| Oettinger blockiert höhere Arzthonorare |
Die Gesundheitsreform wird möglicherweise doch noch grundlegend geändert. Die Landesregierung von Baden-Württemberg erarbeitet einen Vorschlag, die Honorarreform für die niedergelassenen Ärzte zeitlich zu strecken ? um acht Jahre. Davon würden vor allem die Ärzte in Baden-Württemberg und Bayern profitieren, deren Honorare höher sind als in den anderen Bundesländern. Mehr... |
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| Studie: Hausärzte stehen unter großem Zeitdruck |
Hausärzte in Deutschland müssen bei 60 Prozent ihrer Patienten drei oder mehr meist chronische Krankheiten gleichzeitig behandeln. Dabei stehen sie unter großem Zeitdruck. Besonders hoch ist die sogenannte Multimorbidität bei älteren Patienten. Zu diesen Ergebnissen kommt die eigenen Angaben zufolge weltweit größte klinische Verlaufsstudie DETECT mit 55 000 Patienten aus 3000 Hausarztpraxen. Mehr... |
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| Arbeit macht immer mehr Menschen krank |
Fast jede zehnte Krankmeldung in Deutschland geht auf psychische Beschwerden zurück. Das geht aus dem Bericht "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in Deutschland" des Berufsverbandes Deutscher Psychologen hervor. Dabei handele es sich vor allem um depressive Verstimmungen. Die Tendenz sei steigend, heißt es weiter. Besonders negativ wirke sich die Angst vor Arbeitslosigkeit aus. Mehr... |
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| Mohrs Herzschlag: Meine Krankheit, mein Risiko, mein Pech |
Das Erfreuliche zuerst: Wenn Sie in Deutschland bei einem akuten und schweren Leiden mit dem Notarztwagen in einer Klinik landen, ist es egal ob Sie Kassen- oder Privatpatient sind - Sie werden gleich gut verarztet. Trotzdem rät der Spiegel-Kolumnist Joachim Mohr gesetzlich Versicherten von einem Blick in eine Privatstation ab - denn der könnte zu Depressionen führen. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Pharmabranche fordert Änderung der Rabattregeln |
Die norddeutsche Pharmaindustrie warnt vor negativen Folgen von Rabattverträgen, die Krankenkassen und einzelne Pharmafirmen abschließen. Langfristig stehe auch die Existenz vieler mittelständischer Arzneimittelhersteller auf dem Spiel, weil sie wegen ihres kleineren Sortiments nicht in der Lage seien, gegen die großen Konzerne zu bestehen. Mehr... |
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| Was sich bei der Pflege ändert |
Die Reform der Pflegeversicherung hat im Bundesrat die letzte Hürde genommen. "Diese Reform ist gut gelungen", erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt dazu in der Länderkammer. Für die Versicherten bedeutet das verbesserte Leistungen und strengere Kontrollen, aber auch höhere Beiträge. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: SPD fordert Einlenken von CSU |
Länder und Bundesregierung haben eine neue Runde im Streit über die künftige Neuverteilung von hunderten Millionen Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeläutet. Bei den Beratungen geht es darum, wie eine von Bayern durchgesetzte Klausel umgesetzt werden kann. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: Technikprobleme verzögern Einführung |
Der Start der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich anders als von der Regierung vorhergesagt weiter. Ärzte halten die Technik für unzuverlässig. Aus den Testgebieten sowohl im Norden als auch im Westen Deutschlands kommt Widerstand gegen den baldigen Start des IT-Mammutprojekts. Das Bundesgesundheitsministerium beharrt dagegen auf einem schnellen Start. Mehr... |
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| Gesundheitswahn: Erhebet die Herzen, beuget die Knie |
Niemals in der gesamten philosophischen Tradition des Ostens und des Westens ist etwas so Zerbrechliches wie die Gesundheit der Güter höchstes gewesen. Noch bei Kant war das höchste Gut die Einheit von Heiligkeit und Glückseligkeit oder Gott. Doch heute ist alles anders. Wir leben im Zeitalter der real existierenden Gesundheitsreligion. Mehr... |
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| Versicherungspflicht: Wieder krankenversichert - und ruiniert |
Seit einem Jahr müssen die Kassen jeden aufnehmen, doch sie verlangen die nicht gezahlten Beiträge nach - das kann Tausende Euros kosten. Obwohl der Gesetzgeber Härtefallregeln vorsieht, machen die Kassen nur wenige Ausnahmen. Mehr als 1000 Beschwerden - vor allem von Selbständigen - sind bereits beim Gesundheitsministerium eingegangen. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Beitragszahler sollen bei Krankenkassenpleiten haften |
Im Streit um den Gesundheitsfonds kommt die Bundesregierung den Ländern entgegen - zu Lasten der Patienten. Bei der Insolvenz einer Kasse sollen nach SPIEGEL-Informationen zukünftig die Beitragszahler für mögliche finanzielle Schäden aufkommen. Selbst dann, wenn sie in einer ganz anderen Kasse versichert sind. Mehr... |
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| Missglückte Operation |
Die Experten lassen in ihrem Gutachten kein gutes Haar an den Plänen für den Gesundheitsfonds. Da ist von "grotesker Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung" die Rede, von einer Umsetzung der Pläne sei "abzuraten". Vernichtender kann ein Urteil nicht ausfallen. Warum Angela Merkel und Ulla Schmidt den Gesundheitsfonds dennoch mit aller Kraft verteidigen. Mehr... |
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| Analyse: Kassen-Alarm |
Als hätte die große Koalition nicht schon genug hausgemachte Scherereien, kündigt sich weiteres Ungemach an. Es kommt in Zahlenform daher und wird seit Wochen von vielen mehr oder weniger seriösen Experten heraufbeschworen. 15,5 Prozent könnte der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung betragen, wenn Anfang 2009 der Gesundheitsfonds kommt, so wird spekuliert. Mehr... |
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| Pro und Kontra: K(l)assenkampf im Wartezimmer |
Privatpatienten bekommen schneller einen Termin? Nicht unbedingt, bevorzugt werden sie im Zweifel trotzdem. Zwei Ärzte berichten auf stern.de aus ihrem Praxisalltag mit Privatpatienten und gesetzlich Versicherten. In einem Punkt sind sie sich einig: Wir haben eine Zweiklassenmedizin. Mehr... |
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| Ein Jahr Gesundheitsreform: Katerstimmung |
Zum ersten Jahrestag der Gesundheitsreform dürfte Schmidt nicht nach Sekt zumute sein. Eher hat sich unter den Gesundheitspolitikern der Koalition Katerstimmung breitgemacht. Allein die Woche vor dem Jubiläum hatte es für die Ministerin in sich: Ärzteproteste, Verfassungsklagen gegen die Reform und schließlich der Rücktritt des wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Immer weniger Neukunden bei Privatkassen - 30 Verfassungsklagen |
Die Gesundheitsreform hat ein juristisches Nachspiel: 25 Privatversicherungen haben jetzt Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht - damit klagen nun insgesamt 30 Kassen gegen die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie vertreten 95 Prozent der Privatversicherten. Das Bundesgesundheitsministerium demonstriert Gelassenheit. Mehr... |
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| In der Praxis |
Der Verband ?Freie Ärzteschaft? befürchtet, dass immer mehr Einzelpraxen durch Kliniken und Versorgungszentren bedroht seien ? und ruft deshalb zum Streik auf. Die Kassenärztliche Vereinigung fordert Nachbesserungen bei der Honorarreform und es mangelt an Medizinernachwuchs in Deutschland. Welche Folgen hat das für Patienten? Mehr... |
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| Ulla Schmidt erzürnt Wissenschaftler |
Die Wissenschaftler, die im Rahmen der Gesundheitsreform einen neuen Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen entwerfen sollten, haben ihre Arbeit verärgert aufgegeben. Sie zogen damit die Konsequenz aus Meinungsverschiedenheiten mit dem Bundesversicherungsamt über die Ausgestaltung des Finanzausgleichs. Mehr... |
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| Verspätete Einführung: Gesundheitskarte für alle erst 2010 |
Die ursprünglich für 2006 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird sich bis 2010 hinziehen. Nach dem jüngsten Zeitplan werden voraussichtlich erst dann alle 80 Millionen Menschen in Deutschland die Karte haben und die meisten neuen Funktionen freigeschaltet sein. Losgehen wird die Ausgabe aber "aller Wahrscheinlichkeit nach" bereits Ende dieses Jahres im Bezirk Nordrhein. Mehr... |
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| Verfassungsgericht: Karlsruhe hilft Krankenversicherten |
Privat und gesetzlich Krankenversicherte können in der Zukunft mit teilweise erheblichen Steuererleichterungen rechnen. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe jetzt entschied, müssen die gezahlten Beiträge stärker als bisher steuermindernd berücksichtigt werden. Bis spätestens 2010 muss das Einkommensteuergesetz entsprechend angepasst sein. Mehr... |
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| Was sich bei der Pflege ändert |
Nach langen und zähen Verhandlungen hat der Bundestag die Pflegereform der Großen Koalition verabschiedet. Union und SPD arbeiteten damit eines der umstrittensten Vorhaben ihres Koalitionsvertrages ab. Die Opposition kritisierte, dass die langfristige Finanzierung mit der Reform nicht gewährleistet sei. Die Kernpunkte der Reform im Überblick. Mehr... |
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| Brief an Ärzte: APO-Kämpfer Friedrich Merz |
Aus Frust über den gesundheitspolitischen Kurs der großen Koalition hofiert der CDU-Abgeordnete Friedrich Merz die außerparlamentarische Opposition. In einem Brief an den Vorsitzenden des bayerischen Hausärzteverbandes wünscht der frühere Unionsfraktionschef den Medizinern im Freistaat "viel Erfolg" für ihr Vorhaben, aus dem Krankenkassensystem auszusteigen. Mehr... |
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| Schmidt eckt mit höheren Zuschüssen für Krankenkassen an |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will gesetzliche Krankenkassen durch mehr Geld aus dem Steuersäckel für Langzeitarbeitslose finanziell entlasten. "Eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge für Arbeitslosengeld-II-Bezieher wäre sachgerecht", sagte Schmidt. Damit stößt sie beim Finanzministerium auf entschiedenen Widerstand. Mehr... |
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| Ungeliebtes Modell: Neuer Streit um Gesundheits-Fonds |
Der Gesundheits-Fonds ist beschlossene Sache: Von 2009 an sollen alle gesetzlich Versicherten einen festgelegten Einheitssatz in diesen Topf zahlen, das Geld wird dann den Kassen zugeleitet. Und doch streiten sich CSU und SPD weiter über das Modell. Die Südländer mit ihren vielen Gutverdienern fürchten zu Recht, dass ihre Versicherten mehr einzahlen müssen, ohne dafür mehr zu erhalten. Mehr... |
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| Risikofaktor Arzt |
Mediziner sollen künftig offensiver mit ihren Kunstfehlern umgehen und ihren Kollegen dadurch die Möglichkeit geben, aus Versäumnissen zu lernen. Bundesregierung, Krankenkassen und Ärzteschaft versprechen sich davon eine höhere Sicherheit für Patienten durch weniger Behandlungsfehler.
