Jeder müsse wissen, dass der Impfschutz "lebenswichtig sein kann", erklärte Klaus Theo Schröder, Staatssekretär beim Bundesgesundheitsministerium. Defizite bestehen nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei Impfungen gegen Masern, Tetanus und Diphtherie. Mehr... |
|
| Prävention und Aufklärung - Aktionismus gegen Dicksein |
Ernährungskampagnen haben noch selten Wirkung gezeigt. Viele Wissenschaftler schlagen deshalb vor, gesunde Nahrungsmittel zu subventionieren. Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, will nun mit einem "Nationalen Aktionsplan Ernährung" auf den starken Anstieg der Zahl der Übergewichtigen in Deutschland reagieren. Mehr... |
|
| Ministerin will Arztbesuche im EU-Ausland vereinfachen |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will Arztbesuche von EU-Bürgern in anderen Mitgliedstaaten vereinfachen. Abseits der bereits geltenden Bestimmungen für Notfälle sollten auch für planbare Behandlungen möglichst klare und einheitliche Regeln in der gesamten EU gelten. Allerdings wird die Organisation des Gesundheitswesens immer Aufgabe der einzelnen Nationalstaaten bleiben. Mehr... |
|
| Neue EU-Verordnung: Pillen für die Allerkleinsten |
Zwischen 50 und 90 Prozent aller Arzneien, die Minderjährigen in Krankenhäusern verabreicht werden, seien für die Altersgruppe nicht zugelassen, kritisiert ein Experte. Auch in den deutschen Kinderarztpraxen kennt man das Problem: Zehn bis zwanzig Prozent aller verschriebenen Mittel gegen alltägliche Krankheiten sind nur an Erwachsenen ausprobiert worden. Das soll sich auf Grund einer neuen EU-Verordnung nun ändern. Pharmakonzerne müssen neue Arzneien künftig auch an Kindern testen - das macht die Behandlung sicherer, aber auch teurer. Mehr... |
|
| In der Pflegefalle |
Im Dezember 2005 waren in Deutschland 2,13 Millionen Menschen als pflegebedürftig bei der Pflegeversicherung registriert. Das waren annähernd sechs Prozent mehr als Ende 1999, die ihr Leben nicht mehr ohne Hilfe anderer organisieren konnten. Wie die Pflege angesichts dieser Entwicklung zukünftig finanziert werden soll, analysiert die FAZ in einem Kommentar. Mehr... |
|
| Krankenhauspersonal: Kurze Nächte, krumme Rücken, kranke Seelen |
Mit dem steigenden Kostendruck im Gesundheitswesen ist die Belastung des Krankenhauspersonals dramatisch gestiegen. Das geht Ärzten und Pflegern buchstäblich an die Knochen. Nach dem Öffentlichen Dienst hat das Gesundheitswesen mit 3,7 Prozent bundesweit den höchsten Krankenstand, wie es im Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten-Krankenkasse heißt. Mehr... |
|
| Patientenverfügung spaltet den Bundestag |
Mehr als drei Stunden hat sich der Bundestag Zeit für eine Debatte über die Rechte von todkranken Menschen genommen. Befreit vom Fraktionszwang entwickelte sich eine Diskussion ohne die sonst übliche "Schlachtordnung". Der Ausgang der Debatte ist völlig ungewiss. Zwei Gesetzentwürfe sollen nach Ostern als Gruppenanträge in den Bundestag eingebracht werden. Mehr... |
|
| "PKV mutiert zur GKV" |
Die geplanten Neuregelungen im Versicherungsvertragsrecht werden zu einer wachsenden Verunsicherung der Patienten führen, warnt die Bundesärztekammer in einer aktuellen Stellungnahme. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen private Krankenkassen zukünftig nur noch Kosten vergüten, die nicht in einem "auffälligen Missverhältnis" zu den erbrachten Leistungen des Arztes stehen. Mehr... |
|
| Peter Sawicki: Doktor No |
In einer alternden Gesellschaft, in der ein wachsendes Arzneiangebot auf knappe Kassen trifft, soll das Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) darüber urteilen, welche Medizin ihr Geld wert ist. Peter Sawicki ist der Leiter des IQWiG und bietet er der mächtigen Pharmaindustrie beharrlich die Stirn. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform tritt am 1. April 2007 in Kraft |
Anlässlich des Inkrafttretens der Gesundheitsreform am 01.04.2007 sprach Ministerin Ulla Schmidt von "einer neuen Ära in der Sozialgesetzgebung. Die Reformen werden zu einem bisher nicht gekannten Wettstreit zugunsten der Patientinnen und Patienten führen. In dieser Reform stecken viele Vorteile und Chancen für die Versicherten", so Schmidt. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Sicherheit der Arzneien in Gefahr |
Ulla Schmidt will der Arzneimittelzulassung hier zu Lande wieder eine "Spitzenposition" verschaffen. Die von der Bundesregierung geplante Straffung der Zulassungsverfahren für Medikamente stößt bei Ärzteschaft und Krankenkassen jedoch auf schwere Vorbehalte. Befürchtet wird vor allem, dass Sicherheit und Verbraucherschutz wirtschaftlichen Interessen geopfert werden könnten. Mehr... |
|
| Nächstes Reformprojekt der Großen Koalition: Pflegeversicherung soll teurer werden |
Für die stetig steigenden Pflegekosten sucht die Koalition nun eine Lösung. Ein Vorschlag kommt aus dem bayerischen Sozialministerium: eine Pflicht-Zusatzprämie von sechs Euro im Monat. "Das macht keinen Sinn und belastet die unteren Einkommensgruppen", sagte SPD-Fraktionsvize Elke Ferner dazu. Außerdem käme kaum ausreichend Geld zusammen, um die Pflegeversicherung zu sanieren. Mehr... |
|
| Studie zur Entwicklung der Gesundheitskosten: Je älter, desto teurer |
Die steigende Lebenserwartung der Deutschen wird zu einer Explosion der Gesundheitsausgaben führen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherungen. Sollte die Politik nicht gegensteuern, drohten ?Kostendämpfung und Rationierung?. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht bei der Interpretation der Ergebnisse von einem ?Taschenspielertrick?. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform muss schon nachgebessert werden |
Die Gesundheitsreform ist noch nicht mal in Kraft - trotzdem muss sie schon korrigiert werden. In das Gesetz haben sich Fehler eingeschlichen. Es handle sich um "kleine Unrichtigkeiten", teilte das Gesundheitsministerium mit. Es gehe lediglich um Termine zum Inkrafttreten von Einzelregelungen, die "in der Hetze der Zeit" verwechselt worden seien. Mehr... |
|
| Rechnungshof nimmt Krankenkassen ins Visier |
Der Bundesrechnungshof will alle rechtlichen Mittel nutzen, um die Krankenversicherungen genau zu durchleuchten. ?Wir werden die Überwachung der gesetzlichen Krankenkassen zu einer neuen Schwerpunktaufgabe machen, und dafür stellen wir eine schlagkräftige Truppe auf?, sagte Behördenpräsident Dieter Engels der FAZ. Mehr... |
|
| Ulla Schmidt entfacht Debatte über höheren Pflegebeitrag |
Die große Koalition stimmt die Bürger auf weitere Belastungen ein. Die Reform der Pflegeversicherung sei nicht zum Nulltarif zu haben, verkündete Gesundheitsministerin Schmidt; die Opposition mahnte Taten an. Ein Abgeordneter der Linksfraktion empfahl etwa, die private Pflegeversicherung zu "schließen" und deren - nebst Kapitalstock - in das gesetzliche System zu übernehmen. Mehr... |
|
| Rabattverträge umstritten ? Verbraucherschützer warnen |
Die von den Allgemeinen Ortskrankenkassen geplanten Rabattverträge für Medikamente stoßen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen auf Skepsis. "Es besteht die Befürchtung, dass Ärzte in ihrem Verordnungsverhalten ökonomisch beeinflusst werden. Der Patient weiß irgendwann nicht mehr, warum ihm der Arzt ein bestimmtes Medikament verschreibt", erklärte ein Experte des Verbandes. Mehr... |
|
| Narkose: Unentbehrliche ?Schutzengel? |
In deutschen Krankenhäusern regiert das Geld, und weil das Einsparpotential vielerorts schon ausgeschöpft ist, wird jetzt darüber nachgedacht, Aufgaben von Ärzten auf weniger teures Personal zu verlagern: beispielsweise vom Anästhesisten auf eine Pflegekraft. Ärzteverbände warnen davor nachdrücklich. In heiklen Situationen könnten sonst selbst kleine Fehler fatale Folgen haben. Mehr... |
|
| BÄK appelliert an Länder: Krankenhausversorgung weiterhin sicherstellen |
Die Bundesärztekammer hat an die Bundesländer appelliert, ihrer Verantwortung für die Sicherstellung der stationären Versorgung und für die Krankenhausplanung gerecht zu werden. ?Die Gewährleistung einer wohnortnahen und leistungsfähigen Krankenhausversorgung im Sinne der Daseinsfürsorge muss weiterhin eine öffentliche Aufgabe bleiben?, forderte deren Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Mehr... |
|
| ?Aufatmen? in Bundesbehörden und öffentlichen Verkehrsmitteln - Gesetz zum Nichtraucherschutz vom Kabinett beschlossen |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßt in einer Pressemitteilung, dass das Bundeskabinett den Entwurf eines ?Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens? beschlossen hat. ?Besonders freue ich mich, dass wir auch eine Verbesserung des Jugendschutzes erreicht haben: Zigaretten haben in den Händen von Minderjährigen nichts zu suchen?, erklärte Schmidt. Mehr... |
|
| BQS-Qualitätsreport: Im Land der Ahnungslosen |
Es ist eine riesige Datensammlung, die seit sechs Jahren für viel Geld jährlich zusammengestellt wird. Knapp 200 Seiten stark ist der sogenannte BQS-Qualitätsreport. Er gibt Auskunft über die Leistungen in deutschen Kliniken. Das Problem ist nur: Die Zahlen sagen nichts aus. Denn nach der Erhebung wird der einzigartige Datensatz gleich wieder in der Anonymität begraben. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Köhler muss warten |
Bei der Gesundheitsreform drohen weitere Verzögerungen. Einem Zeitungsbericht zu Folge kann das Projekt "möglicherweise" nicht wie geplant am 1. April in Kraft treten, da der Text "noch immer nicht" dem Bundespräsidenten vorliege, ohne dessen Unterschrift kein Gesetz Gültigkeit erlangen kann. Im Präsidialamt wurde bestätigt, dass der Schriftsatz bisher nicht eingegangen sei. Mehr... |
|
| Pflegeversicherung: In die Jahre gekommen |