Statement des Präsidenten der Bundesärztekammer zur Patientensicherheit http://baek.de/downloads/Hoppe__Patientensicherheit__28022008.pdf Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Nur als Testlauf |
Die Ersatzkassen haben eine zweijährige Testphase für den heftig umstrittenen Gesundheitsfonds gefordert. In diesen 24 Monaten sollten die anderen Teile der Gesundheitsreform in Kraft gesetzt werden, die Versicherer aber wie bisher ihre Beiträge einziehen. In Testberechnungen könne dann ermittelt werden, wie der Fonds in diesem Zeitraum gewirkt hätte. Mehr... |
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| Rabattverträge: AOK-Patienten müssen zuzahlen |
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts müssen viele Versicherte der AOK nun doch bei Medikamenten zuzahlen. Das Gericht hatte gegen die Ausschreibungspraxis der Krankenkasse entschieden. Die AOK hingegen spricht vom "transparentesten und wettbewerbsoffensten Verfahren" im System der Deutschen Krankenkassen. Mehr... |
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| Arzneimittelverkauf in Drogerien: "Es wird einen intensiven Preiskampf geben" |
Drogerien und Supermärkte drängen in den Arzneimittelverkauf. Der Unternehmensberater Arnt Tobias Brodtkorb geht davon aus, dass es im Bereich der freiverkäuflichen Arzneimittel zu einem intensiven Preiskampf kommt. Die Qualität der Beratung werde sich hierzulande dagegen nicht verschlechtern, auch ein kurzfristiges Apothekensterben hält Brodtkorb für unwahrscheinlich. Mehr... |
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| Gesundheitsreform: Privatkassen protestieren mit Klagewelle |
Die privaten Krankenkassen wollen mit einer Klagewelle gegen die vor einem Jahr in Kraft getretene Gesundheitsreform vorgehen. Die Klagen seien so gut wie fertig und würden innerhalb der kommenden Wochen eingereicht, sagte der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung. Dabei werde jede klagende Versicherung eine eigene Beschwerde einreichen. Mehr... |
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| CSU mit SPD bei Gesundheit einig |
In der Koalition zeichnet sich ein Kompromiss in der Gesundheitspolitik ab. Bei einer Klausurtagung werden sich die Fraktionsspitzen voraussichtlich auf gemeinsame Positionen einigen. "Wir machen Konzessionen im Bereich der Pflegestützpunkte, und die SPD kommt uns im Bereich des Präventionsgesetzes entgegen", sagte der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer. Mehr... |
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| Gesundheitssystem: Staat lockt in die gesetzliche Krankenkasse |
Noch immer haben etwa 100.000 Menschen in Deutschland keine Krankenversicherung. Deshalb schlägt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt Alarm. Sie will Nichtversicherte in die Krankenkassen zurückholen. Auch Obdachlose, Alte oder illegale Einwanderer sollen in den Genuss einer angemessenen Gesundheitsversorgung kommen. Mehr... |
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| Polikliniken: Alle Ärzte in einem Haus |
Den aus DDR-Zeiten bekannten Polikliniken ist in Berlin ein Comeback gelungen. Inzwischen gibt es in der Stadt über 100 "Medizinische Versorgungszentren" (MVZ) - so der neue Name für eine bewährte Idee. Die wichtigsten Fachärzte sind unter einem Dach vereint, das bedeutet kurze Wege für die Kranken und für die Doktoren die Möglichkeit, sich bei der Therapie leichter abzustimmen. Mehr... |
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| Medikamentenhandel: Pillen im Supermarkt |
Erst die dm-Drogeriemärkte, dann Schlecker und bald womöglich Rewe - der Handel bringt sich für die komplette Liberalisierung des europäischen Apothekenmarktes in Stellung. Laut einem Pharmaexperten könnten die vorgesehenen Preisabschläge von bis zu 40 Prozent bei einzelnen Medikamenten unter wettbewerbsrechtlichen Gründen jedoch problematisch sein. Mehr... |
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| Warum Medikamente immer teurer werden |
Die Gesundheitskosten steigen und steigen - auch weil die Deutschen immer mehr für Arzneimittel ausgeben. Die Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenkassen für Medikamente haben 2007 den Rekordstand von 25,6 Mrd. Euro erreicht. Politiker machen deswegen gerne Druck bei der Pharmaindustrie. Doch deren Gewinne stagnieren schon lange. Die Gründe für die Preisexplosion sind andere. Mehr... |
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| Kliniken fürchten um Existenz: Endlich aufwachen |
Das Jahr 2008 werde für die Krankenhäuser "existenzvernichtend", behauptet ihr Dachverband. Vom "Katastrophenjahr" ist die Rede und davon, dass den Kliniken der "Kollaps" drohe. Nüchtern betrachtet bedeutet das, dass wohl weitere Krankenhäuser schließen müssen. In der Unternehmenswelt ist das ein bitterer, aber alltäglicher und mitunter notwendiger Vorgang. Mehr... |
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| Pedantische Dokumentation: Bürokratie macht Pflege teurer als nötig |
Unnötig Zeit und zu viel Geld: Zu viele bürokratische Aufgaben machen die Pflege von Behinderten und Senioren deutlich teuer als notwendig. Jedes Jahr entfallen allein 6,4 Millionen Stunden nur auf Dokumentations- und Nachweispflichten - und fehlen den Pflegebedürftigen. So müssen zum Beispiel die Eltern behinderter Kinder pro Person eine Arbeitswoche im Jahr für Bürokratie einplanen. Mehr... |
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| Ärzteprotest: Testfall für Deutschland |
Die Protestaktion der bayerischen Hausärzte, die eine kollektive Rückgabe ihrer Kassenzulassungen erwägen, könnte auch für Verbände in anderen Bundesländern Signalcharakter haben. "Wir beobachten das sehr genau", sagte ein Sprecher des Deutschen Hausärzteverbandes. Andere Mitgliedsverbände strebten so bald wie möglich Verhandlungen über einen Systemausstieg an. Mehr... |
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| Bayerns Hausärzte begehren auf: Mediziner wollen Kassensystem verlassen |
Die bayerischen Hausärzte proben den Aufstand für mehr Geld - die Leidtragenden könnten die Patienten sein. 6000 Mediziner sind von ihrem Hausärzteverband aufgerufen, bei einer Großveranstaltung in Nürnberg kollektiv ihre Kassenzulassung zurückzugeben. Die Forderungen richten sich nicht nur an die Politik: Die Honorare werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen verteilt, also von Ärzten selbst. Mehr... |
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| Ambulante Versorgung: Kassen auf Experimentierkurs |
Der Verband der Ersatzkassen geht in Nordhessen neue Wege. Er will in und um Kassel ausprobieren, wie sich die ambulante Versorgung organisieren lässt, wenn ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) die Verantwortung dafür übernimmt. Noch ist kein Patient eingeschrieben, für 2008 wird lediglich mit 1.000 bis 2.000 Interessenten gerechnet. Doch der Ärger ist bereits groß. Mehr... |
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| Teuere Impfstoffe: Ausgaben für Arzneimittel steigen kräftig |
Für die Krankenkassen war 2007 ein teures Jahr. Die Arznei-Umsätze haben deutlich zugenommen. Insgesamt gab die gesetzliche Krankenversicherung 28,1 Milliarden Euro für Medikamente aus - 6,4 Prozent mehr als 2006. Das Jahr zuvor hatten die Ausgaben nur leicht angezogen. Schuld sind die erhöhte Mehrwertsteuer ? und auf Grund des gesetzlich erweiterten Leistungsangebots der Kassen vor allem die Kosten für Impfstoffe; sie schnellten 2007 mit einem Plus von 86 Prozent auf eine Milliarde Euro in die Höhe. Mehr... |
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| Gesundheitsfonds: Rürup fordert "Notoperation" |
Der Wirtschaftsexperte Bert Rürup hat Änderungen an dem für 2009 geplanten Gesundheitsfonds für die gesetzliche Krankenversicherung gefordert. Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht Krankenkassen mit vielen Geringverdienern vom Zusammenbruch bedroht und fordert eine "Notoperation" am Gesetz. Mehr... |
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| Gesundheitskarte: "Staat muss Patienten-Intimsphäre schützen" |
Es ist wohl das umstrittenste Projekt im Gesundheitswesen: die elektronische Gesundheitskarte. Trotzdem soll sie in diesem Jahr kommen. Ärzteverbände und Datenschützer laufen Sturm gegen die E-Card. Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft, erklärte dem Stern, welche negativen Auswirkungen diese Karte haben könnte. Mehr... |
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| Pflegeversicherung: Die Heim-Suchung |
In Deutschland leben rund 2,13 Millionen Pflegebedürftige im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Tendenz steigend. Grund: Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft. Der Stern sprach mit dem Experten Christoph Lixenfeld über die Folgen der Pflegeversicherung, die Heimbranche und warum es ohne Osteuropäerinnen nicht mehr geht. Mehr... |
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| Studie zur Medikamentenforschung: Veröffentlicht wird, was gefällt |
Pharmaunternehmen haben, wie US-Forscher in einer renommierten Fachzeitschrift berichten, fast ein Drittel ihrer Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva nicht veröffentlicht. Wenn die Wirkung eines neuen Medikaments hinter den Erwartungen zurückbleibt, hat der Hersteller ein Problem. Trotzdem sollten der Fachwelt und Öffentlichkeit Studienergebnisse nicht vorenthalten werden, die darauf hindeuten, dass ein Mittel weniger effizient ist als gedacht. Tatsächlich ist in den letzten Jahren - speziell seit 2004 - einiges passiert. Sowohl die Medikamentenhersteller, die National Library of Medicine und die Zulassungsbehörde FDA veröffentlichen viele Daten im Internet. Das Fazit für die Patienten ist schließlich ebenfalls positiv: "Antidepressiva wirken". Mehr... |
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| Prävention: Kassen geben mehr Geld für Vorbeugung aus |