Der Pflegeversicherung geht das Geld aus. Der Tagesspiegel will wissen, wie sich die Versorgung alter Menschen ändern wird. Dabei geht es um Fragen wie: Wie wird in Deutschland zukünftig die Versorgung der Pflegebedürftigen organisiert? Wie kann die ambulante Versorgung aufgewertet werden? Wird die Pflege teurer? Woher soll das Geld für zusätzliche Leistungen kommen? Mehr... |
|
| Rauchverbot: Ein langer Atem |
Martina Pötschke-Langer leitet seit 1997 im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg die Stabsstelle Krebsprävention mit den Schwerpunkten Tabakprävention und Tabakkontrolle. Zehn Jahre kämpfte die Ärztin mit Hunderten von Interviews, Broschüren, Presseerklärungen und Vorträgen für ein weitgehend rauchfreies Deutschland. Nun ist sie ihrem Ziel so nahe wie noch nie. Mehr... |
|
| Bundesgesundheitsministerium fordert: Gesundheitliche Prävention in ganz Europa stärken |
Gleich zwei Parlamentarische Staatssekretäre haben im Rahmen der europäischen Konferenz "Gesundheitliche Prävention. Ernährung und Bewegung - Schlüssel für mehr Lebensqualität" intensivere Bemühungen im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung angemahnt. An der Konferenz nehmen mehr als 250 hochrangige Experten aus über 30 Staaten teil. Mehr... |
|
| Chronologie: Der lange Weg zur Reform |
Die Gesundheitsreform ist durch. Zwei Wochen nach dem Bundestag billigte auch die Länder-Mehrheit im Bundesrat das umstrittene Gesetz. Die Reform kann damit wie geplant zum 1. April in Kraft treten. Der Weg zu diesem Kompromiss war lang. Der Spiegel gibt einen kurzen Rückblick auf die Daten des Werdegangs der Reform. Mehr... |
|
| Bundesrat stimmt Gesundheitsreform zu |
Der Bundesrat hat der umstrittenen Gesundheitsreform der großen Koalition zugestimmt. Nach monatelangem Verhandlungsmarathon billigte die Länderkammer erwartungsgemäß das mehr als 500 Seiten starke Gesetzespaket. Der Bundestag hatte die Gesundheitsreform bereits Anfang Februar verabschiedet. Mehr... |
|
| Sie machen sich krank! |
Das deutsche Gesundheitswesen ist besser als sein Ruf: ein dichtes Krankenhaus- und Fachärztenetz, eine Medikamentenversorgung auf hohem Niveau, kaum Wartezeiten. Das meint ein Allgemeinmediziner, der lange in Skandinavien gearbeitet hat. Allerdings gehen die Deutschen seiner Ansicht nach einfach zu oft zum Arzt. Mehr... |
|
| FDP erwägt wegen Gesundheitsreform Gang nach Karlsruhe |
Die FDP prüft eine Verfassungsklage gegen die vom Bundestag verabschiedete Gesundheitsreform. Die große Koalition habe wenige Stunden vor der entscheidenden Ausschuss-Sitzung über 80 Änderungsanträge vorgelegt, vielen Abgeordneten sei nicht ausreichend Zeit für eine Prüfung geblieben. Das Gesetzgebungsverfahren sei dadurch "ganz eindeutig behindert" worden. Mehr... |
|
| Bundesländer stellen Ja zur Gesundheitsreform in Aussicht |
Gut eine Woche vor der entscheidenden Abstimmung über die Gesundheitsreform im Bundesrat hat die Mehrheit der Länder Zustimmung signalisiert. Die zuständigen Minister im Bundesrats-Gesundheitsausschuss votierten mehrheitlich für die Reform, die der Bundestag vor wenigen Tagen verabschiedet hatte - lediglich Berlin stimmte dagegen. Mehr... |
|
| Kassen erwarten Reform der Reform |
Die Vorstandschefin des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen bezweifelt, dass die Gesundheitsreform so umgesetzt wird, wie jetzt vom Bundestag beschlossen. "Spätestens Mitte 2008" werde es Diskussionen über die Einführung des Gesundheitsfonds und die damit verbundene staatliche Festlegung eines einheitlichen Beitragssatzes geben. Mehr... |
|
| Kartellrecht: Zu wenig Wettbewerb unter Krankenkassen |
Das Gesundheitsreformgesetz sorgt nicht in ausreichendem Maß für mehr Wettbewerb. Das bemängelt der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums und fordert daher Änderungen: Auch Krankenkassen sollten sich künftig an die Regeln des Kartellrechts halten müssen, verlangt der Beiratsvorsitzende. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Versicherte dürften draufzahlen |
Mit der Verabschiedung durch den Bundestag geht die Gesundheitsreform in die Zielgerade. Für bislang günstig Versicherte wird es wohl künftig teurer; um wieviel, ist noch unklar. Zuletzt lag der durchschnittliche Beitragssatz aller rund 250 Krankenkassen bei 13,3 Prozent des Bruttolohns. Bereits ohne Reform dürfte die Belastung demnächst auf durchschnittlich rund 14,8 Prozent steigen. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Das Ende einer Endlos-Debatte |
Nach der quälenden Gesundheitsreform sollten die Parteien nun ideologisch abrüsten. Das fordert die Süddeutsche Zeitung in einem Kommentar. Vom Gesetz selbst lasse sich wenig Gutes sagen. Es sei in vielem das Gegenteil dessen, was Union und SPD stets gefordert haben. Der große Wurf, der mit einem kühnen Konzept alle Probleme beseitigt, sei aber ohnehin ein Hirngespinst. Mehr... |
|
| Pflegereform wird gestutzt und verschoben |
Die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung soll frühestens im Laufe des Jahres 2008 beginnen und damit später als erwartet. Auch soll es für die Leistungen nicht wie angekündigt mehr Geld geben - es sei denn, die Beiträge würden erhöht. Das hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, auf einem Pflegekongress in Berlin deutlich gemacht. Mehr... |
|
| Kinderarzneimittel-Verordnung - Arzneimittel sollen ab sofort auch für Kinder und Jugendliche sicherer werden |
Mit Hilfe neuer EU-Vorschriften sollen Arzneimittel vor ihrer Neuzulassung nun auch speziell auf Risiken und Nebenwirkungen für Kinder und Jugendliche geprüft werden. Das sieht ein EU-Gesetz vor, das seit 26. Januar 2007 in Kraft ist. Bisher mussten selbst Medikamente für schwere Erkrankungen wie Krebs oder AIDS nicht auf mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung bei Kindern getestet werden. Mehr... |
|
| Gesundheitsausschuss: Kommata versetzen |
Um ihre Gesundheitsreform nicht zu gefährden, lässt die Große Koalition den zuständigen Bundestagsausschuss zur Farce verkommen. Inhaltliche Arbeit konnten dessen Abgeordnete in den vergangenen zehn Monaten ohnehin kaum leisten. Was Fachpolitiker in nächtelangen Runden hinter verschlossenen Türen aushandelten, übertrug der Ausschuss stets eins zu eins in den Gesetzestext. Mehr... |
|
| Appell an Bundestagsabgeordnete: "Lehnen Sie diese Reform ab!" |
Die Bundesärztekammer befürchtet, dass mit der geplanten Gesundheitsreform bewährte Strukturen des Gesundheitswesens unwiederbringlich zerstört werden. Wenn die Grundstrukturen der Reform zu wirken begännen, werde das Gesundheitswesen sukzessive in ein staatlich gelenktes System nach dem Vorbild nationaler Gesundheitsdienste umgewandelt. Mehr... |
|
| Privatkassen pokern mit Monster-Beitragserhöhung |
Die gesetzlichen Kassen haben zum Jahresanfang vorsorglich ihre Beitragsätze um durchschnittlich 0,6 Prozentpunkte angehoben - und nun sieht es aus, als würden auch die privat Krankenversicherten draufzahlen. "Um mindestens zehn Prozent oder mehr" würden die Beiträge 2009 steigen, sagte der Chef des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV). Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Triumph der Lobby |
Höhere Beiträge für Patienten, Schonfrist für Ärzte, Apotheker und Krankenkassen - die Große Koalition verschlimmert die ohnehin verkorkste Gesundheitsreform. Über eine Milliarde Euro sollten eigentlich bei Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Apothekern eingespart werden. Jetzt kündigt die Gesundheitsministerin an, dass es auf ein paar hundert Millionen Euro mehr oder weniger nicht ankomme. Mehr... |
|
| SPD zur Gesundheitsreform: "Tragfähiger Kompromiss" |
Trotz heftiger Kritik auch aus den eigenen Reihen geht die SPD von einer breiten Zustimmung ihrer Bundestagsfraktion zur Gesundheitsreform aus. Während einige Gesundheitspolitiker der SPD den jüngsten Kompromiss scharf attackierten, sprach Generalsekretär Hubertus Heil in Berlin von einem "tragfähigen Kompromiss". Die FDP kündigte eine verfassungsrechtliche Überprüfung der Reform an. Mehr... |
|
| Reaktionen der Länder auf gesundheitspolitische Einigung |
Die meisten Bundesländer haben eher zurückhaltend auf die Einigung von Union und SPD zur Gesundheitsreform reagiert. Aus den Ministerien hieß es, noch lägen die genauen Einzelheiten des Kompromisses nicht vor. Lediglich Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz kündigten schon eine Zustimmung zur Reform im Bundesrat an. Hessen fordert ein weiteres Entgegenkommen. Mehr... |
|
| Kommentar: Patt beim Gesundheitsspiel |
Zum mindestens dritten Mal binnen sechs Monaten ist der noch aufnahmefähige Teil der politisch Interessierten Zeuge eines Durchbruchs geworden. Letzterer soll sich abermals ereignet haben auf der nachtaktiven Großbaustelle namens Gesundheitsreform, und vorerst gilt auch jetzt wieder die Ansage: Diesmal ist die Sache aber auch wirklich durch. Mehr... |
|
| Das ändert sich im Gesundheitssystem |
Durchbruch, Einstieg oder Murks, wie auch immer die Gesundheitsreform beurteilt wird: Fest steht, dass sich Versicherte, Ärzte und Krankenkassen auf weitreichende Änderungen einstellen müssen. Denn herausgekommen ist ein äußerst kompliziertes Reformwerk. Die Financial Times Deutschland gibt eine Übersicht über die wichtigsten Punkte der Reform. Mehr... |
|
| Private Krankenkassen: "Ein Basistarif wird kommen" |
Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka, des größten privaten Krankenversicherers, droht mit Klagen gegen die Gesundheitsreform. Zugleich signalisiert er der Politik aber Gesprächsbereitschaft. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung spricht er auch über den geplanten Basistarif und über drohende Zusatzkosten. Mehr... |
|
| Regionale Gesundheitskosten: Ein eigener Beitrag |
Schon heute gibt es deutliche Unterschiede bei der finanziellen Situation der Kassen in den einzelnen Bundesländern. Im Streit um angebliche zusätzliche Milliardenbelastungen durch die Gesundheitsreform stützt jetzt ein Gutachten des Wirtschaftsweisen Bert Rürup die Position von Ministerin Schmidt. Wie wird sich die Gesundheitsreform regional auswirken? Mehr... |
|
| Die kranke Reform |
Insgesamt ist das deutsche Gesundheitssystem teuer, aber gut, kommentiert Gerd Appenzeller im Tagesspiegel. Es gebe keinen Grund, es völlig auf den Kopf zu stellen, aber sehr viele Gründe, es effizienter zu machen. Vielleicht versucht es die Koalition noch einmal ? geschimpft haben beide ja nun genug, empfiehlt er hinsichtlich des aktuellen Streites. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Rechnen macht klüger |
Die CSU erregt sich über zu hohe Lasten aus der Gesundheitsreform ? bislang sind sie freilich unbewiesen. Selbst Stoiber´s Unterhändler in der Koalitionsarbeitsgruppe Gesundheit geht inzwischen davon aus, dass eher die Zahlen stimmen, die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt vom Bundesversicherungsamt hat errechnen lassen - zweistellige, maximal dreistellige Millionenbeträge. Mehr... |
|
| Merkel zur Reform-Debatte: "Größter Teil der Wegstrecke noch vor uns" |
Die Kanzlerin hat Forderungen von SPD-Chef Kurt Beck nach einer Verlangsamung des Reformtempos zurückgewiesen. Zugleich warnte sie vor einem Scheitern der Gesundheitsreform. Ohne das Gesetz "würden die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung in den kommenden Jahren von derzeit 14,3 Prozent auf bis zu 16 Prozent ansteigen", erklärte die CDU-Chefin. Mehr... |
|
| Fragen und Antworten zur Gesundheitsreform - Was sich ändern soll ... |
Das anstehende Reformprojekt ist zwar noch steter Streitpunkt aller Beteiligten im Gesundheitswesen, die meisten Punkte scheinen jedoch bereits abgehakt zu sein. Was sich demzufolge alles ändern soll, gibt eine Zusammenstellung des BMG wieder. Mehr... |
|
| Das ändert sich zum 1. Januar 2007 im Gesundheitsbereich |
Das BMG stellt in einer kurzen Übersicht die verbraucherrelevanten Änderungen zum 1. Januar 2007 vor. Mehr... |
|
| Elektronische Gesundheitskarte im Test |
Mit mehr als einem Jahr Verspätung beginnt der erste große Feldversuch mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte. In zwei Modellregionen, Flensburg und Zittau, werden die ersten 10.000 gesetzlich Krankenversicherten mit der neuen Chipkarte ausgestattet, deren Funktionen in den kommenden Monaten in Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern erprobt werden sollen. Mehr... |
|
| Krankenversicherung: Erhebliche Kostenerhöhung für Privatversicherte |
Die von Union und SPD geplante Gesundheitsreform dürfte für viele Privatversicherte binnen eines Jahrzehnts zu einem Beitragsanstieg von mehr als 50 Prozent führen. Das vermutet der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach. Er berief sich auf Simulationsrechnungen, die das wissenschaftliche Institut der PKV durchgeführt habe. Mehr... |
|
| Koalitionskrise: Wüste Polit-Keilerei um Gesundheitsreform |
Chaos total bei der Gesundheitsreform: Die Union-Länder drohen mit Blockade im Bundesrat, CSU-Generalsekretär Söder spricht von einer "Bankrotterklärung" der Gesundheitsministerin. Die SPD wirft der Union im Gegenzug Sabotage der gemeinsamen Arbeit und Pöbelei vor - dabei kommt auch aus den eigenen Reihen Kritik. Mehr... |
|
| Deutsche Tabakrepublik |
Nach langen Verhandlungen hatten sich Politiker von Union und SPD auf einen lauen Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz geeinigt. Er sah ein eingeschränktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Gaststätten vor. Doch selbst dieser Minimalkompromiss wurde nun wieder gekippt, weil Innen- und Justizministerium plötzlich verfassungsrechtliche Bedenken entdeckt haben. Mehr... |
|
| Gesundheitskosten steigen ungebremst |
Experten warnen, dass trotz aller Reformbemühungen die Kosten für das Gesundheitssystem schon in den nächsten Jahren explodieren werden - und deshalb schnell ein noch grundlegenderer Umbau beginnen muss. "Wir werden die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen einschränken müssen", fordert etwa der Kieler Gesundheitsforscher Fritz Beske. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Lange Wunschlisten |
Bundesweit sind Ärzte und Apotheker erneut gegen die schwarz-rote Gesundheitsreform auf die Straße gegangen. Ärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe nannte vieles von dem, was die Koalition plane, "nicht machbar". Sein Kollege Frank Ulrich Montgomery vom Marburger Bund warnte die Regierung, bis zum Ende der Legislaturperiode werde es keine "Ruhe im Karton" geben. Mehr... |
|
| F.A.Z.-Umfrage: Pharmabranche fühlt sich verraten |
In Deutschland tätige forschende Arzneimittelhersteller sind von der großen Koalition in Berlin enttäuscht. Im Koalitionsvertrag sei noch von einer Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandortes Deutschland die Rede gewesen. Davon könne in der Pharmabranche inzwischen nicht mehr die Rede sein. In dieser Meinung sind sich sechs führende deutsche Pharmamanager einig. Mehr... |
|
| "Klinikverwaltungen zu teuer" |
Die deutschen Krankenhäuser könnten nach Berechnungen des Wissenschaftlichen Institutes der AOK alleine in der Verwaltung 3,7 Milliarden Euro jährlich sparen. Das habe eine "vergleichende Effizienzanalyse" ergeben, teilte das Institut mit. Wenn man das effizienteste Krankenhaus als Maßstab nehme, ergebe sich die mögliche Ersparnis in Milliardenhöhe. Mehr... |
|
| Deutschlands kranke Arme |
Armut macht immer mehr Deutsche krank. Wer arbeitslos ist, braucht mehr Medikamente, erkrankt schneller psychisch oder stirbt früher. Wissenschaftler und Sozialverbände schlagen Alarm und üben harsche Kritik am Gesundheitssystem in der Bundesrepublik. Ein Kongress in Berlin mit rund 1.800 Teilnehmern soll jetzt helfen, die Probleme zu lindern. Mehr... |
|
| Die Lobby darf reden, nicht mitreden |
Trotz ihrer harten Kritik an der Gesundheitsreform können die Gesundheitsverbände nicht damit rechnen, dass sie bei mehreren Treffen im Kanzleramt noch grundlegende Veränderungen am Gesetzespaket vornehmen können. ?Wer glaubt, im Kanzleramt werde eine neue Gesundheitsreform gemacht, der täuscht sich?, sagte Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller dem Tagesspiegel. Mehr... |
|
| Zuzahlungsregelung droht ein Jahr Verzögerung |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt kommt nicht zur Ruhe: Schon gibt es neue Probleme bei der Gesundheitsreform. Die geplante Verschärfung der Zuzahlungsregelungen für chronisch Kranke ist offenbar so kompliziert, dass sie um fast ein Jahr verschoben werden muss. Dieser Punkt der Gesundheitsreform war bisher heftig umstritten. Mehr... |
|
| Krankenversicherung: Die Sollbruchstelle der Koalition |
Der geplante Einheitssatz zur Krankenversicherung könnte SPD und Union noch viel Streit einbringen. Auch die Länder wollen mitreden. Manche von Union und SPD sagen: "Das wird ein Dauerkonflikt werden." Ein anderer Koalitionär meint sogar: "Wenn SPD und Union eines Tages auseinandergehen wollen, dann könnte dieser Punkt ihre Sollbruchstelle werden." Mehr... |
|
| Koalition droht neuer Streit über Pflegeversicherung |
Die große Koalition will sich innerhalb des kommenden Jahres auf eine umfassende Reform der Pflegeversicherung verständigen. Die Reform solle nach Möglichkeit am 1. Januar 2008 in Kraft treten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Berlin. Die Regierung sei zuversichtlich, bis dahin zu einem guten Ergebnis kommen zu können. Mehr... |
|
| Ethik in der Medizin: Frische Stammzellen? |
Die Politik ringt um einen neuen Ethikrat. Wie der aussehen soll, ist höchst umstritten - genauso wie ein neuer Vorstoß zur Stammzellforschung. Die Freiheit und Grenzen der Biomedizin und der daran forschenden Wissenschaftler hat schon unter Rot-Grün dazu getaugt, die Regierungskoalition zu spalten und überparteiliche Bündnisse im Parlament zu schmieden. Mehr... |
|
| Anhörung zur Gesundheitsreform: Zweitmeinung ohne große Folgen |
Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat Experten zu möglichen Auswirkungen des geplanten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes befragt. Dass die Antworten noch einen Sinneswandel der Bundesregierung bewirken, scheint ausgeschlossen. Um manches noch zu verändern, was kommen soll, setzen viele Verbände daher auf den Einfluss der Bundesländer. Mehr... |
|
| Privatversicherer fürchten um Existenz |
Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) hat seine Warnung vor drastisch steigenden Prämien im Zuge der Gesundheitsreform mit ersten Zahlen untermauert. Heute privat Versicherten drohe ein Prämienanstieg "im deutlich zweistelligen Prozentbereich". Das Bundesgesundheitsministerium wies die Zahlen als unrealistische "Horrorszenarien" zurück. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Verband ahnt Kassenpleiten voraus |
Mit dem Start des geplanten Gesundheitsfonds im Jahr 2009 würden sofort acht Krankenkassen Pleite gehen, darunter vier Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK´s), unkt der Ersatzkassenverband VdAK. Insgesamt wären von den Pleiten 2,8 Millionen Mitglieder betroffen. Die Regierung hält die VdAK-Berechnungen allerdings für substanzlos. Mehr... |
|
| GEK-Studie: Deutsche sind Weltmeister im Arztbesuchen |
Bei der Zahl der Arztbesuche sind die Deutschen internationale Spitze: Jeder Bürger gehe statistisch gesehen 16 Mal pro Jahr zum Arzt, heißt es in einer Studie einer Krankenkasse. Nur Tschechien, die Slowakei und Japan verzeichneten mit zwölf bis 14,4 Arztkontakten pro Kopf ähnlich hohe Zahlen. Überdurchschnittlich viele Arztbesuche werden montags gemacht. Die GEK-Studie detailliert auch Ergebnisse einer OECD-Erhebung auf Grund von "realitätsnäher bestimmten Zahlen". Mehr... |