Immer mehr Menschen nehmen Präventionsangebote der Kassen wahr. Nach Angaben der Spitzenverbände der Krankenkassen wurden insbesondere gesundheitsfördernde Maßnahmen in Kindergärten und Schulen verstärkt, "wodurch alle sozialen Schichten angesprochen werden konnten". Trotzdem soll die Verantwortung der Kostenträger für die Vorbeugung beschnitten werden. Mehr... |
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| Wettbewerb: Kartellamt geht gegen Preisabsprachen bei Arzneimitteln vor |
Seit vier Jahren ist die Preisbindung für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgehoben. Eigentlich. Nach Überzeugung des Bundeskartellamts versuchen Apotheker und Pharmakonzerne aber immer wieder, diese Vorgabe auszuhöhlen. Nun greift die Behörde durch und verhängt Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 615.000 Euro. Mehr... |
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| Hausarztmodelle: Kostentreiber mit gefährlichen Nebenwirkungen |
Sie sollten eine "Lotsenfunktion im Gesundheitssystem" einnehmen, den Versicherten "eine medizinische Versorgung nach aktuellen Qualitätsstandards" ermöglichen und vor allem Kosten sparen. Doch knapp ein Jahr nachdem die Hausarztmodelle zum Pflichtprogramm aller gesetzlichen Krankenkassen erhoben wurden, zeigen sich die Schwächen des Konzepts mit ungewohnter Deutlichkeit. Mehr... |
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| Ausgleich für Krankenkassen: Von Alkoholismus bis Schlaganfall |
Ungeachtet neuer Debatten über den geplanten Gesundheitsfonds gehen die Vorbereitungen für den Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung weiter. Das Bundesversicherungsamt präsentierte jetzt die mit Spannung erwartete Vorschläge, wie die finanziellen Ausgleichszahlungen für die 200 Krankenkassen (Risikostrukturausgleich) künftig wirklichkeitsnäher gestaltet werden sollen. Mehr... |
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| Die letzten Dinge |
Was am Ende des Lebens geschieht, ist ein Tabu. Doch im Jahr 2007 ist das Schweigethema zum Redethema geworden. Wer bestimmt über uns? Kann es sein, dass das Selbstbestimmungsrecht ausgerechnet in jenen Jahren, wo es ein geradezu körperliches Recht werden sollte, wenig oder gar nichts mehr gilt? Das sind einige der Fragen, die auch 2008 nicht nur die Älteren beschäftigen werden. Mehr... |
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| Arm trotz Arbeit |
In Deutschland sind schon 1,3 Millionen Beschäftigte auf Hartz IV angewiesen - obwohl sie einen Job haben. Laut DGB gehen immer mehr Menschen "einer sozialversicherten oftmals vollzeitnahen Beschäftigung nach, und trotzdem reicht ihr Lohn nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten". Rentenexperte Bernd Rürup erwartet deshalb auch eine zunehmende Altersarmut. Mehr... |
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| Reformjahr 2008: Wer gewinnt, wer verliert |
Die Pflegeversicherung wird teurer, in der gesetzlichen Krankenversicherung drohen Beitragserhöhungen, Zusatzprämien und Kostensteigerungen für chronisch Kranke, privat Versicherte müssen mit Tarif-"Anpassungen" und Beitragserhöhungen bis zu 30 Prozent rechnen. Der Tagesspiegel gibt einen Überblick, was sich bei den Sozialversicherungen 2008 ändert. Mehr... |
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| Seltene Krankheit: Ein Leiden, das kein Geld abwirft |
Allein in Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an exotischen Leiden wie Lungenhochdruck, Morbus Fabry oder Morbus Gaucher. Viele sterben daran. Fast alle sind Erb- und Stoffwechselleiden, sie erwischen höchstens einen von 2000 Menschen. Das sind dann so wenige Patienten, dass kaum ein Arzneimittelhersteller ein Medikament für sie entwickeln würde. Weil es sich finanziell nicht lohnt. Mehr... |
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| Gesundheitspolitik: Ministerien zerpflücken Präventionsgesetz |
In der Bundesregierung gibt es starke Vorbehalte gegen den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung der Gesundheitsprävention. Das Innen- und das Justizministerium kritisieren fast alle Kernpunkte des Gesetzentwurfs und weisen außerdem auf verfassungsrechtliche Schwierigkeiten hin. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: So wenig Pfleger wie nie |
Während die Medizinergewerkschaft Marburger Bund zehn Prozent mehr Lohn für die Klinikärzte fordert, haben die deutschen Krankenhäuser einen neuen Tiefststand beim Pflegepersonal erreicht. Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es bundesweit weniger als 300 000 Vollzeitstellen für Krankenschwestern und Pfleger. Gleichzeitig stiegen die Fallzahlen um knapp 500.000 Patienten pro Jahr. Mehr... |
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| Kostenerstattung: Europäer können bald überall zum Arzt |
Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Patienten künftig einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung für Behandlungen im europäischen Ausland haben. Auch Rezepte sollen überall eingelöst werden können. Dies soll für mehr Wettbewerb sorgen. Das Parlament und die Mitgliedstaaten müssen den Plänen der Brüsseler Kommissionsbehörde allerdings noch zustimmen. Mehr... |
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| Hausärztliche Versorgung: Das Monopol der Ärzte soll geknackt werden |
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine Krankenkasse die gesamte hausärztliche Versorgung für mehrere Millionen Versicherte bundesweit ausgeschrieben. Die Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg schickt sich damit an, das seit 75 Jahren geltende Versorgungsmonopol der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) aufzubrechen. Mehr... |
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| Deutsche Kliniken: 15.000 Jobs abgebaut |
Trotz drohender Verschlechterungen für die Patienten bauen die deutschen Krankenhäuser tausende Stellen ab. "Über 15.000 Beschäftigte haben 2007 ihren Job verloren, weil die Politik eisenhart kürzt", erklärte der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Das Bundesgesundheitsministerium wies die Kritik zurück. Mehr... |
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| Erklär mir die Welt: Warum ist Gesundheit so teuer? |
Wie viel ist ein zusätzliches Lebensjahr wert? Diese Frage ist brisant. Allein sie zu stellen gilt vielen Menschen als unethisch. Sie sehen jegliche Gesundheitsverbesserung und erst recht jegliche Lebensverlängerung als unermesslich wertvoll an. Trotzdem stellen immer mehr Staaten die Frage nach Kosten und Nutzen von Behandlungen. Denn Gesundheit wird immer teurer. Mehr... |
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| Arzneimittelsicherheit: Gekritzel auf dem Rezept |
Etwa jeder dritte Behandlungsfehler in der hausärztlichen Versorgung geht auf Fehler bei der Arzneimitteltherapie zurück. Und auch im hektischen Klinikalltag geht einiges durcheinander. Immer mehr Zwischenfälle mit Arzneimitteln werden gemeldet. Ob sie tatsächlich häufiger werden, ist allerdings unklar. "Zumindest ein Teil des Anstiegs geht auf die erhöhte Wachsamkeit zurück", hofft ein Experte. Mehr... |
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| Kassen entfachen Streit um Beiträge |
Die Gesundheitsreform ist noch nicht einmal umgesetzt, da ist bereits ein Streit über ihre Folgen für die Beitragssätze der Krankenkassen ausgebrochen. Im Mittelpunkt der Kritik steht der geplante Gesundheitsfonds. Zum 1. Januar 2009 soll die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich umgestellt werden. Dann wird es einen einheitlichen Beitragssatz für alle Kassen geben. Mehr... |
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| Pro und Kontra: Sollen Ärzte Sterbehilfe leisten dürfen? |
In Deutschland wird heftig darüber diskutiert, ob man todkranken Menschen, die unter Schmerzen leiden und keine Hoffnung mehr haben, beim Sterben helfen darf. Für stern.de haben zwei Experten ihre gegensätzliche Meinung aufgeschrieben. Eine Professorin für Medizinethik fordert, Suizidhilfe müsse legalisiert werden. Der Vorsitzende der Hospiz Stiftung hält Sterbebegleitung für sinnvoller als Sterbehilfe. Mehr... |
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| Millionenüberschuss: Krankenkassen erwirtschaften Gewinne |
Die Kassen können für 2008 zum letzten Mal ihren Beitragssatz selbst bestimmen. Im kommenden Oktober wird die Bundesregierung den Einheitssatz von 2009 an für alle Kassen festlegen. In der GKV werden die Beitragssätze im kommenden Jahr jedoch voraussichtlich stabil bleiben. Das lässt sich aus den Abschlüssen des dritten Quartals folgern, das die gesetzlichen Kassen insgesamt wohl mit einem Überschuss von mehr als einer halben Milliarde Euro abgeschlossen haben. Die Verbände der Orts- und Ersatzkrankenkassen rechnen daher mit unveränderten Sätzen. Mehr... |
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| Akademiker reihen sich ein: Deutsche häufiger krank |
Arbeitnehmer in Deutschland melden sich wieder öfter krank. Das geht aus Daten des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor, die die Entwicklung der ersten zehn Monate dieses Jahres widerspiegeln. Auffällig ist laut BKK, dass Berufsgruppen mit höherer Qualifikation und traditionell niedrigen Krankenständen einen deutlichen Zuwachs verzeichneten. "Die Anforderungen an Mobilität und Flexibilität sowie häufige Restrukturierungen der Unternehmen hinterlassen ihre Spuren sogar bei den gesündesten Gruppen". Mehr... |
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| Präventionsgesetz: Union nennt Schmidt unkollegial |
In der Koalition bahnt sich ein Streit über das geplante Präventionsgesetz an. Die Unionsabgeordneten haben nach Angaben aus Fraktionskreisen beschlossen, den Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in der aktuellen Form nicht mitzutragen. Dieser sieht die Einrichtung eines Nationalen Präventionsrats vor. Die Fachpolitiker der Union fühlen sie sich überrumpelt. "So wird der Gesetzentwurf niemals durchgehen", sagte Unionsfraktionsvize Wolfgang Zöller dem Tagesspiegel. Mehr... |