|
| Wir kaufen uns ein Krankenhaus |
Experten halten bis zu ein Viertel der 2200 deutschen Kliniken für wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Der Deutschen Krankenhausgesellschaft zufolge kam 2004 nur noch die Hälfte der befragten Häuser auf einen Überschuss. Im Sauerland erwirbt nun eine Bürgerinitiative das defizitäre örtliche Klinikum - und will bald schwarze Zahlen schreiben. Mehr... |
|
| Bundesärztekammer: Bundesregierung will den Systembruch |
Die Gesundheitsreform sei ein "Virenprogramm zur Zerstörung des freiheitlichen Gesundheitswesens". Das erklärte die Bundesärztekammer (BÄK) in einer Stellungnahme zum so genannten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Patienten sei nicht mehr möglich, wenn die Reform unverändert in Kraft tritt, befürchtet die BÄK. Mehr... |
|
| Position zur Reform des Gesundheitswesens: Wider die Monopole |
Zukünftige Reformen des Gesundheitssystems sollten sowohl zu einer Stärkung der Eigenverantwortung von Patienten und Versicherten als auch zu mehr Wettbewerb unter den Leistungserbringern wie Ärzten und Krankenhäusern und den Krankenkassen führen. Das fordern zwei Mitglieder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Tagesspiegel. Mehr... |
|
| Blinde Stellen - Wer zahlt für arme Privatversicherte? |
Wer früher privat versichert war, den muss seine Kasse wieder aufnehmen. Das ist ein Ziel der Gesundheitsreform. Doch wer zahlt für privat Versicherte, die sich die Beiträge nicht leisten können? Sollte der Steuerzahler hier einspringen, könnte die absurde Situation entstehen, dass der Staat für mittellose privat Versicherte deutlich mehr Geld ausgeben würde als für arme gesetzlich Versicherte. Mehr... |
|
| Die Gesundheitsreform im Überblick |
Das Bundeskabinett hat die umstrittene Gesundheitsreform beschlossen, die am 1. April 2007 in Kraft treten soll. Bis zuletzt feilschten Union und SPD noch um die Details des Gesetzentwurfs. Die Frankfurter Rundschau gibt einen Überblick über die Inhalte der Reform wie Gesundheitsfonds, Zusatzprämie, Finanzausgleich und Länder-Schutzklausel. Mehr... |
|
| Änderung des Arztrechts: Bundestag gewährt Ärzten mehr Rechte |
Niedergelassene Ärzte bekommen künftig mehr Freiheiten zur Berufsausübung. Das folgt aus einem vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Änderungen des Vertragsarztrechtes. Es soll auch die Versorgung auf dem Land verbessern. Zudem beschloss das Parlament eine Verlängerung der 2007 endenden Frist, bis zu der die gesetzlichen Kassen entschuldet sein müssen, um ein Jahr. Mehr... |
|
| Wie die Gesundheitsreformen das Klinik-Sterben beschleunigen - Ein Rezept für den Kollaps |
Viele Krankenhäuser in Deutschland sind in Not, von den 2000 Kliniken wird voraussichtlich jede vierte das Jahr 2020 nicht erleben. Die Krankenhausreform entfaltet Wirkung, und nicht wenige in der Politik bezeichnen das Massensterben als heilsam für das marode Gesundheitssystem. Die Folgen zeigt das Beispiel eines kleinen Stadtkrankenhauses in Nordhessen. Mehr... |
|
| Studie zur Gesundheitsreform: Chronisch krank |
Sozialverbände und AOK haben eine Studie zu den Folgen der Gesundheitsreform veröffentlicht. Die Verlierer der geplanten Veränderungen sind demnach exakt zwei Personengruppen, die sich häufig genug auch noch überschneiden: die gesetzlich Krankenversicherten und die Patienten, von denen es wiederum Geringverdiener und chronisch Kranke besonders trifft. Mehr... |
|
| Vorsorge mit Nachspiel |
Eine Gesetzesnovelle zur Prävention entfacht Streit über die Gesundheitsreform. Strafgeld für Krebskranke? Eine "zynische" Regelung, empört sich etwa DAK-Chef Herbert Rebscher. Dabei ist das Anliegen weder neu noch so formuliert, wie es Kritiker darstellen. Versicherte sollen dazu ermuntert werden, sich mehr um ihre Gesundheit zu kümmern. Mehr... |
|
| Privatkassen müssen Arbeitslose aufnehmen |
Arbeitslose, die einmal privat krankenversichert waren, sollen künftig ungehinderten Zugang zur privaten Krankenversicherung bekommen. Das betrifft auch Empfänger des Arbeitslosengelds II, die vorher als Selbständige gar nicht versichert waren. Das geht aus dem neuen Arbeitsentwurf für die Gesundheitsreform hervor, den das Gesundheitsministerium jetzt vorgelegt hat. Mehr... |
|
| Ulla Schmidt sorgt für neuen Streit |
Ein Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums zur Neuregelung des Finanzausgleichs der Krankenkassen hat erneut für Unmut in der großen Koalition gesorgt. In zwei Entwürfen für Rechtsverordnungen bereitet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Neugestaltung des so genannten Risikostrukturausgleichs ab 2009 vor. Mehr... |
|
| Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform im Überblick: Brisante Details, versteckt in 542 Seiten |
Die Beamten aus dem Hause Schmidt haben geliefert. Es ist ein kompliziertes Gesetz geworden, dessen verquaste Sprache für den Bürger und wohl die meisten Bundestagsabgeordenten kaum verständlich ist. Doch es steckt voller brisanter Details. Die Süddeutsche Zeitung gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte des aktuellen Entwurfes zur Gesundheitsreform. Mehr... |
|
| Presseschau zur Gesundheitsreform: "Nulllösung" und "monströses Geschöpf" |
Die Gesundheitsreform der Großen Koalition sollte der ganz große Wurf werden. Jetzt fällt sie nicht nur in der Kritik der Opposition, sondern auch in der öffentlichen Meinung gnadenlos durch. In den Zeitungskommentaren ist von einem "monströsen Geschöpf", einer "politischen Nulllösung", von "Scheitern" und "düsteren Zeiten" die Rede. Mehr... |
|
| Die Eckpunkte der Gesundheitsreform |
Wer im Gesundheitsdschungel noch mitreden will, muss mit einigen Begriffen jonglieren können. Wie genau sollen jetzt die Ärzte bezahlt werden? Was kostet in Zukunft die Gesetzliche Krankenversicherung? Und wie war das noch mal mit dem Risikostrukturausgleich? Die Eckpunkte der Gesundheitsreform stehen - was sich genau dahinter verbirgt, erklärt die FAZ. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Operation misslungen |
Der mühsame Kompromiss zur Gesundheitsreform, auf den sich die Spitzen von Union und SPD nach dem Gezerre der vergangenen Wochen und Monate verständigt haben, zeigt vor allem eins: Die Große Koalition will weitermachen, irgendwie. Zumindest für den Moment sind offenbar alle Seiten zu der Einsicht gelangt, dass ein vorzeitiges Scheitern ihnen mehr schaden als nützen würde. Mehr... |
|
| GKV-Beiträge: Kassen weiter zuständig |
Union und SPD haben sich auf erste Korrekturen an ihren im vergangenen Juli beschlossenen Eckpunkten zur Gesundheitsreform verständigt. Anders als geplant, sollen die Beiträge der gesetzlich Versicherten auch künftig - wie bereits bisher - von den Krankenkassen eingezogen werden, sagte Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller, und zwar "auf Dauer". Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: CDU-Gutachter für mehr Steuern und höhere Prämie |
Eins der beiden Gutachten, von denen die Gesundheitsreform abhängt, ist an die Medien gespielt worden. Der CDU-Experte Bert Rürup empfiehlt demnach eine größere Steuerfinanzierung des Gesundheitsfonds und eine höhere Zusatzprämie. Sehr deutlich spricht Rürup sich gegen die Ein-Prozent-Regelung aus, die von der SPD vehement verteidigt wird. Mehr... |
|
| Eine Reform - und drei Probleme |
Im Streit um die Gesundheitsreform kommt die Koalition nicht voran. Bei einem Treffen der Fachpolitiker von SPD und Union zeichnete sich in zentralen Fragen keine Einigung ab. Bis zuletzt waren vor allem drei Punkte umstritten: die so genannte Überforderungsklausel, die Zukunft der privaten Krankenversicherung und der Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Kassen. Mehr... |
|
| Die Kalorienbomber sind da |
Immer mehr Deutsche leiden unter Fettsucht (Adipositas). Das Problem ist beileibe keine Privatangelegenheit mehr. Dicke verteuern das Gesundheitssystem. Für die Reduktion von Übergewicht zahlen die Krankenkassen zwar nur in Ausnahmefällen, doch adipöse Menschen leiden häufig unter Begleit- und Folgeerkrankungen, deren Behandlung Kosten verursacht. Mehr... |
|
| Wirtschaft will Gesundheitsreform retten |
Die Wirtschaft will die umstrittene Reform des Gesundheitswesens mit einem noch unveröffentlichten "Zehn-Punkte-Korrekturprogramm" retten. "Das beste wäre, die Gesundheitsreform aufzuspalten", sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. In einem ersten Schritt sollen die Entlastungsmaßnahmen umgesetzt werden. Das übrige Maßnahmepaket müsse noch einmal gründlich überarbeitet werden. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Eckpunkte einer Krise |
Die Lage ist ernst, bitterernst. Unter der Hand gibt es jeder zu in der großen Koalition. Zwei Wochen lang treibt der Streit um die Gesundheitsreform jetzt schon vor sich hin. Ein schlichter Satz wie: "Die Sozialdemokraten stehen zu den vereinbarten Eckpunkten" ist zur Kampfansage geworden. Eine Krise, die an die Grundfesten der Koalition geht. Mehr... |
|
| Hitler, Honecker - und die Gesundheitsreform |
Der Streit um die Gesundheitsreform ist für einen Laien nur schwer zu durchschauen. Dass die Proteste gegen diese Reform längst absurde Züge angenommen haben, ist dagegen auch für den Laien unübersehbar. Der "Berufsverband deutscher Internisten" etwa warnt vor dem "Aufbau einer gigantischen sozialistischen Staatsmedizin." Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Es geht um Merkels Macht |