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| Pflegenotstand: Wer pflegt uns, wenn wir alt sind? |
Schon heute herrscht in Deutschland Pflegenotstand: Aus einem offiziellen Bericht geht hervor, dass 370.000 alte Menschen nicht genug zu essen und zu trinken bekommen. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge hilfsbedürftig werden, droht dem System der Kollaps. Der stern nennt fünf Wahrheiten, denen sich Politiker und Pflegeprofis stellen müssen - und sagt, was jeder selbst tun kann. Mehr... |
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| Krankenhäuser: Von Hochleistungspferden, die zu Tode gehetzt werden |
"Die deutschen Krankenhäuser arbeiten immer effizienter, beim wirtschaftlichen Einsatz des Personals nehmen sie international einen Spitzenplatz ein", erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am Rande des 30. Deutschen Krankenhaustags. "Das gute Ergebnis wird sicher erkauft durch eine enorme Belastung der Mitarbeiter in den Kliniken", ergänzte Rudolf Kösters. Mehr... |
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| Die Hausärzte wollen mehr Geld |
Den Hausärzten geht der neue Honorarrahmen mit angekündigten Erhöhungen um mindestens zehn Prozent nicht weit genug. Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, verlangte am Dienstag Nachbesserungen an der vor einem Monat von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit den Kassen verabschiedeten Regelung. Mehr... |
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| Kinderarmut: Blaue Flecken auf der Seele |
Sie haben kaum Selbstbewusstsein und meiden soziale Kontakte, dafür sind sie deutlich öfter verhaltensauffällig und gewalttätig: Offenbar hinterlässt Kinderarmut viel stärkere Spuren in den Seelen der betroffenen Kinder, als bisher angenommen. "Ein solches Kind betritt den Ring des Lebens bereits als angeschlagener Boxer", erklärt ein Experte. Der könne dann bei Schwierigkeiten nur noch in Deckung gehen. Mehr... |
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| Rabattverträge wälzen Pharmamarkt um |
Rabattverträge zwischen Unternehmen und Krankenkassen haben zu erheblichen Umwälzungen auf dem Arzneimittelmarkt geführt. 238 Krankenkassen und rund 60 Hersteller hätten mehr als 7.500 solcher Vereinbarungen geschlossen, teilte der Marktdatenanbieter IMS Health jetzt mit. Zwölf Millionen Packungen seien mittlerweile "unter Vertrag". Doch laufen aktuell in einigen Fällen Nachprüfungsverfahren wegen vergaberechtlicher Bedenken gegen die AOK. www.presseecho.de kommentiert die jüngste Entscheidung der Vergabekammer Bund und die Reaktion der Krankenkasse. Mehr... |
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| Gesundheit als Jobmotor: Patentrezept gesucht |
Rund 4 Millionen Menschen arbeiten allein in Deutschland in der Gesundheitswirtschaft. Lohn und Brot bieten ihnen die Pharmaindustrie, die Medizintechnik, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser. Langfristig erscheint die Branche besonders krisenfest. Denn die alternde Bevölkerung stellt eine zunehmende Nachfrage nach medizinischer Versorgung sicher. Mehr... |
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| Heilmittel: Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen |
Ärzte wehren sich gegen Richtgrößen für die Verordnung von Heilmitteln wie zum Beispiel Sprachtherapie oder Krankengymnastik. Die bundesweiten Richtgrößen legen für jede Praxis eine Obergrenze fest, die aus dem Durchschnitt der Gesamtausgaben pauschal errechnet wird. Das sei nicht gerechtfertigt und unpraktikabel, kritisierten Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen. Mehr... |
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| Bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente |
Regelmäßig werden durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Der Grund: Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von Medikamenten in Deutschland mangelhaft - sagen Experten. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Risiken zugelassener Arzneimittel nun eindämmen. Mehr... |
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| Mängel in Pflegeheimen: "Wer schweigt, trägt Mitverantwortung" |
6,5 Prozent der Heimbewohner in Deutschland werden in ihrer Freiheit eingeschränkt. Das ist ein Ergebnisse aus dem jüngst vorgelegten Bericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Trotz Verbesserungen gegenüber dem letzten Bericht 2004 gibt es demnach noch viele Mängel. Der Pflegekritiker Claus Fussek spricht gar von Zuständen, die in Gefängnissen undenkbar wären. Mehr... |
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| Amerika: Wahlkampf mit der Gesundheit |
So früh wie diesmal hat der Kampf um die amerikanische Präsidentschaft noch nie begonnen. Seit Monaten schon bringt sich eine Schar von Demokraten und Republikanern in Stellung, treibt Spenden ein und debattiert über die Zukunft des Landes. Die Gesundheitspolitik wird dabei eines der entscheidenden innenpolitischen Themen sein. Mehr... |
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| Psychische Erkrankung: Ausgegrenzt trotz Gemeindenähe |
Die menschenunwürdigen Verhältnisse an den ehemaligen Landeskrankenhäusern, die eher Asylen als Kliniken glichen, sind längst verschwunden. Trotz Reformen ist die Betreuung psychisch Kranker in den Krankenhäusern aber noch immer unbefriedigend. Knappe Finanzen, zunehmende Bürokratie, soziale Barrieren und Gettobildung bestimmen die Situation. Mehr... |
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| Wir haben bald 20 Millionen Diabetiker in Deutschland! |
Hellmut Mehnert, international bekannte Diabetes-Koryphäe, warnt: Wenn sich das Bewusstsein der Menschen für ihren Körper und ihre Ernährung nicht ändert, ist bald jeder vierte Deutsche zuckerkrank. "Wir müssen dem Übergewicht der Kinder entgegenarbeiten. Wir haben viel zu viele dicke Kinder", beklagt der Experte. "Hier ist nicht nur das Elternhaus gefragt, sondern auch der Schulkiosk." Mehr... |
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| Wissenschaftliche Studien: Armut macht krank |
Das größte Gesundheitsrisiko, das stärker als alle anderen Lebensbedingungen das Wohlbefinden beeinträchtigt, wird häufig vernachlässigt: Armut. Armut macht krank. Armut führt dazu, dass Menschen früher sterben und häufiger leiden müssen, sich schlechter von einer Erkrankung erholen und dass weniger Babys die ersten Tage nach der Geburt überleben. Mehr... |
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| Honorarreform: Mehr Geld für den Doktor |
Seit Jahren kämpfen die niedergelassenen Ärzte für höhere Honorare. Sie können sich ab 2009 auf mindestens 10 Prozent mehr einstellen, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler. Da die KBV noch über weitere Bestandteile des Honorarsystems mit den Krankenkassen verhandelt, sind auch noch höhere Zuwächse möglich. Mehr... |
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| Union will die Gesundheitsreform ändern |
Die Union möchte einen Teil der Gesundheitsreform nachverhandeln. Dabei geht es um die neuen Tarife der Krankenkassen, mit denen Kassenpatienten unter anderem ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder eine Extraversorgung beim Zahnersatz wählen können. CDU und CSU sehen dadurch das Geschäft der privaten Krankenversicherungen bedroht. Mehr... |
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| Pflegereform schließt erstmals Demenzkranke ein |
Die Pflegeversicherung wird zwölf Jahre nach ihrer Einführung erstmals umfassend reformiert (die Kernpunkte im Überblick). Mit jährlich 2,5 Milliarden Euro zusätzlich aus Beitragsmitteln sollen Pflegesätze angehoben und Betroffene besser beraten werden. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sprach von einem "großen Schritt" für Millionen Pflegebedürftige, Angehörige und Pfleger. Mehr... |
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| Krankenhäuser: Das große Schrumpfen |
Die Kliniken schlagen Alarm: Höhere Löhne für Ärzte, die Gesundheitsreform und die Änderung des Erstattungssystems verschärfen den Kostendruck auf Krankenhäuser. Vielen Kliniken droht das Aus. Ein McKinsey-Experte kritisiert, viele Häuser seien bei der Leistungserbringung nicht effizient genug. Er empfiehlt den Kliniken, die Straffung der Verwaltung, eine Spezialisierung der Fachgebiete und die Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten. Mehr... |
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| Ärzte laufen Sturm - Ersatzkassen schreiben ambulante Versorgung aus |
Die gesetzlichen Kassen rechnen ambulante Leistungen bisher fast ausschließlich mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ab, welche die Honorare an die niedergelassenen Vertragsärzte verteilen. Doch der Gesetzgeber will das Kartell der Anbieter durch mehr Wettbewerb brechen. Nun bieten die Ersatzkassen zum ersten Mal ein alternatives Modell an. Dabei ist es kein Muß für deren Versicherte, an dem Versuch teilzunehmen, sie können sich freiwillig einschreiben. Es soll ihnen mehr Service geboten werden. Die Versorgung der Patienten solle nicht billiger, sondern besser werden. Mehr... |
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| Operation Krankenhaus |
Die Vertreter der Krankenhäuser schlagen Alarm: Die Hospitäler seien in Not und das Wohl der Patienten in Gefahr, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft und ruft den Staat zu Hilfe. Das System der Fallpauschalen zwingt die Krankenhäuser, wirtschaftlicher zu arbeiten, wobei Stellenabbau und die Schließung von Krankenhäusern politisch gewollt sind. Der Staat darf sehr wohl Anreize für mehr Wirtschaftlichkeit ins System bringen, doch er darf die für den Erhalt der Versorgung notwendigen Krankenhäuser nicht im Stich lassen. Mehr... |
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| Generationengerechte Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens - Ulla Schmidt beauftragt Sachverständigenrat mit neuem Gutachten |