Es rumort in der Koalition. Seit Angela Merkel die Gesundheitsreform verschoben hat, werden die Kritiker lauter. Und am lautesten sind die Unions-Ministerpräsidenten, die Herren Stoiber, Müller und Co. Denn die Kanzlerin hat ihre Person mit der Gesundheitsreform verknüpft, jede Kritik daran ist auch eine Kritik an ihr. Der Fonds wird zu einer Projektionsfläche, um Merkel zu schaden. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Völlig verrannt |
Erst stimmte CSU-Chef Stoiber zu. Jetzt will er den Gesundheitsfonds platzen lassen. Scheitert die ganze Reform? Besser wäre es, meint Karsten Polke-Majewski in der Zeit. Er zöge es vor, die handelnden Politiker aus SPD und Union, "machten sich ehrlich, brächen den Streit ab und überließen es der folgenden Regierung, neu anzusetzen." Mehr... |
|
| Bevölkerungsbericht: Ärzte verlassen Dritte Welt |
Durch die massenhafte Auswanderung von Ärzten und Pflegern droht vielen Entwicklungsländern eine "in der modernen Welt beispiellose Gesundheitskrise". Diese Warnung enthält der jetzt veröffentlichte Weltbevölkerungsbericht des UN-Bevölkerungsfonds. Das frappierendste Beispiel: In der englischen Stadt Manchester arbeiten mehr malawische Ärzte als in ganz Malawi. Mehr... |
|
| USA: Rezepte im Supermarkt |
Um eilige Patienten als Kunden zu gewinnen, haben große US-amerikanische Einzelhändler spezielle Verschreibungspraxen eröffnet. Dort kümmern sich qualifizierte Kräfte um die Patienten, die jedoch kein Medizinstudium absolviert haben. Sie sind befugt, alltägliche Erkrankungen zu behandeln und Rezepte auszustellen. Ein Modell für Deutschland? Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Wo die Kostenfallen lauern |
Die Gesundheitsreform bringt schon 2007 höhere Kosten für die Versicherten ? zum Start werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung von 14,2 auf dann 14,7 Prozent steigen. Und auch im Jahr 2008 dürften noch einmal weitere Belastungen dazu kommen. Der Spiegel gibt einen umfassenden Überblick, worauf sich Versicherte einstellen müssen. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Das große Kungeln |
Schulden statt höherer Beiträge: Geduldet von Aufsichtsbehörden und Politik haben die Krankenkassen Milliardenkredite aufgenommen. Doch das ist verboten. Strafrechtliche Konsequenzen sind bislang ausgeblieben. Wer die Verantwortung trägt, ist kaum zu ermitteln. Sozialexperten sehen die Schuld vor allem bei den Verwaltungsräte aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern. Mehr... |
|
| Zusatzbeitrag: Sargnagel des solidarischen Systems |
Der geplante Zusatzbeitrag zur GKV soll den Wettbewerb intensivieren, zu einer effizienteren Patientenversorgung und mehr Kostentransparenz führen. Es drängen sich drei Fragen auf: Werden sich die Kassen für einen prozentualen oder pauschalen Zusatzbeitrag entscheiden? Wer legt seine Höhe fest? Und bewirkt der Zusatzbeitrag, was er bezwecken soll? Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Die Therapie ist unzureichend |
Trotz mancher Reformbemühungen ist es bis heute nicht gelungen, die Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen. Die Eckpunkte der Koalition enthalten zwar einige Verbesserungen, werden dem Sanierungsproblem des Gesundheitssystems aber nicht gerecht. Dabei gibt es Möglichkeiten, wirkungsvoll zu sparen. Mehr... |
|
| Forscher: Das Fondsmodell ist ineffizient |
Die Bundesregierung geht einer Studie zufolge mit ihrer Gesundheitsreform die ersten Schritte hin zu einer Kopfpauschale und verpasst Einsparmöglichkeiten. Im vorgesehenen Wettbewerb der Krankenkassen dürfte sich das Kopfpauschalenmodell durchsetzen, heißt es in der Forschungsarbeit des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Mehr... |
|
| Private Versicherer werfen Regierung Verfassungsbruch vor |
Die privaten Krankenversicherer werfen dem Gesundheitsministerium vor, einen Verfassungsbruch vorzubereiten. Zugleich vermuten sie, dass das am Mittwoch veröffentlichte Arbeitspapier zur Gesundheitsreform Teil einer Verschleierungstaktik ist. ?Ziel des Ministeriums ist es, 150 Prozent zu fordern, um 50 Prozent des eigenen Anliegens durchzusetzen?, sagte ein Kassenvertreter. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Rürup spricht von "Fiasko" |
"Wenn die Reform so umgesetzt werden soll, wird dies in einem Fiasko enden", erklärte der Wirtschaftsweise Rürup zu den Plänen der Bundesregierung. Passend dazu meldet eine Zeitung, dass der Gesundheitsfonds nun sogar noch später als bisher bekannt eingeführt werden könnte. Dabei war der Start schon von Anfang auf Mitte Juli 2008 verschoben worden. Mehr... |
|
| Medikamentenwahnsinn: Vorkämpfer im Rezepte-Dschungel |
Rund 23,7 Milliarden Euro mussten die Gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr für verschreibungspflichtige Medikamente aufbringen - rund drei Milliarden Euro hätten eingespart werden können, heißt es in einem Arzneimittelreport. Die Ärzte verschrieben schlicht zu teure Medizin. Schwarze Listen, auf denen Medikamente mit zweifelhaftem Nutzwert stehen, können helfen. Mehr... |
|
| Ärzte-Tarifstreit: Nur eine Notoperation |
Durch den neuen Ärztetarif ist nichts gewonnen. Weder ermöglicht er den Kliniken mehr Flexibilität in der Entlohnung, noch leistet er einen Beitrag, die internen Strukturen zu verändern. Die Arbeitsbedingungen der Ärzte bleiben weiter unbefriedigend. Der neue Tarif mag eine Notoperation gewesen sein, um ihre größten Leiden zu lindern. Doch der nächste Protest ist schon programmiert. Mehr... |
|
| Gesundheit wird Privatsache |
Die Finanzierung des Gesundheitswesens hat sich immer weiter zu Lasten der Privathaushalte verschoben. Profiteure waren Arbeitgeber und die öffentliche Hand. Insgesamt stiegen die Gesundheitsausgaben den jüngsten Daten zufolge aber nur leicht. Demnach übernahmen die Privathaushalte von den 313,2 Mrd. Euro Gesundheitskosten im Jahr 2004 insgesamt 147,5 Mrd. Euro (47 Prozent). Mehr... |
|
| Ministerin im Kassenkampf |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt lässt in der Auseinandersetzung mit den Krankenkassen nicht locker. Die SPD-Politikerin verteidigte ihre Pläne, die Organisation der Krankenkassen mit der Gesundheitsreform umzukrempeln. Die "historisch begründete Zersplitterung der Kassenlandschaft" werde den heutigen Bedingungen nicht mehr gerecht, so Schmidt. Mehr... |
|
| Vernichtendes Urteil: Erfinder des Gesundheitsfonds kritisieren Umsetzung |
Es ist ein bitteres Urteil für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt: Ausgerechnet der Erfinder des Gesundheitsfonds - der wissenschaftliche Beirat ihres Ministeriums - übt harsche Kritik an der Umsetzung des Modells. Problematisch sei vor allem die Begrenzung des Zusatzbeitrags, weil damit der Wettbewerbseffekt nicht so stark wie erhofft werde. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Risiken und Nebenwirkungen |
Scharfe Kritik an der von der großen Koalition angepeilten Gesundheitsreform übt der Juso-Chef Björn Böhning. Sie sei teuer und ungerecht, schreibt er in einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau. Mit der Einrichtung des Gesundheitsfonds eröffneten die Krankenkassen "die Jagd auf junge, gesunde und damit kostengünstige Versicherte", fürchtet Böhning Mehr... |
|
| Gesundheitssystem: Es geht ums Prinzip |
In der deutschen Ärzteschaft ist eine scharfe Debatte darüber entbrannt, nach welchen Prinzipien die mehr als 130.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten künftig bezahlt werden sollten. Vertreter berufsständischer Gruppen sehen mit der Gesundheitsreform endlich die Zeit dafür gekommen, allen Patienten - und nicht nur den Privaten - ihre Leistungen in Euro und Cent in Rechnung zu stellen. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Wo die Kassen sparen können |
Die Bundesregierung verspricht, die Finanzen der Gesetzlichen Krankenkassen zu sanieren. Ohne Einschränkungen bei den Leistungen wird das kaum zu schaffen sein. "Die Kassen werden dazu gezwungen, freiwillige Leistungen wie die häusliche Krankenpflege oder bestimmte Reha-Leistungen zu kürzen", erklärte etwa DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Eine Spalt-Tablette |
Der Protest gegen den schwarz-roten Gesundheitsfonds wird immer lauter. Was Ökonomen und Kassen umtreibt, ist die geplante Neuorganisation der Finanzströme, die massive Veränderungen auslösen könnte. "Zulasten der Versicherten", glaubt etwa die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen. Warum die Bundeskanzlerin trotzdem daran festhält, erklärt Cerstin Gammelin. Mehr... |
|
| Gastkommentar: Eine Therapie, die krank macht |
Die Regierung droht den Kassen, weil die sich gegen den geplanten Gesundheitsfonds wehren. Doch es gibt kein Vertun: Der schwarz-rote Kompromiss ist eine irrationale und unpraktikable Scheinlösung. Das meint zumindest der Vorstandsvorsitzender der Kaufmännischen Krankenkasse, Ingo Kailuweit, in einem Gastkommentar. Mehr... |
|
| In der SPD Absetzbewegung vom Gesundheitsfonds |
In der SPD wächst der Widerstand gegen die Koalitionsbeschlüsse zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Unter dem Eindruck fortdauernder Proteste der Krankenkassen und deren um ihre Arbeitsplätze besorgten Belegschaften zog die stellvertretende SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Elke Ferner den Sinn des von ihr mit ausgehandelten Gesundheitsfonds in Zweifel. Mehr... |
|
| Ulla Schmidt in Not |
Die Verbandsvertreter der gesetzlichen Krankenkassen laufen Sturm gegen Berlin ? möglicherweise mehr aus Furcht um ihren Job, als aus Sorge um die Patienten. Das wirklich Schwierige an dem Thema Gesundheitsfonds ist ganz offensichtlich, dass das Duo Schmidt-Merkel eines ihrer Hauptmotive zu diesem neuen Werkzeug verschweigt: Der Fonds ist noch nicht die große Reform, er bereitet sie nur vor. Mehr... |
|
| DIW findet Gesundheitsfonds unnötig |
Der Gesundheitsexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert Wagner, hat den Gesundheitsfonds in der geplanten Form als überflüssig bewertet. Der Fonds sei interessant, wenn die Beitragsbemessungsgrundlage verändert und die Privatversicherten einbezogen würden. "Aber wenn man jetzt so kurz springt, braucht man diesen ganzen Aufwand nicht zu treiben." Mehr... |
|
| Teures Insulin aus der eigenen Tasche bezahlen |
Ärzte dürfen Kassenpatienten, die an Altersdiabetes erkrankt sind, künftig nur noch in Ausnahmefällen synthetische Insulinanaloga auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung verschreiben. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Ärzte und Krankenkassen begründete diese Entscheidung mit dem Einsparpotential von jährlich 30 Millionen Euro. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: "Die Chancen sind viel größer als die Risiken" |
Der Vorstandschef der Deutschen BKK in Wolfsburg - mit 1,1 Millionen Versicherten die größte deutsche Betriebskrankenkasse ? lobt den von der Koalition geplanten Gesundheitsfonds. "Das Modell besitzt das Potenzial für dreierlei: für weniger Bürokratie, für mehr Wettbewerb und für eine gerechtere Finanzierung des Gesundheitssystems", sagte Ralf Sjuts dem Tagesspiegel. Mehr... |
|
| Kassenbeiträge: Hausgemachte Finanzlücke |
Noch bevor die Gesundheitsreform 2008 richtig startet, kommen auf die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten Beitragserhöhungen zu. Um wie viel genau, darüber wird gestritten. In Kassenkreisen wird als realistischer Anhebungsbedarf ein Wert zwischen 0,7 und einem Prozentpunkt genannt. Die Regierung hält dagegen, die meisten Kassen könnten mit einem halben Beitragssatzpunkt gut hinkommen. Mehr... |
|
| Tarifstreit: Ärzte weiten Streiks aus |
Der Marburger Bund hat angesichts schleppender Tarifverhandlungen für die Mediziner an kommunalen Kliniken den Ärzte-Streik ausgeweitet. Vor Beginn neuer Gesprächen zeigten sich Arbeitgeber und Ärztegewerkschaft unnachgiebig. Ein Abschluss dürfe nicht unter dem Ergebnis für die Uni-Kliniken liegen, forderte Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: "Kein Problem gelöst, aber neue geschaffen" |
Kein gutes Haar lassen führende Gesundheitsökonomen an den vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkten für die Gesundheitsreform. Damit sei "kein Problem gelöst, aber neue geschaffen" worden, heißt es in einem Aufruf von 18 Gesundheitsökonomen des renommierten Vereins für Socialpolitik. Der Text endet mit dem Appell, die Reform dürfe "auf keinen Fall so beschlossen werden". Mehr... |
|
| Sozialsystem: Vertrauen verspielt |
Die politische Klasse hat versagt, die Sozialabgaben steigen wieder. Eine Umstellung des Sozialsystems von Beitrags- auf Steuerfinanzierung rückt in weite Ferne. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich dazu eine schöne Umschreibung einfallen: "Nach der Mehrwertsteuererhöhung kann ich weitere Steuererhöhungen nicht verantworten." Mehr... |
|
| Kapitaldeckung: Auch die Pflegeversicherung wird teurer |
Nachdem Union und SPD sich auf Eckpunkte für die Reform der Krankenkassen geeinigt haben, gewinnt die Debatte um die Erneuerung der defizitären Pflegeversicherung an Fahrt. Die Gesundheitsministerin von Baden-Württemberg, Monika Stolz (CDU), verlangte, das Umlageverfahren sei "durch ein zweites Standbein, eine private kapitalgedeckte Pflegepflichtversicherung", zu ergänzen. Mehr... |
|
| So funktioniert der Gesundheitsfonds |
Mit der von der Regierungskoalition im Grunde beschlossenen Einführung eines Gesundheitsfonds von 2008 an wird die gesetzliche Krankenversicherung völlig umgebaut. Die Krankenkassen verlieren damit die ihnen bisher zugestandene Finanzhoheit. Statt Beitragssätze sollen sie künftig einen einheitlichen Zuschuss für jeden Versicherten erhalten. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Das Große Scheitern |
Die Regierungsparteien rechtfertigen das magere Ergebnis ihrer Verhandlungen mit den Gegensätzen - doch gerade beim wichtigsten Streitpunkt, der Steuerfinanzierung, gibt es keinen Grundsatzkonflikt. Der Regierung sei das Kunststück gelungen, kommentiert der Chef-Wirtschaftsweise Bert Rürup, die "Schwächen von Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie zu vereinigen". Mehr... |
|
| Jedem seine Arztrechnung |
Der tägliche Missbrauch kostet das Gesundheitssystem viele Milliarden Euro. Es wäre viel zu erreichen, wenn sich die Gesundheitsreformer dem Verhältnis zwischen Ärzten, Kassen und Patienten zuwenden würden. Das Thema Leistungs- und Kostentransparenz ist in Deutschland fast noch ein Fremdwort. Der beste Kontrolleur wäre der Patient selbst. Mehr... |
|
| Kassenchefs im Interview: Zwei gegen den Staat |
Wo bleibt die Solidarität im Gesundheitssystem? Wer löst das Generationenproblem? Die ZEIT bat Norbert Klusen und Volker Leienbach zum Streitgespräch. Klusen ist Chef der Techniker Krankenkasse und bekannt als streitbarer Vertreter der Sache der gesetzlichen Kasse. Leienbach ist Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung. Mehr... |
|
| Gesundheit: Kleine Fortschritte und großes Streitpotential |
Kurz vor der entscheidenden Zusammenkunft der Koalitionsspitzen sind die wichtigsten Punkte der geplanten Reform des Gesundheitswesens weiterhin offen. Einig ist man sich lediglich über die Einrichtung eines Gesundheitsfonds. Das geht aus einem 56 Seiten umfassenden Eckpunktepapier hervor, das die Fachpolitiker von Union und SPD beschlossen haben und das der FAZ vorliegt Mehr... |
|
| Arzneimittelverschreibungen: Zu teuer und gefährlich |
Mitten in der heißen Phase der Gesundheitsreformverhandlungen versorgt der Arzneimittelreport 2006 Kritiker der Pharmaindustrie und der Mediziner mit explosiven Daten. Manche Praxisärzte verschwenden demnach durch die unnötige Verschreibung teurer Medikamente Versichertengelder in Höhe von drei Milliarden Euro. Das entspricht 0,3 Beitragssatzpunkten. Mehr... |
|
| Merkel: Gesundheit wird teurer |
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bevölkerung auf Mehrbelastungen bei der Gesundheit eingestimmt. "Es wird teurer werden", sagte sie in der Generaldebatte des Bundestages. Es gehöre zur Redlichkeit, dies den Bürgern auch vorher zu sagen. Hinsichtlich der privaten Krankenversicherung wandte sich Merkel gegen die Zerschlagung von funktionierenden Systemen. Mehr... |
|
| Gesundheitssysteme der Welt: Zwischen Steuern und Privatschatulle |
Die Große Koalition irrt weiter durch den gesundheitspolitischen Dschungel. Die Pläne für eine Steuererhöhung haben einen Sturm der Entrüstung entfacht - dabei ist dies ein durchaus gangbarer Weg wie Beispiele außerhalb Deutschlands zeigen. SPIEGEL ONLINE erklärt die Finanzierung des Gesundheitssystems in Schweden, Frankreich, der Schweiz, den USA und Großbritannien. Mehr... |
|
| Pflege-Mängel in Deutschland: Hunderttausende Alte müssen hungern |
Eine menschenwürdige Grundversorgung in der Pflege gibt es in Deutschland nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Demnach bekommt etwa ein Drittel der Pflegebedürftigen zu wenig zu essen und zu trinken. "Aus menschenrechtlicher Sicht bleibt viel zu tun", sagte eine Vertreterin des DIMR. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Freiheit für den Kassenpatienten |
Die private Krankenversicherung gerät bei der Finanzreform des Gesundheitssystems unter Druck. Nicht nur auf dem linken Flügel des parlamentarischen Spektrums sammeln sich ihre Gegner - bis in die Reihen der Konservativen wächst offenkundig die Bereitschaft, die Privatkassen unter der Flagge gesellschaftlicher Solidarität zu verstaatlichen. Mehr... |
|
| Operation Gesundheit |
Die große Koalition stimmt die Deutschen auf steigende Belastungen durch die Gesundheitsreform ein. Der medizinische Fortschritt habe seinen Preis, Gesundheit werde auf Dauer teurer. Wer aber in welchem Umfang zur Finanzierung beitragen wird, darüber beraten die Unterhändler der großen Koalition noch. Umstritten ist vor allem, welchen Beitrag die Privatversicherten leisten sollen. Mehr... |
|
| Koalition sucht Geld für Gesundheit |
Die Koalitionsarbeitsgruppe zur Gesundheitsreform wird in den nächsten Wochen mehrere Varianten durchgehen, wie die gesetzliche Krankenversicherung künftig finanziert werden könnte. Das verlautete aus der 16-köpfigen Verhandlungsgruppe. Grundlage der Beratungen werde voraussichtlich das Gesundheitsfondsmodell sein, dessen Grundzüge Volker Kauder im April beschrieben hatte. Mehr... |
|
| Gesundheitsfonds: Konzept mit Tücken |
Einmal gefüllt, soll der Gesundheitsfonds allen Krankenkassen einheitlich hohe Beiträge pro Versichertem zur Verfügung stellen. Vermuteter Vorteil: Unter den Kassen bräche mehr Wettbewerb aus; wahrscheinliches Problem: Für Kassen mit besonders vielen älteren oder kranke Mitgliedern könnte die Pool-Pauschale nicht reichen, sie müssten einen Sonderzuschlag verlangen. Mehr... |
|
| Halbgötterdämmerung |
Es geht nicht nur ums Geld. Der Ärztestreik zeigt auch: Viele Mediziner haben sich vom traditionellen Berufsbild längst verabschiedet. Sie sehen die Arbeit kaum noch als einzigen Lebensinhalt. "Mit dem Streik erkennen die Ärzte an, dass sie im selben System arbeiten und leben wie die Müllabfuhr", kommentiert ein Soziologe die Entwicklung. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Kauder-Vorschlag in CSU umstritten |
Geänderte Ärztehonorare, neue Regeln für Kassen und Apotheken: Die Koalition hat sich auf erste Punkte zur Gesundheitsreform geeinigt. Die Kernfrage bleibt jedoch: Wie soll das System finanziert werden? Einen Gesundheits-Soli lehnt die CSU ab. Auch die Steuerfinanzierung für die Versicherung von Kindern trifft in der Union auf Widerstand. Mehr... |
|