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat den neuen Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen ernannt. Sie wünschte den Mitgliedern, "dass sie mit ihrem gemeinsamen Gutachten erneut Impulse für die gesundheitspolitische Diskussion geben können und so die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter verbessern helfen." Ihre vordergründige Aufgabe besteht in der Frage, wie eine generationengerechte Gesundheitsversorgung in unserer Gesellschaft des längeren Lebens aussehen muss. Mehr... |
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| Pflege: Wenn zum Reden keine Zeit mehr bleibt |
Spätestens seit Anfang September wird wieder über Pflege und deren Qualität diskutiert, nachdem der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen mit seinem Qualitätsbericht für Aufsehen gesorgt hatte. Wie kommt es eigentlich zu den schlechten Bedingungen in Pflegeheimen? Die FAZ wirft einen Blick auf den Alltag von Mitarbeitern und Einwohnern. Mehr... |
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| Mit moderner Informationstechnik die Pflegequalität verbessern |
Alle Pflegekräfte haben ab dem kommenden Montag die Möglichkeit, Berichte über kritische Vorkommnisse in der Altenpflege in ein System auf einer Internetseite des Kuratoriums Deutsche Altershilfe anonym einzugeben. Diese Möglichkeit ist im Rahmen eines Modellprojekts geschaffen worden, das vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wird. Mehr... |
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| Mitarbeiterflucht in Hamburgs Krankenhäusern |
Die Hamburger Krankenhäuser sind privatisiert, und auch die Alten- und Pflegeheime gehören nicht mehr der Öffentlichen Hand. Die Perspektive müsste eigentlich gut sein. Doch knapp 2000 Mitarbeiter wollen ihre neuen Arbeitgeber verlassen und zur Stadt zurückkehren. Eine Vertragsklausel erlaubt ihnen, innerhalb einer Bedenkfrist zur Stadt Hamburg als altem Arbeitgeber zurückzukehren. Mehr... |
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| Ärzte: Regierung plant Angriff auf die Schweigepflicht |
Als Anschlag auf die ärztliche Schweigepflicht haben Medizinerverbände und Sozialverbände den Plan des Gesundheitsministeriums bewertet, sie im Falle sogenannter selbst verschuldeter Krankheiten zur Mitteilung an die Krankenkassen zu verpflichten. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sprach von einem Generalangriff auf die Grundrechte der Patienten. Mehr... |
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| Syphilis und Co. auf dem Marsch |
Die Häufigkeit von Geschlechtskrankheiten steigt wieder, weil die Deutschen unvorsichtiger werden: Aktuellen Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Folge benutzten nur 56 Prozent der Alleinlebenden unter 45 Jahre, die im vergangene Jahr Sexualkontakte hatten, Kondome. 27 Prozent der Singles geben an, die schützenden Gummis nie zu verwenden. Mehr... |
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| Demenzforschung: Gegen den Verrat an den Alten |
Allein findige Biologen, Mediziner und Chemiker können verhindern, dass sich Demenzen wie die Alzheimer-Krankheit endgültig zur nationalen, ja globalen Katastrophe entwickeln. Mit der stetig steigenden Lebenserwartung und der raschen Bevölkerungsalterung könnte die Zahl der Betroffenen dramatisch steigen - allein in Deutschland von heute einer Million auf bis zu vier Millionen Menschen im Jahr 2050. Mehr... |
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| Hausärztetag in Berlin: Kampfansage |
Das Wahlergebnis ist eine klare Warnung. Beim Hausärztetag in Berlin kürten die Delegierten Ulrich Weigeldt zum Bundesvorsitzenden, der nach heftigem Streit im Juli seinen Job als stellvertretender Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) losgeworden war. Sein Stellvertreter, Wolfgang Hoppenthaller, war als bayerischer Hausärztechef dadurch aufgefallen, dass er das ganze System infrage stellt. Mehr... |
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| Wahlkampf in den USA: Clinton will die Krankenversicherung für alle |
Die Krankenversicherung ist in den USA zu einem heißen Wahlkampfthema geworden. Hillary Clinton, die in den Umfragen führt, verspricht den rund 50 Millionen Bürgern ohne Absicherung einen Mindestschutz. Für die Republikaner ist das Thema "Sozialismus". Bisher deckt das US-Versicherungssystem etwa fünf Sechstel der 300 Millionen Bürger ab. Mehr... |
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| FDP: Keine Zukunft für Kassenärztliche Vereinigungen |
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion sieht keine Zukunft mehr für die Kassenärztlichen Vereinigungen in ihrer heutigen Form. "Die Struktur der Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaft hat sich bald überlebt", sagte Bahr der WELT. Je mehr Wettbewerb es im Gesundheitswesen gebe, desto unhaltbarer sei der Kollektivvertrag zwischen Krankenkassen und den Ärzten. Mehr... |
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| Ärzte in Deutschland: Der Nächste bitte, aber schnell |
Niedergelassene Ärzte in Deutschland sehen im internationalen Vergleich die meisten Patienten pro Woche und haben zugleich die wenigste Zeit für Kranke. Im Mittel lässt sich ein Arzt in Deutschland nur 7,8 Minuten Zeit für den Patientenkontakt. In Großbritannien nehmen sich Ärzte durchschnittlich 11 Minuten, in den USA sogar 19 Minuten für die Kranken. Mehr... |
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| Pflegeheim mit Arzt - Berlin ist Vorbild |
Pflegeheime, die über einen festen Arzt verfügen, müssen ihre Bewohner seltener in ein Krankenhaus überweisen als andere Einrichtungen, da rund um die Uhr eine intensive medizinische Betreuung gegeben ist. Das zeigen die Erfahrungen mit dem so genannten Berliner Projekt, an dem seit dem Jahr 1998 insgesamt 38 der rund 270 stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt beteiligt sind. Mehr... |
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| Unicef-Bericht: "Heute überleben mehr Kinder als jemals zuvor" |
Es ist noch immer eine Horrorzahl - doch für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sind 9,7 Millionen Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren im Jahr 2006 eine Erfolgsmeldung. Denn im Jahre 1990 musste die Organisation fast 13 Millionen Kinder melden, die an behandelbaren oder vermeidbaren Krankheiten gestorben waren. Mehr... |
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| Überschüsse der Krankenkassen: Dann hast du in der Not |
Im ersten Halbjahr 2007 hat die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss von 307 Millionen Euro erzielt. Damit fiel das Finanzergebnis deutlich günstiger aus als noch in den ersten sechs Monaten 2006. Die Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis werden von den zusätzlichen Einnahmen der Krankenkassen voraussichtlich aber nicht profitieren. Mehr... |
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| Mehr Schutz für Patienten: Verbraucherlobby fordern Gesetz |
Zwischen Ärzten sowie Verbraucherschützern und Krankenkassen bahnt sich ein Konflikt über einen Ausbau der Patientenrechte an. Nach Expertenschätzungen ziehen sich jährlich bis zu 720 000 Menschen in deutschen Krankenhäusern "vermeidbare Schäden" zu. Der Pa-tientenschutz müsse verbessert werden, forderte daher der Chef des Bundesverbandes der Allgemeinen Ortskrankenkassen. Mehr... |
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| Volle Kliniken: Weniger Betten, mehr Kranke |
Weniger Betten, weniger Pflegekräfte, aber immer mehr Kranke - das ist der Trend in deutschen Krankenhäusern. Die Auslastung der Klinikbetten stieg im vergangenen Jahr von 74,9 Prozent auf 76,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Ihm zufolge gibt es insgesamt auch immer weniger Kliniken. Immerhin: Die Zahl der Ärzte steigt leicht. Mehr... |
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| Auf Konsolidierungskurs: Aktuelle Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung |
Die gesetzliche Krankenversicherung erzielte in den Monaten Januar bis Juni 2007 bei Einnahmen von rd. 75,7 Mrd. Euro und Ausgaben von 75,4 Mrd. Euro einen Überschuss von rd. 307 Mio. Euro. Das aktuelle Finanzergebnis fiel damit günstiger aus als im 1. Halbjahr 2006. Das Jahr 2006 hatten die Krankenkassen mit einem Plus von 1,64 Mrd. Euro abgeschlossen. Mehr... |
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| Krankenkasse: Verbraucherschützer befürchten steigende Beiträge |
Auf Kassenpatienten könnten vor 2009 noch einmal Beitragserhöhungen zukommen. Diese Erwartung äußerte die Dachorganisation der 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt glaubt allerdings, dass der Beitragssatz von durchschnittlich 14,8 Prozent zumindest im laufenden Jahr stabil bleibt. Mehr... |
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| dm steigt ins Medikamentengeschäft ein |
Jahrelang tobte der Rechtsstreit, jetzt haben sich die Drogerien durchgesetzt. Als erster Anbieter wird die Drogeriekette dm in großem Umfang Medikamente verkaufen - und diese bis zu 40 Prozent billiger anbieten. Apotheker sind wenig begeistert. Zunächst wird es allerdings nur in 80 Filialen in Nordrhein-Westfalen apothekenpflichtige Medikamente geben. Mehr... |
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| Pflegequalität in Deutschland: "Es herrschen katastrophale Zustände" |
Skandalöse Zustände bei ambulanten Pflegediensten und in deutschen Pflegeheimen hat der aktuelle Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen aufgedeckt. Jeder dritte Pflegefall bekomme nicht genug zu Essen und zu Trinken, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Bericht. Mehr... |
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| Deutlich gesündere Finanzlage der Krankenkassen |
Trotz deutlich steigender Arzneiausgaben kommen gute Nachrichten von den gesetzlichen Krankenkassen: Ihre Finanzlage hat sich im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Zum Jahresende rechnen die großen Kassen sogar mit einem Plus. Mit Blick auf das kommende Jahr geben sich Kassenvertreter aber dennoch zurückhaltend, da sie mit weiter steigenden Ausgaben für Arzneimittel rechnen. Mehr... |