| Gesundheit wird teurer |
Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen in den nächsten Monaten mit deutlich steigenden Beitragssätzen rechnen. Wie die Berliner Zeitung aus Krankenkassen-Kreisen erfuhr, drohen die Beitragssätze um durchschnittlich 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte zu steigen, sollte die geplante Gesundheitsreform keinen Ausgleich zu Mehrbelastungen für die Krankenkassen bringen. Mehr... |
|
| Revolution in Weiß |
Die Ärzte streiken. 100 Millionen Euro beträgt deshalb schon das Defizit der Unikliniken. Doch einige sparen sogar Geld. Das System Krankenhaus erlebt einen Umbruch - billiger kann es allerdings kaum werden, meint ein Experte: "Wir kommen nicht umhin, die Refinanzierungsmasse zu erhöhen. 14 Prozent Krankenkassenbeitrag - das ist eine Lebenslüge der Politik." Mehr... |
|
| Niedergelassene Ärzte: Mehr Spielraum, gleiches Geld |
Niedergelassene Ärzte sollen künftig flexibler arbeiten können und so mehr in ländliche Gebiete gelockt werden. Die Entscheidung über eine neues Honorarsystem wurde vertagt, Ärzte und Kassen bekommen eine letzte Chance zur Einigung. Derweil forderte der Deutsche Ärztetag in Magdeburg ein Ende der "verfehlten Gesundheitspolitik". Mehr... |
|
| Beitragserhöhung für Krankenkassen - Risiko-Sportart Nummer eins: Fußball |
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck plädiert für höhere Beiträge von Rauchern, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer will Risikosportler zur Kasse bitten. Die Süddeutsche Zeitung sprach mit Paul Raffauf, Sprecher des Verbands der Angestellten-Krankenkassen, darüber, wie realistisch solche Pläne eigentlich sind. Mehr... |
|
| Kernpunkte der Gesundheitsreform werden konkreter |
Wenige Tage vor den Beratungen des Koalitionsausschusses zur Gesundheitsreform dringen erste Details der Pläne von Union und SPD an die Öffentlichkeit. Demnach stehen die Versicherungspflicht für alle, eine höhere Beitragsbemessungsgrenze und die Einführung eines Versorgungsausgleichs privater Kassen für die gesetzlichen zur Debatte. Die Gewerkschaften befürchten eine Diskriminierung von Geringverdienern. Mehr... |
|
| Von wegen gesund - EU verschärft Werberegeln |
Unternehmen dürfen Produkte nur noch als gesund anpreisen, wenn sie dies wissenschaftlich belegen. Auch dürfen die so beworbenen Nahrungsmittel oder Getränke nicht zu viel Zucker, Fett und Salz enthalten. Ziel der neuen EU-Verordnung ist, dass die Konsumenten der Werbung mehr vertrauen können, wenn sie sich gesund ernähren wollen. Mehr... |
|
| Betrug mit gespendeter Arznei |
Wie kommt man der Korruption im deutschen Gesundheitswesen bei? Transparency International rechnet mit Milliardenverlusten durch die illegalen Praktiken. Das drittteuerste Gesundheitssystem der Welt biete jede Menge Lücken, die Kriminelle für ihre Machenschaften nutzen könnten - auf Kosten von Versicherten und Steuerzahlern. Mehr... |
|
| Gesundheitsökonom: "Die Gesundheit ist ein Luxusgut" |
Derzeit favorisiert die große Koalition bei der Gesundheitsreform ein Fondsmodell, das einen Kompromiss zwischen der Bürgerversicherung und der Kopfpauschale bringen soll - wobei die Versicherungsbeiträge weiterhin als Einheitsprämien an die Arbeitseinkommen gekoppelt bleiben. Der Gesundheitsökonom Peter Zweifel von der Universität Zürich sieht nicht, wie so jemals mehr Wettbewerb entstehen soll. Mehr... |
|
| Gesundheitswirtschaft USA: Check-up im Supermarkt |
Das Diktum "Time is money" hat den Amerikanern den Drive-through-Imbiss, den Drive-through-Geldautomaten und die Drive-through-Apotheke beschert. Nun gibt es auch für Kranke, die unter Zeitdruck stehen, Hilfe im Schnelldurchlauf: Discount-Behandlungen in Einkaufszentren sollen das malade US-Gesundheitssystem entlasten. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Wem tut es weh? |
Weniger Beiträge, dafür höhere Steuern - so will die Große Koalition das Gesundheitssystem reformieren. Welche Abgabe erhöht oder neu eingeführt wird, ist noch nicht entschieden. Die wahrscheinlichste Variante ist ein Zuschlag von acht Prozent auf die Einkommensteuerschuld ("Gesundheits-Soli"). Der Stern hat berechnet, wer in diesem Fall gewinnt und wer verliert. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform in der Sackgasse |
Union und SPD kommen bei den Verhandlungen über die Gesundheitsreform nicht voran. Auch zehn Tage nach dem Start der Gespräche hätten sich die Fachpolitiker aus Bund und Ländern noch keinen Schritt weiterbewegt, hieß es aus Koalitionskreisen. Mehrere Teilnehmer der 16-köpfigen Expertenrunde sagten der Financial Times Deutschland, die Beratungen seien bisher "sehr mühsam". Mehr... |
|
| Umsetzung der Europäischen Charta: Kaum Rechte für Patienten |
Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten hat die Umsetzung der Europäischen Charta der Patientenrechte in Deutschland als "absolut unzureichend" bezeichnet. Der designierte Vorsitzende der Gesellschaft sagte, eine Orientierung an den Rechten der Patientencharta könnte eine wirksamere und zugleich wirtschaftliche Versorgung der Patienten unterstützen. Mehr... |
|
| Beitragssatz: Und steigt. Und steigt. Und steigt. |
Die gesetzlichen Krankenkassen drohen, der Versicherungsbeitrag könnte von heute 14,2 auf 15 Prozent klettern. Schon warnt die Wirtschaft vor den Folgen höherer Lohnnebenkosten. Die Berliner Zeitung wirft einen Blick auf die schwierige Kassenlage und benennt Ursachen wie sinkende Steuerzuschüsse und steigende Kosten durch die beschlossene Mehrwertsteuererhöhung. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Vielen Kliniken droht das Aus |
Laut einer Studie von McKinsey werden ab 2009 bis zu 20 Prozent der Krankenhäuser verschwinden. Dem deutschen Krankenhausmarkt stehe ein weiterer drastischer Umbau bevor, mit zusätzlichen Schließungen oder neuen Zusammenschlüssen und zunehmender Spezialisierung, heißt es in der Studie, in der rund 1600 Akutkrankenhäuser in Deutschland analysiert wurden. Beste Zukunftsaussichten hätten spezialisierte Kliniken mit bis zu drei Fachrichtungen und rund 150 Betten, Allgemeinkrankenhäuser mit einem breiten Leistungsspektrum mit bis zu 400 Betten sowie Häuser der Schwerpunkt- und Maximalversorgung mit bis zu 700 Betten. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform 2006 - Ulla Schmidt: Die Strukturen sind krank |
Im Ringen um die Gesundheitsreform setzt Ministerin Ulla Schmidt neue Prioritäten. Vor der Suche nach neuen Einnahmequellen sollten "die wenig effizienten Strukturen der Ausgabenseite" angegangen werden. In einem Gastbeitrag in der FR fordert sie, die "verkrusteten Strukturen des Gesundheitswesens weiter aufzubrechen und den Einsatz der Ressourcen zu optimieren". Mehr... |
|
| AVWG - Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung tritt zum 1. Mai 2006 in Kraft |
Anlässlich des Inkrafttretens des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) bemängelte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, "dass vorhandene Einsparpotentiale nicht genutzt werden. Mit dem AVWG werden pharmazeutische Industrie, Ärzte und Apotheker deshalb stärker in die Pflicht genommen." Mehr... |
|
| Gesundheitsreform - Vor allem Familien sollen entlastet werden, doch das Modell käme besonders den Rentnern zugute? |
Eine Reform soll das Gesundheitswesen aus der Krise führen. Von dem Modell eines Gesundheitsfonds, wie es der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder vor Ostern ins Spiel brachte, würden allerdings weder Familien noch Kinder am meisten profitieren - sondern die Rentner. Und die Zahlenspiele belegen: das Konzept bricht mit dem Solidargedanken der GKV. Mehr... |
|
| Deutscher Krankenstand: Der psychische Druck nimmt zu |
Im vergangenen Jahr erreichte der Krankenstand mit durchschnittlich 12,7 Fehltagen pro Arbeitnehmer ein Rekordtief - noch nie haben sich die Deutschen so selten krank gemeldet. Die Statistik belegt aber nur auf den ersten Blick einen Erfolg. Der drastische Anstieg der psychisch bedingten Krankheiten lässt erkennen, dass Mitarbeiter gewaltig unter Druck stehen. Mehr... |
|
| Kritik an Kassenärztelobby wächst |
In der Diskussion über eine Gesundheitsreform geraten die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) zunehmend unter Druck. Die Krankenkassen sowie das zuständige Ministerium üben unverhohlen Kritik an der Mediziner-Lobby und mahnen einen stärkeren Wettbewerb bei den Kassenärzten an. Auch die Hausärzte stellen die Standesorganisation in Frage. Mehr... |
|
| Kranker Vorschlag: Schwarz-Rot plant einen Gesundheitssoli - und schröpft die Bürger, statt endlich die große Reform zu wagen |
Gesundheitssoli nennen die Befürworter in der Union und der SPD den geplanten Steuerzuschlag schönfärberisch. Dabei geht es allein darum, auf die Schnelle Finanzlöcher der GKV zu stopfen. Das ist das Gegenteil einer langfristig angelegten Reformpolitik. Damit läuft die Große Koalition Gefahr, eines ihrer wichtigsten Ziele zu verfehlen und den zahllosen Notoperationen der vergangenen zehn Jahre lediglich eine weitere hinzuzufügen, kommentiert Die Zeit die aktuellen Vorschläge zur Finanzierung des Gesundheitswesens. Mehr... |
|
| Gesundheitsausgaben: Weniger verpulvern |
Mit der Gesundheitsreform wollen SPD und Union mehr Einnahmen für das Gesundheitswesen beschaffen. Damit die zusätzlichen Milliarden nicht innerhalb kürzester Zeit versickern, sollen auch die Ausgaben unter die Lupe genommen werden. Was sich hinter der Formel "Mehr Wettbewerb" verbergen könnte, analysiert Cordula Eubel im Tagesspiegel. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Pauschale, Steuererhöhung, Extrabeitrag |