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| Apotheken: Ohne uns essen die Leute Aspirin wie Bonbons |
Seit langem stemmen sich die Apotheker gegen mehr Markt bei der Arzneimittelversorgung. In den vergangenen Jahren hat die Politik mit jeder Gesundheitsreform immer wieder versucht, Löcher in die Schutzmauern um die deutschen Apotheken zu reißen - und immer wieder scheiterten sie am gut organisierten Heer der Verteidiger. Mehr... |
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| Diagnose: E-Health |
"Kein Mensch wird elektronisch gesund." Daran erinnert ein praktisch tätiger Arzt angesichts der Debatte um die elektronische Gesundheitskarte. "Im Grunde handelt es sich nur um einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Medizin. Und dieser Irrweg ignoriert, dass die Medizin nur mit Kommunikation zum Erfolg kommt." Mehr... |
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| Krank im Job: Schmerzen am Arbeitsplatz |
Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland beurteilt seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 20.000 Beschäftigten. Schmerzen im Nacken, Rücken und an den Schultern sowie allgemeine Erschöpfungszustände führten die Liste der gesundheitlichen Beschwerden an. Mehr... |
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| Rezepte für Krankenhäuser: Gesunde Ko-Operation |
Hessens Krankenhäuser stellen sich neu auf. Und sie scheren sich dabei wenig um Stadt- oder Kreisgrenzen. Das Rhein-Main-Gebiet mit seinen kurzen Wegen eignet sich dafür besonders gut. Profitieren sollen davon in erster Linie die Patienten. Wenn ein Krankenhaus die Kosten für seine Infrastruktur senkt, bleibt mehr für die medizinische Versorgung übrig. Mehr... |
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| Gesundheitswesen: Ärzte bevorzugen reiche Gegenden |
Deutschland hat Mediziner im Überfluss, aber die sind schlecht verteilt. Denn keiner will aufs platte Land. Stattdessen kurieren die Doktoren lieber in attraktiven Wohngegenden. Stilllegungsprämien, Praxisfilialen, Umsatzgarantien, Mediziner-Soli und billige Mieten sollen Ärzte in die Diaspora locken. "Da sind individuelle Lösungen ohne Scheuklappen gefragt", erklärt ein betroffener Gemeindevertreter. Mehr... |
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| Krankenkassen: Wettbewerb mit Krücken |
Wettbewerb ist in der Welt der gesetzlichen Krankenkassen ein relativ neuer Begriff. Doch bisher tun sich die öffentlich-rechtlichen Kassen schwer mit der neuen Rolle. Für die Konkurrenz mit den Privatversicherungen suchen sie nach neuen Strategien. Sie visieren dabei wohlhabende, gesunde Mitglieder an und setzen auf Zusatzleistungen. Mehr... |
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| Leitartikel: Gebrechliche Pflege |
Nicht die billigen Arbeitskräfte aus dem Osten entziehen unserer Gesellschaft die Wertschätzung für die Gepflegten. Das richten wir schon selbst, wenn wir die Alten wie defekte Autos behandeln. Wir brauchen die Frauen aus Polen, Ungarn oder der Slowakei. Sie verdienen allen Respekt, weil sie - meist mit Hingabe - einen Beruf ausüben, der hierzulande kaum noch Ansehen genießt. Mehr... |
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| Wissen, wie Doktoren ticken |
Der amerikanische Mediziner und Autor Jerome Groopman spricht im Spiegel-Interview über ärztliche Fehldiagnosen, typische Denkfehler im klinischen Alltag und seine größte Panne als Arzt. Besondere Bedeutung komme bei der Diagnose den Patienten selber zu: "Alles, was der Patient sagt, ist wertvoll, ganz gleich, ob es sich am Ende als richtig erweist oder nicht." Mehr... |
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| Grosse Koalition: In der Halbzeitpause |
An der Gesundheitspolitik wird die Große Koalition nicht vorzeitig scheitern. Diese Prognose lässt sich im Sommer 2007 einigermaßen zuverlässig treffen. Sie stützt sich aber nicht auf die Bewunderung einer glanzvollen Erfolgsbilanz. Vielmehr haben Union und SPD nur höchst Unvollkommenes zustande gebracht. In wichtigen Zukunftsfragen konnten sie sich nicht einigen. Mehr... |
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| Generationenvertrag: Die Pflege wird viel, viel teurer |
Die Pflege älterer Menschen wird in den kommenden Jahren dramatisch teurer werden. Spätestens im Jahr 2045 müssen Arbeitnehmer rund sieben Prozent ihres Einkommens für die Pflegeversicherung abführen, hat die FAZ berechnen lassen. Das entspräche einer Steigerung um mehr als 400 Prozent im Vergleich zum heutigen Satz. Mehr... |
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| OECD-Studie: Deutsche Krankenhäuser im internationalen Vergleich Spitze |
Die Krankenhäuser in Deutschland arbeiten im internationalen Vergleich immer effizienter. Insbesondere beim wirtschaftlichen Einsatz des Krankenhauspersonals nehmen die deutschen Kliniken einen Spitzenplatz ein. Nach der neuesten OECD-Gesundheitsstatistik sichern 10,8 Krankenhausmitarbeiter je 1.000 Einwohner die stationäre Versorgung. Mehr... |
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| Gesetzliche Änderungen zum 1. August |
Ab 1. August gelten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt schärfere Regeln für Raucher. In Kraft tritt zudem das Gewebegesetz. Außerdem nimmt am 1. August der Deutsche Ethikrat seine Arbeit auf. Für Fahranfänger gilt ab jetzt absolutes Alkoholverbot am Steuer. Eine Übersicht der AOK. Mehr... |
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| Krankenstand: Die Kehrseite des Aufschwungs |
Nachdem die Krankheitstage in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, rechnet der Bundesverband der Betriebskrankenkassen 2007 wieder mit einer Zunahme. Denn in Deutschland sind psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch. Zwischen 2001 und 2006 hätten die Ausfalltage am Arbeitsplatz um 17 Prozent zugenommen. Die alljährliche BKK-Studie basiert auf den Gesundheitsbefunden von 6,6 Millionen der insgesamt rund 26,4 Millionen sozialversicherungspflichtigen Menschen in Deutschland. Mehr... |
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| Kassenbeiträge bleiben auch 2008 auf Rekordniveau |
Trotz der guten Wirtschaftsentwicklung und steigender Einnahmen werden die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr nicht sinken, sondern voraussichtlich auf dem jetzt erreichten Rekordniveau verharren. Das erwarten die großen Kassenverbände. Man müsse sich auf eine wieder steigende Ausgabendynamik einstellen. Dabei dürften die Kassen aber auch den Gesundheitsfonds und die bei ihnen bislang aufgelaufenen Schulden im Blick haben. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt derzeit bei 14,8 Prozent des Monatseinkommens. Mehr... |
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| Arzneimittelpolitik zeigt Wirkung |
Die Arzneimittelpolitik der Bundesregierung zeigt nach Ansicht des Gesundheitsministeriums Wirkung. Schon knapp vier Monate nach dem Inkrafttreten habe die Gesundheitsreform den Arzneimittelmarkt tiefgreifend verändert ? mit spürbaren Verbesserungen für die Versicherten, so die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk. Mehr... |
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| Gesundheitsausgaben steigen in Industriestaaten rasant |
Die Ausgaben für die Gesundheitssysteme in den Industriestaaten sind in den vergangenen Jahrzehnten rasant gestiegen. Wie die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, gaben ihre 30 Mitgliedsländer im Jahr 2005 im Schnitt neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Gesundheitsdienstleistungen und Medikamente aus. Mehr... |
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| Zu wenig Zeit für die Patienten |
In Deutschlands Krankenhäusern herrscht zunehmend Unterversorgung. Der erhebliche Personalabbau in den vergangenen Jahren wirke sich für die Patienten mittlerweile "alarmierend" aus. Diese Bilanz zieht das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP). Es hat leitende Pflegekräfte befragt und dabei ernüchternde Rückmeldungen aus 263 deutschen Kliniken bekommen. Mehr... |
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| Hochschulmedizin: Keine Hochleistung auf Rezept |
Die deutsche Hochschulmedizin ist in Bewegung geraten - weniger aus eigenem Antrieb als unter dem Druck wirtschaftlicher, gesellschaftspolitischer und wissenschaftspolitischer Zwecke. Die Forschungselite setzt dabei auf Leistungssteigerungen, wie beim "III. Innovationskongress der Deutschen Hochschulmedizin" in Berlin deutlich wurde. Mehr... |
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| USA: Nichtversicherte treiben Medicare-Kosten in die Höhe |
Der Verzicht auf eine generelle Krankenversicherungspflicht kommt die USA teuer zu stehen. Dort erhalten alle Bürger - auch zuvor nicht versicherte - ab dem 65. Lebensjahr einen nahezu unentgeltlichen Gesundheitsdienst über die staatliche "Medicare". Die Leistungen für nicht versicherte US-Amerikaner liegen nach einer Studie des NEJM jedoch deutlich höher als für Personen, die zuvor krankenversichert waren. Bei allgemeiner Versicherungspflicht wären die Ausgaben deshalb vermutlich geringer. Mehr... |
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| Ärzte bieten immer mehr Leistungen privat an |
Kassenpatienten werden in Arztpraxen immer öfter Zusatzleistungen angeboten, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WidO). Im vergangenen Jahr habe ein Viertel der gesetzlich Versicherten, hochgerechnet 18 Millionen Patienten, ein solches Angebot erhalten. Mehr... |
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| Daten und Fakten zum Gesundheitsstandort Deutschland |
Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Kommission mit dem EU-Portal zur öffentlichen Gesundheit informieren regelmäßig über eine Vielzahl gesundheitsrelevanter Themen. Mehr... |
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| Studie: Krank zur Arbeit |
Die Nase tropft, der Magen schmerzt, der Schädel brummt - und trotzdem schleppen sich viele Deutsche zur Arbeit. 71 Prozent der Beschäftigten seien in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal zur Arbeit gegangen, obwohl sie sich richtig krank gefühlt hätten, hat eine Umfrage herausgefunden. 46 Prozent gaben sogar an, dies zweimal oder öfter getan zu haben. Mehr... |
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| 80 Prozent mehr Honorar: Geldspritzenkur für Hausärzte |
Hausärzte haben massive finanzielle Nachteile gegenüber Fachmedizinern. Das wollen die niedergelassenen Ärzte jetzt ändern: Sie verlangen 18 Milliarden Euro mehr von den Kassen. Ein Plus von mehr als 80 Prozent. Ein Verlierer steht schon fest: der Versicherte. Er muss die steigenden Honorare über seine Beiträge zahlen - auch wenn das Plus vermutlich viel niedriger ausfallen wird. Mehr... |
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| Selbstbeteiligung: An der Gesundheit sparen wird teuer |
Zuzahlungen im Krankheitsfall gehören überall auf der Welt zu den Dauerbrennern in der gesundheitspolitischen Reformdebatte. Mehr Eigenverantwortung lautet das parteiübergreifende Credo der meisten Gesundheitspolitiker. Eine jetzt veröffentlichte Studie erhärtet jedoch den Verdacht, dass höhere Selbstbeteiligungen die Kosten eher in die Höhe treiben als dämpfen. Mehr... |
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| Nach der Gesundheitsreform - Nicht pflegeleicht |
Das Echo auf die von der Koalition beschlossene Pflegereform war verhalten positiv. Die Vereinbarung stärke die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen, das Ganze sei aber nur eine "kleine Lösung", so die Meinung einiger Experten. Die Finanzreform der Pflegekasse werde in der nächsten Legislaturperiode wohl wieder auf der Agenda stehen. Mehr... |
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| Krankenversicherung: Der Anfang vom Ende der Privaten |
Am 1. Juli tritt die zweite Stufe der Gesundheitsreform in Kraft. Der Gesundheitsökonom Peter Oberender prophezeit Versicherten eine düstere Zukunft. "So wie sich die Dinge derzeit entwickeln, steuert das System auf eine Einheitskasse für alle zu", erklärt der Experte in einem Interview. Die Angst vor einer Zwei-Klassen-Medizin teilt er nicht. Mehr... |
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| "Zweiklassenmedizin" - Lauterbachs Schrei |
Ein Mann zettelt eine Revolution an. Karl Lauterbach ist nicht länger willens, stillzuhalten. Er will nicht länger zusehen, wie das Gesundheitssystem in eine Gesellschaft für Reiche und in eine Gesellschaft für Arme zerfällt. Deshalb hat er ein Buch geschrieben. Siebzig Millionen Kassenpatienten, sagt er uns, wurden mal wieder über den Berliner Tisch gezogen. Mehr... |
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| Führungskrise: Streit im Ärztehaus |
Die Kassenärzte begehren gegen ihre Führung auf. Erstmals in der 52 Jahre alten Geschichte der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) soll die Spitze der 147.000 Haus- und Fachärzte sowie der Psychologen abgewählt werden. Grund dafür ist der eskalierende Streit zwischen Haus- und Fachärzten über die Verteilung der Honorare, die sich auf mehr als 22 Milliarden Euro summieren. Mehr... |
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| Pflegeversicherung: "Eine Chance kläglich verpasst" |
Eine Beitragserhöhung ist keine Reform, rügt der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen den Koalitionsbeschluss zur Pflege. "Es darf doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass man immer das Gleiche macht: Sobald man sich die Leistungen nicht mehr leisten kann, erhöht man die Beiträge", kritisiert der Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft die Politik. Mehr... |
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| Zu viele Ärzte, schlecht verteilt |
Über einen zunehmenden Ärztemangel in Deutschland klagen Standesorganisationen der Mediziner immer wieder. Daher müssten Arbeitsbedingungen und Honorare dringend verbessert werden, sonst sei die medizinische Versorgung in Gefahr. Die AOK hält nun mit einer Studie dagegen: Demnach gibt es eher zu viele Ärzte, aber sie sind schlecht verteilt. Mehr... |
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| Organhandel in Indien: Eine Niere für 500 Euro |
Indische Slums sind ein Eldorado für Organhändler. Um ihre Schulden zu tilgen, verkaufen viele Bewohner ihre eigenen Innereien. Mittlerweile ist aus dem Handel mit Organen sogar eine regelrechte Exportindustrie entstanden. Jährlich werden von Indien aus mehr als 1000 Nieren nach Europa und Übersee, vor allem aber in die arabischen Länder verkauft. Mehr... |
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| Ein Arzt antwortet auf das Ärztehasser-Buch |
Zurzeit hat der Ärztehass Konjunktur. Doch die Arzt-Patient-Beziehung ist längst keine Zweierbeziehung mehr im diskreten Sprechzimmer. Es sitzt ein Dritter immer unsichtbar dabei. Neue Vergütungssysteme in den Krankenhäusern und Budgetierung und Punktwertverfall in den Arztpraxen. Alle arbeiten bis zum Anschlag ihrer Belastbarkeit und müssen vielfach einen Teil ihrer Arbeit ohne Vergütung praktizieren. Mehr... |
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| Pflegereform: Fahnenflucht der Politik |
So ungeschminkt zeigt sich Machtpolitik selten. Weil Anfang nächsten Jahres drei Landtagswahlen anstehen und die Materie etwas schwierig scheint, ist die Koalition drauf und dran, das große Vorhaben der Pflegereform aufzugeben. Könnten ja ein paar Euro Versicherungserhöhung auf die Leute zukommen, bloß nicht die Wähler vergraulen, die "Bild"-Zeitung schreit ohnehin schon Zeter und Mordio. Mehr... |
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| Patient und Arzt auf Augenhöhe |
Mediziner sind längst nicht mehr die allwissenden Halbgötter. Sie haben es mit einer immer besser informierten Kundschaft zu tun. Darauf weist Edmund Neugebauer, Vorsitzender des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin und Direktor des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin der Universität Witten/Herdecke, in einem Interview hin. Mehr... |
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| Nicht-Versicherte nutzen Rückkehrchance kaum |
Von der Rückkehrmöglichkeit in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) machen bislang nur wenige Menschen Gebrauch. Nach einer Umfrage des Tagesspiegels unter den größten deutschen Krankenkassen sind in den vergangenen zwei Monaten nur wenige Tausend Menschen, die vorher nicht krankenversichert waren, in die GKV zurückgekehrt. Mehr... |
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| Gefälschte Medikamente: "Den Wettlauf können wir kaum noch gewinnen" |
Markenschutz steht ganz oben auf der Wunschliste der G-8-Staaten. Wer dabei bloß an Adidas-Turnschuhe, Rolex-Uhren und Gucci-Taschen denkt, verkennt das eigentliche Problem - gefälschte Medikamente stellen die größte Gefahr dar. Umso alarmierender ist der dramatische Anstieg, den gerade dieses Segment der Produktpiraterie zu verzeichnen hat. Mehr... |
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| American Way bei Organspende |
Amerika triumphiert mit Erfolgsgeschichten. Die Zahl der Organspender ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Mittlerweile sind in den Vereinigten Staaten etwa 25 von einer Million Einwohnern zur Organspende nach dem Tod bereit. In Osteuropa dagegen zeichnet sich ein "Rückfall in die Verhältnisse vor 15 Jahren" ab. Doch taugt der Zuwachs in den USA als Vorbild? Mehr... |
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| Krankenkassen mit 700 Millionen Euro im Minus |
Die gesetzlichen Krankenkassen haben das erste Quartal 2007 mit einem Defizit von 700 Mio. Euro abgeschlossen. Dennoch rechnet Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für das Gesamtjahr mit schwarzen Zahlen. Das aktuelle Minus sei jahreszeitlich bedingt. Demnach fiel das Quartals-Defizit dieses Mal sogar deutlich geringer aus als im ersten Quartal 2006. Mehr... |
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| Versicherungsreform: Die Pflege der Klientel geht vor |
Beim Umbau der Pflegeversicherung, dem zweiten koalitionären Großvorhaben nach der Gesundheitsreform, tun sich derzeit zwei Welten auf: Ulla Schmidt und Ursula von der Leyen verkünden unablässig, in der Sache sei man sich weitgehend einig; inhaltlich ?dreschen? Schwarze und Rote dagegen munter aufeinander ein, schreibt die Frankfurter Rundschau. Mehr... |
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| Krankenkassen für die Ärmsten |
Den Führern der G8-Staaten bietet sich die einzigartige Gelegenheit, den armen Ländern bei der Lösung eines ebenso riesigen wie drängenden Problems unter die Arme zu greifen: Die Gesundheitsversorgung der dreieinhalb Milliarden Menschen in den armen Regionen dieser Welt zu bezahlen, die mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen müssen. Mehr... |
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| Medikamente: Zwischen Heilung, Geschäft und Risiko |
Schwerkranke fordern, dass neue Medikamente schneller zugelassen werden. "Eure Langsamkeit bringt uns um", werfen sie den Arzneimittelbehörden vor. Doch es gibt auch Skeptiker. "Natürlich muss zwischen Fortschrittsfeindlichkeit und Patientenschutz abgewogen werden??, erklärt ein Experte. ,,Aber wenn die Zulassung zu schnell geht, wächst das Risiko für einen fatalen Fehlgriff". Mehr... |
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| Der ausgebildete Kranke - ein wirtschaftliches Risiko? |
Nach der Euphorie kommt die große Skepsis: Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung seien "als Wettbewerbsinstrument nur mit Vorsicht einzusetzen", warnt der Bundesverband der Betrieblichen Krankenkassen. "Intelligenz und Sorgfalt der Versicherten, die sich ihre Wahltarife aussuchen, werden zu Risiken der Institutionen." Mehr... |
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| Ärztetag: Blues und Buhrufe |