Das sogenannte Fondsmodell des Fraktionschefs der Union ist möglicherweise der lange gesuchte Kompromiss zwischen "solidarischer Gesundheitsprämie" und "Bürgerversicherung" - was die Vorschläge von Volker Kauder genau beinhalten und beispielsweise für die Privatversicherten bedeuten, erläutert die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mehr... |
|
| Fondsmodell: Schmidt bewegt Kauder |
Die Vorschläge des Fraktionschefs der Union könnten der Anfang einer großen Gesundheitsreform sein - oder ins Desaster führen. So unterschiedlich fällt das mediale Echo auf Volker Kauders Fondsmodell aus, die Journalisten schwanken zwischen Jubel und herber Kritik. Karsten Polke-Majewski kommentiert das aktuelle Meinungsbild für Die Zeit in einer Presseschau. Mehr... |
|
| Drei Wege zur Gesundheit |
Die Koalition bastelt an einem Kompromiss zur Gesundheitsreform. Die Spitzen von Union und SPD versuchen nun, einen "dritten Weg" zu finden. In einem Punkt herrscht bereits Einigkeit: Es soll alles in der Schwebe bleiben, die Weichen weder eindeutig in Richtung Bürgerversicherung noch in Richtung Gesundheitsprämie gestellt werden. Damit ist klar: Der Steuerzahler muss einspringen. Mehr... |
|
| Reform: Neue Geldquellen für Krankenkassen gesucht |
In ihrem vierstündigen Gespräch einigten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD diese Woche auf gemeinsame Ziele für die Gesundheitsreform. Demnach wollen sie die Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhalten, auch sollten Gutverdiener mehr zahlen als Arme. Zugleich will die Regierung die Einnahmebasis der Kassen erweitern, um die Arbeitskosten zu verringern. Mehr... |
|
| Merkels bittere Pille |
Das Gesundheitswesen muss teurer werden, sagt die Kanzlerin - weil die Gesellschaft altert und neue Technik auf den Markt kommt. Die meisten Experten widersprechen ihr. Kostspielige Innovationen habe es schon in den vergangenen Jahren gegeben, ohne dass der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt gestiegen sei, lautet ein Argument. Mehr... |
|
| Maßstäbe für die Kassenreform |
Obwohl sich Deutschland eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt gönnt, wächst die Unzufriedenheit. Kassenpatienten spüren trotz Zuzahlung und Praxisgebühr, dass Leistungen rationiert werden. Ärzte kritisieren gedeckelte Einkommen und Bürokratie. Die von der Politik zu Rabatten gezwungene Pharmaindustrie warnt vor dem Verlust ihrer Forschungsfähigkeit. Mehr... |
|
| Experten sehen Pflegeversicherung kurz vor dem Kippen |
Die ökonomische Bilanz der 1995 eingeführten sozialen Pflegeversicherung weist nach unten. Anfangs konnten Überschüsse angehäuft werden, "nun neigen sich die finanziellen Reserven rasch dem Ende zu", sagte ein Experte auf dem Kölner Sozialrechtstag. Noch könne die Pflegeversicherung jedoch mit relativ geringem Aufwand auf ein kapitalgedecktes Verfahren umgestellt werden. Mehr... |
|
| Gesundheitsgipfel: Merkel bewegt etwas |
"Es wird teurer", sagt die Kanzlerin, und: Der Staat wird weniger zuschießen - die Bürger sollen sich darauf vorbereiten, dass in den kommenden Jahren weitere Kosten für die medizinische Versorgung auf sie zukommen. Das Gesundheitssystem muss daher umgestaltet werden. Einen Befreiungsschlag wird es wohl nicht geben, eher einen langfristigen Prozess. Mehr... |
|
| Gesundheitsreform: Die Bonus-Malus-Regelung |
Um die galoppierenden Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel zu zügeln, haben Union und SPD im Rahmen des noch in der Diskussion befindlichen AVWG ein umfangreiches Sparpaket beschlossen. Das ist für viele niedergelassene Mediziner ein Stein des Anstoßes. Mehr... |
|
| Krankenhausärzte: Die betrogene Generation |
Der Marburger Bund will 30 Prozent mehr Lohn – für alle Klinikärzte. Er übersieht die tiefe Kluft innerhalb der Mediziner. Lässt man den Chefärzten die Privilegien und stockt auch noch die Gehälter des Assistenzärzte auf, fehlen nach Berechnungen von Experten bundesweit rund drei Milliarden Euro. Die Kliniken haben aber schon heute kaum noch Geld. Mehr... |
|
| Sieben Chefs suchen eine Gesundheitsreform |
Wenn in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt die Wahllokale geschlossen werden, endet die Schonfrist: Union und SPD beginnen dann mit ihrer lange angekündigten Gesundheitsreform. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht vollmundig schon von einer "zweiten Etappe" der Regierungsarbeit. Doch wie die Gesundheitsreform aussehen soll, das weiß selbst die Kanzlerin noch nicht Mehr... |
|
| Patient Krankenhaus |
Die Zustände in deutschen Krankenhäusern haben sich in wenigen Jahren radikal gewandelt. Grund dafür ist der wachsende finanzielle Druck. Die Klinken müssen sich künftig auf das konzentrieren, was sich für sie lohnt. Und das sind Eingriffe, auf die sie spezialisiert sind. Das kann sehr zum Nutzen der Patienten sein. Allerdings gibt es auch Gefahren. Mehr... |
|
| Private Krankenversicherer: Geschäftsmodell in Gefahr |
Die privaten Krankenversicherer beäugen die Pläne der Regierung zur Reform des Gesundheitswesens mit wachsendem Misstrauen. Das jüngste in den Medien gestreute Grundkonzept sei vermutlich nur ein Testballon, sagte ein Sprecher des zweitgrößten deutschen privaten Anbieters. Dennoch wird jede Neuigkeit aus Berlin von den privaten Krankenversicherern ernst genommen. Mehr... |
|
| Vermachtetes Gelände |
An der Gesundheitsreform kann sich die Qualität der Großen Koalition entscheiden. Sie hat die große Chance, sich gemeinsam gegen mächtige Kassen, kassenärztliche Vereinigungen und in der Gesundheitsbranche zahlreichst vorhandene Lobbygruppen stellen zu können - wenn die Abgeordneten sich auf eine einzige Idee eines gerechten Gesundheitssystems einigen. Mehr... |
|
| Pflegekassen weiter stark im Minus |
Die Pflegeversicherung hat trotz erhöhter Beiträge für Kinderlose im vergangenen Jahr ein erhebliches Defizit erwirtschaftet. Nach 820 Millionen Euro 2004 sei das Minus der Pflegeversicherung im vergangenen Jahr mit rund 360 Millionen Euro jedoch "wesentlich niedriger" ausgefallen, erklärte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und kündigte baldige Reformen an. Mehr... |
|
| Krankenkassen: Ministerin Schmidt plant pauschale Gesundheitsprämie |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will einen Teil der Gesetzlichen Krankenversicherung über eine pauschale Prämie finanzieren. Demnach sollen alle Versicherten künftig unabhängig von ihrem Verdienst eine einheitliche Prämie von durchschnittlich 15 Euro monatlich zahlen. Der Rest der Beiträge soll sich wie bisher an der Höhe des Gehalts orientieren. Mehr... |
|
| Bundesrat hält Arzneimittelsparpaket auf |
Der Bundesrat hat das umstrittene Arzneimittelsparpaket vorerst gestoppt. Kritik übten die Länder vor allem an der so genannten Bonus-Malus-Regelung für Ärzte. Die SPD im Bundestag wirft den Landesregierungen vor, durch ihre Entscheidung unnötig Kosten auf die Krankenkassen und die Versicherten abzuwälzen. Mehr... |
|
| Das Krankenhaus wird digital |
Krankenhäuser werden digital. Schritt für Schritt jedenfalls, in einigen Städten früher als in anderen - und mit der Hilfe der führenden Technologiekonzerne der Welt. Die Unterstützung der Krankenhäuser ist allerdings für die beteiligten Unternehmen nicht frei von Eigennutz: "Ohne die Erfahrungen unserer Kunden können wir unsere Geräte nicht entwickeln", sagt ein Sprecher des Elektronikkonzerns Siemens. Mehr... |
|
| 184 Millionen Euro weniger für ambulante Versorgung |
Die Auswirkungen der Hartz-IV-Gesetzgebung treffen auch die ambulante Versorgung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung geht davon aus, dass jährlich rund 184 Millionen Euro verloren gehen. Diese Gelder stehen nicht mehr für die Versorgung der Patienten zur Verfügung. Die aus Sicht der KBV ohnehin knappen Budgets der Ärzte werden weiter gekürzt. Mehr... |
|
| Koalition verteidigt neue Arzneiregeln |
Politiker der Regierungskoalition haben das geplante Arzneimittelsparpaket gegen Vorwürfe der Ärzte verteidigt. Die Ärzte laufen Sturm gegen einen Passus des Gesetzespakets, der vorsieht, dass sie Regress zahlen sollen, wenn sie bei häufig verschriebenen Medikamenten im Durchschnitt ihrer Verschreibungen über einer bestimmten Kostengrenze liegen. Mehr... |
|
| Verdi-Streik: Patienten in der Warteschleife |
Weil an vielen deutschen Kliniken Angestellte streiken, müssen Kranke zum Teil Wochen auf ihre Operation warten - darunter auch Krebspatienten. Der Streik betrifft jedoch nicht nur Patienten. Einige Krankenhäuser rechnen mit erheblichen Umsatzeinbußen. FOCUS Online hat an einigen Universitätskliniken nachgefragt, wie die Lage ist. Mehr... |
|
| EU-Dienstleistungsrichtlinie: Gesundheit ausgenommen |
Nach wochenlangen Verhandlungen hat das Europaparlament einem entschärften Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie zugestimmt. Die Gesundheitsbranche wird bei der Marktliberalisierung - vorerst jedenfalls - außen vor bleiben. Auch die Regelung zur grenzüberschreitenden Kostenerstattung entfernte das Plenum aus dem Gesetzentwurf. Mehr... |
|
| Die erste Bilanz der großen Koalition |
Nach 100 Tagen hat die große Koalition bereits erste wichtige Reformschritte unternommen. Vieles bleibt aber noch zu tun. In ihrer Bilanz verbucht die "Frankfurter Rundschau" Themen der Gesundheitspolitik sowohl auf der Habenseite als auch beim Soll der Regierung. Einer der größten Brocken für die Zukunft sei nun die Reform der Krankenversicherung. Mehr... |
|
| Alex Azar: "Am Ende wird der Wettbewerb siegen" |
Der stellvertretende US-amerikanische Gesundheitsminister Alex Azar äußert sich über staatliche Reglementierungen im Gesundheitswesen und die Prioritäten amerikanischer Gesundheitspolitik. "Der Punkt ist, dass Gesundheitsleistungen am Ende doch ökonomischen Gesetzen gehorchen. Das heißt: keine Investitionen - keine Leistungen; |