Damit Deutschland den jetzt erreichten hohen medizinischen Standard halten könne, seien Reformen nötig, erklärte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt auf dem Deutschen Ärztetag. Schließlich müsse das System bezahlbar bleiben, sonst fahre es gegen die Wand. Doch die Mediziner haben ihren Protest gegen die Gesundheitsreform nicht aufgegeben. Mehr... |
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| Ulla Schmidt: "Das bestehende Transplantationsgesetz ist gut" |
Derzeit fehlen in Deutschland etwa 12.000 Spenderorgane, jährlich sterben 1000 Menschen, weil sie nicht rechtzeitig eine Niere oder Leber erhalten. Trotzdem will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt das Transplantationsgesetz nicht ändern. Stattdessen sollten Kliniken und Transplantationszentren zukünftig besser zusammenarbeiten. Mehr... |
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| Weder Chefarzt noch Einbettzimmer - Zusatzleistungen der Kassen liegen auf Eis |
Das Bundesversicherungsamt (BVA) genehmigt den gesetzlichen Krankenkassen vorerst keine Tarife mit Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung oder Zweibettzimmer-Unterbringung. Dies bestätigte BVA-Sprecher Theo Eberenz dem Tagesspiegel. Hintergrund ist ein Streit zwischen dem Gesundheitsministerium und privaten Krankenversicherungen, die bereits mit einer Klage drohen. Mehr... |
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| Abspecken! |
Die Deutschen sind angeblich das dickste Volk Europas. Die Politiker reagierten auf diese Pressemeldung, als seien ihnen kollektiv die Hemdknöpfe abgeplatzt. Verbraucherminister Horst Seehofer erkannte ein ?ernst zu nehmendes gesellschaftliches Problem?, das er mit einem für diese Woche angekündigten ?Aktionsplan Ernährung? bekämpfen will. Mehr... |
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| Dicke Luft in Hessens Apotheken |
Seit die Kunden vieler gesetzlicher Krankenkassen nur noch Medikamente von bestimmten Herstellern bekommen dürfen, haben die Apotheker viel zu tun. Mit Engelszungen müssen sie chronisch Kranken beibringen, dass sie beispielsweise "statt der gelben mit Schlitz jetzt rote ohne Schlitz bekommen", berichtet die Apothekerin und Präsidentin der Landesapothekerkammer Erika Fink. Zusätzlich kompliziert wird die Situation, da viele Generikahersteller zudem nicht ausreichend liefern können. Mehr... |
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| Kassen kämpfen gegen Betrug und Korruption |
Zahnersatz aus Thailand, fingierte Rezepte, Einzelabrechnung fürs Sammeltaxi - Betrug ist im Gesundheitswesen beileibe kein Einzelfall: 15.300 Vorgänge haben die gesetzlichen Krankenkassen in den vergangenen Jahren verfolgt. Etwa 300 Fälle wurden an Staatsanwälte überwiesen. Insgesamt konnten die Kassen Schadenersatz von mehr als 32 Millionen Euro durchsetzen. Mehr... |
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| Organspende: Mein Herz ist dein Herz |
Wie bringt man die Deutschen dazu, mehr Organe zu spenden? Der Nationale Ethikrat setzt auf neue Vorschriften. Internationale Erfahrungen sprechen jedoch dafür, dass ganz andere Größen die Spenderquote beeinflussen: die Einstellung der Bevölkerung, die Qualität des Gesprächs mit den Hinterbliebenen sowie die Organisation der Transplantationskette im Krankenhaus. Mehr... |
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| KBV will Qualität der Ärzte erkennbar machen |
Die Qualität von niedergelassenen Ärzten sichtbar machen ? dieses Ziel hat sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gesetzt. Bis Mai 2008 will sie ein Set von Indikatoren vorlegen, mit denen sich die Qualität der von Vertragsärzten und -psychotherapeuten erbrachten Leistungen messen lässt. Gleichzeitig will die KBV auch vorschlagen, wie Qualität und Vergütung gekoppelt werden können. Mehr... |
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| Drogenbericht 2007: Millionen sind abhängig von Alltagsdrogen |
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1989 gesunken. Das geht aus dem jüngsten Drogen- und Suchtbericht hervor, den die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing jüngst vorlegte. Auch die Zahl der Erstkonsumenten so genannter harter Drogen sei zurückgegangen. Bätzing warnte allerdings vor einer "Verharmlosung von Alltagsdrogen". Mehr... |
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| Organspende: Ohne Ausweis |
In Deutschland sterben jedes Jahr 1000 Menschen, weil Ersatzorgane fehlen. Dabei erklären sich zwei Drittel der Deutschen prinzipiell zur Organspende bereit. Deshalb möchte der Ethikrat die bisherige Regelung nun umkehren: Wer nicht widerspricht, dem sollen nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen. Ein guter Vorschlag, meint ?Die Zeit?. Mehr... |
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| Apotheken: Was der neue Besitzer mit DocMorris vor hat |
Es könnte der Start zu einer Revolution auf dem deutschen Apothekenmarkt sein: Nach dem Verkauf von DocMorris plant der neue Besitzer Celesio eine ehrgeizige Expansion. Deutsche Apotheker rüsten sich für harte Zeiten. Denn auch Drogerieketten und ausländische Konzerne würden bei einer Liberalisierung des Marktes gerne eigene Apothekenketten aufziehen. Mehr... |
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| Gesundheitsausgaben 2005 um 2,4% gestiegen |
In Deutschland beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit im Jahr 2005 auf insgesamt 239,4 Milliarden Euro oder 10,7% des Bruttoinlandsproduktes. Dies war im Vergleich zum Jahr 2004 ein Plus von 5,6 Milliarden Euro oder 2,4%, nachdem die Gesundheitsausgaben 2004 nahezu stagnierten. Die Ausgaben je Einwohner lagen bei 2.900 Euro. Mehr... |
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| Robert Koch-Institut: Deutsche lassen sich zu selten impfen |
Die Deutschen lassen sich zu selten gegen Infektionskrankheiten impfen. Jeder müsse wissen, dass der Impfschutz "lebenswichtig sein kann", erklärte Klaus Theo Schröder, Staatssekretär beim Bundesgesundheitsministerium. Defizite bestehen nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei Impfungen gegen Masern, Tetanus und Diphtherie. Mehr... |
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| Prävention und Aufklärung - Aktionismus gegen Dicksein |
Ernährungskampagnen haben noch selten Wirkung gezeigt. Viele Wissenschaftler schlagen deshalb vor, gesunde Nahrungsmittel zu subventionieren. Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, will nun mit einem "Nationalen Aktionsplan Ernährung" auf den starken Anstieg der Zahl der Übergewichtigen in Deutschland reagieren. Mehr... |
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| Ministerin will Arztbesuche im EU-Ausland vereinfachen |
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will Arztbesuche von EU-Bürgern in anderen Mitgliedstaaten vereinfachen. Abseits der bereits geltenden Bestimmungen für Notfälle sollten auch für planbare Behandlungen möglichst klare und einheitliche Regeln in der gesamten EU gelten. Allerdings wird die Organisation des Gesundheitswesens immer Aufgabe der einzelnen Nationalstaaten bleiben. Mehr... |
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| Neue EU-Verordnung: Pillen für die Allerkleinsten |
Zwischen 50 und 90 Prozent aller Arzneien, die Minderjährigen in Krankenhäusern verabreicht werden, seien für die Altersgruppe nicht zugelassen, kritisiert ein Experte. Auch in den deutschen Kinderarztpraxen kennt man das Problem: Zehn bis zwanzig Prozent aller verschriebenen Mittel gegen alltägliche Krankheiten sind nur an Erwachsenen ausprobiert worden. Das soll sich auf Grund einer neuen EU-Verordnung nun ändern. Pharmakonzerne müssen neue Arzneien künftig auch an Kindern testen - das macht die Behandlung sicherer, aber auch teurer. Mehr... |
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| In der Pflegefalle |
Im Dezember 2005 waren in Deutschland 2,13 Millionen Menschen als pflegebedürftig bei der Pflegeversicherung registriert. Das waren annähernd sechs Prozent mehr als Ende 1999, die ihr Leben nicht mehr ohne Hilfe anderer organisieren konnten. Wie die Pflege angesichts dieser Entwicklung zukünftig finanziert werden soll, analysiert die FAZ in einem Kommentar. Mehr... |
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| Krankenhauspersonal: Kurze Nächte, krumme Rücken, kranke Seelen |
Mit dem steigenden Kostendruck im Gesundheitswesen ist die Belastung des Krankenhauspersonals dramatisch gestiegen. Das geht Ärzten und Pflegern buchstäblich an die Knochen. Nach dem Öffentlichen Dienst hat das Gesundheitswesen mit 3,7 Prozent bundesweit den höchsten Krankenstand, wie es im Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten-Krankenkasse heißt. Mehr... |
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| Patientenverfügung spaltet den Bundestag |
Mehr als drei Stunden hat sich der Bundestag Zeit für eine Debatte über die Rechte von todkranken Menschen genommen. Befreit vom Fraktionszwang entwickelte sich eine Diskussion ohne die sonst übliche "Schlachtordnung". Der Ausgang der Debatte ist völlig ungewiss. Zwei Gesetzentwürfe sollen nach Ostern als Gruppenanträge in den Bundestag eingebracht werden. Mehr... |
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| "PKV mutiert zur GKV" |
Die geplanten Neuregelungen im Versicherungsvertragsrecht werden zu einer wachsenden Verunsicherung der Patienten führen, warnt die Bundesärztekammer in einer aktuellen Stellungnahme. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen private Krankenkassen zukünftig nur noch Kosten vergüten, die nicht in einem "auffälligen Missverhältnis" zu den erbrachten Leistungen des Arztes stehen. Mehr... |
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| Peter Sawicki: Doktor No |
In einer alternden Gesellschaft, in der ein wachsendes Arzneiangebot auf knappe Kassen trifft, soll das Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) darüber urteilen, welche Medizin ihr Geld wert ist. Peter Sawicki ist der Leiter des IQWiG und bietet er der mächtigen Pharmaindustrie beharrlich die Stirn.  |